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	<title>Jubiläum Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Nov 2020 09:20:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Jubiläum Archives</title>
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	<item>
		<title>9 Jahre Novastan – Wir feiern Geburtstag!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 09:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novastan e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Novastan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, An diesem Wochenende feierte Novastan offiziell sein neunj&#xE4;hriges Bestehen. Am 22.11.2011 fand im Hauptsaal der Alliance Fran&#xE7;aise in Bischkek das erste Treffen des Projekts statt, das damals noch Francekoul hie&#xDF; und ganz franz&#xF6;sischsprachig war. Frankophone aus ganz Zentralasien versammelten sich, geeint in dem Wunsch, &#xFC;ber ihre Region zu berichten. Seitdem hat [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Liebe Leserinnen und Leser,</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Wochenende feierte Novastan offiziell sein neunjähriges Bestehen. Am 22.11.2011 fand im Hauptsaal der Alliance Française in Bischkek das erste Treffen des Projekts statt, das damals noch Francekoul hieß und ganz französischsprachig war. Frankophone aus ganz Zentralasien versammelten sich, geeint in dem Wunsch, über ihre Region zu berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hat sich viel getan: Novastan wurde 2013 durch das hinzustoßen des deutschsprachigen Teams zweisprachig, das Projekt verlagerte sich allmählich nach Europa und wir mussten uns entschließen, unsere Stiftung in Bischkek zu schließen. Gleichzeitig haben wir uns in Paris und Berlin in zwei Landesverbänden organisiert, konnten Fortschritte in unserer Berichterstattung erreichen und führten seitdem auch zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland und Frankreich durch. Unsere Liebe zum zentralasiatischen Journalismus ist seit dem ersten Tag ungebrochen!</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit unserer Gründung verfassten wir mehr als 2.500 Artikel in französischer und mehr als 1800 Artikel in deutscher Sprache. Hinzu kommen fast 1500 Bilder des Tages als visuelle Untermalung der Vielfalt Zentralasiens. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/11/Novastan-9-years--410x1024.png" alt="" class="wp-image-24173" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei begleitete uns eine tatkräftige Autorenschaft von über 300 Personen. Jeder der Artikel ist ein einzelner Baustein unseres Projekts, für unsere Leserschaft angemessen über Zentralasien zu berichten. Die Novastan-Familie wächst kontinuierlich – unvergessen sind natürlich auch die legendäre ‚Dance with the Stans‘ Parties in Berlin, Wiesbaden und Paris, wie auch alle Diskussionsrunden, Kinoabende und Stammtische.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/rueckblick-das-novastan-berlin-camp/">Rückblick: Das Novastan Camp Berlin</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute befindet sich unser Projekt in einem Prozess der Professionalisierung. Seit dem 30. September 2020 hat unsere französischsprachige Seite auf ein Teilabonnement umgestellt, wobei 70 bis 80% der Artikel nur mit einer Registrierung zugänglich sind. Die deutschsprachige Redaktion hat sich erst einmal gegen die Einstellung einer Paywall entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser aktueller deutschsprachiger Newsroom besteht fest aus einer Redaktion von 13 Personen und über 40 AutorInnen und ÜbersetzerInnen, die allesamt ehrenamtlich arbeiten. Langfristig ist es auch Ziel des deutschsprachigen Teams, einen professionellen Journalismus anzubieten, der auch angemessen vergütet wird. Der Weg ist ein langer, aber wir haben das Ziel vor Augen!</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig arbeiten wir auch schon an den nächsten Schritten: Unsere Webseite bekommt einen neuen Anstrich und wird mit neuen Funktionen ausgestattet. Wir wollen baldmöglichst weitere Veranstaltungen anbieten und demnächst startet auch unser englischsprachiger Nachrichtendienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind stetig auf der Suche nach Verstärkung für unser Team und freuen uns über jede helfende Hand in der Redaktion, bei Übersetzungen, auf unseren Social-Media Kanälen oder auch über ein Praktikum. Wenn Ihr Lust dazu habt ein Teil von uns zu werden, werft einen Blick auf unsere verschiedenen&nbsp;<a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/mach-mit-beim-novastan-newsroom/">Ausschreibungen</a>&nbsp;oder schreibt direkt an redaktion@novastan.org.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Wir danken Euch allen für Eure langjährige Treue,</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Das Novastan-Team</strong></p>


<p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
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			</item>
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		<title>„Kin-dsa-dsa!“: Regisseur des Kult-Films aus der Wüste Karakum wird 90</title>
		<link>https://novastan.org/de/turkmenistan/kin-dsa-dsa-regisseur-des-kult-films-aus-der-wueste-karakum-wird-90/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peggy Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 05:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Cinestan]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Karakum]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralasien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer dieses Jahres w&#xE4;re der ber&#xFC;hmte Regisseur Georgi Danelija 90 Jahre alt geworden. Seine fantastische Tragikom&#xF6;die &#x201E;Kin-dsa-dsa!&#x201C; entstand 1986 in der zentralasiatischen W&#xFC;ste Karakum in Usbekistan und Turkmenistan.&#xA0;Orient.tm erinnerte am 6. Juli mit einem Artikel von Selbi Tscharyewa an den Filmk&#xFC;nstler und sein ber&#xFC;hmtestes Werk. Novastan &#xFC;bersetzt den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Im Sommer dieses Jahres wäre der berühmte Regisseur Georgi Danelija 90 Jahre alt geworden. Seine fantastische Tragikomödie „Kin-dsa-dsa!“ entstand 1986 in der zentralasiatischen Wüste Karakum in Usbekistan und Turkmenistan. </strong><strong>Orient.tm erinnerte am 6. Juli mit einem <a href="https://orient.tm/kin-dza-dza-legendarnyj-film-snyatyj-v-karakumah/">Artikel von Selbi Tscharyewa</a> an den Filmkünstler und sein berühmtestes Werk. Novastan übersetzt den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Viele ältere Bewohner*Innen Turkmenistans erinnern sich noch heute an die Dreharbeiten zu dem anti-utopischen Spielfilm „Kin-dsa-dsa!“ im heißen Sommer 1986 in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karakum">Wüste Karakum</a>, in dem kleinen Ort Barsagelmes in der Nähe von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Balkanabat">Balkanabat </a>(damals Nebitdag). Einwohner freundeten sich mit dem Film-Team an und luden Schauspieler und Regisseur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georgi_Nikolajewitsch_Danelija">Georgij Danelija</a> zu sich nach Hause ein, wo sie ihnen Schüsselchen mit durstlöschendem grünen Tee anboten.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Unzählige Erinnerungsbilder an die Drehzeit liegen heute noch in den Familienalben jener Glückspilze. Besonders gefragt unter den „Kin-dsa-dsa!“-Fans war der Schauspieler Jewgenij Leonow, der im Film den Tschatlanin Uefa verkörperte.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Lied vom Filmtitel</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Film „Kin-dsa-dsa!“ strotzt nur so vor unbekannten Wörter, aber genau darin liegt seine Besonderheit. Er sollte künftig die russische Sprachkultur stark beeinflussen, indem jene Fantasie-Wörter und -Wendungen Einzug hielten in die zeitgenössische Umgangssprache. Bis heute werden sie nicht nur unter Cineasten benutzt. Allein schon der Titel des Films birgt Zauberhaftes in sich, das Publikum fragt sich unwillkürlich: Was ist nur dieses „Kin-dsa-dsa“?</p>
<p><strong>Lesen Sie auch bei Novastan: <a class="mkd-pt-link" href="https://novastan.org/de/turkmenistan/die-weisse-sonne-der-wueste-sowjetischer-western-aus-turkmenistan/" target="_self" rel="noopener noreferrer">Die weiße Sonne der Wüste – sowjetischer Western aus Turkmenistan</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Ursprünglich sollte der Streifen „Kosmischer Staub“ heißen. Bis Regisseur Danelija eines Tages seinen Schauspieler Leonow in einer Drehpause singen hörte: „Ich habe eine Tasche-sche-sche, in der Tasche ist kindsa-dsa-dsa-dsa&#8230;“ Regisseur Danelija merkte sich die Worte des sonderbaren Liedchens und nutzte sie für den Titel.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Pannen am Set</strong></p>
<p style="text-align: justify">Bei den Dreharbeiten ergaben sich immer wieder kuriose Momente. Ein Making-of wäre womöglich ebenso unterhaltsam geworden, wie der entstandene Spielfilm selbst. Es gab beispielsweise Probleme mit den Kostümen, als die Schauspielerin Irina Schmelewa in Balkanabat ankam, allerdings ohne jede Filmkleider. Erst kreative Garderobiers konnten das lösen.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Und Schauspieler Stanislaw Ljubschin (Hauptrolle des Vorarbeiters Onkel Wowa) erinnerte sich später: „Unsere Gruppe kam in Krasnowodsk (Turkmenbaschi) an, die Requisiten aber waren nach Krasnojarsk (Sibirien) geflogen. Unser Filmteam lief dann zwei Wochen lang durch die Wüste und wartete auf die Rückkehr der Dekoration. Erst als sie ankamen, konnten wir beginnen zu drehen, dann arbeiteten wir aber fleißig.“</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lohn für harte und hitzige Arbeit</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Dreh in der Wüste war für das Team nicht leicht. Die Hitze von bis zu 60 Grad Celsius schlug auf das Wohlbefinden. Da half nur jener grüne Tee der Einwohner. Eine einmalige Karakum-Expedition reichte jedoch nicht, um alle nötigen Szenen in der Wüste aufzunehmen. Darum mussten alle mehrmals in die Dürre. Requisiten wurden perfektioniert, Spezialeffekte ausprobiert und sogar ein Riesenrad wurde für den Film aufgebaut.</p>
<p><em>„Kin-dsa-dsa!“ aus den Mosfilm-Archiven (auf Russisch) &#8211; Teil 1:</em></p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=I47CNxwlt9U</p>
<p style="text-align: justify">Der Film wurde zum Evergreen und brachte dem Team nicht nur Publikumssympathien ein, sondern auch Auszeichnungen wie den Jury-Sonderpreis des Internationalen Kinofestivals 1987 in Rio de Janeiro für die „Originelle Konzeption“. 15 Jahre später erhielt Regisseur Georgij Danelija für den Film „Kin-dsa-dsa!“ sogar den russischen Literaturpreis „Strannik“ als „Legende des Science-Fiction-Kinos“. Im Sommer 2020 wäre Georgij Danelija (geboren 25. August 1930 in Tbilisi, Georgische Sowjetrepublik, gestorben 4. April 2019 in Moskau) 90 Jahre alt geworden. Neben „Kin-dsa-dsa!“ wurden seine Filme „Afonia“, „Mimino“ und „Herbst-Marathon“ zu Klassikern des sowjetischen Kinos. Im Jahr 2013 kam außerdem der komplett animierte Fantasy-Trickfilm „Ku! Kin-dsa-dsa“ nach einem Drehbuch von Danelija und Rezo Gabriadse in die Kinos. Es sollte Danelijas letzte Kino-Arbeit sein.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch bei Novastan: <a class="mkd-pt-link" href="https://novastan.org/de/usbekistan/die-braut-aus-vodil-unter-der-sonne-des-ferganatals/" target="_self" rel="noopener noreferrer">Die Braut aus Vodil – Unter der Sonne des Ferganatals</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Film von 1986 ist jedoch so tief im kulturellen Gedächtnis vieler Menschen verankert, dass es auch heute in populären sozialen Netzwerken aktive Communitys gibt, in der sich die Fans aus verschiedenen Ländern noch immer über diesen Film austauschen. Und auch die turkmenische Region der Wüste Karakum spielte eine wesentliche Rolle bei der Entstehung dieses legendären Kinofilms.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Kin-dsa-dsa!“ aus den Mosfilm-Archiven (auf Russisch) &#8211; Teil 2:</em></p>
<p style="text-align: justify">https://www.youtube.com/watch?v=eti9Qn4bZDg</p>
<p style="text-align: right"><strong>Selbi Tscharyewa für <a href="https://orient.tm/kin-dza-dza-legendarnyj-film-snyatyj-v-karakumah/"><u>Orient.tm</u></a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Peggy Lohse</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>20. Jubiläum der Hauptstadt Astana</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 13:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Astana]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Juli 2018 feierte Kasachstan das 20. Jubil&#xE4;um der Hauptstadt Astana. Nach umfangreichen Vorbereitungen und gro&#xDF;z&#xFC;gigen Spenden anderer kasachstanischer Regionen erschien die Stadt in vollem Glanze. Zahlreiche Theaterauff&#xFC;hrungen, Konzerte und Ausstellungen boten den Bewohnern und G&#xE4;sten Astanas ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Obwohl noch jung, hatte der Monat Juli f&#xFC;r Astana bereits viel zu [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><em>Am 6. Juli 2018 feierte Kasachstan das 20. Jubiläum der Hauptstadt Astana. Nach umfangreichen Vorbereitungen und großzügigen Spenden anderer kasachstanischer Regionen erschien die Stadt in vollem Glanze. Zahlreiche Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen boten den Bewohnern und Gästen Astanas ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. </em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Obwohl noch jung, hatte der Monat Juli für Astana bereits viel zu bieten: Neben Konferenzen zur neuen Seidenstraße und der Eröffnung des Astana International Financial Centers (<a href="http://aifc.kz/">AIFC</a>), feierte Kasachstan am 6. Juli auch den 78. Geburtstag des Präsidenten Nursultan Nasarbajew und zeitgleich das 20-jährige Bestehen der Hauptstadt Astana.</p>
<p style="text-align: justify">Über das Jubiläumsjahr verteilt sollen insgesamt 618 Evens in Astana organisiert werden, davon fanden alleine 61 Veranstaltungen während der Jubiläumswochen zwischen dem 25. Juni und 6. Juli statt. Diese umfassten Konzerte, Ausstellungen und andere kulturelle Events.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Vorbereitungen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das Stadtjubiläum war das Gesprächsthema Nummer 1 auf den Straßen Astanas. Bereits einige Tage davor wurde deutlich, dass der 6. Juli ein besonderer kasachischer Feiertag ist. Im gesamten Stadtzentrum wurden Bühnen aufgebaut, Straßenzüge geschmückt und Theater- sowie Tanzvorführung geprobt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/astana-hauptstadt-der-arbeiter-und-gelndewagen/">Astana – Hauptstadt der Arbeiter und Geländewagen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Wie es sich zu einem Geburtstag gehört, bescherten zahlreiche kasachische Regionen die Hauptstadt mit Geschenken. In diesem Zusammenhang wurden dieses Jahr zehn Einrichtungen errichtet. Um nur einige zu nennen: Die Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aqt%C3%B6be">Aktöbe</a> baute die Astana Friedensmauer, die Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty">Almaty</a> schenkte einen Kindergarten und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty_(Gebiet)">Region Almaty</a> stiftete ein Sport- sowie Freizeitzentrum. Die Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atyrau">Atyrau</a> stach mit der Errichtung einer modernen Rad- und Fußgängerbrücke über den Fluss Esil heraus, die am 1. Juli durch Präsident Nasarbajew eingeweiht worden ist. Zudem haben mehrere Regionen gemeinsam einen 56 km langen Radweg vom Zentralpark bis hin zum Ilynka Vorort gestiftet.</p>
<p><strong>6. Juli – Der Große Tag</strong></p>
<p style="text-align: justify">Verschiedenste kulturelle Institutionen luden zu Festessen, Theateraufführen und musikalischen Veranstaltungen ein. Die unterschiedlichen Events erstreckten sich durch die gesamte Stadt und waren überwiegend kostenfrei zugänglich. Unter anderem lud das usbekische ethnokulturelle Zentrum zum Plow-Essen im Studentenpark ein. Traditionell gekleidete Köche verteilten über 400 Kilogramm Plow und usbekisches Fladenbrot an die Besucher. Der Andrang war groß, um etwas von dem kostenlosen Essen abzubekommen.</p>
<p><figure id="attachment_14351" aria-describedby="caption-attachment-14351" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14351" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2018/07/Brücke-Astana.png" alt="Brüxke in Astana" width="520" height="693" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2018/07/Brücke-Astana.png 520w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2018/07/Brücke-Astana-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-14351" class="wp-caption-text">Rad- und Fußgängerbrücke kurz vor Fertigstellung &#8211; Geschenk der Atyrau Region</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Über das Ausmaß der Feierlichkeiten wurde man sich allerdings erst bei einem Besuch des Zentralparks und des anliegenden Flussufers des Esil bewusst. Hier herrschte reges Treiben. Zwischen Essensständen und Spielbuden tobten Kinder, während die Eltern gut gelaunt durch den Park spazierten. Eines der Highlights bot das neu eröffnete Sommer-Amphitheater am Ufer des Esil. Dort fanden über den Nachmittag kasachische Kinderkonzerte und am Abend ein Klassik- und Schlagerkonzert für Erwachsene statt.</p>
<p style="text-align: justify">Des Weiteren konnten die Gäste der Musik mehrerer Blechblasorchester auf ihrem Marsch entlang des für Fahrzeuge gesperrten Respublika Prospekts oder später auch am Akimat lauschen. Wer keine Lust auf Blechblaskonzerte hatte, konnte auch am Bajterek-Monument am Ethno-Musik-Festival teilnehmen oder sich eine Fotoausstellung zu Astanas schönsten Seiten anschauen. Einen interessanten Beitrag lieferten zudem kasachische Unternehmen, die ein Ethno-Dorf am Saryarka Einkaufszentrum errichtet haben. Dort hatten Besucher die Möglichkeit, einen Einblick in die verschiedenen kasachischen Regionen und Traditionen zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify">Zum Ende des Tages und nach einem ausgiebigen Programm, das jedem etwas zu bieten hatte, konnten die Besucher der Jubiläumsfeierlichkeiten den Abend bei einem großen Feuerwerk ausklingen lassen.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Maximilian Menhard und Alexander Großer<br />
Astana<br />
</strong></p>
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		<title>25 Jahre Unabhängigkeit: Tadschikistans komplizierte Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alinkor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2016 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute feiert Tadschikistan den 25. Jahrestag seiner Unabh&#xE4;ngigkeit. Ein B&#xFC;rgerkrieg und noch w&#xE4;hrende Konflikte zwischen den regionalen und ideologischen Linien pr&#xE4;gten das vergangene Vierteljahrhundert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Heute feiert </strong><a href="https://www.liportal.de/tadschikistan/geschichte-staat/"><strong>Tadschikistan</strong></a><strong> den 25. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Seit der Trennung von der Sowjetunion befindet sich das zentralasiatische Land in einer politischen und ökonomischen Dauerkrise. Ein Bürgerkrieg und noch währende Konflikte zwischen den regionalen und ideologischen Linien prägten das vergangene Vierteljahrhundert. Wie veränderte sich Tadschikistan in den letzten 25 Jahren? Rückblick und Analyse.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Mit dem Zerfall der Sowjetunion blieben 1991 auch Moskauer Subventionen aus. Tadschikistan schlitterte so gewissermaßen unfreiwillig in die Unabhängigkeit.</p>
<p style="text-align: justify">In der gleichen Zeit entwickelte sich rasch ein Konflikt um die politische und wirtschaftliche Macht zwischen den drei entscheidenden Kräften: Kommunisten, Demokraten und Islamisten.</p>
<p style="text-align: justify">Dabei war das Ringen um die Macht durch Gewalt geprägt. Bereits 1992 eröffneten Regierungskräfte das Feuer auf Demonstranten. Unmut breitete sich aus.</p>
<p style="text-align: justify">Letztlich gelang es der Opposition, den regierenden Kommunisten Nabijew aus dem Amt zu drängen. Emomali Rachmonow, heute Emomali Rachmon, folgte ihm im Amt. Mithilfe russischer Truppen gewann der neue Präsident sukzessive die Kontrolle über die tadschikischen Institutionen und Straßen.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 399px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14207634_1138283692908482_2684292025229239645_o.jpeg" alt="Rachmon Unabhängigkeit" /></p>
<p style="text-align: justify">Mehr als eine halbe Million Flüchtlinge und bis zu 100.000 Tote waren die traurige Bilanz des Bürgerkriegs. Bis die Konfliktparteien im Juli 1997 unter UNO-Vermittlung einen Friedensvertrag unterzeichneten. Der Partei der <em>Islamischen Wiedergeburt</em> unter Said Abdullah Nuri wurde die Mitarbeit in der Regierung zugesichert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Sowjetisches Erbe</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-16201087">Geschichte</a> des Landes ist eng mit den Entwicklungen in der Sowjetunion verbunden: Phänomene wie Kollektivierung, Umsiedlungsaktionen, politische Säuberungen, Sprach- und Schriftreformen prägen das Land und seine Bevölkerung bis heute.</p>
<p style="text-align: justify">Auf der anderen Seite gab es Maßnahmen wie die Alphabetisierung, den Aufbau eines Bildungs- und Gesundheitswesens, von Industrie und Infrastruktur, die das Land zur Modernisierung führten. Davon zehrt Tadschikistan noch heute.</p>
<p style="text-align: justify">Kamol Abdullajew lehrt an der Ohio State University über Zentralasien, war Fellow der Yale University und arbeitet(e) in verschiedenen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen als Analyst und Berater. Der tadschikische Historiker kommentiert die Lage seiner Heimat wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify">“Die Tadschiken haben sehr viel von der Diversifikation der Job-Möglichkeiten, persönlichen Freiheit und dem Recht zum Reisen, die mit der Unabhängigkeit kamen und in der UdSSR verboten waren, profitiert.“</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Korruptes Bildungssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Fast eine Million Tadschiken leben und arbeiten heute außerhalb Tadschikistans. Mobilität ist für viele die einzige Chance zum Überleben und zur Entfaltung ihrer Talente“, stellt Abdullajew fest.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14206012_1138282876241897_2077845928601938595_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Vor allem das mangelhafte Bildungssystem steht vielen Tadschiken im Weg: „Tadschikistans ohnehin schlechtes Gesundheits- und Pflegesystem und der Zugang zur Bildung sind noch schlimmer geworden”, sagt Abdullajew.</p>
<p style="text-align: justify">Und tatsächlich: Die niedrigen Löhne für Lehrkräfte führen zu Korruption. Schüler und Studenten „kaufen“ sich ihre Noten. Der Zugang von Mädchen zu Bildung hat sich insbesondere im ländlichen Raum in den letzten Jahren verschlechtert. Und im ganzen Land ist das Phänomen des Studienabbruchs weit verbreitet – denn selbst Studenten heiraten oft schon mit nur 20 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Lies auch bei Novastan.org:</em></strong> <a href="https://novastan.org/articles/uniolympiaden-in-tadschikistan-alles-hat-seinen-preis"><em>Uniolympiaden in Tadschikistan: Alles hat seinen Preis</em></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wirtschaft und Migration</strong></p>
<p style="text-align: justify">Aussiedlungen und Jugendmigration werden immer häufiger. Viele ethnische Russen zum Beispiel, die während der Sowjetzeit dienstlich nach Tadschikistan geschickt wurden, kehren mit ihren Familien zurück nach Russland.</p>
<p style="text-align: justify">“Kulturell und ethnisch ist Tadschikistan homogener geworden. Tadschikistan ist ein Land der Tadschiken &#8211; und für Tadschiken. Die Nation bewegt sich in Richtung eines mononationalen Staates, in dem nur eine Sprache und eine ethnische Gruppe dominiert. Fast 86% der gesamten Bevölkerung sehen Tadschikisch als ihre Nationalsprache und 100% aller staatlichen Büros nutzen Tadschikisch als offizielle Geschäftssprache”, fügt Abdullajew hinzu.</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Lies auch bei Novastan.org:</em></strong> <a href="https://novastan.org/articles/einfach-nur-studieren-die-muhen-einer-jungen-studentin-in-tadschikistan"><em>Einfach nur Studieren &#8211; Die Mühen einer jungen Studentin in Tadschikistan</em></a></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://data.worldbank.org/country/tajikistan">»Laut der Weltbank leben 47% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.«</a> Auch deshalb halten sich von den geschätzt 8 Millionen Tadschiken mehr als eine Million als Arbeitsmigranten im Ausland auf. Die meisten gehen nach Russland. Sie erwirtschaften mit ihren Überweisungen knapp die Hälfte des BIP (2014 ca. 3,8 Milliarden US-Dollar).</p>
<p style="text-align: justify">Die westlichen Sanktionen gegen Russland treffen auch Tadschikistan schwer. Die wirtschaftliche Entwicklung ist gedämpft während die Lebenshaltungskosten steigen.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14206084_1138282296241955_3331309021339458952_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie alle anderen sozialen Bereiche stagnieren und werden vor allem von internationalen Geberorganisationen am Leben erhalten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Menschenrechte</strong></p>
<p style="text-align: justify">Abdullajew betont: “Tadschikistan hat sich zunehmend autokratisch entwickelt. Trotz der Billionen, welche die USA, die Weltbank und andere westliche Institutionen und Regierungen investiert haben. Und die Armen werden noch ärmer als sie unter den Sowjets waren.“</p>
<p style="text-align: justify">Im Vergleich zur Zeit des Bürgerkriegs verbesserte sich die Menschenrechtslage zunächst deutlich. Tadschikistan ratifizierte alle wichtigen Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen. Die Verhängung und Vollstreckung der Todesstrafe wurde kraft Gesetzes mit Rückwirkung zum 30. April 2004 ausgesetzt.</p>
<p style="text-align: justify">Für Frauen ist die Todesstrafe gänzlich abgeschafft. Insbesondere wurde 2009 ein sogenannter Ombudsmann &#8211; <em>&#8218;Beauftragter der Regierung für die Wahrung der Menschenrechte&#8216;</em> &#8211; per Dekret des Präsidenten eingesetzt. Seine Wirkmöglichkeiten sind jedoch begrenzt.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 399px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14231888_1138285332908318_138189748230552622_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Defizite gibt es aber bei der Freiheit der Medien, bei Rechtsstaatlichkeit, Herstellung menschenwürdiger Bedingungen in Strafvollzugsanstalten sowie innerhalb der Streitkräfte.</p>
<p style="text-align: justify">Seit 2009 ist eine erneute Zunahme polizeilicher, geheimdienstlicher und militärischer Aktionen gegen Repräsentanten und Strukturen der Opposition und der Zivilgesellschaft zu beobachten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Demokratiedefizite</strong></p>
<p style="text-align: justify">Bei den letzten Präsidentschaftswahlen im November 2013 gewann Staatspräsident Rachmon nach offiziellen Angaben mit 86,6 Prozent der Stimmen. Seine neue Amtszeit endet 2020.</p>
<p style="text-align: justify">Echte Gegenkandidaten gab es nicht. Im März 2015 <a href="http://www.laender-analysen.de/zentralasien/pdf/ZentralasienAnalysen87.pdf">fanden Parlamentswahlen</a> statt, bei denen die Demokratische Volkspartei von Präsident Rachmon etwa 80% der Mandate gewann. Die übrigen Sitze gingen an Parteien, die ihm weitgehend folgen.</p>
<p style="text-align: justify">Die einzige in Zentralasien zugelassene islamische Partei (<em>Partei der Islamischen Wiedergeburt</em>) verlor ihre bisherigen zwei Sitze und ist damit nicht mehr im Parlament vertreten. Sie wurde mit einem bewaffneten Aufstand Anfang September 2015 assoziiert, zu einer terroristischen Vereinigung erklärt und im September vom Obersten Gericht verboten.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14124365_1138279599575558_6687515693538121241_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Auch der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei Tadschikistan (SDPT) gelang es erneut nicht, in das Parlament einzuziehen.</p>
<p style="text-align: justify">Sowohl die Parlaments- als auch die Präsidentschaftswahlen wurden vom ODIHR (<em>Office of Democratic and Human Rights</em> der OSZE) <a href="http://www.osce.org/odihr/elections/tajikistan/158081">beobachtet und deutlich kritisiert</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Abdullajew kritisiert: “Auf jeder Ebene der Demokratie, der staatlichen Steuerung und der Menschenrechte hat sich die Situation während der letzten 25 Jahre verschlechtert. Die Menschenrechte in Tadschikistan leiden letztlich durch den ‚Kampf gegen den Terrorismus’. Dieser Kampf wurde zynisch und rücksichtslos durch das Regime genutzt, um zivile Freiheiten außer Kraft zu setzen und den Widerstand in der politischen Opposition zu brechen &#8211; nicht nur der von islamischen Kämpfern.”</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Vetternpolitik und Misstrauen gegen die Elite</strong></p>
<p style="text-align: justify">Laut der <a href="http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54708/tadschikistan">Bundeszentrale für politische Bildung</a> beruht das politische System Tadschikistans im Wesentlichen auf personengebundenen Loyalitäten, die je nach machtpolitischen und ökonomischen Erwägungen geknüpft und aufgekündigt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Alle Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen sind mit Vertrauten und Familienangehörigen des Präsidenten besetzt. Formelle – d.h. institutionelle und von persönlichen Beziehungen unabhängige &#8211; Strukturen existieren nur auf dem Papier.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14231812_1138282676241917_5165248117098977300_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Die Erfahrung mit der Sowjetherrschaft, dem Bürgerkrieg und dem System Rachmon sowie die mangelnden wirtschaftlichen Perspektiven und die grassierende Korruption führen bei großen Teilen der Bevölkerung zu tiefem Misstrauen gegenüber den politischen Eliten und zu Apathie gegenüber politischen Prozessen.</p>
<p style="text-align: justify">“Organisierte und systematisierte Korruption regiert und ist das größte Hindernis für die Hoffnung einer zu realisierenden Reform”, sagt Abdullajew im Gespräch mit Novastan.org.</p>
<p style="text-align: justify">Der Präsident ist laut Verfassung Staats- und Regierungsoberhaupt. Er kontrolliert die Exekutive, Legislative und Judikative, ernennt und entlässt die Provinzgouverneure und ist oberster Armeechef. Im Parlament hält seine Partei, die <em>Volksdemokratische Partei Tadschikistans</em>, die für Verfassungsänderungen notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.</p>
<p style="text-align: justify">Ende 2015 verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das Emomali Rahmon zum &#8222;Führer der Nation&#8220; erhebt. Das sichert dem Präsidenten und seiner Familie Sonderrechte:</p>
<p style="text-align: justify">Lebenslange Immunität, unbegrenzte Wiederwahl und die Senkung des Alters für Präsidentschaftskandidaten von 35 auf 30 Jahre.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14241640_1138282149575303_5034968280329760799_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Die Reform wurde im Mai 2016 per Referendum in der Verfassung verankert. Zur Abstimmung stand ein Paket von insgesamt 41 Verfassungsänderungen, das angeblich von 94,5% der Stimmberechtigten zu 92% bejaht worden sein soll.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Medien</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die meisten Medien Tadschikistans sind <a href="http://www.irex.org/resource/tajikistan-media-sustainability-index-msi">nicht unabhängig</a>. Der <a href="http://www.cpj.org/europe/tajikistan/">Druck gegen Journalisten</a> ist groß. Und trotz Zusagen von der Regierung, dass sie ihre <a href="https://rsf.org/en/tajikistan">restriktive Politik</a> gegen <a href="https://www.internews.org/where-we-work/eurasia/tajikistan">unabhängige Medien</a> lockern wolle, kämpfen unabhängig ausgerichtete Projekte weiterhin mit erheblichen Behinderungen.</p>
<p style="text-align: justify">Im Oktober 2010 kam es bei einem Konflikt in der Region Garm zu <a href="http://en.rsf.org/tadjikistan-after-using-civil-war-spectre-to-15-10-2010,38552.html">Behinderungen der Presse</a> und einer Sperrung von Websites unabhängiger Nachrichtenagenturen. Anfang 2012 sperrte die Regierung erneut Websites, auf denen regierungskritische Äußerungen publiziert wurden.  Auch Facebook und Youtube wurden abgeschaltet.</p>
<p style="text-align: justify">Auch bei jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzungen in der autonomen Provinz Berg-Badachschan bediente sich die Regierung der Mittel von <a href="http://en.rsf.org/tadjikistan-access-to-one-of-tajikistan-s-main-25-07-2012,43109.html">Nachrichten- und Kommunikationssperren</a>.</p>
<p style="text-align: justify">In der aktuellen Rangliste von Reporter ohne Grenzen, welche die Lage der Pressefreiheit in 180 Ländern bewertet, rangiert Tadschikistan auf dem  150. Platz.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Internationale Politik</strong></p>
<p style="text-align: justify">Seit der Unabhängigkeit etablierte Tadschikistan viele neue Partnerschaften auf internationaler Ebene. <a href="http://www.rusemb.tj/ru/index/index/pageId/633/">D</a><a href="http://www.rusemb.tj/ru/index/index/pageId/633/">ie Russische Föderation</a> und die Volksrepublik China sind die wichtigsten außenpolitischen Partner. 2001 schlossen Tadschikistan, Russland, Weißrussland, Kirgistan und Kasachstan einen Sicherheitspakt.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14242429_1138279119575606_6781946547122069687_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">Mit Russland schloss Tadschikistan eine sicherheitspolitische Partnerschaft: ein Vertrag zur Stationierung von derzeit etwa 6.000 russischer Soldaten wurde im Oktober 2012 um weitere 39 Jahre verlängert.</p>
<p style="text-align: justify">Gleichzeitig zeigt sich Russland eher reserviert; etwa wenn es um die politische Unterstützung für die großen Wasserkraftprojekte Tadschikistans oder um die Sicherheit und den Status der zahlreichen tadschikischen <a href="http://tajmigrant.com/">„Gastarbeiter&#8220;</a> geht.</p>
<p style="text-align: justify">Tadschikistan seinerseits berührt seit 2009 vermehrt russische Empfindlichkeiten: Die Regierung forderte mehr Geld für die Stationierung des russischen Militärs, sie legte ein neues Sprachgesetz vor, das Russisch als Amtssprache außer Kraft setzt, sie schaltete den letzten russischen Fernsehsender <a href="http://rtr-planeta.com/about/">RTR Planeta</a> ab und Hetzartikel gegen die russische Führung erscheinen vermehrt in der tadschikischen Presse.</p>
<p style="text-align: justify">Doch bleibt <a href="http://www.nzz.ch/russland-staerkt-seine-position-in-zentralasien-1.18160764">der Einfluss Russlands</a> nach wie vor überaus stark und sei es nur deshalb, weil es auf Tadschikistan <a href="http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/173433/analyse-migration-und-nationale-frage">verheerenden wirtschaftlichen Druck</a> ausüben kann.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 399px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14249890_1138283662908485_299367053868428260_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p style="text-align: justify">China ist in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Wirtschaftspartner in Handel, Investitionen und auch Kreditgeber geworden. Auch auf politischer Ebene und in Fragen der Sicherheit hat sich die Zusammenarbeit in den letzten Jahren intensiviert. China, aber auch Indien, werden immer stärker als Partner mit geopolitischem Gewicht wahrgenommen.</p>
<p style="text-align: justify">Es bestehen auch gute Beziehungen zu den USA, der EU sowie ihren Mitgliedsstaaten, dem Iran und Katar. Letzterer ist ein wichtiger Investor.</p>
<p style="text-align: justify">Allerdings verschlechterten sich nach der Unabhängigkeit die <a href="http://centralasiaprogram.org/blog/2013/05/06/if-only-it-was-only-water-the-strained-relationship-between-tajikistan-and-uzbekistan/">usbekisch-tadschikischen Beziehungen</a>. Usbekistan verminte ganze Grenzabschnitte und behinderte den Reise- und Güterverkehr. Auch Querelen um Strom- und Gaslieferungen sowie um die Nutzung der Wasserreserven in Rogun belasten das Verhältnis zum westlichen Nachbarn.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1332/14305218_1138278702908981_8157832073687707241_o.jpeg" alt="Unabhängigkeit Tadschikistan" /></p>
<p>Nach den 25 Jahren der Unabhängigkeit von der Sowjetunion hat das Land also viel erlebt. Es ist schwierig einzuschätzen, ob sich die Lage verbessert oder verschlechtert hat.</p>
<p>Doch unabhängig davon füllten die Jubiläumsfeiern heute die Straßen des Landes. Stolz feierte man die eigenen Traditionen und die weiter als nur ein viertel Jahrhundert zurückreichende bunte tadschikische Kultur.</p>
<p style="text-align: right"><strong><em>Alin Kor<br />
Autorin und Redakteurin</em></strong>
</p>
<p style="text-align: right"><strong>Redaktion:<br />
Gregor Bauer<br />
Chefredakteur</strong></p>
<p><!--End mc_embed_signup--></p>
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		<title>Kirgistan feiert 25 Jahre Unabhängigkeit</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-feiert-25-jahre-unabhngigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bischkek]]></category>
		<category><![CDATA[Feier]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 31. August 2016, feierte Kirgistan ein halbes Jahrhundert Unabh&#xE4;ngigkeit. Als sich die Sowjetunion aufl&#xF6;ste, war Kirgistan das erste zentralasiatische Land, das sich 1991 f&#xFC;r unabh&#xE4;ngig erkl&#xE4;rte.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Am Mittwoch, dem 31. August 2016, feierte Kirgistan ein viertel Jahrhundert Unabhängigkeit. Als sich die Sowjetunion auflöste, war Kirgistan das erste zentralasiatische Land, das sich 1991 für unabhängig erklärte. 25 Jahre danach ist es der einzige demokratische Staat der Region und zelebriert seinen Sonderweg und die eigene Kultur ausgelassen. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Feierlichkeiten begannen am Morgen auf dem zentral gelegenen Ala-Too-Platz. Nach dem Aufmarsch verschiedener Armeeeinheiten hielt der kirgisische Präsident Almazbek Atambajew eine kontroverse Rede.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/dsc_2669.jpeg" alt="Atambajew" /></p>
<p style="text-align: justify">Ein handfester Skandal entfaltete sich, als die Expräsidentin Rosa Otunbajewa, unzufrieden mit der Rede ihres Nachfolgers, wortlos die Bühne verließ.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/dsc_2700.jpeg" alt="Bischkek" /></p>
<p style="text-align: justify">Ein sowjetisch anmutender Panzeraufmarsch und eine Flugshow folgten. Zahlreiche Touristen, Bischkeker und eigens für die Feierlichkeiten angereiste Vertreter und Interessierte aus anderen Städten und dem Land wurden Zeugen einer durch Musik und Machtsymbolik angereicherte Militärshow.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/capture_decran_2016_08_31_a_20.30.42.jpeg" alt="Bischkek" /></p>
<p style="text-align: justify">Am Nachmittag folgten weniger formelle Vergnügungen in der ganzen Stadt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/14202858_1305780272774817_1781332712_o.jpeg" alt="Bischkek" /></p>
<p style="text-align: justify">Im Bischkeker Hippodrom zum Beispiel zeigten Pferdesportler ihr Können beim Kök Borü, einem traditionellen zentralasiatischen Sport. Zwei Mannschaften auf dem Pferd kämpfen um einen Ziegenrumpf, den sie jeweils, unter heftiger Gegenwehr des Gegners, in eine bestimmte Zone zu bringen versuchen. Stolzer Sieger war das Team aus Talas – wie auch schon die letzten drei Jahre.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/p_20160831_143513.jpeg" alt="Hippodrom Bischkek" /></p>
<p style="text-align: justify">Auf dem Ala-Too und um die Philharmonie gab es traditionelle Spektakel zu bewundern und zum Mitmachen, traditionelle Kunstgegenstände wurden ebenso präsentiert wie Kostüme &#8211; alles zur Würdigung der kirgisischen Kultur. Im Konzerthaus führten Musiker traditionelle Musik auf.</p>
<p style="text-align: justify"><img decoding="async" style="height: 400px;width: 600px" src="/de/wp-content/uploads/sites/5/old/img/1318/dsc_0011.jpeg" alt="Bischkek" /></p>
<p style="text-align: justify">Wieder auf dem Ala-Too-Platz sangen alle Versammelten die kirgisische Nationalhymne. Nach einem Auflaufen kirgisischer Stars und Sternchen verabschiedete man sich mit einem fulminanten Feuerwerk von den Feierlichkeiten zu einem Vierteljahrhundert der kirgisischen Unabhängigkeit.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion</strong></p>
<p><!--End mc_embed_signup--></p>
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