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	<title>Kambarata Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Jun 2025 18:36:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Kambarata Archives</title>
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	<item>
		<title>Projekt CASA-1000: Überleben dank internationaler Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 18:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[CASA-1000]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Energieprojekt CASA-1000, das Zentral- und S&#xFC;dasien durch ein ausgedehntes Stromverbundnetz verbinden soll, ist ein seltenes Beispiel regionaler Zusammenarbeit zwischen Kirgistan und Tadschikistan. Seinen Erfolg verdankt es einer strukturierten internationalen Governance. Es ist ein Meilenstein, der die Umsetzung des CASA-1000 (Central Asia &#x2013; South Asia Electricity Transmission and Trade Project) n&#xE4;herbringt: Bei einem Regierungstreffen in [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Energieprojekt CASA-1000, das Zentral- und Südasien durch ein ausgedehntes Stromverbundnetz verbinden soll, ist ein seltenes Beispiel regionaler Zusammenarbeit zwischen Kirgistan und Tadschikistan. Seinen Erfolg verdankt es einer strukturierten internationalen Governance.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Meilenstein, der die Umsetzung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/CASA-1000">CASA-1000</a> (Central Asia – South Asia Electricity Transmission and Trade Project) näherbringt: Bei einem <a href="https://asiaplustj.info/en/node/348956">Regierungstreffen</a> in Duschanbe haben am 16. Mai Minister der vier am Projekt beteiligten Länder Tadschikistan, Kirgistan, Afghanistan und Pakistan mehrere wichtige Dokumente unterzeichnet, die den für 2027 geplanten kommerziellen Start des Projekts einläuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CASA-1000 soll es Tadschikistan und Kirgistan ermöglichen, überschüssigen Strom an die südasiatischen Nachbarn zu exportieren. Das Projekt, dessen bisherigen Kosten auf über eine Milliarde US-Dollar (über 875 Millionen Euro) geschätzt werden, hat über ein Jahrzehnt lang politische und technische Herausforderungen bewältigt. Sein Fortschritt beruht vor allem auf kontinuierlicher internationaler Unterstützung und einer verstärkten Koordination zwischen multilateralen Akteuren. Da Kirgistan und Tadschikistan selten an Initiativen dieser Größenordnung teilnehmen, stellt das Projekt einen wichtigen Schritt für ihre regionale Integration dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>CASA-1000: Ambitionen und Realitäten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.casa-1000.org/about-casa-1000/#about2">Das Projekt</a> zielt darauf ab, 1.300 Megawatt überschüssigen Wasserstrom aus Kirgistan und Tadschikistan nach Afghanistan und Pakistan zu exportieren. Die Gesamtlänge der Leitungen beträgt 1.387 Kilometer, die Gesamtkosten belaufen sich auf über 1,6 Milliarden US-Dollar (51,4 Milliarden Euro), finanziert von mehreren internationalen Institutionen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Kirgistan hat 456 Kilometer Stromleitungen gebaut und das Umspannwerk Datka modernisiert, Tadschikistan 170 Kilometer. Die Arbeiten seien in beiden Ländern abgeschlossen, <a href="https://www.mewr.tj/?p=4905">erklärte</a> Tadschikistans Energieminister Daler Dschumha. Der afghanische Teil des Projekts sei zu 70 Prozent fertiggestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussionen zu dem Projekt begannen im Jahr 2006. CASA-1000 wurde 2014 von der Weltbank <a href="https://www.fergananews.com/news/22005">genehmigt</a> und 2016 offiziell <a href="https://www.mewr.tj/?p=199">gestartet</a>. Es handelt sich um die erste praktische Umsetzung der 2011 gestarteten Initiative „Central Asia South Asia Regional Electricity Market“ (<a href="https://www.casa-1000.org/Docs/4.%20Bishkek%20MoU%20ENG%20%28Signed%20Sep%2020%2C%202011%29.pdf">CASAREM</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Interne Spannungen…</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kirgistan und Tadschikistan halten sich traditionell von großen Infrastrukturprojekten fern. Neben CASA-1000 gibt es das Regionale Straßenrekonstruktionsprojekt (CAREC) sowie den Bau der Wasserkraftwerke <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kambar-Ata-Talsperre">Kambarata-1 und 2</a> in Kirgistan und des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Staudamms</a> in Tadschikistan. Beide geraten immer wieder aufgrund politischer oder ökologischer Streitigkeiten <a href="https://www.fergananews.com/news.php?id=16481">mit dem Nachbarn Usbekistan</a> ins Stocken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum sind solche Projekte in Tadschikistan und Kirgistan selten? Beide Länder stehen vor komplexen institutionellen Herausforderungen: Kirgistan hatte in den letzten zehn Jahren vier aufeinanderfolgende Präsident:innen, was die Stabilität und Kontinuität der öffentlichen Politik untergraben hat. Tadschikistan seinerseits arbeitet daran, die Transparenz und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Governance">Governance</a> seiner Institutionen zu stärken, doch die Fortschritte bleiben schleppend. Beide Staaten haben zudem mit einem geringen Staatshaushalt zu kämpfen, der ihre Investitionsmöglichkeiten in Infrastrukturprojekte einschränkt und sie stark von internationaler Hilfe abhängig macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/der-ferganatal-gipfel-von-chudschand-eine-historische-premiere/"><strong>Der „Ferganatal-Gipfel“ von Chudschand: eine historische Premiere</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Spannungen um die gemeinsame Grenze, die die Beziehungen lange belastet haben. Erst im März 2025 wurde ein <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/grenzen-wieder-offen-kirgistan-und-tadschikistan-besiegeln-historisches-abkommen/">Grenzabkommen</a> zwischen Kirgistan und Tadschikistan unterzeichnet – ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich muss die umfangreiche, aus der Sowjetzeit übernommene Infrastruktur modernisiert und verbessert werden, um den aktuellen technischen und ökologischen Standards zu entsprechen. Trotz des vielversprechenden Wasserkraftpotenzials bestehen weiterhin Herausforderungen bei der Bewirtschaftung der Reservoirs, bei der Logistik und durch saisonale Schwankungen, die die Stabilität der Energieproduktion beeinträchtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>… und externe Faktoren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Projekte in Zentralasien werden zunehmend von der regionalen Geopolitik beeinflusst. CASA-1000 erlebte Phasen der Stagnation, nicht nur aufgrund interner Herausforderungen der beteiligten Länder, sondern auch aufgrund der Positionen und Interessen der Nachbarstaaten. Insbesondere Usbekistan stand dem Projekt während der Herrschaft seines isolationistischen Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov">Islom Karimov</a> lange Zeit ablehnend gegenüber. Tadschikistan plant den Export erheblicher Strommengen aus dem gigantischen Rogun-Wasserkraftwerk, das sich derzeit im Bau befindet und am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsch">Wachsch</a> – einem Quellfluss des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amudarja">Amudarja</a> – liegt. Taschkent befürchtet jedoch, dass der Staudamm nach seiner Inbetriebnahme den Wasserstand des größten Flusses Zentralasiens drastisch senken wird, was für die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-aendert-seine-position-in-bezug-auf-das-energieprojekt-casa-1000/"><strong>Usbekistan ändert seine Position in Bezug auf das Energieprojekt CASA-1000</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Turkmenistan hingegen zeigte kein Interesse an regionalen Projekten und konzentrierte sich auf die Entwicklung seines Gassektors, während es politisch neutral blieb. Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021 führte zu zusätzlichen Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf CASA-1000, und in der Folge zu einer <a href="https://rus.azattyk.org/a/32856510.html">vorübergehenden Aussetzung</a> der Finanzierung durch die Weltbank. Dank eines konstruktiven Dialogs zwischen den Beteiligten und der Einrichtung geeigneter Überwachungsmechanismen konnte die Finanzierung 2024 wieder aufgenommen und das Projekt fortgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Institutionen und Programme mit Fokus auf nachhaltiger Entwicklung haben maßgeblich zur Weiterentwicklung von CASA-1000 beigetragen. Internationale Finanzinstitutionen wie die Weltbank, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Entwicklungsbank">Islamische Entwicklungsbank</a> und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Bank_für_Wiederaufbau_und_Entwicklung">EBWE</a> stellen die Finanzierung und überwachen die Umsetzung des Projekts. Somit stellen sie sicher, dass diese internationalen Standards entspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lokale Strukturen stärken</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf lokaler Ebene wurden Unterstützungsprogramme für die örtlichen Gemeinden entwickelt, um die positive Wirkung des Projekts zu maximieren. In Kirgistan spielte die Agentur für Gemeindeentwicklung und -investitionen (ARIS) eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des <a href="https://www.aris.kg/projects/proektyprogrammy-aris/proekt-podderzhki-mestnyh-soobschestv-ppms-casa-1000-i-dopolnitelnoe-finansirovanie-dlya-ppms?lang=ru">Community Support Project (CSP)</a> im Rahmen von CASA-1000. CSP stellt ein ergänzendes Programm zum Aufbau lokaler Kapazitäten und zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur dar. Das Programm umfasste 77 Orte im Süden des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tadschikistan wiederum verfolgt einen <a href="https://asiaplustj.info/en/news/tajikistan/society/20200415/tajikistan-ratifies-agreements-on-supporting-families-living-in-casa-1000-project-area">ähnlichen Ansatz</a>: Ein vom nationalen Energieunternehmen Barqi Tojik koordiniertes und mit Unterstützung des Nationalen Sozialinvestitionsfonds umgesetztes Projekt zielt auf rund 60 Dörfer entlang der Route ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/energieprojekt-casa-1000-mehr-politik-als-wirtschaft/"><strong>Energieprojekt CASA-1000 – mehr Politik als Wirtschaft</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Beispiele zeigen, dass der Erfolg großer Infrastrukturprojekte nicht nur von der internationalen Zusammenarbeit abhängt, sondern auch von der Fähigkeit nationaler Institutionen, ein inklusives, dezentrales und sozial verantwortliches Management sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CASA-1000 ist mehr als nur ein Energieprojekt. Es zeigt auch, wie Kirgistan und Tadschikistan Instabilität bewältigen und sich aktiv für eine nachhaltige regionale Zusammenarbeit engagieren können. Dank der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und gezielter institutioneller Hilfe setzt dieses Projekt neue Maßstäbe für die Beteiligung kleiner zentralasiatischer Staaten an groß angelegten grenzüberschreitenden Initiativen. Nun gilt es, Lehren zu ziehen und Chancen zu nutzen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Olga Vishnevskaia für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/decryptage/casa-1000-un-projet-qui-survit-grace-a-laide-internationale/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Freundschaft und Zusammenarbeit: Der Besuch des usbekischen Präsidenten in Bischkek</title>
		<link>https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/freundschaft-und-zusammenarbeit-der-besuch-des-usbekischen-praesidenten-in-bischkek/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Collet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 12:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kambarata]]></category>
		<category><![CDATA[Kempir Abad]]></category>
		<category><![CDATA[Sadyr Dschaparow]]></category>
		<category><![CDATA[Shavkat Mirziyoyev]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistans Pr&#xE4;sident Shavkat Mirziyoyev ist Ende Januar zu einem Staatsbesuch nach Kirgistan gereist. Das Treffen in Bischkek markiert einen Wendepunkt in den usbekisch-kirgisischen Beziehungen vor dem Hintergrund eines turbulenten politischen Kontextes in Kirgistan. Das Treffen hat endlich stattgefunden. Am 26. Januar ist Usbekistans Pr&#xE4;sident Shavkat Mirziyoyev in Bischkek gelandet und wurde im Rahmen eines zweit&#xE4;gigen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Usbekistans Präsident Shavkat Mirziyoyev ist Ende Januar zu einem Staatsbesuch nach Kirgistan gereist. Das Treffen in Bischkek markiert einen Wendepunkt in den usbekisch-kirgisischen Beziehungen vor dem Hintergrund eines turbulenten politischen Kontextes in Kirgistan.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen hat endlich stattgefunden. Am 26. Januar ist Usbekistans Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev">Shavkat Mirziyoyev</a> in Bischkek gelandet und wurde im Rahmen eines zweitägigen <a href="https://www.president.kg/ru/sobytiya/24240_zavershilsya_gosudarstvenniy_vizit_prezidenta_uzbekistana_shavkata_mirziyoeva_v_kirgizstan">Staatsbesuchs</a> von seinem kirgisischen Amtskollegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sadyr_Dschaparow">Sadyr Dschaparow</a> begrüßt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese offizielle Reise wurde viele Male verschoben: Zunächst für Ende November geplant, wurde der Besuch erst auf die erste Dezemberhälfte und dann auf Ende 2022 verlegt, bevor er offiziell für den 26. Januar angekündigt wurde, berichtet <a href="https://rus.azattyk.org/a/32239094.html">Radio Azattyk</a>, der kirgisische Dienst von Radio Free Europe. </p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Rafael Sattarov, usbekischer Experte für internationale Beziehungen, erklärte gegenüber Radio Azattyk, dass diese lange Wartezeit auf die turbulente politische Situation in Kirgistan zurückzuführen sei, auch wenn die usbekischen Behörden die <a href="https://novastan.org/de/umwelt-und-technologie/kaeltewelle-fuehrt-zu-energiekrise-in-usbekistan/?noredirect=de-DE">schwierige Energiesituation</a>, die zu Beginn des Winters in Usbekistan herrschte, als Grund nennen.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Übergabe von Kempir-Abad endgültig beschlossen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Besuch des usbekischen Präsidenten folgt auf die Unterzeichnung von Vereinbarungen über den Kempir-Abad-Stausee im kirgisischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebiet_Osch">Gebiet Osch</a>. Nach diesem Abkommen behält Kirgistan mehr als 19.000 Hektar Land und tritt 4.485 Hektar an Usbekistan ab, einschließlich des sehr wichtigen und strategischen Stausees. Wie das usbekische Nachrichtenportal <a href="https://kun.uz/ru/news/2022/11/18/parlament-kyrgyzstana-ratifitsiroval-dogovor-o-delimitatsii-granitsy-s-uzbekistanom-i-soglasheniye-po-kempir-abadskomu-vodoxranilishchu">Kun.uz</a> berichtet, werden Kirgistan und Usbekistan gemäß dem Vertragsentwurf ein Joint Venture zur Verwaltung des Stausees gründen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-uebergabe-eines-wasserreservoirs-an-usbekistan-fuehrt-zu-protesten/"><strong>Kirgistan: Übergabe eines Wasserreservoirs an Usbekistan führt zu Protesten </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies führte im Oktober zu <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-uebergabe-eines-wasserreservoirs-an-usbekistan-fuehrt-zu-protesten/?noredirect=de-DE">heftigen Demonstrationen</a> der kirgisischen Zivilgesellschaft gegen die Übergabe des Reservoirs. Damals hatten Kirgistan und Usbekistan bekanntgegeben, dass sie eine Vereinbarung über einen Abschnitt der Grenze einschließlich des Kempir-Abad-Stausees getroffen hätten. Die kirgisischen Behörden nahmen infolge der Proteste mehr als 20 Politiker:innen und Aktivist:innen fest. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen wurde Anfang November von den beiden Außenministerien unterzeichnet und in den folgenden Wochen von den Parlamenten beider Staaten angenommen. Dann unterzeichneten die Präsidenten den Vertrag Ende des Monats separat, erinnert <a href="https://thediplomat.com/2023/01/whats-next-for-the-kempir-abad-dissenters/">The Diplomat</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwanzig Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">
Wie <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2023/01/27/documents-kg/">Gazeta.uz</a> berichtet, wurden während des Besuchs etwa zwanzig Abkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet, darunter zur wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit in vielen Bereichen. Eines der wichtigsten Abkommen ist zweifellos dasjenige, das usbekischen und kirgisischen Staatsangehörigen erlaubt, die gemeinsame Grenze nur mit ihrem Personalausweis zu überqueren.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Die „Grenze der Freundschaft“, wie der kirgisische Präsident sie <a href="https://www.president.kg/ru/sobytiya/novosti/24227_prezident_sadir_ghaparov_mi_zavershaem_process_delimitacii_kirgizsko_uzbekskoy_granici__eto_poistine_istoricheskoe_sobitie">nannte</a>, könnte der eigentliche Ausgangspunkt für eine viel tiefere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern sein. Dies sei ein echter „historischer Moment“ für die beiden Länder, merkt der Experte Arkadij Dubnov gegenüber <a href="https://www.rferl.org/a/kyrgyzstan-uzbekistan-cooperation-ties/32248114.html">Radio Free Europe</a> an. Denn zu dieser Freundschaft zwischen den beiden Ländern war es ein weiter Weg.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Ende der Spannungen </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Einer der größten Dornen in den usbekisch-kirgisischen Beziehungen war die Wasserwirtschaft. In Kirgistan würde der Bau des Wasserkraftwerks Kambarata Auswirkungen auf die Wassermenge haben, die über den Fluss <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naryn_(Fluss)">Naryn</a> nach Usbekistan transportiert wird. Dies wollte der frühere usbekische Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov">Islom Karimov</a> unbedingt vermeiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/leben-mit-dem-fluss-der-naryn-in-kirgistan/"><strong>Leben mit dem Fluss: Der Naryn in Kirgistan </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shavkat Mirziyoyevs Entscheidung für eine offene Diplomatie war prägend für die Verbesserung der Beziehungen zu Kirgistan und den anderen Nachbarn Usbekistans. Dies zeigt die Vereinbarung zum <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-kann-das-kambarata-projekt-die-energieprobleme-loesen/">gemeinsamen Bau des Kraftwerks Kambarata</a> mit Kirgistan und Kasachstan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidung, die sich auch direkt in den Handelszahlen niederschlägt. Zwischen 2016 und 2020 hat sich der Handel zwischen Usbekistan und Kirgistan bereits um das 3,5-fache vervielfacht und 903 Millionen US-Dollar (833 Millionen Euro) erreicht, stellte das <a href="https://www.caa-network.org/archives/22378/uzbekistan-i-kyrgyzstan-slozhnye-straniczy-pochti-perevernuty">Central Asian Analytical Network</a>, eine Plattform der George Washington University, im Jahr 2021 fest. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Emma Collet, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/amitie-et-cooperation-la-visite-du-president-ouzbek-a-bichkek/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong> </p>



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		<title>Kirgistan: Kann das Kambarata-Projekt die Energieprobleme lösen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Collet]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2023 12:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[Kambarata]]></category>
		<category><![CDATA[Naryn]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENTSCHL&#xDC;SSELUNG. Das seit 1986 geplante Projekt des Kambarata-Wasserkraftwerks war f&#xFC;r lange Zeit ins Stocken geraten. Nun aber k&#xF6;nnte es wieder in Angriff genommen werden. Im Januar 2023 bekr&#xE4;ftigten die Pr&#xE4;sidenten Kasachstans und Usbekistans ihr Interesse, ein Partner beim Bau des kirgisischen Kraftwerks zu sein. Kann Kambarata die L&#xF6;sung f&#xFC;r die st&#xE4;ndigen Stromprobleme im Winter sein? [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>ENTSCHLÜSSELUNG. Das seit 1986 geplante Projekt des Kambarata-Wasserkraftwerks war für lange Zeit ins Stocken geraten. Nun aber könnte es wieder in Angriff genommen werden. Im Januar 2023 bekräftigten die Präsidenten Kasachstans und Usbekistans ihr Interesse, ein Partner beim Bau des kirgisischen Kraftwerks zu sein. Kann Kambarata die Lösung für die ständigen Stromprobleme im Winter sein? </strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist der Beginn eines Großprojekts für Kirgistan. Am 6. Januar wurde zwischen den Energieministern Usbekistans, Kasachstans und Kirgistans eine Roadmap für den Bau des Kambarata-Wasserkraftwerks unterzeichnet, berichtet das kirgisische Nachrichtenportal <a href="https://24.kg/ekonomika/255030_kambar-ata-1_podpisana_dorojnaya_karta_porealizatsii_proekta/">24.kg</a>. Die Roadmap, das erste unterzeichnete Dokument seit Jahrzehnten, betrifft Kambarata-1 und bringt damit das 1986 begonnene Projekt im kirgisischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebiet_Dschalalabat">Gebiet Dschalalabad</a> wieder auf den Weg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ursprüngliche Projektierung sah einen Komplex aus drei Kraftwerkstufen vor. Nach mehreren Verzögerungen soll der Bau nun 2024 beginnen. Das Kraftwerk soll ab 2028 in Betrieb gehen, so <a href="https://www.azattyk.org/a/32212327.html">Radio Azattyk</a>, der kirgisische Dienst von Radio Free Europe. </p>


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<p class="wp-block-paragraph">Es ist das größte Energieprojekt Kirgistans seit dem Ende der UdSSR. Kambarata wird voraussichtlich eine Leistung von 1.860 Megawatt erreichen, das ist anderthalb Mal so viel wie das Kraftwerk <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toktogul-Talsperre">Toktogul</a>, das eine Leistung von 1.200 Megawatt hat und <a href="https://kloop.kg/blog/2021/02/10/besperebojnoe-elektrosnabzhenie-investitsii-i-vozobnovlyaemye-istochniki-prezident-prinyal-ministra-energetiki/">40 Prozent des Stroms im Land</a> produziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://24.kg/english/236257_Kambarata_HPP-1_About_15_billion_soms_allocated_for_preparatory_work/#:~:text=Kambarata%20HPP%2D1%20will%20be,installed%20capacity%20of%201%2C860%20megawatts">24.kg</a> wird Kambarata-1 bei einem vollen Reservoir-Volumen von 5,4 Milliarden Kubikmeter Wasser durchschnittlich 5,6 Milliarden Kilowattstunden erzeugen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein lange ins Stocken geratenes Projekt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Die Bauarbeiten auf dem Gelände begannen 1986, wurden jedoch laut <a href="https://thediplomat.com/2023/01/kyrgyz-uzbek-kazakh-energy-ministers-sign-kambar-ata-1-roadmap/">The Diplomat</a> 1991 eingestellt, als die Sowjetunion zusammenbrach. Russland spielte eine wichtige Rolle beim Bau dieses Projekts und finanzierte massiv die gesamte Energieinfrastruktur in Zentralasien. Nach einer Phase der Entfremdung kehrte Russland zwischen 2008 und 2015 in das Projekt zurück, wobei in dieser Zeit wenig erreicht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Jahren der Inaktivität hat Kirgistan im Juni 2022 <a href="https://rus.azattyk.org/a/31881850.html">angekündigt</a>, in kleinen Schritten mit den Bauplänen für die Anlage zu beginnen. Darüber hinaus war Kambarata seit langem Gegenstand von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Staaten Zentralasiens. Gerade für Kirgistan ist der Verkauf von Wasser ein Druckmittel auf seine Nachbarn, die über Öl- und Gasvorkommen verfügen. Andererseits leiden die an den Unterläufen der Flüsse gelegenen Länder stark unter Wassermangel. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/leben-mit-dem-fluss-der-naryn-in-kirgistan/"><strong>Leben mit dem Fluss: Der Naryn in Kirgistan </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere Usbekistan unter dem ehemaligen Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov">Islom Karimov</a> sprach sich <a href="https://www.fergananews.com/news/19412">gegen den Bau</a> eines Reservoirs aus, das 5,4 Milliarden Kubikmeter Wasser für das Kraftwerk aufnehmen konnte. Karimov machte sich Sorgen darüber, was mit dem Ackerland seines Landes passieren würde, da der den Stausee speisende Fluss <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naryn_(Fluss)">Naryn</a> weiter nach Usbekistan fließt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2017, während des historischen Besuchs des neuen usbekischen Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev">Shavkat Mirziyoyev</a> in Bischkek, hatten sich beide Staaten auf den gemeinsamen Bau der Anlage geeinigt. Eine <em>„wirklich revolutionäre“</em> Entscheidung, wie der Taschkenter Ökologe Georgi Temirhanov damals gegenüber dem Portal <a href="https://central.asia-news.com/en_GB/articles/cnmi_ca/features/2017/09/18/feature-01">Caravanserai</a> erklärte. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dringlichkeit eines Großprojekts</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Das Projekt ist lebenswichtig für Kirgistan, das jedes Jahr Strom aus seinen Nachbarländern importiert, um Stromausfälle zu vermeiden. Dies betrifft vor allem den Winter, wenn die Temperaturen am niedrigsten sind. Auch in diesem Jahr kündigte das Energieministerium geplante Stromausfälle in verschiedenen Landesteilen und der Hauptstadt an, berichtet <a href="https://24.kg/obschestvo/256127_minenergo_predostavilo_grafik_otklyucheniya_elektrichestva_pooblastyam/">24.kg</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/umwelt-und-technologie/kaeltewelle-fuehrt-zu-energiekrise-in-usbekistan/"><strong>Kältewelle führt zu Energiekrise in Usbekistan </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr litten aufgrund der außergewöhnlichen <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-ein-extrem-kalter-winter-laesst-einen-teil-des-yssykkoel-zufrieren/">Kältewelle</a>, die ganz Zentralasien heimsuchte, alle Länder der Region unter Energiemangel. Das Kambarata-Projekt würde es Kirgistan ermöglichen, ein Exporteur und nicht länger ein Importeur von Strom zu werden. Von Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sadyr_Dschaparow">Sadyr Dschaparow</a> wird es daher als <em>„das zukünftige Flaggschiff des kirgisischen Energiesektors“</em><a href="https://president.kg/ru/sobytiya/23840_prezident_sadir_ghaparov_nachalo_stroitelstva_kambar_atinskoy_ges_1_budushego_flagmana_kirgizskoy_energetiki_yavlyaetsya_bolshim_shagom_na_puti_k_energeticheskoy_nezavisimosti_strani">präsentiert</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trilaterale Zusammenarbeit mit absehbaren Schwierigkeiten </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Das Kambarata-Projekt ist eine eher beispiellose trilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich in Zentralasien, die zudem ohne Russland stattfindet. Die Realisierung wirft aber viele Fragen auf. Zu Sowjetzeiten wurde Energie von der Zentralmacht zwischen den zentralasiatischen Republiken verteilt, und diese Verteilung basierte auf der Bündelung natürlicher Ressourcen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer gaben Kirgistan und Tadschikistan Wasser an Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan und erhielten dafür im Winter Kohle, Gas und Strom. Dieses System brach bei der Unabhängigkeit zusammen, die neuen Republiken stimmten nicht zu. </p>


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<p class="wp-block-paragraph">Die trilaterale Zusammenarbeit gibt daher neue Hoffnung, eines Tages die Energieunabhängigkeit der Region zu erreichen, aber es wurde noch kein konkreter Investitionsplan angekündigt. Auf kirgisischer Seite sollen 1,5 Milliarden Som (16 Millionen Euro) bereitgestellt werden, ohne dass jedoch klar ist, welche Unternehmen sich beteiligen werden. Was die Partnerländer betrifft, so wurden weder bei Mirziyoyevs jüngsten Staatsbesuch in Bischkek noch vom Präsidenten des kasachstanischen Senats Zahlen genannt, berichtet die kirgisische Nachrichtenagentur <a href="https://kabar.kg/news/kambarata-1-prevzoidet-po-moshchnosti-toktogul-skuiu-ges-i-stanet-lokomotivom-ekonomiki/">Kabar</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Bau des Werks für Kirgistan dringend erforderlich ist, werfen auch die anvisierten Vorteile, die das Land daraus ziehen will, Fragen auf. Energieminister Mirlan Dschakypow gab bekannt, dass Kirgistan nur 34 Prozent der Anteile an der Anlage besitzen wird, während Kasachstan und Usbekistan jeweils 33 Prozent besitzen werden. Dies stellt die Energieunabhängigkeit des Landes weiterhin in Frage. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Emma Collet, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/decryptage/kirghizstan-le-projet-kambarata-est-il-la-solution-aux-problemes-energetiques/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong> </p>



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