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	<title>Sogdien Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Sogdien Archives</title>
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		<title>Glanz der Oasen: Usbekische Kunst im Louvre ausgestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berenika Zeller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 18:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien & Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Verschiebungen findet nun endlich die Ausstellung &#xFC;ber usbekische Kunst im Wandel der Zeiten im Pariser Museum Louvre statt. Dargestellt werden die verschiedenen Einfl&#xFC;sse, die im Laufe der Jahrhunderte in Usbekistan aufeinandertrafen. Es ist eine Ausstellung, die seit langem erwartet wurde. Er&#xF6;ffnet worden ist sie schlie&#xDF;lich am 23. November 2022 und wird bis zum [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach zwei Verschiebungen findet nun endlich die Ausstellung über usbekische Kunst im Wandel der Zeiten im Pariser Museum Louvre statt. Dargestellt werden die verschiedenen Einflüsse, die im Laufe der Jahrhunderte in Usbekistan aufeinandertrafen.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Ausstellung, die seit langem erwartet wurde. Eröffnet worden ist sie schließlich am 23. November 2022 und wird bis zum 6. März 2023 für Besucher:innen zugänglich sein. Der Louvre stellt usbekische Kunst aus, die ein kultureller und religiöser Knotenpunkt zwischen Indien, Persien, China und der arabisch-islamischen Welt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb zeigt die Ausstellung im Louvre Kunst, die von verschiedenen Kulturen durchdrungen ist. In Frankreich ist sie bisher oft unentdeckt geblieben, obwohl sie gerade dem Austausch zwischen verschiedenen Kulturkreisen und Menschen über mehr als zwei Jahrtausende hinweg ihren Reichtum verdankt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von Alexander dem Großen über den Buddhismus bis zum Islam</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">
Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut. Ein Zeitstrahl ermöglicht es den Besucher:innen, die verschiedenen Phasen der usbekischen Geschichte zu verstehen.

Das Zentralasien vor der Ankunft Alexanders des Großen wird durch eine schöne Skulptur bestehend aus zwei Schlangen aus Chrysotil und Serpentin repräsentiert. Doch erst mit den Feldzügen Alexanders des Großen nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baktrien">Baktrien</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sogdien">Sogdien</a> und der Einnahme <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Samarqand">Samarkands</a> beginnt der Auftakt der folgenden bewundernswerten Kunst dieses Teils der Welt.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph"> Ausgestellt sind im Louvre aber auch Tonfiguren Buddhas und der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bodhisattva">Bodhisattvas</a>. Im 1. Jahrhundert v. Chr. blühte in Zentralasien der Buddhismus auf, nachdem er durch die Karawanenzüge in die Region getragen worden war. Diese Handelsrouten durch die von Oasen und Wüsten geprägten Gebiete entwickelten sich weiter und wurden Teil des Imperiums <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kuschana">Kuschana</a>. So steht es in chinesischen Schriften. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-32578" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1-1024x768.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1-768x576.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1-1536x1152.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2527-2048x1536-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besucher:innen der Ausstellung zu usbekischer Kunst im Louvre (Foto: Eléonore de Vulpillières)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">

Ein Schatz aus goldenen Schmuckstücken und aus Halbedelsteinen wurde bei der Ausgrabungsstätte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dalverzin-Tepe">Dalverzin-Tepe</a> entdeckt. Er befindet sich heutzutage im Besitz der usbekischen Zentralbank. Verschiedene der ausgestellten Armbänder und Anhänger weisen Ähnlichkeiten mit Schmuckstücken des Antiken Roms aus derselben Entstehungszeit auf.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Wandmalereien von Varaxsha als Leihgabe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Im ausgehenden 3. Jahrhundert wurde nicht nur das Kuschan-Reich aufgelöst, sondern der Handel blühte in einer neuen Form auf. Die sogdischen Königreiche zwischen China und dem Mittelmeer prosperierten. Nachdem sich die Hunnen in der Region niederließen und sich in das aristokratische System vor Ort integrierten, eroberten Turkvölker im 6. Jahrhundert das Territorium. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-sogdischen-briefe-aus-dem-16-jahrhundert-zeugen-der-engen-beziehung-zwischen-china-und-zentralasien/">Die „Sogdischen Briefe“ – Zeugen der engen Beziehung zwischen China und Zentralasien </a></strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Städte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Samarqand">Samarkand</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Buxoro">Buchara</a> werden in der Ausstellung besonders gepriesen. Zu den unverzichtbaren Ausstellungsstücken gehören die monumentalen Wandmalereien des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Varakhsha">Varaxsha</a>-Palasts, der westlich von Buchara liegt. Normalerweise sind die Exponate Teil verschiedener Sammlungen, doch für diese Ausstellung wurden sie vom Museum der Bildenden Künste in Taschkent ausgeliehen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="620" height="441" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/Fresque-Varashka.jpg" alt="" class="wp-image-32579" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/Fresque-Varashka.jpg 620w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/Fresque-Varashka-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Freske von Varaxsha, aus der Region Buchara (Foto: Eléonore de Vulpillières)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> Der damalige Besitzer des Palastes namens Tokespadhe ist zum Islam konvertiert und wurde von einem muslimischen arabischen General auf den Thron gesetzt. Dennoch führte er weiterhin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus">zoroastrische</a> Rituale durch, was sich auf dem Dekor des Roten Saals im Palast zeigt. Auf dem Fresko und in einem Film, in dem der Palast nachrekonstruiert gezeigt wird, kämpft eine indische Königsfigur auf dem Rücken eines Elefanten gegen Raubtiere und Drachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter findet sich ein Manuskriptfragment aus dem 9. Jahrhundert wieder. Es ist eine der ältesten bekannten Schriften eines zoroastrischen Gebets, einer Religion persischen Ursprungs. Der Text ist auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sogdische_Sprache">Sogdisch</a> und wurde in China vorgefunden. Dies ist ein weiteres Beispiel für den Reichtum an kulturellem Austausch dank der Karawanenstraßen. Der deutsche Geograph <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Richthofen">Ferdinand von Richthofen</a> nannte die Karawanenstraßen erstmals Seidenstraßen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Islamische Epoche: Die Ausstellung eines der ältesten Korane der Welt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Ab dem frühen 8. Jahrhundert setzte sich der Islam in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Transoxanien">Transoxanien</a> und in der damals wichtigsten Stadt Samarkand durch, was eine allmähliche politische und kulturelle Islamisierung der Region zur Folge hatte. Was diese Ausstellung besonders macht, ist, dass den Besucher:innen Werke gezeigt werden, die noch nie &nbsp;außerhalb Usbekistans ausgestellt worden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/religioese-koexistenz-im-10-jahrhundert-in-zentralasien/">Religiöse Koexistenz im 10. Jahrhundert in Zentralasien </a></strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Exponaten sind auch zwei Blätter aus einem Koran datiert vor dem Jahr 645 und somit einem der ältesten Korane der Welt. Der Koran wird Katta Langar genannt und ist ein Meisterwerk aus der frühislamischen Zeit aus Zentralasien. Gezeigt wird auch ein handgeschriebenes Buch des Philosophen und Mediziners <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Avicenna">Avicenna</a> aus dem 11. Jahrhundert, das mit Notizen an den Rändern und zwischen den Zeilen versehen ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Großartige Manuskripte </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Ausstellung fehlt es nicht an einer pädagogischen Dimension. Ein Film, der im Hintergrund der Ausstellung abgespielt wird, ermöglicht es den Besucher:innen, in die Bauwerke Samarkands einzutauchen, die heutzutage in Usbekistan besucht werden. Darunter zu sehen sind berühmte Sehenswürdigkeiten wie die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bibi-Chanum-Moschee">Bibi-Chanum-Moschee</a>, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Registan_(Samarqand)">Registan-Platz</a> oder das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ulug_Begs_Observatorium">Observatorium</a> des Astronomen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ulugh_Beg">Ulugh Beg</a>. So ist es möglich, die Bauwerke mit der jahrtausendealten Geschichte der Stadt mit dem reichen kulturellen und historischen Erbe in Verbindung zu bringen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-32580" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1-1024x768.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1-768x576.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1-1536x1152.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/IMG_2592-2048x1536-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die usbekische Ausstellung im Louvre kann bis zum 6. März besucht werden (Foto: Eléonore de Vulpillières)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung endet mit der Erinnerung an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Timur">Timur</a>, den Gründer der Timuriden-Dynastie. Dieser Schutzherr des sunnitischen Islams war trotz seines Analphabetismus auch ein großer Förderer der bildenden Künste. Die Tür seines Mausoleums, des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gur-Emir-Mausoleum">Gur Emir</a>, das als Wahrzeichen persischer Architektur gilt, wird zum ersten Mal außerhalb Usbekistans gezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-veroeffentlicht-bilder-von-der-oeffnung-des-grabes-von-amir-temur/">Usbekistan veröffentlicht Bilder von der Öffnung des Grabes von Amir Temur</a></strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Zeit wurde das Medium Buch zu einem wichtigen Instrument für die prestigeträchtige Politik und Kultur. Daher werden prachtvolle Exemplare mit Bildern und Illustrationen präsentiert, die hauptsächlich aus Buchara stammen, darunter etwa das Werk <em>Prinzenfest in einem Garten</em> des Autors <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dsch%C4%81mi">Dschami</a>. Eine einmalige Gelegenheit, mehr über die zentralasiatische Bibliophilie zu erfahren. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Ergebnis einer bedeutenden Investition Usbekistans mit Hilfe von Paris</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">
Die Eröffnung der Ausstellung am 22. November durch die Präsidenten Emmanuel Macron und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev">Shavkat Mirziyoyev</a> erfolgte nach elf Jahren intensiver Vorbereitung, in denen Usbekistan seine Techniken in Archäologie und Kenntnisse über seine eigene Geschichte erweitern konnte.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Dank einer aufwändigen Restaurierungskampagne in Zusammenarbeit zwischen dem Louvre und der Stiftung für usbekische Kunst und Kultur konnten viele der zerbrechlichen Stücke ausgestellt werden. Taschkent unternimmt solche Anstrengungen und erhofft sich davon, sich vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Projekts der durch den chinesischen Präsidenten Xi Jinping lancierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Seidenstra%C3%9Fe">Neuen Seidenstraße</a> auf der internationalen Bühne als Kulturmacht zu behaupten.
</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Eléonore de Vulpillières, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem <a href="https://novastan.org/fr/societe-et-culture/splendeur-des-oasis-lart-ouzbek-expose-au-louvre/">Französischen</a> von Berenika Zeller</strong> </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wie China die sogdische Kunst wiederentdeckt</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 10:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SogdierInnen, ein Volk aus dem Zentralasien des Mittelalters, haben einen wesentlichen Einfluss auf die chinesische Kunst der Tang-Dynastie gehabt. Seit vielen Jahren erforscht Professor Jin Xu vom privaten Vassar College in New York die sogdische Kunst in China. F&#xFC;r Central Asian Analytical Network beleuchtet er diesen Teil der Geschichte. Wir &#xFC;bersetzen den Artikel mit [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die SogdierInnen, ein Volk aus dem Zentralasien des Mittelalters, haben einen wesentlichen Einfluss auf die chinesische Kunst der Tang-Dynastie gehabt.</strong> <strong>Seit vielen Jahren erforscht Professor Jin Xu vom privaten Vassar College in New York die sogdische Kunst in China. Für </strong><a href="https://caa-network.org/archives/17764?fbclid=IwAR06jDosPmBFJI8DCgpaD6znIAelt0lZOnJwkGAAuoOFjAva2GXkAIpXSRc"><strong>Central Asian Analytical Network</strong></a><strong> beleuchtet er diesen Teil der Geschichte. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl wir nicht viel über das Leben der SogdierInnen in China wissen, ist es wichtig zu beachten, dass zu jener Zeit die Verbindung der sogdischen Elite mit China eine wichtige politische, wirtschaftliche und kulturelle Rolle in der Region spielte. Vor der arabischen Invasion waren die SogdierInnen als HändlerInnen bekannt, die chinesische Luxusgüter unter anderem in den Iran und an türkische Stämme lieferten. Wie der Historiker <a href="https://www.concordia.ca/artsci/cissc/faculty.html?fpid=richard-foltz">Richard Foltz</a> <a href="https://caa-network.org/archives/15999">schreibt</a>, gründeten die SogdierInnen ihre Viertel in chinesischen Städten und genossen die Unterstützung der chinesischen Herrscher. Sie waren extrem reich und führten ein elegantes Leben, sowohl in China als auch in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sogdien">Sogdien</a>. Die SogdierInnen waren in China nicht nur für ihr Talent in Bezug auf den Handel bekannt, sondern man erfreute sich auch ihrer Musik, Tänze und Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich fasziniert die sogdische Kunst seit meiner College-Zeit vor fast zwanzig Jahren. Chinesische Archäologen hatten damals in Nordchina eine Reihe von Sarkophagen, steinernen Särgen und Liegen entdeckt, die von sogdischen EinwanderInnen aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. stammten. Diese wunderbar geschmückten Steine trugen Epitaphen über das Leben ihrer verstorbenen BesitzerInnen. Sie erzählten uns, woher sie kamen, warum sie nach China zogen und was sie erreichten. Diese Sarkophage markierten den Beginn der Forschung auf dem Gebiet der sogdischen Kunst im Kontext der chinesischen Kultur. Sie öffneten mir auch die Tür zur sogdischen Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf den Spuren sogdischer Kunst in China</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SogdierInnen siedelten aus mehreren Gründen nach China über. Der Handel war davon der wichtigste, aber nicht der einzige. Sogdische Mönche waren beispielsweise unter den ersten buddhistischen Missionaren, die die Lehren Buddhas in China verbreiteten. Ab der Mitte des 6. Jahrhunderts hingen die chinesischen Herrscher in diplomatischen, kommerziellen, militärischen und sogar kulturellen Fragen immer mehr von der sogdischen Elite ab. Dies bewegte viele SogdierInnen dazu, aus Zentralasien und den Grenzgebieten Chinas in die politischen Zentren wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Luoyang">Luoyang</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chang’an">Chang&#8217;an</a> und Yue zu migrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 7. Jahrhundert, als die Kaiser der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tang-Dynastie">Tang-Dynastie</a> das Türk-Kaganat besiegten, wechselten die sogdischen Eliten ihre Loyalität. Während sie früher für die Türken arbeiteten, zogen sie nun nach China. Aber nicht alle sogdischen EinwandererInnen in China stammten aus wohlhabenden oder elitären Familien. Unter ihnen waren viele BäuerInnen, KünstlerInnen, TänzerInnen und DienerInnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-sogdischen-briefe-aus-dem-16-jahrhundert-zeugen-der-engen-beziehung-zwischen-china-und-zentralasien/"><strong>Die „Sogdischen Briefe“ – Zeugen der engen Beziehung zwischen China und Zentralasien</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogdische Kunst in China umfasst fast alle großen Bereiche der Kunst im mittelalterlichen China (220 &#8211; 906 n. Chr.): Textilien, Nephrit- und Steinmetzarbeiten, Architektur, Malerei, Tanz, Musik, Theater und so weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sogdische KünstlerInnen spielten eine wichtige Rolle bei der Schaffung chinesischer imperialer Kunst, die sich bisher nur auf chinesische Motive konzentrierte. Am Ende des 6. Jahrhunderts diversifizierten die SogdierInnen die chinesische Kunst und machten sie kosmopolitisch. Die chinesische Kunst ist heute so reich und hat so viele verschiedene Motive, weil sie im Laufe ihrer langen Geschichte nie aufgehört hat, Stile, Motive und Techniken nicht-chinesischer Herkunft zu absorbieren. Die sogdische Kunst in China ist eines der auffälligsten Beispiele für diese Dynamik. Sie hat eine breite Palette von künstlerischen Traditionen der ganzen Seidenstraße vereint. Am wichtigsten ist, dass sie hat einen entscheidenden Beitrag zur Kunst der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sui-Dynastie">Sui</a>&#8211; und der Tang-Dynastie (581 &#8211; 907 n. Chr.) geleistet hat &#8211; eine Zeit, die weithin als „goldenes Zeitalter“ der chinesischen Zivilisation gilt.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Einer der bekanntesten Sogdier jener Zeit ist ein Immigrant der dritten Generation namens He Chou (ungefähr 543 – 622 n. Chr.). Er wurde zum Leiter der kaiserlichen Werkstatt ernannt, und in dieser Funktion änderte er die kaiserliche Kunst mit seinem tiefen Wissen über die chinesischen und sogdischen Kunsttraditionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Streng genommen bezieht sich der Begriff „sogdische Kunst in China“ auf die Kunst und Architektur sogdischer KünstlerInnen und HandwerkerInnen, die zwischen dem 6. und dem 10. Jahrhundert auf dem Territorium der chinesischen Dynastien lebten. Dennoch lebten viele sogdische KünstlerInnen und ihre Familien über mehrere Generationen in China und arbeiteten oft mit chinesischen KünstlerInnen zusammen. Aus diesem Grund wäre es genauer von „chinesisch-sogdischer Kunst“ zu sprechen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="833" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/1-1024x833.jpg" alt="" class="wp-image-23047" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/1-1024x833.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/1-300x244.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/1-768x625.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/1.jpg 1190w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Sarkophag des Virkak, 580 n. Chr.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogdische Kunst hatte auch einen signifikanten Einfluss auf die Bilder in elitären Kreisen. Ein sogdischer Künstler namens <a href="https://www.britannica.com/biography/Cao-Zhongda">Cao Zhongda</a> schuf einen einzigartigen Stil beziehungsweise eine Schule, die nach ihm benannt wurde. Dieser sogenannte Cao-Stil wurde zu einem der berühmtesten Stile in der Geschichte der chinesischen Malerei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche positive Einstellung zur sogdischen Kunst war der Elite eigen. Für  die meisten ChinesInnen sah die sogdische Kunst hingegen seltsam, exotisch und geheimnisvoll aus. Belege dafür liefern überspitzte Karikaturen von SogdierInnen und ihren Gegenständen, die von chinesischen KünstlerInnen des 6. und 7. Jahrhunderts erschaffen wurden. Es ist wahrscheinlich, dass ein großer Teil der sogdischen Kunst, insbesondere solche Artefakte, die mit dem sogdischen religiösen Glauben in Verbindung stehen, ausschließlich für sogdische EinwanderInnen und nicht für ein breites chinesisches Publikum produziert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Einfluss der Religion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erscheinen sogdischer Kuns in China ist eng mit dem Buddhismus verbunden, zu dem sich viele sogdische EinwanderInnen bekannten. Die SogdierInnen ließen buddhistische Höhlenkapellen und Statuen bauen, die oft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sassanidische_Kunst">sassanidische</a> und zentralasiatische Motive enthielten und so die Identität ihrer Sponsoren widerspiegelten. Professor <a href="https://isaw.nyu.edu/people/affiliates/research-associates/annette-juliano">Annette Juliano</a> wies auf die zahlreichen buddhistischen Elemente bei in China hergestellten sogdischen Kunstgegenständen hin. Diese Elemente sind nicht nur in Bildern, sondern auch bei der Landschaftsgestaltung und Architektur zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der oben erwähnte sogdische Künstler Cao war vor allem für seine buddhistischen Bilder bekannt. Wie meine Forschungen gezeigt haben, wurde auf den Sarkophag des sogdischen Anführers Virkak das Leben des Verstorbenen im Stile des illustrierten Lebens des Prinzen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Siddhartha_Gautama">Siddhartha</a> dargestellt, welcher später zu Buddha wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="934" height="881" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/4.jpg" alt="" class="wp-image-23046" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/4.jpg 934w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/4-300x283.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/4-768x724.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 934px) 100vw, 934px" /><figcaption>Sogdische Sarkophage sind reich verziert &#8211; hier mit einem &#8222;Bankett im Himmel&#8220; nach buddhistischen Motiven</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogdischen KünstlerInnen in China waren gut in sogdischen und chinesischen künstlerischen Traditionen versiert. Daher war es nicht verwunderlich, dass sie beiden Praktiken kombinieren konnten, um etwas völlig Neues und Innovatives zu schaffen. Zum Beispiel unterscheidet sich die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus">zoroastrische</a> Ikonographie auf Artefakten, die von den in China lebenden SogdierInnen geschaffen wurden, stark von der zoroastrischen Ikonographie, die wir in Zentralasien und Persien sehen. Die Himmelfahrt ist selten in der orthodoxen zoroastrischen Kunst zu sehen, wird aber oft auf Sarkophagen von sogdischen EinwanderInnen in China dargestellt. Die Darstellung ist sogar so detailliert, dass die Himmelfahrt in mehreren Stufen gezeigt wird, von der Beerdigung und dem Gang über die Brücke, die Leben und Tod trennt, bis hin zum Urteil über die Seele und ihre mögliche Ankunft im Paradies. Solch akribische Vorstellungen über das Leben nach dem Tod spiegeln den Einfluss der Tradition der chinesischen Kunstgräber wider. Dies kann man bis zu der Zeit zurückverfolgen, als die berühmten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis">Terrakotta-Soldaten</a> des Ersten Kaisers (259 &#8211; 210 v. Chr.) entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Islam zur dominierenden Religion in der Heimat der SogdierInnen wurde und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/An-Lushan-Rebellion">An-Lushan-Rebellion</a> zum Zusammenbruch der Tang-Dynastie führte, entwickelte sich ab Mitte des 7. Jahrhunderts die sogdische Kunst in China vollkommen anders als jene in Zentralasien. In Zentralasien wurde die sogdische Kunst von der damaligen islamischen visuellen Kultur absorbiert.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aufstand des chinesischen Generals türkisch-sogdischer Herkunft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/An_Lushan">An Lushan</a> widersetzten sich die chinesischen Herrscher und Eliten ausländischen Elementen in der chinesischen Kunst und Kultur, einschließlich jenen der SogdierInnen. Die sogdische Kunst verlor an Popularität und Prestige. Die SogdierInnen litten unter dem Niedergang der Tang-Dynastie, ihre Kunst wurde als beschämend und dekadent angesehen. Sowohl chinesische als auch sogdische KünstlerInnen versuchten, die Zeichen des sogdischen Einflusses in ihren Werken zu tilgen. Obwohl zum Anfang des 11. Jahrhunderts noch viele Nachkommen der SogdierInnen in China lebten, kann man ihre Kunst kaum von der ihrer chinesischen Kollegen unterscheiden. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mi_Fu">Mi Fu</a>, der einer der berühmtesten Kalligraphen und Künstler in der Geschichte Chinas ist und im 11.Jahrhundert lebte, hatte wahrscheinlich sogdische Vorfahren. Aber die Kunst von Mi Fu kann nicht einmal im Entferntesten mit der sogdischen Kunst verglichen werden, die wir aus früheren Zeiten kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sogdische Kunst im heutigen China</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einfluss der sogdischen Kunst auf die moderne chinesische Kultur ist bedeutend. Dies ist sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Massenkultur stark zu spüren. In wissenschaftlichen Kreisen wird die sogdische Kunst in verschiedenen Bereichen gut erforscht; viele Artikel und Bücher über die sogdische Kunst wurden von den bekanntesten HistorikerInnen geschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="499" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/7.jpg" alt="" class="wp-image-23045" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/7.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/7-300x146.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/7-768x374.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Rekonstruierte sogdische Kleidung für die Serie &#8222;Der längste Tag in Changán&#8220; (2019)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Massenkultur kommt die sogdische Kunst bei Kunstausstellungen, in Büchern, Fernsehdramen und sogar in Freizeitparks zur Geltung. In letzter Zeit sprechen alle in den chinesischen sozialen Netzwerken über das Historiendrama „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Longest_Day_in_Chang%27an">Der längste Tag in Chang&#8217;an</a>“, welches an eine Sherlock-Holmes-Serie erinnert und über die Ereignisse in der Hauptstadt der Tang-Dynastie berichtet. In diesem Drama sieht man oft sogdische EinwandererInnen und ihre Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit sind sogdische Sarkophage und andere Beispiele der sogdischen Kunst in vielen Museen im Norden und Nordwesten Chinas zu sehen. Interessierten empfehle ich den Besuch des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Historisches_Museum_Shaanxi">Shaanxi-Museums</a>, des Xi&#8216; an-Museums und des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shanxi-Museum">Shanxi-Museums</a>.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jin Xu für Central Asian Analytical Network</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://caa-network.org/archives/17764?fbclid=IwAR06jDosPmBFJI8DCgpaD6znIAelt0lZOnJwkGAAuoOFjAva2GXkAIpXSRc"><strong>Russischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>


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		<title>Sogdien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 13:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fact]]></category>
		<category><![CDATA[Buchara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zentralasien hat viele Namen: &#x201E;Sogdien&#x201C; ist heute auch noch in der Region &#x201E;Sughd&#x201C;, eine der vier Provinzen Tadschikistans, enthalten.&#xA0; Dort liegt auch die Stadt Pandschakent, die durch ihre gut erhaltenen arch&#xE4;ologischen Reicht&#xFC;mer gerne mit Pompeji verglichen wird. Quelle: &#x201E;Recentrer l&#x2019;Asie centrale&#x201C; (Zentralasien neu zentrieren), Antrittsrede von Frantz Grenet beim Coll&#xE8;ge de France, 2013 &#xA0;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zentralasien hat viele Namen: &#8222;Sogdien&#8220; ist heute auch noch in der Region &#8222;Sughd&#8220;, eine der vier Provinzen Tadschikistans, enthalten.  Dort liegt auch die Stadt Pandschakent, die durch ihre gut erhaltenen archäologischen Reichtümer gerne mit Pompeji verglichen wird.</p>
<p>Quelle: <a href="http://books.openedition.org/cdf/3594">&#8222;Recentrer l&#8217;Asie centrale&#8220;</a> (<em>Zentralasien neu zentrieren</em>), Antrittsrede von Frantz Grenet beim Collège de France, 2013</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Archäologische Mission für Sogdien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 03:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fact]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und los geht&#x2019;s mit der dritten Saison Central Asia Facts! Arch&#xE4;ologie ist eines der Foschungsfelder, in denen die Zusammenarbeit zwischen Europa und Zentralasien am weitesten entwickelt ist. Verbindungen, die seit der Sowjetunion bestehen, bilden auch heute noch die Grundlage daf&#xFC;r. Quelle: Er&#xF6;ffnungsrede von Frantz Grenet f&#xFC;r seinen Lehrstuhl an der Acad&#xE9;mie Fran&#xE7;aise, &#x201C;Recentrer l&#x2019;Asie centrale&#x201D; [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Und los geht&#8217;s mit der dritten Saison Central Asia Facts!</p>
<p style="text-align: justify">Archäologie ist eines der Foschungsfelder, in denen die Zusammenarbeit zwischen Europa und Zentralasien am weitesten entwickelt ist. Verbindungen, die seit der Sowjetunion bestehen, bilden auch heute noch die Grundlage dafür.</p>
<p style="text-align: justify"><em><strong>Quelle</strong>: <a href="http://books.openedition.org/cdf/3594">Eröffnungsrede von Frantz Grenet</a> für seinen Lehrstuhl an der Académie Française, “Recentrer l’Asie centrale” (Zentralasien neu zentrieren), 7. Novembre 2013,</em></p>
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