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	<title>Seidenstraße Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Dec 2025 20:54:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Seidenstraße Archives</title>
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	<item>
		<title>Beschleunigt der Ukraine-Krieg die Entwicklung des Luftfahrtsektors in Zentralasien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[La rédaction]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 20:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien & Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krieg in der Ukraine hat Russland nicht nur auf dem Boden, sondern auch in der Luft isoliert. Die zentralasiatischen Staaten, insbesondere Kasachstan und Usbekistan, haben Schritte zur Entwicklung ihres nationalen Luftfahrtsektors eingeleitet. Der Verlust der Vormachtstellung von russischen Airlines bedeutet gleicherma&#xDF;en die St&#xE4;rkung der regionalen Netzwerke. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg in der Ukraine hat Russland nicht nur auf dem Boden, sondern auch in der Luft isoliert. Die zentralasiatischen Staaten, insbesondere Kasachstan und Usbekistan, haben Schritte zur Entwicklung ihres nationalen Luftfahrtsektors eingeleitet. Der Verlust der Vormachtstellung von russischen Airlines bedeutet gleichermaßen die Stärkung der regionalen Netzwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine sind mehrere russische Sektoren durch umfassende Sanktionen anderer Staaten blockiert, und zahlreiche Ost-West-Landrouten werden von europäischen und anderen westlichen Firmen gemieden. Hier findet Zentralasien eine Möglichkeit, seine Position und Relevanz auf der internationalen Bühne zu stärken, insbesondere mit dem Projekt „Neue Seidenstraße“, das seit 2013 von China umgesetzt wird. Angeführt von Usbekistan und Kasachstan ersetzen Zentralasiatische Fluggesellschaften zunehmend russische Transporte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Russland aus dem Spiel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im April 2024 wurde auf dem Zentralasiatischen Luftfahrtgipfel in Astana die Gründung einer eigenen Zivilluftfahrtbehörde durch die Länder der Region <a href="http://www.ato.ru/2024-04-19-1704">verkündet</a>. Bei dieser Gelegenheit kommentierte Amir Achmetow, leitender Berater des Direktors der kasachischen Luftfahrtbehörde, die Entwicklung der „Eurasischen Zivilluftfahrtkonferenz (EACAC)“ wie folgt: „Vor dem Hintergrund der sich wandelnden geopolitischen Lage in den Republiken Zentralasiens und des Südkaukasus gründen Länder mit gemeinsamen Ideen eine eigene regionale Zivilluftfahrtorganisation.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Initiative, ursprünglich von Astana in 2023 vorgeschlagen, <a href="https://www.gov.kz/memleket/entities/transport/press/news/details/877902?lang=ru">versammelt</a> Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan, sowie Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und die Mongolei. Das erste <a href="https://timesca.com/regional-civil-aviation-organization-established-for-the-first-time-in-central-asia/">Treffen</a> der EACAC fand im November 2024 in Almaty statt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Nachdem im Dezember 2024 der Bau eines neuen Luftfahrt-Wartungszentrums in Aktau im Westen Kasachstans angekündigt wurde, beauftragten die Beteiligten das türkische Unternehmen, Turkish Technic, mit der Durchführung des Projekts. YDA – einer der größten Verteidigungs- und Luftfahrtkonzerne der Türkei – und ASFAT (Askeri Fabrika ve Tersane İşletme, Verwaltung von Militärfabriken und Werften) werden zivile und militärische Flugzeuge aus Kasachstan, Russland, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan und Tadschikistan warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://rus.azattyk.org/a/v-kazahstane-planiruyut-otkryt-tsentr-po-remontu-samoletov-rossii-i-stran-tsentralnoy-azii/33250939.html">Laut</a> dem ehemaligen kasachischen Verkehrsminister Marat Karabayev „wird das Zentrum 411 Zivilflugzeuge bedienen“. „Dank dieses Projekts wird die Frachtabfertigungskapazität des Flughafens 200.000 Tonnen pro Jahr erreichen, was einem Jahresumsatz von 520 Milliarden Tenge (996,7 Millionen Dollar) entspricht“, fügte er hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liberalisierung des inländischen Marktes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie zahlreiche postsowjetische Staaten wurde Zentralasien lange von staatlichen Fluggesellschaften dominiert. Dann erfolgte im Laufe des vergangenen Jahrzehnts eine Welle von Privatisierungen im Rahmen eines Marktliberalisierungsprozesses, was Konkurrenz ermöglichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kasachstan hat die Liberalisierung des Marktes und der daraus entstandene Wettbewerb dem zivilen Luftfahrtsektor zu deutlichem Aufschwung verholfen. Air Astana, die ihre wichtigsten Drehkreuze in Almaty und Astana hat, gilt heute als eine der besten Fluggesellschaften im postsowjetischen Raum. &nbsp;Ihre Billigflug-Tochter FlyArystan verzeichnete ein rapides Wachstum und <a href="https://dknews.kz/ru/eksklyuziv-dk/362906-glava-airbus-po-evrope-i-centralnoy-azii-o-novoy-ere">verfügt</a> inzwischen über eine moderne Airbus-Flotte von mehr als 60 Maschinen, darunter jährlich neu gelieferte Airbus A320 und A321. Bei einer Buchung nur eine Woche vor Abflug können Passagiere bereits für 27 US-Dollar (23,15 Euro) von Almaty nach Schymkent fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-zieht-profit-aus-der-internetzensur/">Turkmenistan zieht Profit aus der Internetzensur</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation in Usbekistan ist ähnlich: Auch dort machen neue Anbieter den staatlichen Fluggesellschaften zunehmend Konkurrenz. Allein im Jahr 2023 wurden sechs neue Airlines gegründet und 28 zusätzliche Flugzeuge bestellt. Die Gesamtflotte umfasst inzwischen 75 Maschinen und soll bis Ende 2025 die Marke von 100 überschreiten.Herausforderungen für die übrigen zentralasiatischen Staaten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rest von Zentralasien verläuft die Entwicklung langsamer. Kirgistan und Tadschikistan verfügen nur eine minimale inländische Luftfahrtbranche und hängen stark von ausländischen Fluggesellschaften ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Tadschikistan zu reisen bleibt schwierig: Die Flugpreise sind kaum erschwinglich, und der Flughafen Duschanbe gilt laut <a href="https://rus.ozodi.org/a/32329197.html">Radio Ozodi</a>, dem tadschikischen Dienst von Radio Free Europe/Radio Liberty, als chaotisch und von alltäglicher Korruption geprägt. Im Mai vergangenen Jahres wurde der Flughafendirektor Ismatullo Abdullozoda wegen des Verdachts auf Unterschlagung <a href="https://ru.tajnews.org/510/%D0%B7%D0%B0%D0%B4%D0%B5%D1%80%D0%B6%D0%B0%D0%BD-%D0%B4%D0%B8%D1%80%D0%B5%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80-%D0%B4%D1%83%D1%88%D0%B0%D0%BD%D0%B1%D0%B8%D0%BD%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%B3%D0%BE-%D0%B0%D1%8D%D1%80/">festgenommen</a>. Die meisten Flüge von Duschanbe aus führen nach Russland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne kirgisischer Fluggesellschaften, internationale Direktflüge aufzunehmen, werden seit 2006 durch ihre Einstufung auf der EU-Flugverbots<a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en">liste</a> ausgebremst. Präsident Sadyr Dschaparow hält diese Sanktionen für <a href="https://rus.azattyk.org/a/kyrgzstan_aiplane/24540962.html">ungerecht</a> und geht davon aus, dass sie bald aufgehoben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/gipfel-in-duschanbe-zentralasiens-staatschefs-treffen-wladimir-putin/">Gipfel in Duschanbe: Zentralasiens Staatschefs treffen Wladimir Putin</a> </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Turkmenistan hingegen betreibt trotz seiner isolationistischen Politik moderne Boeing 777 und 737 MAX über die staatliche Fluggesellschaft Turkmenistan Airlines. Nach einem im Jahr 2019 verhängten Flugverbot hat die Airline ihre Genehmigung für den Luftraum der EU inzwischen wieder zurückerhalten. Airlines spielen nicht nur eine wichtige Rolle bei der Anbindung Zentralasiens an den Rest der Welt, sondern tragen auch zur Integration der Region bei. Wie Ryanair und EasyJet in Europa gezeigt haben, können Fluggesellschaften durch die Förderung des interregionalen Austauschs die zentralasiatische Identität stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut The Diplomat wäre der <a href="https://thediplomat.com/2025/08/the-changing-skies-over-central-asia/">nächste</a> Schritt „Open-Skies-Abkommen zwischen den Ländern abzuschließen, die es ausländischen Fluggesellschaften ermöglichen, mit den etablierten nationalen Fluggesellschaften zu konkurrieren“. Kasachstan hat in dieser Hinsicht mit einer Open-Skies-Politik an 15 <a href="https://astanatimes.com/2024/10/open-skies-regime-now-operate-in-15-kazakh-airports/">Flughäfen</a> Fortschritte erzielt. Usbekistan plant, dasselbe zu tun, auch wenn der Prozess langsamer voranschreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kasachstan könnte Russland auch in wichtigen Segmenten des regionalen Flugverkehrs verdrängen, nicht aus Feindseligkeit, sondern aus Notwendigkeit, <a href="https://timesca.com/central-asia-charts-new-course-as-russian-aviation-falters/">schreibt</a> Andrej Matwejew für The Times of Central Asia. Und auch wenn der russische Protektionismus die zentralasiatischen Fluggesellschaften daran <a href="https://timesca.com/central-asia-charts-new-course-as-russian-aviation-falters/">hindern</a> wird, die russischen Fluggesellschaften auf Inlandsstrecken vollständig zu ersetzen, gibt es doch Möglichkeiten auf Grenzstrecken, bei Flügen in die Diaspora und auf Transitkorridoren. Kasachstan, Usbekistan und andere Länder bemühen sich, die seit 2022 entstandene Lücke sicher und effizient zu schließen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong><a href="https://novastan.org/fr/author/salizade/">Samad Alizade</a></strong> <strong>für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem <a href="https://novastan.org/fr/europe-et-asie-centrale/la-guerre-en-ukraine-comme-catalyseur-du-secteur-aeronautique-en-asie-centrale/">Französischen </a>von Silvan Ergican</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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		<title>Patchworks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#xDC;ber einen Stapel bestickter Stoffe, sogenannte Suzani, gebeugt, richtet ein Mann in einer Weste mit Atlasmustern seinen Laden in der Stadt Buchara in Usbekistan her. Buchara war einst eine wichtige Station an der Seidenstra&#xDF;e und geh&#xF6;rte zu den gro&#xDF;en Handelszentren Zentralasiens. An der Kreuzung der Hauptverkehrsadern der Altstadt befanden sich &#xFC;berdachte Einkaufspassagen, sogenannte T&#xE2;q, von [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Über einen Stapel bestickter Stoffe, sogenannte <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suzani">Suzani</a></strong>, gebeugt, richtet ein Mann in einer Weste mit Atlasmustern seinen Laden in der Stadt <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Buxoro">Buchara</a></strong> in Usbekistan her. Buchara war einst eine wichtige Station an der <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seidenstra%C3%9Fe">Seidenstraße</a></strong> und gehörte zu den großen Handelszentren Zentralasiens. An der Kreuzung der Hauptverkehrsadern der Altstadt befanden sich überdachte Einkaufspassagen, sogenannte Tâq, von denen heute noch drei erhalten sind: Tâq-e Zargarân (die Kuppel der Juweliere), Tâq-e Telpaq-Forushân (die Kuppel der Hutmacher) und Tâq-e Sarrafân (die Kuppel der Geldwechsler). Diese Markthallen wurden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter der Dynastie der <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schaibaniden">Schaybaniden</a></strong> erbaut und haben die Architektur der Altstadt nachhaltig geprägt. Heute sind sie ein Anziehungspunkt für Touristen, die dort mehr oder weniger authentische Souvenirs kaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto : Etienne de Vaumas (Frankreich) </p>


<p><a style="color: #f57d20; text-decoration: underline;" href="https://www.novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a> geht’s zu mehr Bildern des Tages. Sie können einige davon kaufen und zu Hause empfangen: <span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://novastan.org/de/novastan-ev/du-kannst-das-bild-des-tages-von-novastan-auch-kaufen/">hier ist die Liste</a></span>! Wenn Sie Ihr Bild nicht in der Liste finden, schicken Sie uns eine E-Mail an <span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:photo@novastan.org">photo@novastan.org</a></span>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Werkstatt- und Studienräume des Registan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[islamische]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahrhunderten beherbergt der Registan islamische Studenten, Kunsthandwerker und H&#xE4;ndler innerhalb seiner sch&#xFC;tzenden Pforten. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt und tr&#xE4;gt zur Bewahrung des Erbes der Seidenstra&#xDF;e bei. Foto: Ashley and Quentin (Frankreich)</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrhunderten beherbergt der <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Registan_(Samarqand)">Registan </a></strong>islamische Studenten, Kunsthandwerker und Händler innerhalb seiner schützenden Pforten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt und trägt zur Bewahrung des Erbes der Seidenstraße bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Foto: <a href="https://www.enselle.voyage/">Ashley and Quentin</a></strong> (Frankreich)</p>


<p><a style="color: #f57d20; text-decoration: underline;" href="https://www.novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a> geht’s zu mehr Bildern des Tages. Sie können einige davon kaufen und zu Hause empfangen: <span style="color: #ff6600;"><a style="color: #ff6600;" href="https://novastan.org/de/novastan-ev/du-kannst-das-bild-des-tages-von-novastan-auch-kaufen/">hier ist die Liste</a></span>! Wenn Sie Ihr Bild nicht in der Liste finden, schicken Sie uns eine E-Mail an <span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:photo@novastan.org">photo@novastan.org</a></span>.</p>
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		<title>Mittelalterliche Befestigungen in Kasachstan entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Quentin Couvreur]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 10:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Goldener Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Ostkasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Osten Kasachstans haben Arch&#xE4;ologInnen die &#xDC;berreste von zwei Befestigungen aus dem Mittelalter entdeckt. Laut dem Arch&#xE4;ologen &#xC1;bdesh T&#xF3;le&#xFD;baev k&#xF6;nnten diese St&#xE4;tten als Karawansereien entlang der n&#xF6;rdlichen Seidenstra&#xDF;e gedient haben. Verlief die alte Seidenstra&#xDF;e durch die Steppen Kasachstans? Am 8. Juni berichtete das kasachstanische Nachrichtenportal Kazinform, dass im Bezirk Za&#x131;san im Gebiet Ostkasachstan &#xDC;berreste mittelalterlicher [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Im Osten Kasachstans haben ArchäologInnen die Überreste von zwei Befestigungen aus dem Mittelalter entdeckt. Laut dem Archäologen Ábdesh Tóleýbaev könnten diese Stätten als Karawansereien entlang der nördlichen Seidenstraße gedient haben.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verlief die alte Seidenstraße durch die Steppen Kasachstans? Am 8. Juni berichtete das kasachstanische Nachrichtenportal <a href="https://lenta.inform.kz/ru/v-vostochnom-kazahstane-naydeny-srednevekovye-gorodischa_a3659163">Kazinform</a>, dass im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Zaysan_District">Bezirk Zaısan</a> im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostkasachstan">Gebiet Ostkasachstan</a> Überreste mittelalterlicher Befestigungen gefunden wurden. Laut dem Archäologen Ábdesh Tóleýbaev, der die Ausgrabungen vor Ort leitet, könnten die Anlagen als Karawansereien entlang der nördlichen Seidenstraße gedient haben. In östlicher Richtung führte diese Route wahrscheinlich durch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tarbagataigebirge">Tarbagataigebirge</a>, bevor sie dem Fluss <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Irtysch">Irtysch</a> nach China folgte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/uigurische-region/vom-mythos-seidenstrasse/">Vom Mythos Seidenstraße</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ArchäologInnen-Team entdeckte zwei Befestigungsanlagen, die etwa dreißig Kilometer entfernt voneinander lagen. <a href="https://inbusiness.kz/ru/news/sledy-srednevekovyh-gorodish-najdeny-v-vostochnom-kazahstane">Laut Tóleýbaev</a> bestehe die erste Anlage, die vier Kilometer nördlich des Dorfes Saryzhyra liegt, aus Wällen und mehreren Höfen, die ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 130 Metern bilden. An den Ecken des Vierecks können Reste von Türmen erkannt werden. Die zweite Anlage sei größer, ihre Zusammensetzung wurde aber nicht näher beschrieben. Beide Anlagen, von denen nur Ruinen erhalten sind, sind noch nicht genau datiert. Dennoch geht Tóleýbaev davon aus, dass sie zwischen dem 5. und 12. Jahrhundert erbaut worden sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehrere Keramik- und Kupferfunde</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie <a href="https://lenta.inform.kz/ru/v-vostochnom-kazahstane-naydeny-srednevekovye-gorodischa_a3659163">Kazinform</a> berichtete, wurden während der archäologischen Expedition mehrere Objekte und Fragmente gefunden &#8211;  unter anderem Keramikvasen, Geschirr, ein Kupfermesser sowie Fragmente von Steinschmuck. <em>„Wir haben nur eine Oberflächenstudie durchgeführt und hauptsächlich Fragmente mittelalterlicher Keramik gefunden. Die Ausgrabungen sind noch nicht durchgeführt worden“</em>, sagte Ábdesh Tóleýbaev gegenüber <a href="https://inbusiness.kz/ru/news/sledy-srednevekovyh-gorodish-najdeny-v-vostochnom-kazahstane">Inbusiness.kz</a>.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify;">Während Spuren mittelalterlicher Befestigungen in Kasachstan relativ häufig gefunden werden, sind Überreste alter Karawansereien recht selten. Ábdesh Tóleýbaev, der seit 2016 ein Programm für archäologische Ausgrabungen in der Provinz Ostkasachstan durchführt, glaubt daher, dass diese Entdeckung einen Wendepunkt in der Erforschung der Geschichte dieser Region darstellen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antike Grabstätten entdeckt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kurz vor der Entdeckung der beiden mittelalterlichen Stätten fand das ArchäologInnen-Team in den westlich von Zaısan liegenden Bezirken <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ayagoz_District">Aıagóz</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tarbagatay_District">Tarbaģataı</a> mehrere Grabstätten. Laut Tóleýbaev stammen diese Stätten, die mindestens 5.000 Jahre alt sind, aus der späten Bronze- und der frühen Eisenzeit. Der größte entdeckte Kurgan (Grabhügel) ist 4,5 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 45 Metern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/gegestaende-aus-dem-8-jahrhundert-in-kirgistan-entdeckt/"><strong>Objekte aus dem 8. Jahrhundert in Kirgistan entdeckt</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt wurden mehr als 150 Grabdenkmäler unterschiedlicher Größe und Epochen in diesen beiden Bezirken entdeckt. Mehrere Denkmäler weisen Spuren von Einbrüchen und Plünderungen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die „Goldenen Männer“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Archäologe Ábdesh Tóleýbaev ist vor allem für die Entdeckung von Kasachstans dritten „Goldenen Mannes“ bekannt. Ursprünglich bezieht sich dieser Begriff auf Knochen, die 1969 im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Issyk_kurgan">Kurgan von Esik</a> im Südosten Kasachstans gefunden wurden. Das Skelett, vermutlich das eines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Skythen">skythischen</a> Kriegers im Alter von etwa 18 Jahren, wurde mit einer Rüstung und 4.000 Goldgegenständen entdeckt, die ihm seinen Namen gaben. So wurde der &#8222;goldene Mann&#8220; zum Symbol des modernen Kasachstan und seine Statue thront auf dem <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Republic_Square,_Almaty">Platz der Republik</a> in Almaty. Wie die kasachstanische Zeitung <a href="https://astanatimes.com/2019/12/kazakhstans-golden-man-finishes-global-tour/">The Astana Times</a> berichtete, wurde die Rüstung des Kriegers, die normalerweise in Nur-Sultan im Nationalmuseum ausgestellt ist, kürzlich an Museen in 12 verschiedenen Ländern ausgeliehen, bevor sie im vergangenen Dezember nach Kasachstan zurückkehrte.</p>
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<p style="text-align: justify;">1999 wurde bei Ausgrabungen im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atyrau_(Gebiet)">Gebiet Atyraý</a> im Westen des Landes ein zweiter Krieger exhumiert. Aber im Jahr 2003 machte Tóleýbaev im Bezirk Zaısan eine noch bemerkenswertere Entdeckung &#8211; einen ganz in Gold gekleideten und mit Schmuck versehenen dritten „Goldenen Mann“, der im 7. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll. <a href="http://today.kz/news/tehno/2010-07-15/74940-news/">Laut dem Archäologen</a> handelt es sich dabei wohl um einen König, und nicht um einen einfachen Krieger. Seit dieser Entdeckung wurden mindestens zwei weitere “Goldene Männer“ ausgegraben. Ihre Grabkammern erreichen jedoch nicht den Glanz jenes &#8222;Goldenen Mannes&#8220;, der von Tóleýbaev entdeckt wurde.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Quentin Couvreur, Redakteur für Novastan</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kazakhstan/des-fortifications-medievales-decouvertes-au-kazakhstan/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Die „Sogdischen Briefe“  &#8211; Zeugen der engen Beziehung zwischen China und Zentralasien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 13:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1907 wurden in Westchina alte Briefe in sogdischer Sprache gefunden. Raschid Alimow, Doktor der Politikwissenschaft, der fr&#xFC;here Botschafter Tadschikistans in China und ehemaliger Generalsekret&#xE4;r der Shanghaier Organisation f&#xFC;r Zusammenarbeit und Zusammenarbeit, berichtet &#xFC;ber ihre Bedeutung als Quelle zur Geschichte der Sogdier und der Seidenstra&#xDF;e. Folgender Artikel erschien im russischsprachigen Original bei Asia Plus, wir &#xFC;bersetzen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">1907 wurden in Westchina alte Briefe in sogdischer Sprache gefunden. Raschid Alimow, Doktor der Politikwissenschaft, der frühere Botschafter Tadschikistans in China und ehemaliger Generalsekretär der </span></strong><span lang="DE"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shanghaier_Organisation_f%C3%BCr_Zusammenarbeit"><b>Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und Zusammenarbeit</b></a><strong>, berichtet über ihre Bedeutung als Quelle zur Geschichte der Sogdier und der Seidenstraße. Folgender Artikel erschien im russischsprachigen Original bei</strong> <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/life/culture/20200225/sogdiiskie-pisma-kak-zhivie-svideteli-napominayut-o-tesnih-svyazyah-mezhdu-kitaem-i-tsentralnoi-aziei?tg_rhash=59df260525b319"><b>Asia Plus</b></a><strong>, wir übersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Ein Roboterführer trifft Besucher des tadschikisch-chinesischen Kulturaustauschzentrums in Duschanbe. Langsam, aber kenntnisreich, in einer von drei Sprachen (Tadschikisch, Chinesisch und Russisch) spricht er über die </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">alt-sogdischen Briefe</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">, von denen Kopien dort zentral ausgestellt werden. Die Originalbriefe </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">von </span><span lang="DE">1907 wurden von dem berühmten Reisenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aurel_Stein">Sir Aurel Stein</a> in der Ruine eines Wachturms der Chinesischen Mauer gefunden. Während der Zeit der Großen Seidenstraße bewachte dort eine Garnison den Abschnitt zwischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunhuang">Dunhuang</a> und Louulian.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Wie sich der Autor des Fundes erinnert, befanden sich die Briefe 1600 Jahre lang in einer vom Zahn der Zeit verschonten Tasche eines unbekannten </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Boten</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“. J</span><span lang="DE">eder Brief war sorgfältig gefaltet, und auf der Außenseite standen die Namen des Absenders und des Empfängers. </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">Dieser </span><span lang="DE">Tatsache</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;"> nach</span><span lang="DE"> zu urteilen, dass die Briefe gut erhalten sind und bis heute erhalten geblieben sind, hat die </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Seidenpos</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">t“</span><span lang="DE"> zu Beginn des </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">4</span><span lang="DE">. Jahrhunderts n. Chr. (Wissenschaftler datier</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">te</span><span lang="DE">n Briefe </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">auf</span><span lang="DE"> die Jahre 312-313) zuverlässig funktioniert. Die sogdische Sprache war bis zum </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">11</span><span lang="DE">. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Usbekistan und Tadschikistans weit verbreitet und fungierte während der Zeit der Großen Seidenstraße als Lingua </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">F</span><span lang="DE">ranca der riesigen zentralasiatischen Region.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Lest auch bei Novastan: </span></strong><span lang="DE"><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/gegestaende-aus-dem-8-jahrhundert-in-kirgistan-entdeckt/"><b>Objekte aus dem 8. Jahrhundert in Kirgistan entdeckt</b></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Die </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">alten Briefe</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> sind nicht nur die frühesten </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">Manuskripte</span> <span lang="DE" style="font-weight: normal;">aus</span><span lang="DE"> Sogdien. Die Hauptsache ist, dass diese Briefe und andere Schriftstücke in sogdischer Sprache, deren Originale in der British Library in London als </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„l</span><span lang="DE">ebende Zeugen</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> der Antike aufbewahrt werden, </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">die </span><span lang="DE">an die engen Beziehungen zwischen den Völkern Chinas und Zentralasiens erinnern.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Bekanntlich spielten in vielen chinesischen Städten der Zeit der Großen Seidenstraße die Handelsniederlassungen von Sogdien eine sehr wichtige Rolle bei der Herstellung und Stärkung der Handelsbeziehungen zwischen China und den weit entfernten Ländern des Westens. Dunhuang war einer ihrer Schlüsselstandorte, da dieser </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">glitzernde Vorposten</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> als eine Art </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Tor nach China</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> für Handelskarawanen diente.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Die „leuchtende Perle“ Dunhuang</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Der chinesische Präsident Xi Jinping nannte Dunhuang eine </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">leuchtende Perle im langen Fluss der Weltzivilisation</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">, wo der </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Geist</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> der Großen Seidenstraße geformt wurde. „Dunhuangs Kultur gehört China, aber Dunhuangs Forschung gehört der ganzen Welt</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">, betonte er am 19. August 2019 vor den Mitarbeitern der Dunhuang-Akademie </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">&#8211; </span><span lang="DE">zu Recht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Der Präsident Chinas würdigte die Arbeit von Wissenschaftlern aus Großbritannien</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">, </span><span lang="DE">Frankreich, Russland</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">, </span><span lang="DE">Deutschland, den Vereinigten Staaten</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">, </span><span lang="DE">Japan, Zentral- und Südasien und lud Forscher aus aller Welt ein, die reiche Kultur von Dunhuang, geschützt als UNESCO-Weltkulturerbe, weiter zu erforschen. Es ist wichtig, die Einladung des chinesischen Staatsoberhauptes zu nutzen, um gemeinsam das Erbe der Dunhuang-Kultur zu studieren, die die Vielfalt der Kulturen aller Völker der Welt aufnahm, die an der Entstehung der Großen Seidenstraße beteiligt waren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Bekanntlich gehörten zu den ersten Verbreitern des Buddhismus in China Kaufleute aus den zentralasiatischen Staaten, die aktiv entlang der Routen des Großen Seidenweges Handel trieben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Lest auch bei Novastan: </span></strong><span lang="DE"><a href="https://novastan.org/de/uigurische-region/vom-mythos-seidenstrasse/"><b>Vom Mythos Seidenstraße</b></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Einer der </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">stillen Hüter der Geheimnisse</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> jener fernen Zeiten ist die weltweit größte Tonskulptur Buddhas</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;"> aus dem 4.-6. Jahrhundert</span><span lang="DE">, die 1966 im Süden Tadschikistans in den Ruinen eines buddhistischen Klosters gefunden wurde. Im März 2021 ist es zwanzig Jahre her, dass der sogenannte </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Buddha im Nirwana</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">, eine riesige Statue mit einer Länge von dreizehn Metern und einer Höhe von 2</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">,</span><span lang="DE">70</span> <span lang="DE">Meter</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">n</span><span lang="DE">, ausgestellt wurde und seitdem dort die Besucher des Nationale Antikenmuseum</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">s</span><span lang="DE"> von Tadschikistan erfreut.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Die </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">sogdischen Briefe</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">, der </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Buddha im Nirwana</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE"> sowie zahlreiche weitere Kulturdenkmäler aus der Entstehungs- und Blütezeit der Großen Seidenstraße auf dem Gebiet Zentralasiens sind originelle Botschaften aus der Vergangenheit, geistige Abdrücke von Völkern &#8211; Nachbarn, die nicht dem Einfluss der Zeit unterliegen. Regierungen und Hochschulen in Zentralasien und China bauen Jahr für Jahr ihre Zusammenarbeit aus, um neue Seiten in der Geschichte der Großen Seidenstraße zu erforschen und ihr reiches kulturelles Erbe zu erhalten und zu vervielfältigen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Förderung des interkulturellen Dialoges durch die Erforschung der Geschichte</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Dokumente wurden der UNESCO zur Aufnahme in das Weltkulturerbe einer Reihe von Korridoren und zentralasiatischen Städten entlang der Großen Seidenstraße vorgelegt. Einige von ihnen sind bereits in </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">das Weltkulturerbe</span><span lang="DE"> aufgenommen worden. Es scheint, dass solcherlei Schritte die Kulturerhaltung, den interkulturellen Dialog sowie die Völkerverständigung fördern und es den heutigen und künftigen Generationen ermöglichen werden, mehr über die Geschichte und Kultur der zentralasiatischen Völker und ihre historischen Beziehungen zu China zu erfahren. Auch die gemeinsame Förderung der </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">„</span><span lang="DE">Belt and Road</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">“</span><span lang="DE">-Initiative bietet hierfür einen starken Anreiz.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Die Bewahrung und Aufwertung des reichen Kultur- und Naturerbes ist eine Priorität für die Regierungen der zentralasiatischen Staaten. In den vergangenen 20 Jahren wurde mit der UNESCO zum Wohle der heutigen und künftigen Generationen viel Arbeit geleistet. Auf der Liste des Weltkulturerbes stehen 53 Kulturstätten. Viele von ihnen stehen in direktem Zusammenhang mit der Geschichte der Großen Seidenstraße. Einen besonderen Platz unter ihnen nimmt </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">das usbekische </span><span lang="DE">Samarkand, der weltbekannte Schnittpunkt der Weltkulturen</span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">, ein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Lest auch bei Novastan: </span></strong><span lang="DE"><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/chinas-ruckkehr-nach-zentralasien/"><b>Chinas Rückkehr nach Zentralasien</b></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Da Zentralasien historisch eines der Zentren der menschlichen Zivilisation darstellt, liegt es auf der Hand, dass die nur 53 Stätten, die in die Liste des Welterbes eingetragen sind, den Beitrag der Völker der Region zur Entwicklung der materiellen und geistigen Kultur der Menschheit nicht vollständig widerspiegeln können. Die Nationalkommissionen der zentralasiatischen Länder für die UNESCO arbeiten in mühevoller Kleinarbeit daran, potenzielle Stätten für die Aufnahme in die Liste zu untersuchen und zu dokumentieren und ihre Unterrepräsentierung auszugleichen. Dokumente zur Aufnahme von 75 neuen Stätten wurden der UNESCO bereits zur Prüfung vorgelegt (15 aus Kasachstan, 3 aus Kirgisistan, 17 aus Tadschikistan, 9 aus Turkmenistan und 31 aus Usbekistan). Jede von ihnen </span><span lang="DE" style="font-weight: normal;">ist ein Mosaikstück </span><span lang="DE">des gemeinsamen historischen Erbes der zentralasiatischen Völker und deren Beitrag zur Entwicklung der Weltzivilisation.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Im Jahr 2010 wurde </span><span lang="DE"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sarasm">Sarasm</a>, die älteste Siedlung sesshafter Völker Zentralasiens, in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. In Übereinstimmung mit dem anstehenden Beschluss der UNESCO-Generalkonferenz im September 2020 im tadschikischen <span style="font-weight: normal;">Pandschakent</span> werden Veranstaltungen zum 5.500. Jahrestag von Sara<span style="font-weight: normal;">s</span>m als Zentrum für die Bildung der alten landwirtschaftlichen Kultur des tadschikischen Volkes stattfinden. Archäologen zufolge verlief die Große Lazuli-Straße durch Sara<span style="font-weight: normal;">s</span>m, die dann die Grundlage für eine der zuverlässigen Routen der Seidenstraße von Europa nach China und Indien bildete.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span lang="DE">Lest auch bei Novastan: </span></strong><span lang="DE"><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/das-manas-epos-eine-enzyklopdie-kirgisischer-geschichten-und-sitten/"><b>Das „Manas“-Epos – eine Enzyklopädie kirgisischer Geschichte und Sitten</b></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass jede Stätte, die von den zentralasiatischen Ländern in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, sich durch eine effiziente Verwaltung und einen durchdachten Schutz auszeichnet, der ihre Erhaltung vor möglichen klimatischen Veränderungen, seismischen Risiken, unkontrollierten Bauarbeiten und touristischen Besuchen gewährleistet.</span></p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify;"><span lang="DE">Seit der Entdeckung und Entstehung der Großen Seidenstraße waren weder hohe Berge noch schnelle Flüsse, grenzenlose Steppen oder leblose Wüsten ein Hindernis für die Kommunikation zwischen den Völkern Zentralasiens und Chinas. Die Stärkung dieser Beziehungen wurde sowohl durch das gegenseitige Interesse an der Entwicklung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen als auch durch den gegenseitigen Wunsch der beiden alten Kulturzentren nach gegenseitiger Kenntnis und Bereicherung diktiert. Die Traditionen des Dialogs zwischen den Kulturen und Zivilisationen, die zu Beginn unserer Ära festgelegt wurden, werden heute fortgesetzt. Die &#8222;spirituellen Kratzer&#8220; aus der Zeit der Großen Seidenstraße haben über die Jahrhunderte hinweg ihre Zuverlässigkeit bewiesen. Und das seit Jahrhunderten.</span></p>
<p style="text-align: right;" align="right"><strong><span lang="DE">Raschid Alimow für </span></strong><span lang="DE"><a href="https://asiaplustj.info/ru/news/life/culture/20200225/sogdiiskie-pisma-kak-zhivie-svideteli-napominayut-o-tesnih-svyazyah-mezhdu-kitaem-i-tsentralnoi-aziei?tg_rhash=59df260525b319"><b>Asia Plus</b></a></span></p>
<p style="text-align: right;" align="right"><strong><span lang="DE">Aus dem Russischen von Hannah Riedler</span></strong></p>
<p style="text-align: left;" align="right"><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Coronavirus: Die Länder Zentralasiens wenden sich von China ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 10:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehrere Wochen nach dem Ausbruch des Coronavirus mit zurzeit &#xFC;ber 24 000 Kontaminierten sieht sich China mit immer mehr Grenzschlie&#xDF;ungen durch seine zentralasiatischen Nachbarn konfrontiert, dies sowohl auf dem Landweg als auch im Luftverkehr. Die L&#xE4;nder Zentralasiens gehen in Sachen Coronavirus, auch 2019-nCoV genannt, kein Risiko ein. Seit einigen Tagen haben die Nachbarl&#xE4;nder Chinas Ma&#xDF;nahmen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Mehrere Wochen nach dem Ausbruch des Coronavirus mit zurzeit über 24 000 Kontaminierten sieht sich China mit immer mehr Grenzschließungen durch seine zentralasiatischen Nachbarn konfrontiert, dies sowohl auf dem Landweg als auch im Luftverkehr.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Länder Zentralasiens gehen in Sachen Coronavirus, auch 2019-nCoV genannt, kein Risiko ein. Seit einigen Tagen haben die Nachbarländer Chinas Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung der  Epidemie, die derweil <a href="https://www.wsj.com/articles/coronavirus-cases-rise-above-20-000-in-china-as-hong-kong-reports-first-death-11580799736">über 24 000 Menschen betrifft</a>, zu verhindern.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Am  23. Januar stellte die kirgisische Regierung jegliche Flüge nach und aus China ein, berichtet das kirgisische Medium <a href="https://kaktus.media/doc/404824_vspyshka_koronavirysa._priostanovleny_aviareysy_iz_kitaia_v_kyrgyzstan.html">Kaktus</a>. Am 2. Februar beschloss Premier <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/wer-ist-muchammetkalyj-abylgasijew-der-neue-kirgisische-premierminister/?noredirect=de_DE">Muchammetkalyj Abylgasijew</a>, die Landesgrenze zu China temporär zu schließen, um sich gegen eine Ausbreitung des Virus  zu wappnen, berichtet <a href="https://24.kg/vlast/142356_kyirgyizstan_zakryivaet_gosudarstvennuyu_granitsu_skitaem_reshenie_pravitelstva/">24.kg</a>. Wegen des chinesischen Neujahrs und auf Verlangen der Regierung waren die Grenzposten bis zum 31. Januar geschlossen worden, eher sie wiedereröffnet wurden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/coronavirus-kasachstan-unterbricht-die-transportverbindungen-nach-china/?noredirect=de_DE">Coronavirus: Kasachstan unterbricht die Transportverbindungen nach China</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Kasachstan hingegen hat seine Grenze mir China dicht gemacht, außer für Waren und offizielle Delegationen. Diese dürfen laut dem kasachischen <a href="https://kursiv.kz/news/proisshestviya/2020-02/granica-s-kitaem-otkryta-tolko-dlya-gruzov-i-chinovnikov">Kurziv.kz</a> weiterhin zwischen beiden Ländern hin- und herreisen. Die kasachische Regierung hat am 3. Februar die Grenzschließung auf den Flugverkehr ausgeweitet, nachdem bereits Ende Januar Bus- und Bahnverbindungen gekappt worden waren. Dies bestätigt das kasachische Medium <a href="https://holanews.kz/view/news/27589">Holanews.kz </a>und ergänzt, 13 Tonnen medizinischer Materialen seien infolge eines Briefaustauschs zwischen Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qassym-Schomart_Toqajew">Qassym-Jomart Toqaev</a> und seinem chinesischen Amtskollegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xi_Jinping">Xi Jinping</a> nach China geschickt worden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Tadschikistan belässt als einziges Land Zentralasiens seine Grenze offen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Usbekistan und Turkmenistan haben ähnliche Maßnahmen wie Kirgistan und Kasachstan ergriffen, auch wenn beide Länder keine unmittelbare Grenze mit China haben. Ähnlich wie Kirgistan hat Usbekistan jegliche Flüge nach China gestrichen, berichtet <a href="https://kun.uz/ru/94398560">Kun.uz</a>. Laut dem usbekischen Medium hat die Regierung es <a href="https://kun.uz/ru/84085377">der gesamten Bevölkerung untersagt, nach China zu reisen</a>, sowie allen Besuchern aus China die Anreise verboten. Präsident Mirziyoyev tat es jedoch seinem kasachischen Amtskollege gleich, und teilte in <a href="https://kun.uz/ru/48410804">einer Botschaft</a> an Präsident Xi sein Beileid und seinen Respekt für die von der chinesischen Regierung ergriffenen Maßnahmen mit. Der usbekische Präsident bekräftigte, mit China zur Eindämmung der Epidemie eng zusammen arbeiten zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify">In Turkmenistan sind Flüge nach China zum 1. Februar ebenfalls verboten worden. Wie <a href="https://rus.azathabar.com/a/30413969.html">Radio Azatlyk</a>, der turkmenischen Sparte des amerikanischen Radio Free Europe, berichtet, werden turkmenische Bürger nach ihrer Rückkehr aus China systematisch unter Quarantäne gestellt. Aşgabat ließ sogar einen Grenzposten an der Grenze mit Usbekistan schließen, berichtet <a href="https://uz.sputniknews.ru/society/20200203/13373244/SMI-Turkmenistan-zakryl-granitsu-s-Uzbekistanom.html">Sputnik Usbekistan</a>.</p>
<p style="text-align: justify">So ist Tadschikistan das einzige Land in Zentralasien, dessen Grenze mit China weiterhin offen bleibt. Das tadschikische Medium Asia-Plus zitiert eine Quelle aus Regierungskreisen, die Vorhersagen bezüglich der Verbreitung der Epidemie nach Tadschikistan seien „<em>unwahrscheinlich</em>“. Die Regierung hat aber verstärkte gesundheitliche Kontrollen, sowie Quarantänestätten und Wärmebildkameras geschaffen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Pekings Antwort verläuft auf mehreren Ebenen </strong></p>
<p style="text-align: justify">China hat  sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene seinen Unmut darüber kundgetan. So bezog der chinesische Außenminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wang_Yi">Wang Yi</a> laut der <a href="https://www.scmp.com/news/china/politics/article/3048770/coronavirus-will-hit-chinas-economy-not-much-sars">South China Morning Post</a> unlängst Postition, und kritisierte die Reaktion der USA nach dem Virusausbruch. Diese hätte sich auf die Einstellung anderer Länder ausgewirkt. Der chinesische Minister sprach von einem „<em>schlechten Beispiel</em>“ für andere Länder. Die Ministeriumsprecherin Hua Chunying erwähnte ebenso eine Reaktion, die „<em>zur Panik führen</em>“ könne. Die chinesische Regierung beschuldigt die USA, für die Einführung der Einreisebegrenzung durch andere Länder, unter anderem die Länder Zentralasiens, verantwortlich zu sein.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Außerdem teilte der chinesische Außenminister während eines Telefonats mit seinem pakistanischen Amtskollegen mit, die Blockade chinesischer Einfuhren durch gewisse Länder seien in <a href="https://tass.ru/obschestvo/7661475">seinen Augen inakzeptabel</a>.  China erklärte auf  diplomatische Art, dass es eine deutliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit von benachbarten Ländern, wie zum Beispiel Usbekistan, erwarte. Das usbekische Medium <a href="https://podrobno.uz/cat/uzbekistan-i-kitay-klyuchi-ot-budushchego/predstaviteli-posolstva-knr-v-uzbekistane-sdelali-zayavlenie-po-povodu-koronavirusa/">Podrobno.uz</a> berichtete über die äußerungen von Vertretern der chinesischen Botschaft in Taschkent, dass diese die von der chinesischen Regierung ergriffenen Maßnahmen befürworteten, und dass diese Maßnahmen von einer Reihe internationaler Akteure bis zur Weltgesundheitsorganisation als angemessen eingestuft worden seien. Ebenso betonten sie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen beide Länder, insbesondere in solchen Krisensituationen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wider Pekings Ambitionen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Peking sieht hinter den Einreiseinschränkungen der zentralasiatischen Länder eine tieferreichende Wendung, was die neulich erlangten Rechte für seine eigne Bevölkerung betrifft. Tatsächlich beendet das Einreiseverbot zum Beispiel die siebentägige visumsfreie Aufenthaltserlaubnis in Usbekistan, genauso entfällt wie die 72-Stunden-Aufenthaltserlaubnis für chinesische Bürger in Kasachstan nach nur einem Monat Bestehen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-visumsfreiheit-fuer-deutsche-staatsangehoerige-ab-15-januar/"><strong>Usbekistan will die Registrierung ausländischer Staatsangehöriger abschaffen</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Abgeshen von diesen vorerst zeitlich begrenzten Nachteilen, könnte das Projekt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/One_Belt%2C_One_Road">One Belt, One Road</a> (OBOR) auch <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/wohin-fuehrt-die-neue-seidenstrasse-ueber-die-chancen-und-risiken-von-one-belt-one-road/">Neue Seidenstraßen</a> genannt, in Mitleidenschaft gezogen werden. Entscheidend für den Erfolg einer Verbindung von China nach Europa über Schienen und Straßen sind offene Grenzen. Dies ist ein Eckpfeiler, um einen ungehinderten Transit chinesischer Erzeugnisse zu gewährleisten, und betrifft in erster Linie die zentralastischen Nachbarn Chinas. Die kürzlich beschlossene Schließung der chinesisch-kirgisischen Grenze, aber auch das Verbot der Ausreise kasachstanischer, usbekischer und kirgisischer Staatsangehöriger in Rictung China könnten dazu beitragen, den chinesischen Handel in Zentralasien auszubremsen.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Victor Nicolas</strong><strong><br />
Redakteur für Novastan auf Französisch</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Arnaud Enderlin</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die drei Mausoleen von Ösgön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 02:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Muasoleen]]></category>
		<category><![CDATA[Ösgön]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die drei Mausoleen von &#xD6;sg&#xF6;n in Kirgistan stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Stadt war einst eine bedeutsame Handelsstadt an der Seidenstra&#xDF;e und gilt als eine der &#xE4;ltesten St&#xE4;dte Kirgistans &#x2013; sie wurde bereits in chinesischen Berichten aus dem 2. Jahrhundert vor Christus erw&#xE4;hnt. Foto: Kaisuu Rasaaka Hier geht&#x2019;s zu mehr Bildern des [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleen_von_%C3%96sg%C3%B6n">Mausoleen </a>von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sg%C3%B6n">Ösgön </a>in Kirgistan stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Stadt war einst eine bedeutsame Handelsstadt an der Seidenstraße und gilt als eine der ältesten Städte Kirgistans &#8211; sie wurde bereits in chinesischen Berichten aus dem 2. Jahrhundert vor Christus erwähnt.</p>
<p><strong>Foto: Kaisuu Rasaaka</strong></p>
<p><a href="https://novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a> geht’s zu mehr Bildern des Tages.</p>
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		<title>Objekte aus dem 8. Jahrhundert in Kirgistan entdeckt</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/gegestaende-aus-dem-8-jahrhundert-in-kirgistan-entdeckt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 15:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschihcte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arch&#xE4;ologen bringen nach und nach und mit aller gebotenen Vorsicht die Geschichte Kirgistans zu Tage. Auf einer der gr&#xF6;&#xDF;ten arch&#xE4;ologischen St&#xE4;tten des Landes haben Ausgrabungen stattgefunden, die einmal mehr die Geschichte des zentralasiatischen Landes mit der der Seidenstra&#xDF;e verbinden. Entlang&#xA0;des&#xA0;antiken Verlaufs der Seidenstra&#xDF;e lassen sich stets ganze Teile der kirgisischen Geschichte entdecken. Die j&#xFC;ngsten Funde [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Archäologen bringen nach und nach und mit aller gebotenen Vorsicht die Geschichte Kirgistans zu Tage. Auf einer der größten archäologischen Stätten des Landes haben Ausgrabungen stattgefunden, die einmal mehr die Geschichte des zentralasiatischen Landes mit der der Seidenstraße verbinden.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Entlang des antiken Verlaufs der Seidenstraße lassen sich stets ganze Teile der kirgisischen Geschichte entdecken. Die jüngsten Funde wurden aus der Ausgrabungsstätte bei <span class="st">Krasnoretschensk, dreißig Kilometer östlich der kirgisischen Hauptstadt Bischkek, entnommen. Die Archäologen waren am vergangenen 30. Juni in der Lage, den Fund der ihrer Meinung nach ältesten Münzen auf dem Territorium des heutigen Kirgistans bekannt zu geben. Diese datieren sie auf das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suluk_(T%C3%BCrgesch)">Türgesch-Khaganat</a> (699-766) zurück.</span></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/uigurische-region/vom-mythos-seidenstrasse/"><strong>Vom Mythos Seidenstraße</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Ältesten dieser Relikte gehen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Nicht zum ersten Mal wurden Münzen an dieser Stelle gefunden, jedoch wurden die letzten Funde in der benachbarten kasachischen Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenstromland">Schetissu</a> gemacht. Ähnlich der kasachischen Münzen sind die kirgisischen aus Bronze und ganz nach chinesischem Muster in der Mitte durchbohrt.</p>
<p style="text-align: justify">Diese Entdeckungen dienen den Archäologen als Beweis dafür, dass sowohl <span class="st">Krasnoretschensk als auch die</span> umliegenden Siedlungsgebiete Teil der Seidenstraße waren. Denn viele dieser Münzen wurden in verschiedenen Tiefen entdeckt. Seit ihrer Erstentdeckung 1939 wurde die Ausgrabungsstätte bei Weitem nicht erschöpft, lautet der Tenor unter den dortigen chinesischen Archeologen gegenüber <a href="https://mir24.tv/news/16367222/v-poiskah-klada-v-kyrgyzstane-drevnie-monety-i-zagadochnye-stroeniya">Mir24</a>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Eine Hochburg der Archäologie in Kirgistan</strong></p>
<p style="text-align: justify"><span class="st">Krasnoretschensk</span> und seine Umgebung stellen einen der wichtigsten kirgisischen archäologischen Schätze dar. In direkter Nähe ist die antike Siedlung <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Navekat">Navekat </a>ausgegraben worden. Diese <a href="http://orientmice.com/krasnorechensk-settlement/">gilt</a> sowohl als außerordentlich florierende und berühmte Stadt entlang der Seidenstraßeals auch als Kultur- und Handelszentrum der altertümlichen turkischen Khaganate.</p>
<p><figure id="attachment_17600" aria-describedby="caption-attachment-17600" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17600" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/07/Piece-Kg-1024x613.jpg" alt="Kirgistan Kultur Geschihcte Archeologie Seidenstraße" width="1024" height="613" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/07/Piece-Kg-1024x613.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/07/Piece-Kg-1024x613-300x180.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/07/Piece-Kg-1024x613-768x460.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-17600" class="wp-caption-text">Eine der bei den Ausgrabungen entdeckten Münze.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">&#8222;<em>Die <span class="st">Krasnoretschensk</span>-Siedlung ist eine der größten Städte im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chuy_Valley">Tschui-Tal</a></em>&#8222;, sagt Valeri Kolschienko, der Leiter der laufenden Ausgrabungen Mir24. Die Ausgrabung der Münzen reiht sich in die lange Liste zu Tage gebrachten Artefakte und Gebäude. Während der jüngsten Recherchen wurden Teile buddhistischer Tempel, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus">zoroastrische</a> Grabstätten, christliche Kreuze, aber auch Banknoten aus unterschiedlichen Zeiten und von verschiedenen Völkern entdeckt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wird eseine Aufnahme durch die UNESCO geben?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Aufgrund der anhaltenden archäologischen Entdeckungen ist die <span class="st">Krasnoretschensk</span>-Siedlung von Kirgistan zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste vorgeschlagen worden. Tatsächlich hat die Organisation die jüngste Ausgrabungskampagne finanziert. &#8222;<em>2014 haben wir uns um eine Finanzierung der Ausgrabungen alter Siedlungen in Kirgistan durch die UNESCO bemüht. 2017 kam die erste Expedition zustande, infolgedessen wir eine Einigung mit der Akademie der Wissenschaften Kirgistans unterschrieben</em>&#8222;, führt Yuzian Tien, einer der anwesenden chinesischen Archäologen, aus.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/unesco-ernennt-tian-shan-zum-welterbe/"><strong>UNESCO ernennt Tian Shan zum Welterbe</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Artefakten sollen in kirgisischen Museen ähnlich dem archäologischen Museum in <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burana-Turm">Burana</a> in der Nähe der Siedlung analysiert, gelagert und ausgestellt werden. So soll die Information der Besucher über Leben und Entwicklung der altertümlichen Städte entlang der Seidenstraße gewährleistet werden.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion<br />
</strong><strong>Aus dem Französischen von Arnaud Enderlin</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Ein Morgen in Tasch Rabat</title>
		<link>https://novastan.org/de/bild-des-tages/ein-morgen-in-tasch-rabat-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 03:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Antoine Béguier]]></category>
		<category><![CDATA[Karawanserei]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Tasch Rabat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die auf 3.500 Metern H&#xF6;he gelegene Karawanserei von Tasch Rabat ist eine wichtige Station auf der Seidenstra&#xDF;e. Seit dem f&#xFC;nfzehnten Jahrhundert diente sie f&#xFC;r viele Kaufleute als Durchgangspunkt, an dem Karawanen und Reisende einkehrten. Hinter dem Geb&#xE4;ude liegt eine imposante Bergwand, die den Blick auf das nahgelegene China verdeckt. Heute dient die Karawanserei den Einwohnern, [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die auf 3.500 Metern Höhe gelegene Karawanserei von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tasch_Rabat">Tasch Rabat</a> ist eine wichtige Station auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seidenstra%C3%9Fe">Seidenstraße</a>. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert diente sie für viele Kaufleute als Durchgangspunkt, an dem Karawanen und Reisende einkehrten. Hinter dem Gebäude liegt eine imposante Bergwand, die den Blick auf das nahgelegene China verdeckt. Heute dient die Karawanserei den Einwohnern, die vor allem von Viehzucht und Tourismus leben, als malerische Kulisse.</p>
<p><strong>Foto: <a href="http://www.antoinebeguier.com/">Antoine Béguier</a></strong></p>
<p>Mehr Bilder aus der Reihe findet ihr <a href="https://novastan.org/de/author/abeguier/">hier</a>.</p>
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		<title>Bald schneller “Willkommen in Usbekistan“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 05:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regierung Usbekistans plant ein Abkommen zur Entwicklung gemeinsamer Tourismusrouten entlang der Seidenstra&#xDF;e mit den anderen zentralasiatischen Staaten zu verabschieden. Davon berichtet die nationale Datenbank &#x201E;Gesetzgeber Usbekistans&#x201C;. Wir &#xFC;bersetzen einen Artikel, der im russischen Original&#xA0;auf Sputnik Tadschikistan erschienen ist. &#x201E;Das Abkommen zielt darauf ab, den Zustrom von Tourist*innen gegenseitig zu vergr&#xF6;&#xDF;ern, Tourist*innen aus dritten L&#xE4;ndern [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Regierung Usbekistans plant ein Abkommen zur Entwicklung gemeinsamer Tourismusrouten entlang der Seidenstraße mit den anderen zentralasiatischen Staaten zu verabschieden. Davon berichtet die nationale Datenbank „Gesetzgeber Usbekistans“. Wir übersetzen einen Artikel, der im russischen Original auf <a href="http://ru.sputnik-tj.com/asia/20170825/1023152620/uzbekistan-turisticheskie-put.html">Sputnik Tadschikistan</a> erschienen ist.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Das Abkommen zielt darauf ab, den Zustrom von Tourist*innen gegenseitig zu vergrößern, Tourist*innen aus dritten Ländern im Rahmen organisierter Touren durch Zentralasien zu gewinnen und die Marke „Willkommen in Usbekistan“ als das Herz der Seidenstraße zu promoten“, so der Text des Beschlusses.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine spezielle Arbeitsgruppe soll über eine schrittweise Vereinfachung der Visa- und Registrierungsprozedur für ausländische Tourist*innen entscheiden, insbesondere „über Fragen der schnelleren Visumserteilung und den Ablauf der Zollabwicklung für Tourist*innen, die aus den angrenzenden Ländern oder dem fernen Ausland einreisen“, heißt es in dem Dokument.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: <a class="mkd-pt-link" href="https://novastan.org/de/usbekistan/welche-zukunft-fuer-den-tourismus-in-usbekistan/" target="_self" rel="noopener">Welche Zukunft für den Tourismus in Usbekistan?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Große Seidenstraße ist eine Handelsroute, die China mit dem Mittelmeer verband und im 14. Jahrhundert mit der Entwicklung der Seefahrt an Bedeutung verlor. Mit Samarkand, Buchara und Chiwa liegen einige der bedeutendsten Städte entlang der Seidenstraße auf dem Territorium des heutigen Usbekistan. Im Oktober 2014 wurde auf der 99. Sitzung des Exekutivrats der UN-Tourismusorganisation UNWTO in Samarkand beschlossen, die Große Seidenstraße als Marke zu etablieren. Sie verläuft von China durch die vier zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://ru.sputnik-tj.com/asia/20170825/1023152620/uzbekistan-turisticheskie-put.html"><strong>Sputnik Tadschikistan</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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