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	<title>Photovoltaik Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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		<title>Usbekischer Präsident genehmigt ‚Total Eren‘ Investitionen im Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[erudolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2020 10:14:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. Mai genehmigte Pr&#xE4;sident Shavkat Mirziyoyev das Vorhaben der franz&#xF6;sischen Firmengruppe &#x201A;Total Eren&#x2018;, ein Photovoltaikkraftwerk in Usbekistan zu bauen. Dieser wichtige Schritt erfolgt anderthalb Jahre nach Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens und verdeutlicht die Bem&#xFC;hungen Usbekistans, seine Produktion erneuerbarer Energien auszubauen. Es ist ein neuer Meilenstein f&#xFC;r &#x201A;Total Eren&#x2018; in Usbekistan. Am 13. Mai unterzeichnete [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Am 13. Mai genehmigte Präsident Shavkat Mirziyoyev das Vorhaben der französischen Firmengruppe ‚Total Eren‘, ein Photovoltaikkraftwerk in Usbekistan zu bauen. Dieser wichtige Schritt erfolgt anderthalb Jahre nach Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens und verdeutlicht die Bemühungen Usbekistans, seine Produktion erneuerbarer Energien auszubauen.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es ist ein neuer Meilenstein für ‚<a href="https://www.total-eren.com/">Total Eren</a>‘ in Usbekistan. Am 13. Mai unterzeichnete Präsident <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/wer-ist-der-neue-praesident-usbekistans/?noredirect=de_DE">Shavkat Mirziyoyev</a> ein <a href="https://lex.uz/ru/pdfs/4811045">Dekret</a>, das die französische Firma berechtigt, in den Bau eines Photovoltaikkraftwerks in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_Samarqand">Provinz Samarkand</a> zu investieren. ‚Total Eren‘ hat 150 Millionen Euro für das 100-Megawatt-Kraftwerk eingeplant. Damit wäre es im Land auch das erste seiner Größe. Ende 2021 soll die Anlage ihren Betrieb aufnehmen.</p>
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<p style="text-align: justify">Im Einzelnen sieht das Dekret des Präsidenten vor, dass ‚Tutly Solar‘ die Photovoltaikanlage entwirft. Dabei handelt es sich um eine Firma mit ausländischen Beteiligungen, das von ‚Total Eren‘ finanziert und 25 Jahre lang für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein wird. Laut der usbekischen Onlinezeitung <a href="https://kun.uz/en/news/2020/05/18/a-photovoltaic-power-plant-to-be-built-in-samarkand-region">Kun.uz</a> wurde auch der von ‚Total Eren‘ und dem usbekischen Stromversorger ‚Usbekenergo‘ unterzeichnete Energieversorgungsvertrag genehmigt.</p>
<p style="text-align: justify">Gemäß der Vereinbarung zwischen ‚Total‘ und ‚Usbekenergo‘ verpflichtet sich das usbekische Unternehmen, die Infrastruktur aufzubauen, die für die Verteilung des Stroms aus dem Photovoltaikkraftwerk erforderlich ist. Außerdem sieht der Investitionsplan vor, dass das Unternehmen ‚Tutly Solar‘ ausländische Bankkonten eröffnen kann, um Geld in Fremdwährungen zu überweisen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein steiniger Weg für ‚Total Eren‘</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Genehmigung des Investitionsprojekts per Dekret des Präsidenten ist ein wichtiges Signal für ausländische Investoren in Usbekistan. Die Entscheidung im Fall von ‚Total Eren‘ fällt mehr als anderthalb Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens mit ‚Usbekenergo‘. Während eines Besuchs des usbekischen Präsidenten in Frankreich im Oktober 2018 wurde der Vorvertrag für den Bau eines Photovoltaikkraftwerks unterzeichnet.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Jahr später, im September 2019, vereinbarte die französische Firmengruppe mit ihrem usbekischen Partner in einem formellen Vertrag über Investitionen von 150 Millionen Euro. Damals bestätigte ‚Total Eren‘ <a href="https://novastan.org/fr/ouzbekistan/total-eren-investit-150-millions-deuros-pour-construire-une-centrale-solaire-en-ouzbekistan/">Novastan</a> gegenüber, dass die Anlage <em>„genug Strom erzeugen würde, um den Bedarf von 150 000 Menschen in Usbekistan zu decken“.</em></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Usbekistan setzt auf erneuerbare Energien</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Beschluss des usbekischen Präsidenten hängt mit seiner Absicht zusammen, die Energieversorgung des Landes, das noch immer stark von Erdgas abhängig ist, zu diversifizieren. Die Behörden wollen sich daher auf erneuerbare Energien konzentrieren und bis Ende 2021 fünf Photovoltaikkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 500 MW bauen.</p>
<p style="text-align: justify">Um ihr Ziel zu erreichen, hat die Regierung beschlossen, Kapital und Investitionen aus dem Ausland in Anspruch zu nehmen. Zusätzlich zum Projekt mit ‚Total Eren‘ genehmigte der Präsident bereits im April 2018 per Dekret ein Investitionsprojekt für die Gewinnung von Solarenergie durch das kanadische Unternehmen ‚<a href="https://skypower.com/">SkyPower Global</a>‘.</p>
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<p style="text-align: justify">Seit einem Jahr beschleunigt sich der Energiewendeplan der Regierung in Usbekistan. So hat zum Beispiel des usbekische Parlament im Mai 2019 ein Gesetz über erneuerbare Energien verabschiedet, das Unternehmen, die in die Infrastruktur zur Erzeugung nachhaltiger Energien investieren, Steuervorteile und -befreiungen verspricht. Dieses Gesetz zielt eindeutig darauf ab, ausländisches Kapital anzuwerben, das Usbekistan seit der Machtübernahme von Shavkat Mirziyoyev reichlich angeboten wird.</p>
<p style="text-align: justify">In diesem Wettlauf um Investitionen scheinen die ‚Total‘-Gruppe und ihr Partner ‚Eren‘ gut aufgestellt zu sein. Als Beweis für die guten Beziehungen, die das Unternehmen zur usbekischen Regierung zu haben scheint, kündigte die Vizepräsidentin von ‚Total Eren‘, Fabienne Demol an, dass das Unternehmen 25 000 US-Dollar (etwa 23 000 Euro) für den Kampf gegen die Ausweitung der Coronavirus-Epidemie im Land spenden werde &#8211; ein freundschaftliche Geste gegenüber dem Land Usbekistan, in dem die französische Firmengruppe auf hohe Gewinne abzielt.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Quentin Couvreur</strong>, <strong>Journalist für</strong><strong> Novastan</strong> <strong>France</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Elisabeth Rudolph</strong></p>
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		<title>Ein französisches Unternehmen baut Solaranlagen in Kasachstan</title>
		<link>https://novastan.org/de/kasachstan/ein-franzosisches-unternehmen-baut-solaranlagen-in-kasachstan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[La rédaction]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 06:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterst&#xFC;tzt durch einen Clean Technology Fund des Programms f&#xFC;r Wiederaufbau und Entwicklung der Europ&#xE4;ischen Bank baut das Unternehmen Urbasolar aus Montpellier in S&#xFC;dkasachstan eine Solaranlage mit einer Kapazit&#xE4;t von 14 Megawatt. Es ist das erste franz&#xF6;sische Unternehmen, das ein solches Projekt im Land und in der Region startet. Am 13. Januar 2018 unterzeichnete die Europ&#xE4;ische [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Unterstützt durch einen </strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Climate_Investment_Funds"><strong>Clean Technology Fund</strong></a><strong> des Programms für Wiederaufbau und Entwicklung der Europäischen Bank baut das Unternehmen Urbasolar aus Montpellier in Südkasachstan eine Solaranlage mit einer Kapazität von 14 Megawatt. Es ist das erste französische Unternehmen, das ein solches Projekt im Land und in der Region startet. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Am 13. Januar 2018 <a href="http://www.ebrd.com/news/2018/ebrd-supports-frances-urbasolar-in-kazakhstan.html">unterzeichnete</a> die <a href="http://www.ebrd.com/de/home">Europäische Bank</a> für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) zusammen mit dem kasachischen Minister für Energie, Industrie und Handel, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qanat_Bosymbajew">Kanat Bosymbajew</a>, und dem Leiter von Urbasolar, <a href="http://www.urbasolar.com/en/board-of-management/">Arnaud Mine</a>, die Vereinbarung über einen Kredit von insgesamt 12,7 Mio Dollar zum Bau einer 14 MW-Solaranlage in der Nähe von Zadarya, unweit der kasachischen Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schymkent">Schymkent</a> und der Grenze zu Usbekistan.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Von Montpellier nach Schymkent</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Generaldirektor von Urbasolar, seit 2012 in Kasachstan, unterzeichnete somit den ersten bedeutenden Vertrag seines Unternehmens mit Zentralasien: “<em>Wir glauben, dass die Photovoltaiktechnologie eine wichtige Rolle im Bereich der Energieförderung in Kasachstan und Zentralasien spielen wird. Dieses Projekt wird die technische Leistung und ökonomische Durchfürhbarkeit einer solchen Anlage beweisen. Zusammen mit der EBRD und unseren lokalen Partnern haben wir vier Jahre lang an der Vorbereitung dieses Projekts gearbeitet</em>.“</p>
<p style="text-align: justify">2006 in Montpellier gegründet, ist Urbasolar ein „pure player“ im Photovoltaiksektor in Frankreich mit Projekten in Südamerika, Afrika, im Mittleren Osten und in Asien.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wenige Großprojekte im Bereich erneuerbarer Energien in Kasachstan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Laut dem offiziellen Portal über den <a href="https://www.export.gov/article?id=Kazakhstan-Electrical-Power-Generation">Exporthandel Kasachstans</a> verfügt das Land lediglich über 0,2% Produktionskapazität durch erneuerbare Energien (nur Solar- und Windkraft; Wasserkraft ausgenommen). Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl bis 2020 auf 3% und bis 2030 auf 10% zu erhöhen. <a href="http://www.ebrd.com/news/2018/ebrd-supports-frances-urbasolar-in-kazakhstan.html">Laut der EBRD</a> wird das neue Projekt 365 Megawatt zur bisherigen Produktion erneuerbarer Energie beitragen.</p>
<h4 style="text-align: justify">Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/was-bremst-die-entwicklung-der-grunen-energie-in-kasachstan/">Was bremst die Entwicklung der „grünen“ Energie in Kasachstan? </a></h4>
<p style="text-align: justify">Kasachstan zeigt sich sehr interessiert am Thema erneuerbarer Energien beziehungsweise „Energien der Zukunft“, die auch das Motto der <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/expo-astana-wie-future-energy-ist-zentralasien/">EXPO 2017</a> in Astana waren. Dennoch stellt die <a href="https://www.tresor.economie.gouv.fr/Ressources/File/432491">französische Staatskasse</a> fest, dass in diesem Bereich „<em>bis heute wenige Großprojekte angestoßen werden, mit Ausnahme jener, die durch die EBRD finanziert werden</em>“.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Frankreich hat viel in die kasachische Solarbranche investiert</strong></p>
<p style="text-align: justify">Frankreich ist schon lange im Solarenergiesektor in Kasachstan vertreten. Bertrand Bigot, der Generaladministrator des französischen Kommissariats für Atomenergie und erneuerbare Energien, <a href="https://kz.ambafrance.org/Production-des-modules">legte 2011 </a> den Grundstein für die Sonnenkollektorenfabrik von <a href="http://astanasolar.kz/en/about-us">Astana Solar</a>. Diese Firma ist ein Subunternehmen von <a href="http://www.kazsolarsilicon.kz/en/kontent-sajta/o-kompanii/novosti/2015/07/03/too-astana-solar/">Kazatomprom</a>, das eng mit der französischen <a href="http://www.new.areva.com/EN/news-10941/kazakhstan-areva-and-kazatomprom-sign-a-strategic-agreement.html">Areva</a>-Gruppe zusammenarbeitet.</p>
<p style="text-align: justify">Laut dem <a href="https://www.tresor.economie.gouv.fr/Ressources/File/432491">Französischen Finanzministerium</a> macht dieses Projekt Frankreich und Kasachstan zu strategischen Partnern in der Entwicklung der Solarbranche: „<em>Mit dem Projekt Astana Solar und dem Aufbau einer Branche, die Photovoltaikanlagen aus kasachstanischem Silicium herstellt, geht eine Partnerschaft verschiedener französischer Unternehensgruppen, etwa </em><em><a href="https://ceis.eu/en/who-are-we/">CEIS</a></em><em>, <a href="http://www.cea.fr/english/Pages/Welcome.aspx">CEA</a></em><em>, <a href="http://www.ecm-industrieofen.com/">ECM Technologies</a></em><em> sowie Urbasolar mit dem kasachischen Unternehmen Kazatomprom einher</em><em>.“ </em></p>
<p style="text-align: justify">Das <a href="http://www.urbasolar.com/astana-solar/"> </a> in der kasachischen Hauptstadt wurde 2012 selbst mit Solarkollektoren ausgestattet, als die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Montpellier begann. Im Mai 2017 verkündete die französische Firma ECM Technologie das Übereinkommen mit einem chinesischen Partner, um eine Solaranlage mit 12 Megawatt Kapazität und den Kosten von 20 Mio Dollar im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mangghystau_(Gebiet)">Mangghystau</a>-Gebiet im Süd-Westen Kasachstans zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify">Vor allem bei der EXPO 2017 hatte Frankreich sich sehr dafür eingesetzt, bedeutender Partner Kasachstans in der Solarbranche zu werden. Dieser Einsatz zahlt sich nun durch den Vertrag mit Urbasolar aus.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die französische Redaktion von Novastan</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Elisabeth Rudolph</strong></p>
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