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	<title>Josep Borrell Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Josep Borrell Archives</title>
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		<title>Global Gateway: Die EU investiert in den Transkaspischen Korridor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittlerer Korridor]]></category>
		<category><![CDATA[Transkaspischer Korridor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europ&#xE4;ische und internationale Finanzinstitutionen legen 10 Milliarden Euro f&#xFC;r den Aufbau eines nachhaltigen Verkehrsnetzes zwischen Europa und Zentralasien auf den Tisch. Vom 29. bis zum 30. Januar sind zentralasiatische und europ&#xE4;ische Delegationen beim Global Gateway Forum in Br&#xFC;ssel zusammengekommen, darunter der Hohe Vertreter der Europ&#xE4;ischen Union (EU) f&#xFC;r Au&#xDF;en- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell. Ziel des [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische und internationale Finanzinstitutionen legen 10 Milliarden Euro für den Aufbau eines nachhaltigen Verkehrsnetzes zwischen Europa und Zentralasien auf den Tisch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 29. bis zum 30. Januar sind zentralasiatische und europäische Delegationen beim <a href="https://international-partnerships.ec.europa.eu/news-and-events/investors-forum-eu-central-asia-transport-connectivity_en">Global Gateway Forum</a> in Brüssel zusammengekommen, darunter der Hohe Vertreter der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Borrell">Josep Borrell</a>. Ziel des Treffens war die Entwicklung einer multimodalen Route, auf der Güter in nur 15 Tagen und unter Umgehung Russlands zwischen Zentralasien und Europa transportiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Veranstaltung war es, aufbauend auf den Ergebnissen der von der EU in Auftrag gegebenen <a href="https://transport.ec.europa.eu/system/files/2023-06/Sustainable_transport_connections_between_Europe_and_Central_Asia.pdf">Studie</a> über nachhaltige Verkehrsverbindungen konkrete Maßnahmen umzusetzen und so eine verbesserte Konnektivität zwischen der EU und Zentralasien zu fördern. Wie die usbekische Online-Zeitung <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2024/01/29/global-gateway/">Gazeta.uz</a> berichtet, stellen europäische und internationale Finanzinstitutionen 10 Milliarden Euro für den Aufbau eines nachhaltigen Verkehrsnetzes zwischen Europa und Zentralasien bereit.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das Investorenforum ist ein wichtiger Schritt in der Partnerschaft zwischen der EU und Zentralasien. Es bringt öffentliche und private Investoren aus beiden Regionen zusammen, um mit der Arbeit am Transkaspischen Transportkorridor zu beginnen, welcher Europa und Zentralasien schnell, sicher und nachhaltig verbinden wird. Dieses ehrgeizige Verkehrsnetz wird zum Wirtschaftswachstum, zur Schaffung lokaler Arbeitsplätze und zur regionalen Integration beitragen“</em>, erklärte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Margaritis_Schinas">Margaritis Schinas</a>, Vizepräsident der Europäischen Kommission.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Mittlere Korridor als neuer Weg?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://middlecorridor.com/en/route">Der Transkaspische oder auch Mittlere Korridor</a> verbindet Asien über das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspisches_Meer">Kaspische Meer</a> mit Europa. Er verläuft unter anderem durch China, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei und stellte eine Alternative zum Nordkorridor, der Landroute durch Russland, Belarus und Polen, dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das wesentliche Element unserer Partnerschaft ist der Aufbau nachhaltiger Verbindungen zwischen unseren Regionen zum Nutzen aller. […] Die EU hat gemeinsam mit ihren Partnern eine Studie zur Analyse nachhaltiger Verkehrsverbindungen mit Zentralasien durchgeführt. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die 11.000 Kilometer lange transkaspische internationale Transportroute mit einer Länge von 11.000 Kilometern das Potenzial hat, mehr Fracht umzuschlagen. Unser langfristiges Ziel ist es, den Korridor in eine wettbewerbsfähige und schnelle Route umzuwandeln, die unsere Regionen in 15 Tagen oder weniger verbindet“</em>, sagte EU-Handelskommissar <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Valdis_Dombrovskis">Valdis Dombrovskis</a> laut dem aserbaidschanischen Nachrichtenportal <a href="https://en.trend.az/business/3854702.html">Trend</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/zentralasien-und-europa/die-europaeische-union-ueberdenkt-ihre-zentralasien-strategie/">Die Europäische Union überdenkt ihre Zentralasien-Strategie</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das französische Nachrichtenportal <a href="https://issues.fr/le-corridor-du-milieu-un-tournant-geopolitique-dans-le-commerce-eurasien/">Issues</a> erläutert, ist die Verbindung sogar 2.000 Kilometer kürzer als die Nordroute. Andererseits haben Kasachstan, Aserbaidschan und Georgien im vergangenen November ein gemeinsames Logistikunternehmen gegründet, das einheitliche Vorschriften und Preise ermöglicht, wie das kasachstanische Medium <a href="https://kapital.kz/economic/120956/kazakhstan-azerbaydzhan-i-gruziya-sozdayut-sovmestnuyu-logisticheskuyu-kompaniyu-mintransporta.html">Kapital</a> berichtet. Dies könnte den Warentransport erheblich beschleunigen und somit Unternehmen anziehen, die im transkontinentalen Handel tätig sind. Dies gilt insbesondere angesichts der schwächelnden Position Russlands, vor allem im Hinblick auf Handelspartnerschaften. Dies macht die Suche nach alternativen Handelsrouten noch dringlicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine wichtige Region bei der Umgehung von Sanktionen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Als ich vor vier Jahren nach Brüssel kam, schien Zentralasien irgendwo an der Peripherie zu liegen. Jetzt sind sie mittendrin. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt zwischen Europa und Asien. Und deshalb ist unsere Partnerschaft für uns so wichtig“</em>, sagte Josep Borrell laut <a href="https://fergana.ru/news/132766/">Fergana News</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Ansicht des Hohen Vertreters müsse im Kontext internationaler Krisen eine Antwort auf den erheblichen Anstieg der Logistikkosten in der zentralasiatischen Region gefunden werden. Daher solle die EU mehr Ressourcen in physische Verbindungen zwischen Europa und Zentralasien investieren und nach Alternativen in den Bereichen Transport, Energie und Lieferketten suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/wie-kasachstan-russischen-unternehmen-hilft-sanktionen-zu-umgehen/">Wie Kasachstan russischen Unternehmen hilft, Sanktionen zu umgehen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Borrell betonte, dass <em>„Investitionen in der Region politischer Natur sind und auf den Schutz gemeinsamer Werte abzielen“</em>. Tatsächlich ermöglicht eine Annäherung der EU an Zentralasien, eine bessere Einhaltung der <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/sanktionen-gegen-russland-zentralasien-im-visier-des-westens/?noredirect=de-DE">Sanktionen gegen Russland</a> sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die zentralasiatischen Länder sich der Vorteile einer Diversifizierung abseits des von Russland dominierten Nordkorridors bewusst, auch wenn sie im Krieg Russlands gegen die Ukraine im Allgemeinen eine <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/krieg-in-der-ukraine-warum-unterstuetzt-kasachstan-den-chinesischen-friedensplan/?noredirect=de-DE">neutrale Haltung</a> eingenommen haben. Sie sind bestrebt, geopolitische Risiken zu reduzieren und unterstützen das europäische Projekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Ausweichroute zum Suez-Kanal</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus fand das Treffen in Zeiten statt, in denen es auf der Seefahrtsroute durch das Rote Meer und den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suezkanal">Suezkanal</a> immer wieder Störungen gibt. Nach Angaben <a href="https://www.unmultimedia.org/avlibrary/asset/3167/3167063/">Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD)</a> werden über diese wichtige Verkehrsader 12 bis 15 Prozent des Welthandels abgewickelt..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit letztem Oktober haben aber Angriffe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Huthi">Huthi</a> auf Handelsschiffe in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bab_al-Mandab">Bab-el-Mandeb-Straße</a> diese Verbindung beeinträchtigt. Infolge der Angriffe ändern die Schiffe nun ihre Routen und entscheiden sich für eine längere Reise um das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kap_der_Guten_Hoffnung">Kap der Guten Hoffnung</a>, wodurch sich die Distanz zwischen Asien und Europa um 30 Prozent verlängert. Diese Routenänderung verdeutlicht die Schwachstellen maritimer Engpässe, stellt <a href="https://thediplomat.com/2024/01/navigating-new-horizons-uzbekistans-role-in-global-connectivity/">The Diplomat</a> fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten geopolitischen Schocks hatten erhebliche Auswirkungen auf diese Handelsroute, die als südlicher Korridor bekannt ist. In Zeiten unvorhersehbarer Krisen scheint es entscheidend zu sein, alternative Routen entlang des zentralen Korridors zu schaffen, um die damit verbundenen Risiken zu mindern und Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Herausforderungen meistern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der unberechenbaren Beziehungen zwischen Georgien und Russland, aber auch des fehlenden Friedensabkommens zwischen Armenien und Aserbaidschan bleibt der mittlere Korridor ein stellenweise unsicherer Weg. Allerdings kann diese Route nicht auf regionale Stabilität verzichten: Sie ist eine operationelle Notwendigkeit. Eine Verschärfung oder Ausweitung der Feindseligkeiten könnte laut The Diplomat zu einem Anstieg der Frachtversicherungstarife in der Region führen und damit die Attraktivität des neuen Korridors mindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/welche-risiken-birgt-das-suedkorridorprojekt-fuer-kasachstan/">Welche Risiken birgt das Südkorridorprojekt für Kasachstan?</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funktionsfähigkeit des Korridors hängt daher vom geopolitischen Klima in der Region ab, das stabil sein muss, damit der Güterverkehr frei von Störungen durch militärische Konflikte oder politische Meinungsverschiedenheiten fließen kann. Deshalb ist die Unterstützung aller Länder der Region für den reibungslosen Ablauf des Projekts unerlässlich. Trotz des beeindruckenden Wachstums des Handelsvolumens entlang des Mittleren Korridors, das laut <a href="https://astanatimes.com/2023/05/cargo-transportation-along-middle-corridor-increases-to-1-5-million-tons-in-2022/">Astana Times</a> im Jahr 2022 rund 1,5 Millionen Tonnen erreichte, stellt es nur einen kleinen Bruchteil der Millionen Tonnen dar, die durch Russland transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des <a href="https://carnegieendowment.org/2023/06/15/mapping-indian-ocean-region-pub-89971">Carnegie Centers</a> werden über den Südlichen Korridor jährlich fast 10 Milliarden Tonnen Fracht durch den Indischen Ozean transportiert. Die laufenden Bemühungen um die Schaffung sicherer Handelsrouten zeigen daher das Potenzial für eine transformative Zusammenarbeit in der Region, erfordern jedoch anhaltendes Engagement und strategische Maßnahmen, um das Potenzial des Korridors in einer sich ständig verändernden Welt voll auszuschöpfen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Zoé Toulouse für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/europe-et-asie-centrale/global-gateway-lunion-europeenne-investit-corridor-transcaspien/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU betrachtet Präsident Dscheenbekow als einzige legitime Autorität Kirgistans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Combier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 08:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Josep Borrell]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sooronbaj Dscheenbekow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hohe Vertreter der Europ&#xE4;ischen Union f&#xFC;r f&#xFC;r Au&#xDF;en- und Sicherheitspolitik Josep Borrell hat Kirgistans Pr&#xE4;sidenten Sooronbaj Dscheenbekow als &#x201E;die einzige legitime Autorit&#xE4;t&#x201C; im Land bezeichnet. Somit erkennt er den Interimspremierminister Sadyr Dschaparow nicht an. W&#xE4;hrend die politischen Turbulenzen in Kirgistan ihren Lauf nehmen, beginnt die Europ&#xE4;ische Union (EU) Partei zu ergreifen. Wie das kirgisische [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für <strong>für Außen- und Sicherheitspolitik</strong></strong> <strong>Josep Borrell hat Kirgistans Präsidenten Sooronbaj Dscheenbekow als &#8222;die einzige legitime Autorität&#8220; im Land bezeichnet. Somit erkennt er den Interimspremierminister Sadyr Dschaparow nicht an.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/parlamentswahl-annulliert-anscheine-einer-dritten-revolution-in-kirgistan/">politischen Turbulenzen in Kirgistan</a> ihren Lauf nehmen, beginnt die Europäische Union (EU) Partei zu ergreifen. Wie das kirgisische Nachrichtenportal <a href="https://kaktus.media/doc/423369_es_priznaet_prezidenta_jeenbekova_edinstvennym_legitimnym_institytom_v_kyrgyzstane.html">Kaktus</a> berichtet, hat die EU offiziell erklärt, dass sie Kirgistans Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sooronbai_Dscheenbekow">Sooronbaj Dscheenbekow</a> als einzige verfassungsmäßige Autorität und legitime Institution im Land betrachtet.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, dem 12.Oktober, übermittelte der EU-Sonderbeauftragte für Zentralasien <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Burian_(Diplomat)">Peter Burian</a> in einem Telefonat eine Botschaft des hohen Vertreters der EU für auswärtige Angelegenheiten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Borrell">Josep Borrell</a> an Kirgistans Präsidenten. <em>&#8222;Die Europäische Union bleibt ein aufrichtiger Freund und verlässlicher Partner Kirgistans, dem das Schicksal der parlamentarischen Demokratie nicht gleichgültig ist&#8220;</em>, heißt es in besagter Botschaft.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Kaktus berichtet, sei die Europäische Union der Ansicht, dass der Präsident des Landes über eine ausreichende Anzahl von Kräften und Mechanismen verfüge, um die gegenwärtige Situation zu lösen. Darüber hinaus habe sich die EU bereit erklärt, eine mögliche Unterstützung zu prüfen, insbesondere bei der Durchführung neuer Parlamentswahlen in Kirgistan.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Premierminister aus dem Spiel genommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Botschaft erfolgt nur zwei Tage nach der umstrittenen Ernennung des neuen kirgisischen Ministerpräsidenten <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/vom-haeftling-zum-regierungschef-kirgistans-neuer-ministerpraesident-mit-zweifelhafter-legitimitaet/?noredirect=de-DE">Sadyr Dschaparow</a>. Letzterer war bis zum 6. Oktober als verurteilter Geiselnehmer im Gefängnis und in jener Nacht <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/parlamentswahl-annulliert-anscheine-einer-dritten-revolution-in-kirgistan/">befreit worden</a>, als Aufständische unter anderem das Weiße Haus, welches der den Präsidentenpalast und das Parlament beherbergt, eingenommen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/vom-haeftling-zum-regierungschef-kirgistans-neuer-ministerpraesident-mit-zweifelhafter-legitimitaet/">Vom Häftling zum Regierungschef: Kirgistans neuer Ministerpräsident mit zweifelhafter Legitimität</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das kirgisische Nachrichtenportal <a href="https://kloop.kg/blog/2020/10/12/vitse-spiker-bakirov-podpisal-postanovlenie-ob-utverzhdenii-sadyra-zhaparova-premer-ministrom/">Kloop</a> berichtet, wurde die Ernennung Dschaparows von Präsident Dscheenbekow noch nicht unterzeichnet und somit formell genehmigt. Darüber hinaus gibt es viele Stimmen, die die <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/vom-haeftling-zum-regierungschef-kirgistans-neuer-ministerpraesident-mit-zweifelhafter-legitimitaet/">rechtliche Grundlage für diese Ernennung</a> kritisieren, insbesondere weil das Quorum der Hälfte des Parlaments nicht erreicht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. Oktober hat die Europäische Kommission die Informationen von Kaktus in einer <a href="https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage_en/86866/Kyrgyz%20Republic:%20Statement%20by%20the%20Spokesperson%20on%20the%20latest%20developments">Pressemitteilung</a> bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <em>Dieser Artikel wurde am 13. Oktober aktualisiert und um die Pressemitteilung der Europäische Kommission ergänzt.</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Etienne Combier, Chefredakteur von Novastan France</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/kirghizstan-pour-lunion-europeenne-la-seule-autorite-legitime-est-le-president-sooronbai-jeenbekov/">Französischen</a> von Robin Roth</strong></p>


<p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
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		<title>&#8222;Green Central Asia&#8220;: Die zentralasiatischen Außenminister zu Gast in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 04:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Au&#xDF;enminister der f&#xFC;nf zentralasiatischen Staaten sind zu einer Ministerkonferenz nach Berlin gereist. Die Konferenz &#x201E;Green Central Asia&#x201C; bildete den Auftakt zu einer neuen Initiative, mit der das Ausw&#xE4;rtige Amt die zentralasiatischen L&#xE4;nder bei der Bek&#xE4;mpfung des Klimawandels unterst&#xFC;tzen m&#xF6;chte. Unter dem Motto &#x201E;Green Central Asia&#x201C; fand am 28. Januar in Berlin eine vom Ausw&#xE4;rtigen [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/zentralasien-und-europa/green-central-asia-die-zentralasiatischen-aussenminister-zu-gast-in-berlin/">&#8222;Green Central Asia&#8220;: Die zentralasiatischen Außenminister zu Gast in Berlin</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Die Außenminister der fünf zentralasiatischen Staaten sind zu einer Ministerkonferenz nach Berlin gereist. Die Konferenz „Green Central Asia“ bildete den Auftakt zu einer neuen Initiative, mit der das Auswärtige Amt die zentralasiatischen Länder bei der Bekämpfung des Klimawandels unterstützen möchte.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Unter dem Motto „Green Central Asia“ fand am 28. Januar in Berlin eine vom Auswärtigen Amt organisierte Konferenz statt, an der neben Bundesaußenminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiko_Maas">Heiko Maas</a> und dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Borrell">Josep Borrell</a> die Außenminister aller fünf zentralasiatischer Staaten sowie Afghanistans teilnahmen. Ziel der neuen Initiative ist es, die regionale Zusammenarbeit, den Informationsaustausch und die Vernetzung mit Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu intensivieren.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der Klimawandel betrifft auch Zentralasien</strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>„Wenn der Klimawandel keine Grenzen kennt, so darf auch unsere Antwort darauf keine Grenzen mehr kennen.“</em> – Mit diesem Worten machte Bundesaußenminister Heiko Maas schon zu Beginn seiner <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-green-central-asia/2296648">Rede</a> deutlich, was das Auswärtige Amt dazu bewog, seine neue Initiative „<a href="https://green-central-asia.net/">Green Central Asia</a>“ zu starten. Indem er auf den Rückgang des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee">Aralsees</a> sowie Konflikte um Wasser und Ackerland verwies, machte Maas deutlich, dass Zentralasien besonders stark von den sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels betroffen ist.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Diesen Folgen zu begegnen, hat Deutschland zu einem Schwerpunkt seiner Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gemacht. <em>„Unterstützt werden wir dabei von einer Freundesgruppe, an der bereits 48 Staaten, darunter auch Afghanistan, teilnehmen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch die Staaten Zentralasiens dieser Freundesgruppe zu Klima und Sicherheit anschließen würden. Ihre Regionalerfahrung wäre für unsere Arbeit dort eine große Bereicherung“</em>, warb der Bundesaußenminister.</p>
<p style="text-align: justify">Mit „Green Central Asia“ möchte das Auswärtige Amt an dem sogenannten <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/150907-konferenz-wasser-zentralasien/274574">Berliner Prozess</a> anknüpfen – einer 2008 ins Leben gerufenen Wasserinitiative zur Stärkung der regionalen Kooperation zu Wasserfragen in Zentralasien. Maas erinnerte daran, dass das Thema Wasser von einem heiklen Streitthema nun zu einem Thema für grenzüberschreitende Verständigung geworden sei. Dabei könne es aber nicht bleiben. <em>„Die Entwicklungen der letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass wir uns breiter aufstellen müssen. Wasser ist nur ein Teil der komplexen Realität, vor die uns der Klimawandel stellt. Es geht um Gletscherschmelze, Wüstenbildung und um den Verlust von Ackerland. Und um die Auswirkungen all dieser Entwicklungen auf Ernährungssicherheit und auch Migration“</em>, sagte der Minister.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-funf-wichtigsten-wasserkonflikte-in-zentralasien/">Die fünf wichtigsten Wasserkonflikte in Zentralasien</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Josep Borrell betonte in seiner Rede, dass die neue Initiative mit der im letzten Jahr aktualisierten Zentralasien-Strategie der Europäischen Union einhergehe. Darüber hinaus kündigte er neue EU-Projekte für die Region an. <em>„Wir erwarten, dass wir noch in diesem Jahr ein neues EU-Projekt starten, das mit Deutschlands Initiative &#8222;Green Central Asia&#8220; abgestimmt ist und über das wir heute diskutieren werden. Wir werden uns auf die Stärkung der Fähigkeit Usbekistans, Kirgistans und Tadschikistans konzentrieren, die Sicherheitsauswirkungen des Klimawandels im Fergana-Tal anzugehen&#8220;</em>, <a href="https://www.euractiv.com/section/central-asia/news/germany-launches-green-central-asia-initiative/?fbclid=IwAR01x5q56Y5IY5BGZd-Ug6HsR_RE6ZP0x27LVWAxsGyA5p38s0E2XWX4t-o">sagte</a> Borrell.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wasser nach wie vor das zentrale Thema</strong></p>
<p style="text-align: justify">Trotz aller diplomatischer Erfolge, die in Bezug auf die Wassernutzung in den letzten Jahren erreicht wurden, bleibt Wasser das Thema, das am meisten beschäftigt. So hob der usbekische Außenminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abdulaziz_Komilov">Abdulaziz Komilov</a> die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in Bezug auf die Region um den Aralsee hervor. Laut einer <a href="https://mfa.uz/ru/press/news/2020/01/23087/">Pressemitteilung</a> seines Ministeriums erinnerte er daran, dass sein Land eine Initiative zur Umwandlung der Aral-Region in eine Zone der ökologischen Innovation und Technologie vorgeschlagen habe.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/">Der Aralsee: gestern, heute, morgen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Für Tadschikistan, als einem Anrainer der Oberläufe von Zentralasiens grenzüberschreitenden Flüssen, steht vor allem der Schutz der heimischen Gletscher im Fokus. Wie das Nachrichtenportal Asia-Plus berichtete, verwies Außenminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sirojiddin_Muhriddin">Sirodschiddin Muchriddin</a> &nbsp;auf den Vorschlag des tadschikischen Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rahmon</a>, einen internationalen Fonds zum Schutz der Gletscher zu schaffen, der den von den Folgen des Klimawandels betroffenen Ländern helfen soll.</p>
<p><iframe title="EXPO Astana – Wie future energy ist Zentralasien?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/iHVY0eB9b_w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify">Kasachstans Außenminister Muhtar Tileýberdi machte hingegen die Entwicklung einer „grünen Wirtschaft“ zum Thema seiner Rede. <em>„Wir sind an der deutschen Erfahrung in dieser Richtung interessiert, da die kasachstanische Regierung vor einer ähnlichen Aufgabe für die Entwicklung der „Grünen Wirtschaft“ steht. Die erklärten Initiativen unseres Landes auf internationaler Ebene zeigen das Engagement Kasachstans für die Ökologisierung der Wirtschaft, die rationelle Nutzung der natürlichen Ressourcen und die Minimierung der Auswirkungen auf die Umwelt“</em>, <a href="http://mfa.gov.kz/ru/content-view/-2813">sagte</a> der Außenminister Kasachstans. Auch die <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/zentralasien-inszeniert-sich-auf-der-expo/">2017 organisierte „EXPO“</a> in der kasachstanischen Hauptstadt Astana (heute Nur-Sultan) war dem Thema „future energy“ gewidmet.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Gemeinsame Erklärung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Zum Abschluss der Konferenz in Berlin unterzeichneten die Außenminister der beteiligten Staaten eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2297216/1c38d902b682fabeb30dec96e412d42d/jdoi-green-central-asia-data.pdf">gemeinsame Erklärung</a> zur Zusammenarbeit im Bereich Klima und Sicherheit. Diese umfasst die Bereiche Wasser und insbesondere den Gletscherschutz, Energie, Biodiversität, Landmanagement und Landwirtschaft und soll auf nationaler und regionaler Ebene umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen auch VertreterInnen der Zivilgesellschaft und gesellschaftlicher Organisationen sowie der Wirtschaft und wissenschaftlicher Institutionen eingebunden werden. Außerdem legten die beteiligten Länder fest, dass sie bis Ende des Jahres die Umsetzung durch die gemeinsame Ausarbeitung eines Aktionsplans überprüfen wollen.</p>
<p style="text-align: justify">Die Konferenz in Berlin ist innerhalb von „Green Central Asia“ vor allem als Kick-off-Meeting zu verstehen. Die gemeinsame Erklärung der Außenminister sieht vor, dass der politische Dialog auf höchster Ebene fortgesetzt werden und eine Reihe von Konferenzen zum Thema Klima und Sicherheit in Zentralasien folgen soll. Ein nächster Schritt hierzu soll zweite „Berlin Climate and Security Conference” am 15. und 16. Juni sein, zu der der Bundesaußenminister einlud.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/klimawandel-kirgistans-gletscher-in-gefahr/">Klimawandel: Kirgistans Gletscher in Gefahr</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Dass Konferenzen und Dialoge allerdings nichts ausreichen werden, um die Gefahren des Klimawandels für Zentralasien aus der Welt zu schaffen, stellte Heiko Maas bereits in seiner Eröffnungsrede klar. <em>„Am Ende wird sich unsere Initiative aber nicht an der Zahl internationaler Konferenzen messen lassen müssen. Sondern daran, was wir gemeinsam umsetzen, und zwar über Grenzen hinweg“</em>, <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-green-central-asia/2296648">sagte</a> der Minister.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bilaterale Treffen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Da sie schon einmal die Weite Reise in die deutsche Hauptstadt angetreten waren, nutzen die zentralasiatischen Außenminister die Gelegenheit für eine Reihe bilateraler Treffen. So sprach Kasachstans Chefdiplomat Tileýberdi mit Heiko Mass über die Umsetzung der bilateralen Vereinbarungen, die im Dezember letzten Jahres während des <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/kasachstans-praesident-tokajew-auf-staatsbesuch-in-berlin/">ersten offiziellen Besuchs</a> des Präsidenten Kasachstans <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qassym-Schomart_Toqajew">Qassym-Jomart Toqaev</a> in Deutschland erreicht wurden.</p>
<p style="text-align: justify">Darüber hinaus traf sich der kasachstanische Außenminister mit VertreterInnen der deutschen Wirtschaft. Beim Neujahrsempfang des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ost-Ausschuss_–_Osteuropaverein_der_Deutschen_Wirtschaft">Ostausschusses der deutschen Wirtschaft</a> war Tileýberdi als Ehrengast eingeladen. <em>„Für uns ist Deutschland ein wichtiger Partner in der Europäischen Union, mit dem die Beziehungen eine hohe strategische Priorität haben. Wir freuen uns, dass auch Deutschland der Zusammenarbeit mit Kasachstan eine sehr wichtige Bedeutung beimisst“</em>, <a href="http://mfa.gov.kz/ru/content-view/-2814">betonte</a> der Minister in seiner Rede. Im Rahmen der Veranstaltung traf Tileýberdi sich auch mit Bundeswirtschaftsminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Altmaier">Peter Аltmaier</a>, der die Bereitschaft äußerte, die Präsenz Deutschlands auf dem kasachstanischen Markt zu erweitern.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Auch Usbekistans Außenminister Komilov wurde vom Bundesaußenminister empfangen, um über die Perspektiven der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit zu sprechen. Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung traf sich Komilov mit Staatssekretär <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Barthle">Norbert Barthle</a>. Die beiden Politiker sprachen über die Umsetzung von Vereinbarungen, die auf die weitere Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich Finanzen und Technik abzielen.</p>
<p style="text-align: justify">Tadschikistans Außenminister Muchriddin traf sich ebenfalls mit dem Heiko Maas zu einem bilateralen Gespräch über die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit in politischen und wirtschaftlichen Fragen. Wie <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/tajikistan/politics/20200129/tadzhikistan-etshe-raz-vistupil-za-sozdaniya-mezhdunarodnogo-fonda-po-zatshite-lednikov?tg_rhash=59df260525b319">Asia-Plus</a> berichtete, unterzeichneten beide Seiten zum Abschluss des Treffens ein zwischenstaatliches Abkommen über die Arbeit von Familienangehörigen der Mitarbeiter von diplomatischen und konsularischen Vertretungen.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Robin Roth<br />
</strong><strong>Redakteur bei Novastan</strong></p>
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		<title>Der neue Hohe Vertreter der Europäischen Union empfängt die Außenminister Kirgistans und Tadschikistans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manon Mazuir]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 16:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Josep Borrell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Josep Borrell, der neue Hohe Vertreter der Europ&#xE4;ischen Union f&#xFC;r Au&#xDF;en- und Sicherheitsfragen hat die Au&#xDF;enminister von Tadschikistan und Kirgistan empfangen. Thema der Gespr&#xE4;che war unter anderem die europ&#xE4;isch-zentralasiatische Zusammenarbeit angesichts der neuen Dynamik in den Beziehungen zwischen beiden Regionen. Am 9. und 11. Dezember hat sich Josep Borrell, Nachfolger von Federica Mogherini als Hoher [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Josep Borrell, der neue Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitsfragen hat die Außenminister von Tadschikistan und Kirgistan empfangen. Thema der Gespräche war unter anderem die europäisch-zentralasiatische Zusammenarbeit angesichts der neuen Dynamik in den Beziehungen zwischen beiden Regionen.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Am 9. und 11. Dezember hat sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Borrell">Josep Borrell</a>, Nachfolger von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Federica_Mogherini">Federica Mogherini</a> als Hoher Vertreter der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitsfragen, mit den Außenministern von Kirgistan und Tadschikistan getroffen. Es handelte sich um Borrells erstes Treffen mit zentralasiatischen Delegationen, seit er am 1. Dezember an die Spitze der europäischen Diplomatie rückte. Beide Gespräche ermöglichten einen Austausch über die Herausforderungen in Zentralasien und über den Stand der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tschynggys_Aidarbekow">Tschingis Aidarbekow</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sirojiddin_Muhriddin">Sirodschiddin Muhriddin</a> waren unter den ersten Außenministern, die von Josep Borrell empfangen wurden. Dies ist ein Anzeichen für das Interesse, das die EU Zentralasien entgegenbringt &#8211; einer Region, die auch zum Objekt der Begierde anderer Regionalmächte geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Kirgistan wird ein EU-Zentralasien </strong><strong>Kooperationsforum </strong><strong>veranstalten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Mit dem kirgisischen Außenminister Aidarbekow sprach Borrell am 9. Dezember über die Fortschritte in den diplomatischen Beziehungen. Eine besondere Rolle spielte hierbei das am 6. Juli dieses Jahres unterzeichnete <a href="https://eeas.europa.eu/headquarters/headQuarters-homepage/65102/factsheet-eu-kyrgyz-republic-enhanced-partnership-and-cooperation-agreement_en">Partnerschafts- und Kooperationsabkommen</a>, das auf die Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit und des Dialogs sowie die Unterstützung der Reformprozesse in Kirgistan abzielt.</p>
<p style="text-align: justify">Das neue Abkommen erstreckt sich auf zahlreiche Bereiche der Zusammenarbeit, von der Innen- und Außenpolitik über Handel und Justiz bis hin zu Sicherheit. Auch in 24 anderen Schlüsselbereichen wie Energie, Verkehr, Umwelt oder Landwirtschaft wurden Anstrengungen unternommen, um nur einige Kooperationsfelder zu nennen. Die beiden Diplomaten erörterten insbesondere die Rolle Kirgistans bei der Berücksichtigung regionaler Umweltrisiken, unter anderem in Bezug auf Standorte des Uranabbaus.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan:</strong> <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/von-radioaktivitaet-bedroht-das-dorf-kadschi-saj/"><strong>Von Radioaktivität bedroht: Das Dorf Kadschi-Saj</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Der hohe Vertreter begrüßte außerdem den Vorschlag Kirgistans, Anfang nächsten Jahres <a href="https://24.kg/english/122910__Kyrgyzstan_to_host_EU_-_Central_Asia_Economic_Forum_in_2020/">das erste europäisch-zentralasiatische Wirtschaftsforum</a> auszurichten. Tschingis Aidarbekow äußerte die Hoffnung, dass das Forum zu einem wirksamen und nachhaltigen Mechanismus für die wirtschaftliche Zusammenarbeit werde.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Fortschritte in Tadschikistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Am 11. Dezember war dann der tadschikische Außenminister Sirodschiddin Muhriddin an der Reihe. Bei dem Treffen sprachen die beiden Politiker über die Fortschritte bei den Wirtschaftsreformen in Tadschikistan, über die Verbindung zwischen Europa und Asien, das regionale Wassermanagement, die Terrorismusbekämpfung und die Grenzsicherheit sowie insbesondere über die Rolle Tadschikistans bei der Förderung der regionalen Zusammenarbeit mit Afghanistan.</p>
<p style="text-align: justify">Josep Borrell betonte die Notwendigkeit, Fortschritte bei den Menschenrechten und der Rechtsstaatlichkeit zu erzielen, während Tadschikistan gern ins <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Aussenwirtschaft/zollabwicklung-allgemeines-zollpraeferenzsystem-aps.html">Allgemeine Präferenzsystem Plus (APS+)</a> aufgenommen werden möchte. Das Programm ermöglicht die zollfreie Einfuhr von Waren aus Entwicklungsländern, um den Handel mit ihnen zu unterstützen. Kirgistan ist seit 2016 <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistans-zugang-zum-eu-markt-bleibt-vorerst-ein-traum/">Teil des Programms</a>, das auch an gewisse Bedingungen in Sachen Menschenrechte gebunden ist.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Eine stark umworbene Region</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die neue <a href="https://eeas.europa.eu/sites/eeas/files/factsheet_centralasia_2019.pdf">EU-Zentralasienstrategie</a>, die im Juni dieses Jahres angenommen wurde, stand im Mittelpunkt beider Treffen. In dem neuen Strategiekonzept, das die Zentralasienstrategie von 2007 aktualisiert, werden drei Bereiche hervorgehoben: regionale Zusammenarbeit in Zentralasien, Widerstandsfähigkeit und Wohlstand.</p>
<p style="text-align: justify">Konkret geht es bei der regionalen Zusammenarbeit darum, dass die EU die Entwicklung eines stärker integrierten regionalen Marktes fördert, in Bezug auf regionale Herausforderungen wie Terrorismus und Umwelt unterstützt und die Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen in Bezug auf den Frieden In Afghanistan intensiviert. Des Weiteren will die EU die Widerstandsfähigkeit der Länder in der Region stärken, indem sie interne Reformen sowie die Förderung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit unterstützt.  Darüber hinaus werden Anstrengungen unternommen, um eine wettbewerbsfähige Privatwirtschaft, ein investitionsfreundliches Umfeld, Forschung, Innovation und Bildung zu entwickeln und somit lokalen Wohlstand zu gewährleisten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-eu-in-zentralasien-ein-ein-sehr-positives-globales-bild/"><strong>Die EU in Zentralasien – ein „sehr positives globales Bild“</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Im Zeitraum 2014-2020 hat die Europäische Union 1,1 Milliarden Euro für die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Zentralasien bereitgestellt. 454 Millionen Euro wurden für regionale Programme bereitgestellt, davon allein 115 Millionen Euro für Erasmus+, was das Interesse an Bildung als langfristige Investition zum Ausdruck bringt.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Die neue Zentralasienstrategie von 2019 bringt keine größeren Veränderungen gegenüber der Strategie von 2007 mit sich, sondern ermöglicht eine Verfeinerung der europäischen Maßnahmen, um den aktuellen Herausforderungen und neuen Chancen gerecht zu werden. Sie ermöglicht es der EU jedoch, sich in einer Region einzubringen, in der auch andere regionale Mächte ihre Ambitionen zum Ausdruck bringen. An Erster Stelle steht Russland mit seiner <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasische_Wirtschaftsunion">Eurasischen Wirtschaftsunion</a>, einer  im Jahr 2015 ins Leben gerufenen Zollunion, aber auch China mit seinem Projekt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/One_Belt,_One_Road">Neuen Seidenstraße</a>. Und auch der Iran, die Türkei und die Golfstaaten bringen sich immer stärker in Zentralasien ein.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Manon Mazuir, Redakteurin für Novastan</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Robin Roth</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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