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	<title>Kokand Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Oct 2023 17:41:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Kokand Archives</title>
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		<title>Fargʻona – Usbekische Wiege der Zivilisation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 17:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist die Hauptstadt des malerischen Fergana-Tals: Farg&#x2BB;ona (Fergana), nach dem mittelalterlichen Gelehrten Al-Ferghani benannt, hebt sich st&#xE4;dtebaulich von anderen usbekischen St&#xE4;dten ab: Die Stra&#xDF;en sind nicht eng und verschachtelt, sondern ausgebaut und durchgeplant. Statt traditioneller zentralasiatischer Architektur findet man alte Geb&#xE4;ude im Kolonialstil vor. In j&#xFC;ngster Zeit wurde Farg&#x2BB;ona mit Kunstobjekten im nationalen Stil [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie ist die Hauptstadt des malerischen Fergana-Tals: Fargʻona (Fergana), nach dem mittelalterlichen Gelehrten Al-Ferghani benannt, hebt sich städtebaulich von anderen usbekischen Städten ab: Die Straßen sind nicht eng und verschachtelt, sondern ausgebaut und durchgeplant. Statt traditioneller zentralasiatischer Architektur findet man alte Gebäude im Kolonialstil vor. In jüngster Zeit wurde Fargʻona mit Kunstobjekten im nationalen Stil geschmückt. Es ist diese Vermischung der Stile, die der Stadt ihren kontrastreichen Charakter verleiht. Asia-Plus führt uns auf eine Reise in die Stadt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die meisten Besucher <a></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Farg%CA%BBona">Fargʻona</a> sich auf der Durchreise zum Kurort Chimyon befinden, ist diese für Usbekistan untypische Stadt selbst für Geschichtsinteressierte interessant. Denn statt von einem Herrscher des Ostens wurde sie vom russischen General <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Dmitrijewitsch_Skobelew">Michail Dmitrijewitsch</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Dmitrijewitsch_Skobelew">Skobelew</a> gegründet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucher sollten sich auch Ausflüge in die alten Städte des<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Khanat_Kokand"> Khanats Kokand</a> nicht entgehen lassen, das seit Anfang des 18. Jahrhunderts existiert hatte, bis es Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der russischen Eroberungen in Zentralasien annektiert wurde. Jene geschichtsträchtigen Städte sind in weniger als einer Stunde zu erreichen und bieten neben einer Fülle an Aktivitäten auch geschichtlich sowie handwerklich spannende Orte.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die beste Zeit für Reisen nach Fargʻona ist April bis Mitte Mai, sowie von Mitte September bis Oktober. In dieser Zeit ist es angenehm warm, ohne dass die Hitze zu sehr drückt. Im Frühling erstrahlt die Stadt in schönstem Grün, und im Herbst sind die Marktstände voller Früchte, deren Preise nicht der Rede wert sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sehenswürdigkeiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das wichtigste Bauwerk der verhältnismäßig jungen usbekischen Stadt ist die großflächige Militärfestung. Von ihr aus wurden fächerförmig die neuen Straßen angelegt. Im Gegensatz zu den alten Städten Usbekistans sind die Straßen hier gerade, der Grundriss ist klar, und die historischen Sehenswürdigkeiten sind im klassischen europäischen Stil gebaut. Die ersten architektonischen Bauten der Stadt waren das HausdesGouverneurs(heute ein Theater), das Haus des Gouverneurs<strong>&#8211;</strong>Assistenten und die Militärversammlung, in der sich Offiziere trafen. Im Herzen der Stadt befindet sich ein großer Park.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Sehenswürdigkeiten zweierlei Arten: Die alten erscheinen im kolonialen, die modernen im orientalischen Stil. Dies ist geschichtlich zu erklären. Fargʻona wurde 1876 im Zuge der russischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Eroberung_Turkestans">Eroberungen des damaligen Turkestans</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Eroberung_Turkestans"> </a>von Michail Skobelew, General des Zaren, gegründet. Die Stadt sollte dem Russischen Reich als künftiges Verwaltungszentrum der Region dienen. Darum erhielt sie auch den Spitznamen „Stadt der Generäle“, obwohl sie aufgrund ihrer Nähe zur uralten Stadt <a></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marg%CA%BBilon">Margʻilon</a> (russ. Margelan) zunächst Nowy Margelan, also Neu-Margelan, genannt wurde.&nbsp; 1907 wurde die Stadt in Skobelew<strong>, </strong>1924 schließlich in Fargʻona umbenannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/wie-vor-100-jahren-die-bolschewiki-das-emirat-von-buxoro-und-das-khanat-von-xiva-zerstoerten/"><strong>Wie vor 100 Jahren die Bolschewiki das Emirat von Buchara und das Khanat von Xiva zerstörten</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die alte Festung im Zentrum hat das Zeitliche gesegnet. Noch erhalten und begehbar ist dagegen die ehemalige Gouverneursresidenz, die im späten 19. Jahrhundert erbaut wurde und die Hauptattraktion darstellt. Das Gebäude weist zum einen harmonische Proportionen im Stile des Klassizismus auf, zum anderen ist es mit anmutigen, typisch orientalischen Bogenfenstern verziert.<br>Die Stadt zählt noch eine Reihe weitere vorrevolutionäre Gebäude, wie die Männerturnhalle, die Militärversammlung und die Alexander-Newski-Kapelle, die im byzantinischen Stil erbaut wurde.<br>Denkmäler und Kunstobjekte sind heute in nationalem Glanz geschmückt. Wer von der Autobahn aus Richtung Taschkent und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qoʻqon">Qoʻqon</a> (Kokand) in die Stadt einfährt, den grüßt ein Bogen im mittelalterlich-orientalischen Stil.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Persönlichkeiten und Umland</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das touristische Aushängeschild der Stadt ist das Denkmal zu Ehren des mittelalterlichen Astronomen und Mathematikers <a href="https://uzbekistan.travel/de/o/al-ferghani-der-grosste-astronom-und-mathematiker/">Al<strong>&#8211;</strong>Ferghani</a>, der im 8. Jahrhundert lebte, und in Bagdad, wo sich die erste Akademie der islamischen Welt befand, studierte. Er legte den Grundstein für viele Erkenntnisse in der Astronomie. Es ist in einem ähnlichen Stil erbaut wie das Denkmal der „Trauernden Mutter&#8220;, das den Gefallenen des <a href="https://www.dekoder.org/de/gnose/grosser-vaterlaendischer-krieg">Großen Vaterländischen Krieges</a> gewidmet ist. Es zeigt eine Frau in traditioneller Kleidung aus Bronze in einem offenen Pavillon, wo sie zwischen dessen Säulen unter einem Baldachin vor den durchbrochenen Gitterstäben eines hohen Bogenfensters sitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch damit nicht genug: Auf einem Spaziergang durch die Stadt erwarten Sie noch weitere Skulpturen. Zum Beispiel ein Denkmal des womöglich meist gefeierten turksprachigen Dichters <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mir_ʿAli_Schir_Nawāʾi">Ali </a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mir_ʿAli_Schir_Nawāʾi">S</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mir_ʿAli_Schir_Nawāʾi">c</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mir_ʿAli_Schir_Nawāʾi">hir Nawai</a>. An ihn, der seine Verse sowohl auf Persisch wie auf Tschagataisch, einer dem Usbekischen verwandten Sprache, aufschrieb, erinnert eine Komposition aus riesigen Krügen, die ein Blumengarten umgibt. Sogar Figuren aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pawel_Petrowitsch_Baschow">Baschows</a> in der Sowjetunion allseits bekannten Märchen begegnen sie hier wie der Herrin des Kupferbergs mit Danila. Dies ist erstaunlich, liegt der Ural, der Ursprungsort dieser Märchen, doch mehrere tausend Kilometer entfernt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Freitagsmoschee, die städtische Hauptmoschee, ist einen Besuch wert. Ihre schneeweiße, in traditionell zentralasiatischem, dunkelblauem Dekor verzierte Fassade wirkt so anmutig, als wäre sie geradewegs den Märchen aus Tausendundeinernacht entsprungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/die-braut-aus-vodil-unter-der-sonne-des-ferganatals/"><strong>Die Braut aus Vodil – Unter der Sonne des Ferganatals</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In nächster Nähe liegen weitere historisch spannende Städte des Kokand-Khanats, die allesamt als wichtige Knotenpunkte der Seidenstraße dienten:<a>Margʻilon</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quva">Quva</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rishton_(Usbekistan)">Rishton</a> und Qoʻqon, dessen Herzstück eines der letzten islamischen Großbauten des 19. Jahrhunderts darstellt: Der imposante <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan">Palast </a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan">des</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan"> </a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan">Xudayar</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan"><strong> </strong></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_des_Xudayar_Khan">Khan</a>. Seine Innenhöfe und Räumlichkeiten sind größtenteils begehbar und erzählen anhand von Bildern und Infotafeln die Geschichte des ehemaligen Herrschersitzes. Besonders sehenswert sind auch die in den Fassaden verarbeiteten Mosaike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch die blühende Natur des&nbsp; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">Ferg</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">a</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">na-Tals</a> lädt zum Verweilen ein. Hier fließen der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naryn_(Fluss)">Naryn</a> und der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qoradaryo">Qarodaryo</a> zusammen und münden in den<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Syrdarja">Syr</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Syrdarja">darja</a>, den längsten Fluss Zentralasiens. Der fast komplett von Bergen umgebene Ort gilt als Paradies inmitten der Wüste und als malerische Perle des Ostens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzig Museen sind in der Stadt rar gesät. Nichtsdestotrotz bietet das Staatliche Museum für Geschichte und Kultur des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">Fergana-Tals</a> eine reiche Sammlung von archäologischen Raritäten, antikem Schmuck und Meisterwerken der Kunst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kulinarik</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste lokale Spezialität ist der berühmte <a>Fargʻona</a>&#8211;<a href="https://gewuerzeck.at/plov-nach-ferghana-art/">Plow</a>, wobei sich die lokalen Rezeptvarianten meist in der Würzung, dem Reiskorn, der Zugabe von verschiedenen Beeren oder auch dem Ablauf der Schritte unterscheiden. In Restaurants und Cafés können Sie tiefer in die usbekische Küche eintauchen: <a href="https://www.advantour.com/de/usbekistan/uzbek-food.htm">Shurpa</a>, <a href="https://www.centralasia-travel.com/de/countries/uzbekistan/cuisine/lagman">Lagman</a>, <a href="https://www.centralasia-travel.com/de/countries/uzbekistan/cuisine/kurt">Kurt</a>, Basma<strong>, </strong><a href="https://www.centralasia-travel.com/de/countries/uzbekistan/cuisine/manti">Manty</a><strong>, </strong><a href="https://www.advantour.com/de/usbekistan/uzbek-food.htm">Chuchvara</a> sowie eine große Auswahl an orientalischen Süßigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/ein-kulinarischer-ort-in-taschkent-der-chigatay-basar/"><strong>Ein kulinarischer Ort in Taschkent: Der Chigatay-Basar</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">An beinah jeder Straßenecke strömt ihnen der Duft von<a href="https://www.foodundco.de/somsa-teigtaschen-aus-usbekistan/">Tandyr Samsa</a><strong> </strong>und <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/die-leute-koennen-sich-ein-leben-ohne-lepyoshka-nicht-vorstellen-ueber-brot-und-baeckerinnen-in-taschkent/">gemusterten usbekischen Fladenbroten</a><strong> </strong>entgegen &#8211; das ist traditionelles lokales Fastfood. Und was wäre ein Besuch in <a>Fargʻona</a>, ohne sich an Früchten, Gemüse, Weintrauben, Melonen und anderen Köstlichkeiten zu laben. Die Früchte und Beeren sind groß, saftig, süß und preiswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Souvenirs</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Souvenirs aus dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">Fergana-Tal</a> sind Margʻilon<a href="https://de.euronews.com/reise/2016/01/25/zentrum-der-seidenproduktion-margilan-in-usbekistan"><strong>&#8211;</strong>Seide</a><strong> </strong>und<a href="https://uzbekistan.travel/de/o/rishtan-keramik/"><strong> </strong>Rishton<strong>&#8211;</strong>Keramik</a>. Seit der Antike exportierte das nahegelegene Margʻilon Seide nach Bagdad und Kairo. Heute wird dieser Stoff in der Fabrik <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Yodgorlik">Yodgorlik</a> hergestellt. In Fargʻona kann man eine Vielzahl von Margʻilon-Stoffen kaufen – Seide, Baumwolle, dünne und dicke Stoffe, Seide mit Kamelhaar, handgefertigt oder maschinell, die Schattierungen sind endlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rishton hat sich derweil auf die Herstellung von Töpferwaren spezialisiert. Diese werden von Hand mit reichen Ornamenten bemalt. Bemalte Schalen, Servierteller für Reis, Krüge, Vasen, Teegeschirr und weitere nationale Gebrauchsgegenstände.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/textilien-teppiche-und-geometrie-stoffproduktion-in-zentralasien/"><strong>Textilien, Teppiche und Geometrie: Stoffproduktion in Zentralasien</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den beliebtesten Einkäufen der Besucher gehören auch Sultaninen, Aprikosen und andere Trockenfrüchte. Sie sind die Delikatessen des Fergana-Tals. Beliebt sind auch <a href="https://amphora-tandoors.com/usbekischer-devzira-plov-reis-versch-groessen/">Devzira</a>-Reis und Gewürze, um zu Hause usbekische Gerichte nachzukochen. Vielleicht interessieren Sie sich auch für heilende Tees und Balsame, die auf Kräutern aus der Region basieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist ein Besuch in Fargʻona ein hervorragender Ausgangspunkt für die Erkundung des Fergana-Tals, des fruchtbarsten und schönsten Tals in Usbekistan.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Weitere Fotos findet ihr im </em><a href="https://www.asiaplustj.info/ru/news/centralasia/20230819/fergana-generalskii-gorod-stavshii-kolibelyu-tsivilizatsii"><em>Originalartikel</em></a><em>.</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Asia-Plus</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Russsichen von Arthur Siavash Klischat</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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		<title>Täglich Brot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 02:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Kokand]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Dehkon-Bazaar, dem Gr&#xF6;&#xDF;ten der Region um Kokand. Foto: Gr&#xE9;goire Ader (Frankreich) Hier geht&#x2019;s zu mehr Bildern des Tages.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Dehkon-Bazaar, dem Größten der Region um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qo%CA%BBqon">Kokand</a>.</p>
<p><strong>Foto: <a href="http://laroutedelajoie.travelmap.net">Grégoire Ader</a> (Frankreich)<br />
</strong></p>
<p><a href="https://novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a> geht’s zu mehr Bildern des Tages.</p>
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		<title>Chan-Palast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 15:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Ferganatal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne legt sich &#xFC;ber den alten Palast der Chans von Kokand, der alten Hauptstadt des Ferganatals, Usbekistan. Hier findet ihr unsere Bilder des Tages. &#xA0;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Die Sonne legt sich über den alten Palast der Chans von Kokand, der alten Hauptstadt des Ferganatals, Usbekistan. &quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:769,&quot;3&quot;:[null,0],&quot;11&quot;:4,&quot;12&quot;:0}">Die Sonne legt sich über den alten Palast der Chans von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qo%CA%BBqon">Kokand</a>, der alten Hauptstadt des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">Ferganatals</a>, Usbekistan. </span></p>
<p><strong><a href="https://novastan.org/de/bild-des-tages/">Hier</a> findet ihr unsere Bilder des Tages.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Festung Pischpek: Spaziergang in die Vergangenheit Bischkeks</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/die-festung-pischpek-spaziergang-in-die-vergangenheit-bischkeks/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[julienb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 20:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bischkek]]></category>
		<category><![CDATA[Festung]]></category>
		<category><![CDATA[Kokand]]></category>
		<category><![CDATA[Pischpek]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bischkek war schon eine Pflichtstation auf der Seidenstra&#xDF;e, bevor die Festung Pischpek 1825 erbaut wurde und anschlie&#xDF;end in die H&#xE4;nde des Zaristischen Russlands fiel. Eine Reise in die Vergangenheit eines der &#xE4;ltesten Orte der Hauptstadt Kirgistans. Was ist aus der Festung Pischpek geworden? Was ist von den ersten Kapiteln der Geschichte Bischkeks geblieben? Trotz der [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Bischkek war schon eine Pflichtstation auf der Seidenstraße, bevor die Festung Pischpek 1825 erbaut wurde und anschließend in die Hände des Zaristischen Russlands fiel. Eine Reise in die Vergangenheit eines der ältesten Orte der Hauptstadt Kirgistans.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Was ist aus der Festung Pischpek geworden? Was ist von den ersten Kapiteln der Geschichte Bischkeks geblieben?</p>
<p style="text-align: justify">Trotz der rasanten Urbanisierung der kirgisischen Hauptstadt ist es immer noch möglich, Spuren des ehemaligen Geländes der Festung Pischpek zu finden. Das Gelände ist heute bekannt unter dem Namen <a href="https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9A%D1%83%D0%B7%D0%BD%D0%B5%D1%87%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D0%BA%D1%80%D0%B5%D0%BF%D0%BE%D1%81%D1%82%D1%8C_(%D0%91%D0%B8%D1%88%D0%BA%D0%B5%D0%BA)"><u>Kutsnetshnaia Krepost</u></a>, was wortwörtlich „die Festung des Schmieds“ bedeutet.</p>
<p style="text-align: justify">Um es zu finden, ist eine Wegbeschreibung hilfreich: Man folgt der Sultan Ibraimov- Straße nach Norden, kommt am Platz des Sieges vorbei, sowie an dem alten Restaurant Naryn, das <a href="https://ru.sputnik.kg/society/20170523/1033488338/zdanie-restorana-naryn-snesut.html">kurz vor dem Abriss</a> steht, und kreuzt schließlich die Verkehrsader Jibek Jolou mit ihrem unaufhörlichen Fluss von Autos und Fußgängern. Die Strasse Ibraimov ändert ihr Bild allmählich und wird zum Sträßchen, das sich zwischen die Häuser schlängelt.</p>
<p style="text-align: justify">Der Straße Kutsnetshnaia Krepost, die nur noch aus gestampfter Erde besteht, folgt man einige hundert Meter bis zu einem kahlen Hügel. Dieser Hügel, mit seiner ovalen Form und seinen 100 bis 150 Metern Höhe, ist das historische Herz Bischkeks. Heute ist es ein abgelegener und verlassener Ort, der als verruchte Gegend bekannt ist.</p>
<p style="text-align: justify"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9782" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2.jpg" alt="" width="2560" height="1536" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2.jpg 2560w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2-300x180.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2-768x461.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2-1024x614.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/2-1300x780.jpg 1300w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Eine bewegte Geschichte<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Hügel liegt unweit der Mündungen der Flüsse <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tsch%C3%BCi_(Fluss)">Tschüi </a>(heutzutage fließt er in einem Kanal) und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alam%C3%BCd%C3%BCn">Alamüdün</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Einige Archäologen vermuten, dass die “Festung des Schmieds” auf eine sogdische Stadt im 7. Jahrhundert namens Djoul zurückgeht (die Sogdier waren ein historisches iranisches Volk in Zentralasien, Anm. d. Red.), die in den Reiseberichten arabischer Reisender zu jener Zeit erwähnt wurde. Obwohl es Zweifel bezüglich der Lage jener Stadt gibt, haben mehrere Ausgrabungen zwischen 1926 und 1950 auf dem Gelände der Festung eine Anzahl an Artefakten zu Tage gebracht, die die Kontinuität der Besiedelung über mehrere historische Epochen hinweg belegen.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9783" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3.jpg" alt="" width="2560" height="1536" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3.jpg 2560w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3-300x180.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3-768x461.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3-1024x614.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/3-1300x780.jpg 1300w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p style="text-align: justify">Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der Ort durch die Invasion der Mongolen im 13. Jahrhundert zerstört. Er bestand unter schwierigen Umständen noch ungefähr zwei Jahrhunderte weiter, bevor er ganz in Vergessenheit geriet.</p>
<p style="text-align: justify">Es dauerte bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts und der Expansion des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Khanat_Kokand">Khanats von Kokand</a>, bis der Ort seine strategische Bedeutung wiedererlangte. Im Jahr 1825 ließ Muhammad Alikhan (1821-1842) dort eine Festung bauen: Pischpek. Sie war Teil einer umfangreichen Verteidigungslinie an der Nordgrenze des Khanats, so wurde die Festung Tokmok zur gleichen Zeit erbaut.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ort mit strategischer Bedeutung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Mehrere wichtige Routen der Region kreuzen die Festung Pischpek, was ihr in dreifacher Hinsicht eine wichtige Rolle zukommen lässt. Zu allererst eine militärische: Die Verteidigungslinie war besonders in Anbetracht der russischen Präsenz im heutigen Kasachstan wichtig, um die Präsenz und Stärke des Khanats zu demonstrieren. Zweitens war die Lage der Festung dazu geeignet, Wanderungsbewegungen und die Mobilität der Bevölkerung zu kontrollieren. Lag sie doch auf dem Weg der kirgisischen Nomaden zu und von ihren Weideflächen im Sommer und Winter. Schließlich ermöglichte sie das Einheben von Steuern von der lokalen Bevölkerung, sowie den Handelskarawanen auf dem Weg vom Issyk-Kul ins Siebenstromland (russischer Oblast Semiretschje).</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9784" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1.jpg" alt="" width="1536" height="2560" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1-180x300.jpg 180w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1-768x1280.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1-614x1024.jpg 614w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/4-1-1300x2167.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></p>
<p style="text-align: justify">Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs der Druck des Zaristischen Russlands auf das heutige Kirgistan mehr und mehr an. Eine russische Militärexpedition unter der Führung von Oberst Zimmermann eroberte 1860 die Festung Tokmok, 1861 die Festung Pischpek. Nach dem Rückzug der russischen Truppen gewann das Khanat von Kokand jedoch wieder die Oberhand in der Region und konnte Pischpek zurückerobern.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Pischpek, russischer Vorposten in Kirgistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Erst 1862 konnten russische Truppen mit Hilfe von kirgisischen Einheiten unter dem Kommando von Baitik Baatyr (1823-1886) die Festung einnehmen und zerstören. Aus dieser Zeit stammt auch der heutige Name des Hügels: man sagt, dass sich nach dem Niedergang des Khanats von Kokand zahlreiche tatarische Hufschmiede in der Region angesiedelt hatten.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/eine-reise-durch-die-architekturgeschichte-der-kirgisischen-hauptstadt/">Eine Reise durch die Architekturgeschichte der kirgisischen Hauptstadt</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Während die Festung ihre militärische Bedeutung verlor, manifestierten sich 1868 die urbanen Entwicklungen, die sich um ihre Ruinen herum abspielten: das Dorf Alamudun wurde gegründet. Mit den fortwachsenden Bautätigkeiten siedelten sich Russen und Ukrainer an, die Landwirtschaft betrieben.</p>
<p style="text-align: justify"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9785" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/5.jpg" alt="" width="1075" height="1792" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/5.jpg 1075w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/5-180x300.jpg 180w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/5-768x1280.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/5-614x1024.jpg 614w" sizes="auto, (max-width: 1075px) 100vw, 1075px" /></p>
<p style="text-align: justify">1878 wurde der Name Pischpek offiziell dem Stadtgebiet verliehen, das sich dort entwickelt hatte. 1924 zum Verwaltungszentrum des Kara-Kirgisischen Autonomen Gebiet ernannt, kam es 1926 zur Namensänderung: bis zum Ende der Sowjetunion sollte die Stadt Frunse heißen, benannt nach einem der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Wassiljewitsch_Frunse">berühmtesten Söhne</a> der Stadt. Seit 1991 erhielt sie wieder einen kirgisischen Namen in der Form von Bischkek.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Kurze Geschichte jüngerer Tage<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify">Mit der Zeit entwickelte sich die Umgebung der Festung. Häuser entstanden auf dem Hügel, einem ehemaligen Wall der Festung. Erst gegen Ende der 1970er- Jahre wurden diese Bauten beseitigt und die Bewohner der Häuser auf Gemeindebeschluss hin in einen anderen Mikrorajon (Bezeichnung einer Siedlung außerhalb einer Kernstadt in der ehemaligen UdSSR) umgesiedelt. Bei einem einfachen Spaziergang kann man heute noch die Fundamente der Gebäude erahnen. Obwohl das Projekt, den Hügel unter Denkmalschutz zu stellen, schon seit langer Zeit im Raum steht, wurde dies nie umgesetzt.</p>
<p style="text-align: justify"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9786" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6.jpg" alt="" width="1792" height="1075" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6.jpg 1792w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6-300x180.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6-768x461.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6-1024x614.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/07/6-1300x780.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1792px) 100vw, 1792px" /></p>
<p style="text-align: justify">Heute wachsen auf diesem Hügel Weizen und hohe Gräser. Die Landschaft ist durchzogen von breiteren Wegen und schmäleren Pfaden, gesprenkelt mit vereinzelten gläsernen Bierflaschen und anderem Unrat. Von dem Hügel aus sind in der Ferne andere, weitere Festungen zu erkennen (das Gebäude des zentralen Fernsehens, die neue Moschee, sowjetische und zeitgenössische Bauten), wie unzählige weitere Kapitel der Geschichte Bischkeks.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Julien Bruley<br />
Doktorand der Anthropologie, Université de Lille<br />
</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Lukas Dünser</strong></p>
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