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	<title>Isfara Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jan 2024 20:46:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Isfara Archives</title>
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	<item>
		<title>Basar Isfara</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Isfara]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schnee auf dem Basar geh&#xF6;rt zu den seltenen Anblicken der Stadt Isfara im n&#xF6;rdlichen Tadschikistan. Foto:&#xA0;Simon Massicotte Hier&#xA0;geht&#x2019;s zu mehr Bildern des Tages.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schnee auf dem Basar gehört zu den seltenen Anblicken der Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isfara">Isfara</a> im nördlichen Tadschikistan.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Foto:&nbsp;Simon Massicotte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a>&nbsp;geht’s zu mehr Bildern des Tages.</p>
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		<title>Mehrere Verletzte bei gewaltsamen Zusammenstößen an der tadschikisch-kirgisischen Grenze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Coppenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 14:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Batken]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Isfara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. Mai kam es in einem umstrittenen Gebiet an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgistan zu Zusammenst&#xF6;&#xDF;en. Mindestens zwei tadschikische Grenzsoldaten wurden von Steinen und Geschossen getroffen, bevor sie M&#xF6;rser einsetzten, die drei kirgisische Soldaten schwer verletzten. Solche Auseinandersetzungen haben in den letzten Monaten zugenommen und scheinen unaufhaltbar. Erneute Eskalation an der tadschikisch-kirgisischen Grenze: [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Am 8. Mai kam es in einem umstrittenen Gebiet an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgistan zu Zusammenstößen. Mindestens zwei tadschikische Grenzsoldaten wurden von Steinen und Geschossen getroffen, bevor sie Mörser einsetzten, die drei kirgisische Soldaten schwer verletzten. Solche Auseinandersetzungen haben in den letzten Monaten zugenommen und scheinen unaufhaltbar. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Erneute Eskalation an der tadschikisch-kirgisischen Grenze: Einem Bericht der russischen Onlinezeitung <a href="https://fergana.site/news/117943/">Fergana News </a>zufolge wurden am 8. Mai bei gewalttätigen Zusammenstößen mindestens fünf Menschen verletzt. Der Konflikt begann zwischen Dorfbewohnern und wurde von Grenzsoldaten fortgeführt. Zwei tadschikische Soldaten wurden von Steinwürfen und Gewehrfeuer getroffen, während drei kirgisische Grenzsoldaten von Mörserfeuer getroffen wurden.</p>
<p style="text-align: justify">Der Vorfall ereignete sich in einem umstrittenen Gebiet an der Grenze zwischen den beiden Ländern, in der Nähe der Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tschorkuh">Tschorkuh</a> im Distrikt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isfara">Isfara</a>, im Norden Tadschikistans und dem Dorf Schek im kirgisischen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Batken_District">Distrikt Batken</a> im Südwesten Kirgistans.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Obwohl sich die tadschikische und die kirgisische Wiedergabe der Ereignisse in mehreren Punkten unterscheiden, scheint es erwiesen, dass ein Streit um rund 50 Hektar Land die Ursache der Gewalt ist. Manche Felder in der Nähe der Grenze sind nicht klar abgegrenzt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Widersprüchliche Versionen</strong></p>
<p style="text-align: justify">In einer von der kirgisischen Nachrichtenagentur <a href="https://svodka.akipress.org/news:1616645/?telegram">AKIpress</a> zitierten Erklärung behaupten die kirgisischen Grenzsoldaten, dass das Land schon immer von kirgisischen Dorfbewohnern aus dem Distrikt Batken genutzt wurde. Das <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/tajikistan/incidents/20200508/na-tadzhiksko-kirgizskoi-granitse-proizoshyol-vooruzhyonnii-konflikt-dvoe-tadzhikistantsev-tyazhelo-raneni">Staatskomitee für Nationale Sicherheit Tadschikistans</a> behauptet seiterseits, dass „<em>die Ursache des Konflikts die willkürliche Aneignung von vier Hektar Land durch Bürger der Kirgisischen Republik</em>“ sei und dass „<em>dieses Land laut Gesetz Tadschikistan gehört</em>“.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-besonderheit-der-region-batken-der-politologe-alibek-mukambajew-ueber-den-grenzkonflikt-im-ferganatal/">Die Besonderheit der Region Batkent &#8211; Politologe Alibek Mukambajew über den Grenzkonflikt im Ferganatal</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Zu Beginn des Konflikts fingen etwa 40 tadschikische und kirgisische Dorfbewohner auf jeder Seite an, sich gegenseitig mit Steinen zu bewerfen. Laut einem Bericht habe ein Mann auch eine Schrotflinte abgefeuert. Nach der Version der kirgisischen Grenzsoldaten feuerten diese daraufhin mehrere Warnschüsse ab, um die beiden Gruppen zu zerstreuen. Von tadschikischer Seite aus heißt es, dass „<em>die kirgisischen Grenzsoldaten provozierten, anstatt den Konflikt zu lösen, das Feuer auf unbewaffnete tadschikische Bürger eröffneten</em>“ und dabei zwei Grenzsoldaten verletzten. Doch die tadschikische Version ist selbst widersprüchlich. Laut Angaben der Stadtverwaltung von Isfara wurde einer der beiden tadschikischen Soldaten durch einen Stein <a href="https://rus.azattyq.org/a/30601878.html">verwundet</a>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Drei durch Mörserbeschuss verwundete kirgisische Grenzsoldaten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Dann feuerten nach <a href="https://kaktus.media/doc/412600_troe_voennoslyjashih_kyrgyzstana_polychili_pylevye_raneniia_v_hode_konflikta_na_granice.html">Angaben des Grenzschutzes</a> tadschikische Soldaten unerwartet Mörser auf kirgisische Bürger ab. In einem vom kirgisischen Onlinemedium Kaktus <a href="https://kaktus.media/doc/412596_tadjikskie_pogranichniki_obstreliali_kyrgyzstancev_iz_minometov._video.html">online gestellten Video </a>hört man zahlreiche Schüsse und sieht zwei Grenzsoldaten, die einen Verletzten tragen. Diese Mörserschüsse werden weder im Bericht der tadschikischen Sicherheitsdienste noch in der Meldung der offiziellen tadschikischen Agentur <a href="https://khovar.tj/2020/05/markazi-matbuoti-shun-oi-sar-adii-kdam-t-habar-medi-ad-3/">Khovar</a> erwähnt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-21736" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Carto-ferghana-DE-corrigée.jpg" alt="Karte Ferganatal Konflikte" width="795" height="689" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Carto-ferghana-DE-corrigée.jpg 795w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Carto-ferghana-DE-corrigée-300x260.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Carto-ferghana-DE-corrigée-768x666.jpg 768w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben der kirgisischen Nachrichtenagentur <a href="https://24.kg/obschestvo/152273_konflikt_nagranitse_sostoyanie_prooperirovannogo_pogranichnika_krayne_tyajeloe/">24.kg</a> wurden drei Soldaten getroffen und in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Batken">Stadt Batken</a> ins Krankenhaus eingeliefert. Einer der Grenzschutzbeamten, dessen Zustand als „<em>äußerst ernst</em>“ eingestuft wird, ist an der Wirbelsäule, im Unterleib und im Becken verletzt. Die beiden anderen Grenzschutzbeamten erlitten Brustverletzungen. Ihr Zustand wird als „<em>stabil</em>“ und „<em>mäßig</em>“ bewertet. Darüber hinaus wurde auch ein Ortsansässiger, dessen Zustand nicht spezifiziert wurde, ins Krankenhaus eingeliefert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Telefongespräch zwischen den stellvertretenden Premierministern</strong></p>
<p style="text-align: justify">Vor Ort scheinen Verhandlungen zwischen den Grenzschutzbeamten die Lage beruhigt zu haben. Darüber hinaus <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/tajikistan/politics/20200509/glavi-mid-tadzhikistana-i-kirgizstana-obsudili-proizoshedshii-na-granitse-intsident?tg_rhash=4ad06923c19fc6">telefonierte</a> Außenminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tschynggys_Aidarbekow">Tschyngys Aidarbekow</a> auf Initiative Kirgistans am Abend des 8. Mai mit seinem tadschikischen Amtskollegen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sirodjidin_Aslov">Sirodschiddin Muhriddin</a>. Während des Gesprächs betonten die beiden Minister „<em>die Notwendigkeit eines koordinierten Vorgehens, um den Vorfall rasch zu lösen</em>“. Sie zeigten sich auch darüber einig, wie wichtig es ist, „<em>der Bevölkerung vor Ort die Situation zu erklären</em>“, um „<em>die Spannungen in der Grenzregion zu mildern und eine weitere Eskalation zu verhindern</em>“.</p>
<p style="text-align: justify">Wie <a href="https://rus.azattyq.org/a/30601878.html">Radio Azattyk</a> am 9. Mai berichtete, fand zudem ein Telefongespräch zwischen dem für die Grenzen zuständigen stellvertretenden Ministerpräsidenten Kirgistans, <a href="https://24.kg/english/143397_Akram_Madumarov_to_become_new_Deputy_Prime_Minister_of_Kyrgyzstan/">Akram Madumarow</a>, und seinem tadschikischen Amtskollegen <a href="https://who.ca-news.org/people:16160">Asim Ibrohim</a> statt. Beide Seiten verurteilten den Gebrauch von Schusswaffen und einigten sich, dass weitere Schritte zum Abbau der Spannungen unternommen werden sollten. „<em>Beide Seite drückten ihr Engagement für frühere Abkommen und für einen konstruktiven Ansatz zur Lösung der Probleme aus</em>“, so Madumarow. „<em>Die Situation in der Batken-Region steht unter der besonderen Kontrolle der Regierung</em>&#8222;, fügte er hinzu. Nach Angaben der Agentur <a href="https://24.kg/obschestvo/152302_konflikt_nagranitse_vbatken_vyileteli_vitse-premer_imediki/">24.kg</a> besuchte der kirgisische Vizeminister am 9. Mai mit einem Militärflugzeug den Ort des Vorfalls. <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/tajikistan/politics/20200509/dushanbe-i-bishkek-obvinyayut-drug-druga-v-intsidente-na-granitse">Asia-Plus</a> berichtet, dass Botschafter beider Länder einberufen wurden und die Regierungen Protestnoten austauschten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Zunahme der Grenzzwischenfälle zwischen Tadschikistan und Kirgistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Solche Absichtserklärungen der Behörden verdecken aber kaum die <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/warum-die-konflikte-an-der-tadschikisch-kirgisischen-grenze-kein-ende-nehmen/">Grenzspannungen</a> zwischen den beiden Ländern. Seit 2019 nehmen Zwischenfälle an der Grenze zu. Tadschikistan und Kirgistan haben eine gemeinsame Grenze von 976 Kilometern Länge. Davon sind nur 504 Kilometer offiziell definiert und demarkiert. Die Grenzfrage wird durch zwei tadschikische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Exklaven_und_Enklaven">Enklaven</a> auf kirgisischem Territorium weiter erschwert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/warum-die-konflikte-an-der-tadschikisch-kirgisischen-grenze-kein-ende-nehmen/">Warum die Konflikte an der kirgisisch-tadschikischen Grenze kein Ende nehmen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Beispielsweise brach im <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/un-mort-de-plus-dans-le-conflit-frontalier-de-vorukh-entre-tadjikistan-et-kirghizstan/">Juli 2019</a> in der Nähe der tadschikischen Enklave <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Woruch">Woruch</a> und des kirgisischen Dorfes Ak-Sai ein Konflikt um eine Flagge und ein Schild aus, die auf umstrittenem Gebiet aufgestellt worden waren. Es kam zu einer Schießerei und einem Todesopfer auf tadschikischer Seite. Die kirgisische Regierung beschloss daraufhin, mehrere hundert Menschen aus dem Dorf zu evakuieren. Wenige Tage später traf der kirgisische Präsident <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/dscheenbekow-und-seine-familie-das-ist-uber-den-zukunftigen-prasidenten-bekannt/?noredirect=de_DE">Sooronbaj Dscheenbekow</a> am Ort des Geschehens mit seinem tadschikischen Amtskollegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rahmon</a> zusammen, um die Verhandlungen über die Grenze <a href="https://eurasianet.org/tajikistan-kyrgyzstan-presidents-meet-for-historic-border-powwow">voranzubringen</a>.</p>
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<p style="text-align: justify">Im September 2019 führte der <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/un-poste-de-controle-a-la-frontiere-entre-kirghizstan-et-tadjikistan-relance-les-tensions/">Bau eines neuen Kontrollpunktes</a> im Grenzbereich zu neuen Spannungen. Es kam zu einer Schießerei, bei der ein kirgisischer und drei tadschikische Grenzsoldaten <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/4-militaires-kirghiz-et-tadjiks-tues-apres-des-echanges-de-tirs-a-la-frontiere/">getötet wurden</a>. Darüber hinaus wurde <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/les-conflits-a-la-frontiere-entre-tadjikistan-et-kirghizstan-continuent/">im Dezember</a> eine tadschikische Dorfbewohnerin mit Schrot verletzt, während 200 Menschen im Gebiet von Batken durch Steine verletzt wurden. Die Scharmützel wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/tadjiks-et-kirghiz-saffrontent-a-la-frontiere-a-coups-de-pierres-et-de-fusils-de-chasse/">wieder aufgenommen</a>, als Tadschiken und Kirgisen erneut mit Steinen und Jagdgewehren aufeinanderprallten.</p>
<p style="text-align: justify">Trotz der von den Präsidenten Kirgistans und Tadschikistans im Juli 2019 eingeleiteten Vermittlung scheinen die Verhandlungen ins Stocken geraten zu sein. Die zentralen Behörden sind überfordert, und nichts scheint die Eskalation aufhalten zu können. Am 21. Februar wurde Berichten zufolge bei einem Treffen zwischen dem tadschikischen und dem kirgisischen Vizepremierminister ein Gebietsaustausch <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/le-kirghizstan-et-le-tadjikistan-vont-ils-echanger-des-territoires-pour-resoudre-leurs-conflits-frontaliers/">erörtert</a>, der den Grenzverlauf vereinfachen würde. Diese Information wurde jedoch sofort von Nasirbek Borubajew, dem Sonderbeauftragten der kirgisischen Regierung für Grenzfragen, <a href="https://rus.azattyk.org/a/30451242.html">dementiert</a>.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Quentin Couvreur </strong><br />
<strong>Journalist für Novastan (Französisch) </strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Florian Coppenrath</strong></p>
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		<title>Neuer Zwischenfall an der tadschikisch-kirgisischen Grenze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2019 04:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Monate nach den letzten Zusammenst&#xF6;&#xDF;en an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgisistan gab es am 22. Mai eine neue Konfrontation. Laut dem kirgisischen Grenzdienst haben tadschikische Grenzbeamte dabei mehrmals in die Luft geschossen. &#xA0; Tadschikische Grenzschutzbeamte benutzten ihre Waffen f&#xFC;r Warnsch&#xFC;sse gegen&#xFC;ber kirgisischen B&#xFC;rgern, so der Grenzdienst Kirgistans am 22. Mai. Zwei Monate nach [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Zwei Monate nach den letzten Zusammenstößen an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgisistan gab es am 22. Mai eine neue Konfrontation. Laut dem kirgisischen Grenzdienst haben tadschikische Grenzbeamte dabei mehrmals in die Luft geschossen.  </strong></p>
<p style="text-align: justify">Tadschikische Grenzschutzbeamte benutzten ihre Waffen für Warnschüsse gegenüber kirgisischen Bürgern, so der Grenzdienst Kirgistans am 22. Mai. Zwei Monate nach den letzten Zusammenstößen, bei denen am 13. und 14. März mehrere Menschen <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/zwei-tote-bei-grenzkonflikt-zwischen-tadschikistan-und-kirgistan/">ums Leben kamen</a>, ist die Lage noch lange nicht entspannt, und das trotz der aufgenommenen <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/grenzkonflikt-zwischen-tadschikistan-und-kirgistan-eine-herausforderung-fuer-die-regionale-kooperation/">Verhandlungen</a> zwischen beiden Seiten.</p>
<p style="text-align: justify">Mitverantwortlich sind Bürger und Grenzschutzbeamten der Gebiete <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebiet_Batken">Batken</a> auf der kirgisischen Seite und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Isfara_District">Isfara </a>auf der tadschikischen Seite. Der jüngste Konflikt brach bei einer Trauerfeier für einen verstorbenen Bewohner des kirgisischen Dorfes Karabak aus. Der Friedhof von Karabak liegt 150 Meter vom Dorf entfernt auf tadschikischem Staatsgebiet. Trotzdem wird das Gebiet um den Friedhof oft von kirgisischen Bürgern genutzt.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/zwei-tote-bei-grenzkonflikt-zwischen-tadschikistan-und-kirgistan/">Zwei Tote bei Grenzkonflikt zwischen Kirgistan und Tadschikistan</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach der Ankunft tadschikischer Grenzbeamten brach ein Streit aus, wobei die Dorfbewohner die Soldaten dazu aufforderten den Friedhof zu verlassen. Wie das kirgisische Medium <a href="https://24.kg/proisshestvija/118357_vbatkenskoy_oblasti_vnov_styichka_mestnyih_jiteley_stadjikskimi_pogranichnikami/">24.kg</a> berichtet, schossen die Grenzbeamten bei der verbalen Konfrontation in die Luft. Vertreter des Grenzschutzes beider Seiden kamen danach zusammen, um den Konflikt zu lösen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein wiederkehrendes Problem zwischen den Regionen Batken und Isfara</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Lage bleibt aber Konfus. Auf Anfrage von <a href="https://rus.azattyk.org/a/29956139.html">Radio Azattyk</a> erklärte der Sprecher der Verwaltung von Isfara Ikbol Iljoszoda, dass „<em>eine Gruppe von bewaffneten kirgisischen Grenzschutzbeamten mit Absicht die tadschikische Grenze in die Stadt Lakkon überschritten hat</em>“. Mit Verweis auf eine <a href="https://www.facebook.com/ikbolteshaev/videos/1197814093726120/">Videoaufzeichnung</a> bezeichnet er die Taten der kirgisischen Grenzschutzbeamten als eine Provokation.</p>
<p style="text-align: justify">Iljoszoda fügt hinzu, dass bereits zehn Tage zuvor eine Gruppe von sechs bewaffneten Kirgisen die Grenze zu Tadschikistan illegal überschritten hat. Der kürzliche Zwischenfall sei demnach „<em>eine weitere Provokation der kirgisischen Seite, die die Arbeit der Zwischenstaatlichen Kommission zur Abgrenzung und Demarkation der Grenze behindert</em>“, wie von <a href="https://www.news.tj/ru/news/tajikistan/incidents/20190522/ocherednoi-konflikt-na-granitse-tadzhikistana-i-kirgizstana-teper-iz-za-kladbitsha">Asia Plus</a> widergegeben.</p>
<p style="text-align: justify">Trotz des Vorfalls laufen die Verhandlungen weiter. Parallel dazu gibt es auch Aufklärungsarbeit mit den Dorfbewohnern. Letzteres erfordert die Ankunft der Leiter von Regierungsstellen an den Konfliktstandorten. Frühere Grenzverhandlungen wurden durch die Nutzung von verschiedenen Karten aus den letzten Jahren von beiden Seiten erschwert. Frühere Zusammenstöße fanden vor allem um die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Woruch">Woruch-Enklave</a> herum statt. Nur scheinen sich die Vorfälle auch in dieser Region der tadschikisch-kirgisischen Grenze zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion</strong></p>
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		<title>Zwei Tote bei Grenzkonflikt zwischen Tadschikistan und Kirgistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 09:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Batken]]></category>
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		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem erneuten Konflikt zwischen Einwohnern des Grenzgebiets zwischen Batken (Kirgistan) und Isfara (Tadschikistan) wurden am 13. und 14. M&#xE4;rz zwei Personen erschossen. Weitere Einwohner wurden schwer verletzt. Somit handelt es sich um einen der gewaltt&#xE4;tigsten und t&#xF6;dlichsten Grenzkonflikte der letzten Jahre. Nach einer seit Herbst relativ ruhigen Lage sind die Spannungen zwischen den Einwohnern [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Bei einem erneuten Konflikt zwischen Einwohnern des Grenzgebiets zwischen Batken (Kirgistan) und Isfara (Tadschikistan) wurden am 13. und 14. März zwei Personen erschossen. Weitere Einwohner wurden schwer verletzt. Somit handelt es sich um einen der gewalttätigsten und tödlichsten Grenzkonflikte der letzten Jahre. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach einer seit Herbst relativ ruhigen Lage sind die Spannungen zwischen den Einwohnern beiderseits der Grenze zwischen den Bezirken <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Isfara_District">Batken</a>, im Süden Kirgistans, und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Isfara_District">Isfara</a>, im Norden Tadschikistans, am 13. März erneut entfacht. Laut dem <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/incidents/20190314/zhitel-isfari-pogib-v-rezultate-konflikta-na-tadzhiksko-kirgizskoi-granitse">tadschikischen Online-Medium Asia-Plus</a> wurde ein 43-jähriger Lehrer aus dem Dorf <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chorku,_Tajikistan">Tschorku</a> durch einen Schuss aus einem Jagdgewehr erschossen, der von kirgisischem Territorium aus abgegeben wurde. Nach Schusswechsel mit Bürgern Kirgistans am Nachmittag des 14. März kam auch ein 37-jähriger Mann aus Todschikon ums Leben und mehrere wurden verletzt, so die Quellen von <a href="http://asiaplus.tj/ru/news/tajikistan/incidents/20190314/srochno-ocherednaya-perestrelka-v-voruhe-pogib-odin-chelovek">Asia-Plus</a>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/das-ferganatal-in-hundert-tnen/">Das Ferganatal in hundert Tönen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Berichten zufolge wurden etwa 20 Bürger Tadschikistans durch Schüsse verwundet, davon befänden sich elf in einem schweren Zustand. Außerdem sollen 30 in Kirgistan als Geisel gehalten werden, so <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/security/20190314/pogranvoiska-gknb-rt-kirgizskaya-storona-protiv-dogovoryonnostei-nachala-stroitelstvo-dorogi">Asia-Plus</a>, das sich auf Informationen des tadschikischen Grenzdienstes beruft. Auf kirgisischer Seite wird nur eine Schusswunde gemeldet<strong>.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Nervöse Bewohner und überforderte Ordnungskräfte</strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben des kirgisischen Grenzdienstes brach der Konflikt zwischen Einwohnern der Dörfer Ak-Saj (Kirgistan) und Mekhnatabad (Tadschikistan) am 13. März um 15.30 Uhr in der Nähe von Kodschogar aus, so die <a href="https://kg.akipress.org/news:1500256">Nachrichtenagentur Akipress</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Etwa 200 Einwohner von Grenzdörfern in Kirgistan und Tadschikistan, darunter Leiter der Lokalbehörden, versammelten sich an der Grenze und begannen nach einem verbalen Austausch Steine aufeinander zu werfen. Die kirgisischen und tadschikischen Grenzschutzbeamten kamen vor Ort an und beendeten den Konflikt durch Luftschüsse.</p>
<p style="text-align: justify">Erst später, gegen 20:30 Uhr, soll sich die Lage verschärft haben. Auf kirgisischer Seite wird tadschikischen Bürgern vorgeworfen, den Hangar eines Bewohners des kirgisischen Dorfes Ortoboz niedergebrannt zu haben. Andererseits werden kirgisische Bürger beschuldigt, tadschikische Lagerhallen und eine tadschikische Fabrik in Brand gesteckt zu haben. Zu dieser Zeit habe ein Schusswechsel stattgefunden, bei dem ein Tadschike starb und etwa 20 weitere verwundet wurden. Laut kirgisischen Medienberichten wurde nur ein kirgisischer Bürger angeschossen und ins Krankenhaus in Batken gebracht. Sein Leben ist nicht in Gefahr.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der Auslöser: Bau einer Straße auf umstrittenem Gebiet</strong></p>
<p style="text-align: justify">Hintergrund dieses Gewaltanstiegs ist der Bau einer Umgehungsstraße zwischen Aksay und Tamdyk in der kirgisischen Region Batken. Nach Angaben von <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/incidents/20190314/zhitel-isfari-pogib-v-rezultate-konflikta-na-tadzhiksko-kirgizskoi-granitse">Asia-Plus</a> sollen die Konflikte durch die Wiederaufnahme der Bauarbeiten in einem zwischen den beiden Ländern umstrittenen Gebiet ausgelöst worden sein.</p>
<p style="text-align: justify">Die Bewohner des tadschikischen Dorfes Todschikon fordern, dass der Bau der Straße gestoppt wird, bis eine Entscheidung über die Demarkierung der Grenze zwischen den Ländern getroffen wird. Vor vier Tagen sollen Kirgisen den Bau der Straße, die die tadschikische Enklave Woruch umgeht, wiederaufgenommen haben.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein Konflikt mit Präzedenzfällen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben des Bürgermeisteramtes von Isfara in Tadschikistan wurde der Konflikt durch Provokationen von kirgisischer Seite augelöst. „<em>Zuvor hatten sich die Parteien nach mehreren Konflikten in dieser Region darauf geeinigt, keine Bauarbeiten in den umstrittenen Gebieten durchzuführen. Kirgistan hat dennoch mit dem Bau einer Straße begonnen, was zu neuen Auseinandersetzungen geführt hat</em>“, so die Verwaltung von Isfara gegenüber Asia-Plus.</p>
<p style="text-align: center">„<em>Sie </em>[die Kirgisen, Anm. d. Red.] <em>wollen eine Straße in der Stadt Schakak bauen und sie dann zu den Quellen des Woruch-Flusses bringen. So wollen sie die</em> [tadchikische] <em>Enklave Woruch von allen Seiten vollständig blockieren</em>&#8222;, sagte Gafurdchon Dschurajew, der Bürgermeister von Todschikon auf Anfragt von Asia-Plus.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/arbeiter-fur-einen-tag-warum-tadschiken-jeden-tag-nach-kirgistan-fahren/">Arbeiter für einen Tag: Warum Tadschiken jeden Tag nach Kirgistan fahren</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Bewohner von Isfara werfen den lokalen Behörden Passivität bei den Verhandlungen mit Kirgistan über umstrittene Grenzgebiete vor. Sie sind empört darüber, dass die kirgisische Seite im Herbst den Bau einer Wasserleitung in Todschikon nicht erlaubte, obwohl diese tadschikisches Gebiet durchquerte.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Eine stabile Lage</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die kirgisischen Behörden haben den Tod zweier tadschikischer Bürger <a href="https://kloop.kg/blog/2019/03/15/konflikt-na-granitse-vsego-tri-kyrgyzstantsa-raneny-situatsiya-otnositelno-stabilnaya/">noch nicht bestätigt</a> und berichten von drei Verletzten, darunter einer schwer, auf kirgisischer Seite. Es laufen <a href="http://kg.akipress.org/news:1500623/?from=portal&amp;place=bytag">Verhandlungen</a> zwischen den tadschikischen und kirgisischen Innenministern bei denen laut Angaben kirgisischer Seite bereits über gemeinsame Ermittlungen zu den Ereignissen und gemeinsame Grenzpatrouillen entschieden wurde.</p>
<p style="text-align: justify">Am Vormittag des 15. März war die Lage an der Grenze zwischen Kirgistan und Tadschikistan relativ stabil, trotz andauernden Schusswechsels am Vortag.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion </strong></p>
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		<title>Tadschikistan: 56 Moscheen in Kindergärten und Teehäuser umgewandelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 10:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Isfara]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Moscheen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wurden im Norden Tadschikistans 56 als &#x201E;illegal&#x201C; eingestufte Moscheen geschlossen. Die Geb&#xE4;ude haben schnell ihre Bestimmung gewechselt. Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf Asia-Plus. Wir &#xFC;bernehmen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. In der Stadt Isfara in der nordtadschikischen Provinz Sogd mussten 2018 insgesamt 56 Moscheen ihre T&#xE4;tigkeit einstellen, da [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Im Jahr 2018 wurden im Norden Tadschikistans 56 als „illegal“ eingestufte Moscheen geschlossen. Die Gebäude haben schnell ihre Bestimmung gewechselt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf </strong><a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/society/20190129/v-isfare-zakrili-56-mechetei-ih-prevratili-v-detsadi-i-chaihani"><strong>Asia-Plus</strong></a><strong>. Wir übernehmen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isfara">Isfara</a> in der nordtadschikischen Provinz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sughd">Sogd</a> mussten 2018 insgesamt 56 Moscheen ihre Tätigkeit einstellen, da sie diese ohne behördliche Genehmigung ausübten. Einige von ihnen entsprachen nicht den sanitären Standards, teilte der Bürgermeister der Stadt, Sidschouddin Salomsoda, Ende Januar während einer Pressekonferenz mit. Er merket an, dass die geschlossenen Moscheen in soziale und kulturelle Objekte umgewandelt worden seien – unter anderem in Kindergärten, medizinische Einrichtungen und Teehäuser („Chaixona“).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadschikistan-45-moscheen-in-der-stadt-isfara-geschlossen/"><strong>Tadschikistan: 45 Moscheen in der Stadt Isfara geschlossen</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Schließungen der Moscheen wurden Anfang 2018 breit in den <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/society/20180205/v-tadzhikistane-zakriti-1938-mechetei">lokalen Medien</a> thematisiert, nachdem die Behörden verkündet hatten, dass landesweit 1938 illegale Moscheen, davon allein 46 in Isfara, geschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr Moscheen als Schulen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Insgesamt befindet sich derzeit auf dem Gebiet der Kommune Isfara 112 Moscheen, darunter eine Zentralmoschee, 11 Freitagsmoscheen und 100 einfache Moscheen“</em>, sagte der Bürgermeister von Isfara.</p>
<p style="text-align: justify;">Er teilte den JournalistInnen auch mit, dass damit auf dem Gebiet der Stadt die Zahl der Moscheen die der Bildungseinrichtungen übersteige<em>. „Heute gibt es in der Stadt 85 allgemeinbildende Schulen, wo zusammen genommen 48.000 Schülerinnen und Schüler lernen. Die Gebäude dreier Schulen sind baufällig. Außerdem gibt es in der Stadt 30 Vorschulen und leider keinen einzigen privaten Kindergarten. Wir werden Maßnahmen ergreifen und neue Schulen und Kindergärten bauen“</em>, sagte Salomsoda.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 1. Januar 2019 hatte Isfara 268 000 EinwohnerInnen.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Mawljuda Rafijewa für </strong><a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/society/20190129/v-isfare-zakrili-56-mechetei-ih-prevratili-v-detsadi-i-chaihani"><strong>Asia-Plus</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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