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	<title>Partnerschaft Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Partnerschaft Archives</title>
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		<title>Eine einzigartige Allianz: Astana und Mailand wollen den Tourismus neuerfinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 18:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien & Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Mailand]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mailand und Astana wollen die Grenzen des Reisens erweitern. Ihr Ziel: einen Ort zu schaffen, an dem italienischer Luxus und kasach(stan)ische Authentizit&#xE4;t aufeinandertreffen. Mailand, die Hauptstadt der Mode und des Designs, und Astana, die dynamische Hauptstadt Kasachstans, b&#xFC;ndeln ihre Kr&#xE4;fte in einer ehrgeizigen Partnerschaft. Ihre Zusammenarbeit basiert auf kulturellem und wirtschaftlichem Austausch, der die Konturen [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mailand und Astana wollen die Grenzen des Reisens erweitern. Ihr Ziel: einen Ort zu schaffen, an dem italienischer Luxus und kasach(stan)ische Authentizität aufeinandertreffen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mailand, die Hauptstadt der Mode und des Designs, und Astana, die dynamische Hauptstadt Kasachstans, bündeln ihre Kräfte in einer ehrgeizigen Partnerschaft. Ihre Zusammenarbeit basiert auf kulturellem und wirtschaftlichem Austausch, der die Konturen ihrer Beziehungen im Bereich des Tourismus neu definieren wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine strategische Vereinbarung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das wichtigste Event dieser Initiative fand im November letzten Jahres statt: Die <em>Roadshow Astana – Mailand 2024</em> einen entscheidenden Wendepunkt in diesem gemeinsamen Unterfangen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur <a href="https://www.agenzianova.com/news/italia-kazakistan-firmato-memorandum-dintesa-sul-turismo-al-road-show-astana-milan-2024/">Agenzia Nova</a>.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dort besiegelten wichtige Akteure der Tourismusbranche ihre Partnerschaft mit der Unterzeichnung von Absichtserklärungen. Dazu zählen die Italienisch-Kasachstanische Handelskammer, die Italienisch-Kasachstanische Handelsvereinigung (<a href="https://ccik.kz/index.php/article/270">ACIK</a>) und das Entwicklungszentrum von Astana. Klares Ziel dieser Vereinbarungen: Astana als attraktives Reiseziel für Europäer (insbesondere für Italiener), zu etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2023 empfing Kasachstan 1,3 Millionen Besucher. Die neue Flugverbindung zwischen Mailand und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty">Almaty</a> hat laut Erbolat Sembaev, Kasachstans Botschafter in Italien, diesen Trend noch verstärkt, berichtete <a href="https://astanatimes.com/2024/11/astana-milan-2024-roadshow-promotes-kazakhstans-tourism/">The Astana Times</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was die Allianz verändern wird</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft basiert auf drei Hauptbereichen. Erstens soll die Modernisierung der Infrastruktur (d. h. die Verbesserung der Verkehrsmittel und die Entwicklung geeigneter touristischer Dienstleistungen) die Aufnahme eines immer anspruchsvolleren internationalen Publikums ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweiter Punkt ist die Aufwertung des kulturellen und natürlichen Reichtums: Werbekampagnen, kulturellen Veranstaltungen und Rundreisen werden die Schätze Kasachstans, von seinen weiten Steppen bis zu seiner Nomadenkultur, den europäischen Reisenden näherbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kasachstan/steigende-besucherzahlen-nach-kasachstan-herausforderung-oder-gelegenheit/"><strong>Steigende Besucherzahlen nach Kasachstan – Herausforderung oder Gelegenheit?</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich die Stärkung der Wirtschafts- und Tourismusbeziehungen: Neue Partnerschaften zwischen italienischen und kasachstanischen Unternehmen, wie Reisebüros oder Veranstaltungsorganisatoren, stimulieren gemeinsame Investitionen und die Schaffung neuer touristischer Angeboten. Dies bildet den Grundstein für eine nachhaltige Zusammenarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Astana: ein Zentrum für Wandel und Innovation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Astana ist eine dynamische Hauptstadt, und steht für Wandel und Innovation im Herzen Zentralasiens. Das massive Investitionsprogramm in den Ausbau der touristischen Infrastruktur unterstreicht den Willen der Stadt, ihre Schätze der Welt zu präsentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 2019 und 2023 hat Astana seine Beherbergungskapazitäten um 30 Prozent auf über 17.000 Betten erhöht. Das Angebot ist für jedes Budget geeignet, von Luxushotels bis hin zu günstigeren Unterkünften wie Airbnb-Wohnungen und Jugendherbergen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/zentralasien-und-europa/mit-dem-architectural-guide-almaty-die-stadt-entdecken/"><strong>Mit dem „Architectural Guide Almaty“ die Stadt entdecken</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bleibt es aber nicht: Die Stadt hat auch das lukrative Segment des Geschäftstourismus im Visier. Jedes Jahr finden hier mehr als 350 internationale Veranstaltungen statt, von Kulturmessen bis hin zu großen Wirtschaftskonferenzen, was die Attraktivität der Region weiter steigert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kasachstan legt dabei auch Wert auf verantwortungsvollen und inklusiven Tourismus. So werden spezielle Dienstleistungen angeboten, beispielsweise Taxis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Städte haben außerdem interaktive Karten eingeführt, um den Zugang zur Infrastruktur zu erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einzigartige Chance für italienische Reisende</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Roadshow <em>Astana – Mailand 2024</em> bewarb nicht nur die touristischen Attraktionen Kasachstans: Sie schuf eine echte Plattform für den Austausch zwischen den beiden Ländern, wie die <a href="https://astanacb.kz/en/news/Roudshou-Astana-Milan2024/">Website</a> der Stadt Astana zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für italienische Reisende wird Kasachstan zu einem zugänglichen und attraktiven Reiseziel. Von den weiten Steppen bis zu den futuristischen Monumenten von Astana bietet das Land eine einzigartige Mischung aus Abenteuer und Luxus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mailand und Astana: eine gemeinsame Zukunft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit zwischen Mailand und Astana basiert auf einer gemeinsamen Vision: Tourismus als Motor für Entwicklung. Mailand bringt mit seiner Expertise in der Werbung und Organisation von Veranstaltungen sein internationales Niveau ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astana hingegen verfügt über ein immenses ungenutztes Potenzial. Tourismus beschränkt sich nicht nur auf Freizeitaktivitäten: Er ist ein mächtiges wirtschaftliches und kulturelles Instrument. Die strategische Allianz zwischen Mailand und Astana zeigt: Auch geografisch entfernte Regionen können Wege finden, ihre Kräfte zu bündeln, um sich gegenseitig zu stärken und zu fördern.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Quentin Pak für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/europe-et-asie-centrale/alliance-inedite-astana-milan-reinventent-tourisme/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Giulia Manca</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bilaterale Partnerschaft zwischen Turkmenistan und dem Iran</title>
		<link>https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/bilaterale-partnerschaft-zwischen-turkmenistan-und-dem-iran/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cduverdier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2022 12:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen eines offiziellen Besuchs in Teheran hat sich Turkmenistans Pr&#xE4;sident Berdimuhamedow mit seinem iranischen Amtskollegen Raisi getroffen. Der Besuch bot beiden Staatschefs die Gelegenheit, wirtschaftliche, diplomatische und kulturelle Themen zu besprechen. Die Verhandlungen f&#xFC;hrten zur Unterzeichnung einer bilateralen Partnerschaft f&#xFC;r die n&#xE4;chsten 20 Jahre. Turkmenistans Pr&#xE4;sident&#xA0; Serdar Berdimuhamedow hat dem Iran am 14. und [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Rahmen eines offiziellen Besuchs in Teheran hat sich Turkmenistans Präsident Berdimuhamedow mit seinem iranischen Amtskollegen Raisi getroffen. Der Besuch bot beiden Staatschefs die Gelegenheit, wirtschaftliche, diplomatische und kulturelle Themen zu besprechen. Die Verhandlungen führten zur Unterzeichnung einer bilateralen Partnerschaft für die nächsten 20 Jahre.</strong>

Turkmenistans Präsident&nbsp; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serdar_Berdimuhamedow">Serdar Berdimuhamedow</a> hat dem Iran am 14. und 15. Juni einen offiziellen Besuch abgestattet. Wie das turkmenische Medium <a href="https://www.turkmenistan.ru/ru/articles/46324.html">Turkmenistan.ru</a> berichtete waren der Abschluss bilateraler Abkommen, die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie die Vorbereitung des 6. Kaspischen Gipfels Zweck der Reise. Der Gipfel hat am 29. Juni in Turkmenistans Hauptstadt Aschgabat <a href="https://orient.tm/en/post/38535/vi-caspian-summit-opened-ashgabat">stattgefunden</a>.

</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">

Eines der zentralen Themen des bilateralen Treffens war Gas. Tatsächlich vefügt Turkmenistan über das viertgrößte Gasvorkommen der Welt, hat aber gemäß der Nachrichtenagentur <a href="https://fergana.agency/articles/106852/">Fergana</a> Schwierigkeiten, dieses Gas zu verkaufen. Der Besuch Berdimuhamedows brachte laut dem unabhängigen turkmenischen Nachrichtenportal <a href="https://www.hronikatm.com/2022/06/barter-swap/">Chronicles of Turkmenistan</a> Fortschritte bei zwei Projekten: dem Verkauf von Gas an den Iran sowie einem Abkommen zwischen beiden Ländern und Aserbaidschan.

<a href="https://rus.azathabar.com/a/31899689.html">Radio Azatlyk</a>, der turkmenische Dienst von Radio Free Europe, enthüllte in der Tat zweierlei: dass sich der Iran in einem Gasdefizit befindet, aber auch, dass Aserbaidschan versucht, Gas zu importieren, um seine Bestellungen bei den europäischen Ländern zu erfüllen. Der Iran bot dementsprechend an, das Gas über sein Staatsgebiet weiter nach Aserbaidschan zu leiten.

<strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/einigung-zwischen-aserbaidschan-und-turkmenistan-bereitet-weg-fuer-transkaspische-pipeline/"><strong>Einigung zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan bereitet Weg für Transkaspische Pipeline </strong></a>

In den unterzeichneten Verträgen finden sich zahlreiche Projekte wie die Einrichtung einer Industriezone, eine verstärkte wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit sowie der Bau eines gemeinsamen Kaufhauses zwischen Turkmenistan und dem Iran, erklärt die turkmenische Nachrichtenagentur <a href="https://orient.tm/ru/post/38242/turkmenistan-i-iran-izuchat-vozmozhnost-sozdaniya-sovmestnoj-promyshlennoj-zony">Orient.tm</a>. Die beiden Länder wurden sich auch der Bedeutung des Wirtschaftskorridors Usbekistan –Turkmenistan – Iran – Oman – Katar sowie der Eisenbahnlinie Kasachstan –Turkmenistan – Iran bewusst. Beide Staatschefs waren der Ansicht, dass die Umsetzung dieser Projekte beschleunigt werden müsse, berichtet dieselbe Agentur in einem weiteren <a href="https://orient.tm/ru/post/38233/turkmenistan-i-iran-namereny-rasshirit-torgovo-ekonomicheskie-svyazi">Artikel</a>.
</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Diplomatische Herausforderungen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">
Für Turkmenistan brachte dieser Besuch auch Herausforderungen diplomatischer Art mit sich. Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Kaspischen Gipfel, einem Gipfeltreffen aller Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres, diskutierten die beiden Länder weiter Themen wie Ökologie, Sicherheit und Stabilität, so <a href="https://www.hronikatm.com/2022/06/tm-ir-talks/">Chronicles of Turkmenistan</a>.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Turkmenistan ist der Gastgeber des Gipfels im Jahr 2022 [der Gipfel hat zwischenzeitlich stattgefunden, Anm. d. Red.]. Auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ebrahim_Raisi">Ebrahim Raisi</a> ist als Präsident des Anrainerstaats Iran dazu eingeladen. <em>„Der iranische Präsident bezeichnete die partnerschaftlichen Beziehungen zu den Staaten der kaspischen Region als einen der wichtigsten Bereiche außenpolitischer Zusammenarbeit“</em>, berichtete das turkmenische Medium <a href="https://arzuw.news/serdar-berdymuhamedov-priglasil-kollegu-iz-irana-posetit-ashhabad">Arzuw News</a>.

Im Zuge der diplomatischen Herausforderungen wurde laut <a href="https://www.hronikatm.com/2022/06/tm-ir-20-years-cooperation/">Chronicles of Turkmenistan</a> auch das Thema Afghanistan angesprochen. Der iranische Präsident befürwortete die Bildung einer inklusiven Regierung für das Land, welche alle politischen Parteien repräsentieren würde. Berdimuhamedow merkte seinerseits an, dass Turkmenistan und der Iran wünschen, dass Afghanistan zu einem wohlhabenden Staat werde und eine aktive Rolle bei der Behandlung wichtiger nationaler und regionaler Fragen übernehme. <a href="https://orient.tm/ru/post/38232/v-ashhabade-projdet-vstrecha-specpredstavitelej-turkmenistana-i-iri-po-afganistanu">Orient.tm</a> fügte hinzu, dass der turkmenische Präsident sich bereit erklärt habe, Beratungen zu Afghanistan durch turkmenische und iranische Vertreter in Aschgabat auszurichten.

<strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/zentralasien-bewahrt-angesichts-der-machtuebernahme-der-taliban-die-ruhe/"><strong>Zentralasien bewahrt angesichts der Machtübernahme der Taliban die Ruhe </strong></a><a href="https://rus.azathabar.com/a/31897871.html">Radio Azatlyk</a> zufolge ist dies ein echter Wechsel in der Wirtschafts- und Außenpolitik: <em>„Dieser Besuch kommt zum richtigen Zeitpunkt: Die meisten Probleme zwischen Turkmenistan, Russland und dem Iran entstanden in den Jahren, in denen Serdar Berdimuhamedows Vater </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gurbanguly_Berdimuhamedow"><em>Gurbanguly Berdimuhamedow</em></a><em> das Land regierte. Ohne die Politik seines Vaters zu kritisieren, könnte Serdar Berdimuhamedow die Richtung der bisherigen turkmenischen Politik ändern, zumindest die der letzten zehn Jahre, und ein neues Turkmenistan, eine neue Regierung präsentieren, welche versucht, die Beziehungen zu seinen Nachbarn sowie die Handelsbeziehungen zu verbessern.“</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Claire du Verdier, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/turkmenistan/des-accords-bilateraux-entre-le-turkmenistan-et-liran-signes-pour-20-ans/"><strong>Französischen</strong></a> <strong>von Michèle Häfliger</strong> <p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Autohersteller PSA verlässt Usbekistan, ohne je ein Fahrzeug hergestellt zu haben</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/autohersteller-psa-verlaesst-usbekistan-ohne-je-ein-fahrzeug-hergestellt-zu-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Combier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 06:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[PSA]]></category>
		<category><![CDATA[UzAvtosanoat]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der franz&#xF6;sische Autohersteller PSA (Peugeot Citro&#xEB;n) ist aus dem Joint Venture, das das Unternehmen mit dem usbekischen SC UzAvtosanoat unterhielt, zur&#xFC;ckgetreten. Das Verh&#xE4;ltnis war einerseits aufgrund der Versp&#xE4;tungen beim Bau des neuen Werks, andererseits aufgrund der geringen Bereitschaft von PSA, Ingenieure zu entsenden, belastet. Nichts geht mehr f&#xFC;r ZU.PCA &#x2013; das Gemeinschaftsunternehmen von PSA (Peugeot [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/autohersteller-psa-verlaesst-usbekistan-ohne-je-ein-fahrzeug-hergestellt-zu-haben/">Autohersteller PSA verlässt Usbekistan, ohne je ein Fahrzeug hergestellt zu haben</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Der französische Autohersteller PSA (Peugeot </strong><b>Citroën<strong>) ist aus dem Joint Venture, das das Unternehmen mit dem usbekischen SC UzAvtosanoat unterhielt, zurückgetreten. Das Verhältnis war einerseits aufgrund der Verspätungen beim Bau des neuen Werks, andererseits aufgrund der geringen Bereitschaft von PSA, Ingenieure zu entsenden, belastet.</strong></b></p>
<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">Nichts geht mehr für ZU.PCA &#8211; das Gemeinschaftsunternehmen von PSA (Peugeot </span></strong>Citroën) und <strong><span style="font-weight: normal">SC UzAvtosanoat. Laut unserer Informationen haben die zwei Unternehmen das Ende ihrer Zusammenarbeit im meistbevölkerten Land Zentralasiens besiegelt. Mit dem Abenteuer endet auch die Zeit des französischen Herstellers in Usbekistan, ohne dass je ein Fahrzeug produziert worden ist.</span></strong></p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">„<i>Das Projekt stellte für die PSA Gruppe eine Gelegenheit zur Entwicklung und für Usbekistan zum Wachstum dar. Die Entwicklungen der Rahmenbedingungen und eine vertiefte Marktanalyse haben jedoch die wirtschaftliche Relevanz des Projekts in Frage gestellt, was trotz der Bemühungen beider Partner, nachzujustieren, zu seiner Beendigung geführt hat“, </i>erklärte PSA gegenüber Novastan<i>.</i></span></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Verspätungen seit dem Projektanfang</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">Bei dem Start im Mai 2017 peilte PSA an, ab 2019 jährlich 16 000 Nutzfahrzeuge sowohl der Marke Peugeot als auch </span></strong>Citroën vom Band rollen zu lassen. Die Vehikel sollten in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jizzax">Jizzax</a> nordöstlich von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Samarqand">Samarkand</a> produziert werden. Die Standorteröffnung war für Dezember 2018 geplant, wurde jedoch laut beider Unternehmen aufgrund Probleme „<i>in den Datenquellen</i>“ verschoben. Das Projekt sollte es PSA ermöglichen, aufgrund der Produktion vor Ort die für Fahrzeuge geltende Einfuhrsteuer von 100 Prozent zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-franzoesische-autohersteller-psa-geht-nach-usbekistan/?noredirect=de_DE"><strong>Der französische Autohersteller PSA geht nach Usbekistan</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Diese Aussagen erfolgen wenige Tage, nachdem einer der Geschäftsführer des usbekischen Unternehmens sich besonders irritiert geäußert hatte. „<i>Sollten wir keine Übereinkunft (mit PSA) erreichen, werden wir einen anderen Investor für das Projekt finden“, </i>bekräftigte Shuxrat Mirsamukov, Vertriebsleiter bei <strong><span style="font-weight: normal">UzAvtosanoat</span></strong> am 6. Januar gegenüber dem usbekischen Nachrichtenportal <a href="https://kun.uz/ru/39719068">Kun.uz</a>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>UzAvtosanoat auf der Suche nach einem neuen Partner</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">Laut Kun.uz waren die Unstimmigkeiten dem unterschiedlichen Ehrgeiz beider Partner geschuldet: Wo UzAvtosanoat eine stärkere Entwicklung des Projekts guthieß, zeigte sich PSA weniger enthusiastisch. Über den Herstellungsablauf wurde auch diskutiert. „<i>Für uns geht es primär nicht nur um die Herstellung, sondern auch darum, Kompetenzen für die Zukunft zu akquirieren. Insbesondere haben wir Interesse, ein Modell und sein Werk zusammen zu entwickeln, das Volumen zu steigern und uns neue Märkte national sowie international zu erschließen. Dies führte während der Verhandlungen zu Unstimmigkeiten“, </i>so </span></strong>Shuxrat Mirsamukov weiter.</p>
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<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">UzAvtosanoat verbleibt also bei diesem Projekt vorerst ohne ausländischen Partner. Dennoch steht das usbekische Schwergewicht nicht hilflos da. „<i>Bis Ende des Jahres wird sich die Lage aufklären“,</i> betonte am 6. Januar UzAvtosanoat. PSA bekräftigt seinerseits seine „<i>Offenheit für jegliche Kooperationsangebot und Zusammenarbeit mit anderen Mitspielern, die die Vermarktung der Modelle der Gruppe in Usbekistan ermöglichen könnten</i>“.</span></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><span style="font-weight: normal">Es bleibt aber anzumerken, dass das Projekt nicht Teil des Investionsplans 2020 der usbekischen Regierung ist. Wie das </span></strong><a href="https://www.spot.uz/ru/2020/01/11/psa/?utm_source=push&amp;utm_medium=telegram">usbekische Nachrichtenportal Spot.uz</a><strong><span style="font-weight: normal"> unterstreicht, obliegt es nun UzAvtosanoat, einen neuen Partner zu finden.</span></strong></p>
<p style="text-align: right" align="right"><strong>Etienne Combier</strong><br />
<strong>Chefredakteur von Novastan France<br />
</strong></p>
<p align="right"><strong>Aus dem Französischen von Arnaud Enderlin</strong></p>
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