<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gazprom Archives</title>
	<atom:link href="https://novastan.org/de/tag/gazprom/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://novastan.org/de/tag/gazprom/</link>
	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Apr 2024 14:49:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/cropped-Logo_2_2000-1700-300DPI-32x32.png</url>
	<title>Gazprom Archives</title>
	<link>https://novastan.org/de/tag/gazprom/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Turkmenistans Gas unter russischem Einfluss</title>
		<link>https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistans-gas-unter-russischem-einfluss/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistans-gas-unter-russischem-einfluss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emma Collet]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 10:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Gasexport]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=31495</guid>

					<description><![CDATA[<p>Turkmenistan hat mit seinen gro&#xDF;en Gasreserven alle Vorteile, um durch den Bau einer transkaspischen Pipeline eine ernsthafte Gasversorgungsalternative f&#xFC;r Europa zu werden. Aber es scheint, dass dies aufgrund der ablehnenden Haltung Russlands nicht so einfach sein wird. Am 15. Februar hat Turkmenistans Pr&#xE4;sident Serdar Berdimuhamedow Besuch aus Russland erhalten. Alexei Miller, der Pr&#xE4;sident des russischen [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistans-gas-unter-russischem-einfluss/">Turkmenistans Gas unter russischem Einfluss</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Turkmenistan hat mit seinen großen Gasreserven alle Vorteile, um durch den Bau einer transkaspischen Pipeline eine ernsthafte Gasversorgungsalternative für Europa zu werden. Aber es scheint, dass dies aufgrund der ablehnenden Haltung Russlands nicht so einfach sein wird.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar hat Turkmenistans Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serdar_Berdimuhamedow">Serdar Berdimuhamedow</a> Besuch aus Russland erhalten. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Borissowitsch_Miller">Alexei Miller</a>, der Präsident des russischen Unternehmens GazProm, reiste für einen Kurzaufenthalt in die turkmenische Hauptstadt Aschgabat. Dort traf er auch den ehemaligen Präsidenten und derzeitigen <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistan-ex-praesident-gurbanguly-berdimuhamedow-aendert-gesetzgebungsverfahren-zu-seinen-gunsten/?noredirect=de-DE">Vorsitzenden des Volksrates</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gurbanguly_Berdimuhamedow">Gurbanguly Berdimuhamedow</a>. Der Besuch wurde von der turkmenischen Regierung als <em>„Beitrag zur Stärkung der produktiven Zusammenarbeit im Brennstoff- und Energiesektor und im Allgemeinen als Beitrag zum weiteren Ausbau der russisch-turkmenischen Beziehungen“</em> angekündigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">

Expert:innen sehen jedoch eher einen Versuch Moskaus, seinen Einfluss auf die Außenpolitik Turkmenistans und insbesondere auf seine Gasexporte geltend zu machen. Angesichts westlicher Sanktionen gegen russisches Gas könnte Turkmenistan mit seinen viertgrößten Gasreserven der Welt eine interessante Alternative für Europa darstellen.
</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Traum von der transkaspischen Pipeline</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"> Russland ist keinesfalls der Hauptabnehmer von turkmenischem Gas. Dies ist mit großem Abstand China, das bis zu viermal mehr importiert, erklärt <a href="https://rus.azattyq.org/a/32288530.html">Radio Azattyq</a>, der kasachstanische Dienst von Radio Free Europe. Russische Beamte scheinen jedoch immer noch ein Mitspracherecht bei turkmenischen Gasexporten zu haben. <a href="https://rus.azathabar.com/a/gazprom-strongarm-berdymuhamedovs-into-gas-opec/32275848.html">Radio Azatlyk</a>, der turkmenische Dienst von Radio Free Europe, berichtete mit Verweis auf den&nbsp; Telegram-Kanals <a href="https://rus.azathabar.com/a/gazprom-strongarm-berdymuhamedovs-into-gas-opec/32275848.html">Vzgliad na Vostok</a> [„Blick nach Osten“, Anm. d. Red.], dass das Projekt einer durch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspisches_Meer">Kaspische Meer</a> verlaufenden Pipeline von Turkmenistan nach Aserbaidschan durch Russland blockiert werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/einigung-zwischen-aserbaidschan-und-turkmenistan-bereitet-weg-fuer-transkaspische-pipeline/">Einigung zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan bereitet Weg für Transkaspische Pipeline</a></strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Informationen wurden weder von GazProm noch von den turkmenischen Regierungsmedien bestätigt oder auch nur kommentiert. Die Zurückhaltung Russlands gegenüber dem Bau einer transkaspischen Pipeline ist jedoch seit langem bekannt und wurde im Dezember 2022 von einem Senator des russischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Astrachan">Gebiets Astrachan</a><a href="https://ast-news.ru/node/pochemu-gazoprovoda-iz-turkmenistana-v-azerbaydzhan-ne-budet/">erneuert</a>. Aus „Umweltschutzgründen“ sei die Transkaspische Route kategorisch unmöglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wahre Grund ist zweifellos geopolitisch. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine und den gegen Russland verhängten Sanktionen für seine Rohstoffexporte will der Kreml dem Westen keine anderen Alternativen bieten. Das seit den 1990er Jahren diskutierte Projekt einer transkaspischen Pipeline zwischen Turkmenistan, der Türkei und Europa könnte aber eine solche Alternative sein, erinnert der Journalist Bruce Pannier in einem Artikel für das <a href="https://www.fpri.org/article/2022/09/europes-wait-for-turkmen-natural-gas-continues/">Foreign Policy Research Institute</a>. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Exporte in Richtung Süden</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr möchte der Kreml Turkmenistan lieber in Richtung eines Gaskartells lotsen. Wie die Nachrichtenagentur <a href="https://atalayar.com/en/content/iran-and-russia-plan-create-opec-gas-exports">Atalayar</a> im Juli berichtete, plant Russland die Einrichtung eines solchen Kartells mit dem Iran und wahrscheinlich in Zukunft auch mit Qatar. Russland würde die turkmenischen Behörden dazu drängen, im Rahmen von Vertriebsabkommen mehr über den Iran in die Türkei zu exportieren, erklärt „Vzgliad na Vostok“. Moskau hofft darauf, in Zukunft russisches Gas über Kasachstan und Turkmenistan in den Iran und von dort nach Pakistan und Indien zu exportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/bilaterale-partnerschaft-zwischen-turkmenistan-und-dem-iran/"><strong>Bilaterale Partnerschaft zwischen Turkmenistan und dem Iran </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Situation, die Turkmenistan nicht wirklich zuträglich ist. Laut John Roberts, Experte für Energiesicherheit und Mitglied des Beirats der Trans Caspian Company, wird die zentralasiatische Republik höchstens 5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr in die Türkei exportieren können. Zudem würde Turkmenistan in eine Abhängigkeit vom Iran geraten, erläutert <a href="https://www.chathamhouse.org/about-us/our-people/annette-bohr">Annette Bohr</a>, Forscherin der Denkfabrik Chattam House, gegenüber <a href="https://rus.azattyq.org/a/32288530.html">Radio Azattyq</a>. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Russlands Gas-Strategie in Zentralasien</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">
Russland verfolgt mit seinem Handeln in Turkmenistan die gleiche Strategie wie in ganz Zentralasien und versucht, seinen Einfluss und seine Märkte in ehemaligen Sowjetrepubliken zu bewahren. Bereits im Dezember 2022 hatte Moskau die Gründung einer trilateralen Gas-Union mit Kasachstan und Usbekistan <a href="https://www.interfax.ru/world/874551">vorgeschlagen</a>. Die beiden zentralasiatischen Regierungen waren jedoch nicht gewillt, Russland die Kontrolle über ihre Gasinfrastruktur zu bieten.

</p>


			<div class="hp-newsletter col-span-3 lg:col-span-1 flex flex-col bg-primary-100 border-t-8 border-secondary-500 rounded-lg justify-center items-center lg:items-stretch px-6 py-6 gap-4 box-border">
			<div class="flex">
				<div class="enveloppe">
					<i class="far fa-envelope text-5xl text-secondary-300"></i>
				</div>
				<div class="formulaire_nl">
					<p>
						<span class="font-bold text-xl block">Ganz Zentralasien in deiner Mailbox</span>
						Abonniert unseren wöchentlichen Newsletter					</p>
					<form class="flex w-3/4 lg:w-full" action="https://us4.list-manage.com/subscribe?u=6a15a2256d412b041fdec39e8&id=d479236523" method="post" id="mc-embedded-subscribe-form" name="mc-embedded-subscribe-form" class="validate" target="_blank" novalidate="">
						<input class="flex-grow py-2 px-3 border border-primary-300 rounded-l" type="email" placeholder="Email" name="EMAIL" id="mce-EMAIL">
						<button class="bg-secondary-500 py-2 px-3 text-white rounded-r-md border border-secondary-500" type="submit" value="" name="subscribe">Registrieren</button>
					</form>

					<a href="#" class="underline text-secondary-700">Entdeckt die neueste Ausgabe</a>
				</div>	
			</div>
		</div><!-- newsletter -->
		



<p class="wp-block-paragraph">

Wie <a href="https://eurasianet.org/russia-forges-ahead-with-gas-ambitions-in-uzbekistan-kazakhstan">Eurasianet</a> berichtet, unterzeichneten die beiden zentralasiatischen Republiken aber im Januar 2023 schließlich Roadmaps, die eine bilaterale Basis mit Gazprom vorsehen. Der usbekische Dienst von Radio Free Europe veröffentlichte am 9. Februar einen <a href="https://www.rferl.org/a/uzbekistan-investigation-insiders-energy-projects/32262127.html">Investigativ-Artikel</a>, der enthüllte, wie eine Gruppe lokaler und russischer Konglomerate die Kontrolle über den größten Teil der usbekischen Öl- und Gasindustrie übernahm.
</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Emma Collet, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/turkmenistan/le-gaz-turkmene-sous-emprise-russe/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong> </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistans-gas-unter-russischem-einfluss/">Turkmenistans Gas unter russischem Einfluss</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistans-gas-unter-russischem-einfluss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rettet das Gas Turkmenistan vor der Krise?</title>
		<link>https://novastan.org/de/turkmenistan/rettet-das-gas-turkmenistan-vor-der-krise/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/turkmenistan/rettet-das-gas-turkmenistan-vor-der-krise/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 09:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=17858</guid>

					<description><![CDATA[<p>W&#xE4;hrend sich Turkmenistan in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet, hat Russland seit April letzten Jahres seine Gasbez&#xFC;ge aus dem zentralasiatischen Land wieder aufgenommen. Wird das russische Unternehmen Gazprom Aschgabat bei der Bew&#xE4;ltigung der Wirtschaftskrise unterst&#xFC;tzen? Das auf Zentralasien spezialisierte Online-Medium Fergana News hat das regionale Zusammenspiel in historischer Perspektive analysiert. Wir &#xFC;bernehmen den Artikel mit freundlicher Genehmigung [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/rettet-das-gas-turkmenistan-vor-der-krise/">Rettet das Gas Turkmenistan vor der Krise?</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Während sich Turkmenistan in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet, hat Russland seit April letzten Jahres seine Gasbezüge aus dem zentralasiatischen Land wieder aufgenommen. Wird das russische Unternehmen</strong> <strong>Gazprom </strong><strong>Aschgabat bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise unterstützen? Das auf Zentralasien spezialisierte Online-Medium <a href="https://fergana.agency/articles/106852/">Fergana News</a></strong><strong> hat das regionale Zusammenspiel in historischer Perspektive analysiert. Wir übernehmen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Während China seit 2017 als einzige Abnehmer von turkmenischem Gas verblieben war, scheint die „Gasisolierung“ mittlerweile beendet zu sein. Tatsächlich hat das russische Unternehmen Gazprom am 15. April seine Käufe von <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/">Turkmengaz</a>, dem nationalen Gasunternehmen Turkmenistans, wieder aufgenommen. Einige Tage später wurde berichtet, dass Turkmenistan mit einem anderen ehemaligen Käufer, dem Iran, in Verhandlungen tritt. Eine erfreuliche Perspektive für Turkmenistan, die dem Land aus der Wirtschaftskrise helfen könnte. Denn die Krise begann genau dann, als das Land keine Abnehmer für sein Gas mehr fand.</p>
<p style="text-align: justify">Aber reicht das aus, um die Wirtschaft des Landes wiederzubeleben? Turkmenistan bleibt einer der geschlossensten Staaten der Welt. Die Regeln für wirtschaftliche Verhandlungen, die staatliche Kontrolle über Gasinformationen und die Zuweisung von Haushaltsmitteln für überhebliche Zwecke können ausländische Investoren abschrecken.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Rätsel um turkmenisches Gas</strong></p>
<p style="text-align: justify">Fast alle Quellen stimmen darin überein, dass die Gasförderindustrie die Grundlage der turkmenischen Wirtschaft ist. Die Informationen, die sowohl über diesem Sektor als auch über die Wirtschaft des Landes verfügbar sind, sind jedoch äußerst fragmentiert und verwirrend. Die offiziellen Berichte der turkmenischen Behörden wurden von Experten seit langem als interessantes Thema für die Analyse von Propagandamethoden, aber nicht als Informationsquelle angesehen.</p>
<p style="text-align: justify">Darüber hinaus sind historische Informationen zur Gasförderung in der Sozialistischen Sowjetrepublik Turkmenistan eher widersprüchlich. Im Jahr 2016 haben Medienberichte ergeben, dass die Turkmenische SSR 1990 85 Milliarden Kubikmeter Gas gefördert hat und dass der absolute Rekord 1988 mit 88,8 Milliarden Kubikmeter aufgestellt wurde. Es wurde sogar festgestellt, dass die Turkmenische SSR die zweitgrößte Republik in Bezug auf die Gasproduktion nach der Russischen Sozialistischen Sowjetrepublik war.</p>
<p><figure id="attachment_17859" aria-describedby="caption-attachment-17859" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17859" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/4507076853_0feeb937ce_b.jpg" alt="Leuchtreklame von Gazprom" width="1024" height="705" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/4507076853_0feeb937ce_b.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/4507076853_0feeb937ce_b-300x207.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/4507076853_0feeb937ce_b-768x529.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-17859" class="wp-caption-text">2016 stellte das russische Unternehmen Gazprom Gasimporte aus Turkmenistan ein</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">In den Jahren der Unabhängigkeit erklärte der erste Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saparmyrat_Ny%C3%BDazow">Saparmurat Nijasow</a> (1991-2006), dass er die Gasressourcen nutzen werde, um Turkmenistan in ein „zweites Kuwait“ zu verwandeln.  Die Berichte der offiziellen und der unabhängigen Medien begannen allmählich sich zu unterscheiden. Erstere hoben die Erschließung neuer Felder hervor sowie die Pläne zur Steigerung der Produktion. Letztere berichteten, dass das Produktionsniveau im Vergleich zur Sowjetzeit unaufhaltsam zurückging. Im Jahr 2017 begann das Land eine <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/der-untergang-des-zweiten-kuweit-ernaehrungskrise-in-turkmenistan/">Lebensmittel- und Wirtschaftskrise</a> zu erleben, die mit der von Kuwait vergleichbar ist.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/">Turkmenistan gibt die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Gazprom bekannt</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Entdeckung des riesigen Gasfeldes in <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%9Dol%C3%B6ten">Südiolotan</a> im Südosten Turkmenistans im Jahr 2006 war nach Expertenmeinung ein Wendepunkt in der Statistik. Zunächst schätzte das britische Unternehmen Gaffney, Cline &amp; Associates die Reserven der Lagerstätte auf 26.200 Milliarden Kubikmeter und machte Iolotan damit zum zweitgrößten Gasfeld der Welt. Infolgedessen wurde das geschätzte Volumen der Gasreserven in Turkmenistan insgesamt von demselben Unternehmen auf 77 200 Milliarden Tonnen geschätzt.</p>
<p style="text-align: justify">Aber 2012 überprüften westliche Investoren, die an der Entwicklung einer neuen Lagerstätte interessiert waren, die Dokumentation und stellten die Richtigkeit der Bewertung in Frage. Gaffney, Cline &amp; Associates antworteten, dass sie sich nicht auf ihre eigene Forschung verlassen würden, sondern auf Informationen turkmenischer Spezialisten.</p>
<p style="text-align: justify">Schließlich kamen ausländische Unternehmen zu dem Schluss, dass die Reserven aus Iolotan viel bescheidener waren als berichtet. Danach stuften die turkmenischen Behörden die Statistiken über den Öl- und Gassektor fast vollständig als geheim ein. Infolgedessen konnte man nichts mehr über die Gasreserven in Turkmenistan herausfinden.</p>
<p style="text-align: justify">Gemessen an den verfügbaren Ressourcen würde das Land nach Russland, dem Iran und Katar immer noch den vierten Platz in der Welt belegen. Aber nach offiziellen Angaben ist Turkmenistan das Land mit den wichtigsten Ressourcen der Welt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der delikate Verkauf von Gasressourcen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das Vorhandensein von Erdgasressourcen ist aber nicht genug. Diese müssen einen Käufer finden. In den frühen postsowjetischen Jahren lieferte Turkmenistan Gas an einige ehemalige Sowjetrepubliken, aber ziemlich schnell wurde Russland zum alleinigen Abnehmer von turkmenischem Gas. 1997 wurde dann eine Pipeline in den Iran gebaut und turkmenisches Gas begann die nördlichen Regionen des Landes zu versorgen, welche schlecht mit den Gasfeldern im Süden verbunden waren.</p>
<p style="text-align: justify">Damit erhielt Turkmenistan seine ersten Gaskäufer außerhalb des postsowjetischen Raums. Im Jahr 2007 wurde dann eine <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/le-turkmenistan-vend-son-gaz-a-la-chine-a-tres-bas-prix/">Gasleitung nach China</a> gebaut. In dieser Zeit wurde auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gurbanguly_Berdimuhamedow">Gurbanguly Berdimuchamedow</a> als Nachfolger des Ende 2006 verstorbenen Präsidenten Saparmurat Nijasow ernannt.</p>
<p><figure id="attachment_17860" aria-describedby="caption-attachment-17860" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-17860" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-5.jpeg" alt="Firmensitz von Gazprom" width="750" height="539" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-5.jpeg 750w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-5-300x216.jpeg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-17860" class="wp-caption-text">Seit April hat Gazprom die Gasimporte aus Turkmenistan wieder aufgenommen</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Ende der 2000er Jahre begannen sich die Beziehungen zwischen den turkmenischen Behörden und dem russischen Riesen Gazprom, der immer noch 90 Prozent des turkmenischen Gases kaufte, zu verschlechtern. Die turkmenischen Behörden fühlten sich durch das Auftauchen neuer Partner unabhängiger von Russland.</p>
<p style="text-align: justify">Im April 2009 kam es in Zeiten starker Gaspreisspannungen zu einer Explosion an der Gaspipeline, die beide Länder verbindet. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für dieses Ereignis. Der Transit musste vorübergehend ausgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Einige Monate lang blieb der Iran der einzige Abnehmer von turkmenischem Gas. Dennoch wurde im Dezember 2009 die lang erwartete Pipeline nach China eröffnet und Russland nahm seine Käufe im Januar 2010 wieder auf, aber das Volumen der Käufe wurde deutlich reduziert. Gazprom stand dann nach China und dem Iran an dritter Stelle der Abnehmerländer.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/le-turkmenistan-vend-son-gaz-a-la-chine-a-tres-bas-prix/">Turkmenistan verkauft sein Gas zu sehr niedrigen Preisen an China</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Im Jahr 2016 kam es erneut zu einem Preisstreit zwischen Turkmengaz und Gazprom, der zur Beendigung der Zusammenarbeit führte. Ein Jahr später versuchten die turkmenischen Behörden Druck auf den Iran auszuüben und forderten die sofortige Rückzahlung seiner Schulden. Als Reaktion auf den Druckversuch weigerte sich der Iran die <em>„Beziehungen aufrechtzuerhalten“</em>, also weiter Gas aus Turkmenistan zu beziehen.</p>
<p><figure id="attachment_17861" aria-describedby="caption-attachment-17861" style="width: 1387px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-17861" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1.jpg" alt="brennender Krater" width="1387" height="1038" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1.jpg 1387w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1-768x575.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1-1024x766.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1-800x600.jpg 800w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/Gaz-1-1300x973.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1387px) 100vw, 1387px" /><figcaption id="caption-attachment-17861" class="wp-caption-text">Das &#8222;Tor zur Hölle&#8220; in Turkmenistan &#8211; seit 1971 brennt hier ausströmendes Erdgas</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">China blieb daher 2017 der einzige und dazu noch unrentable Abnehmer für turkmenisches Gas. Die Erschließung von Gasfeldern und der Pipelinebau in Turkmenistan wurden mit chinesischen Darlehen durchgeführt. Unmöglich, dem chinesischen Kunden dann seine Bedingungen aufzuerlegen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die erneute Nachfrage nach turkmenischem Gas &#8211; ein Segen für das Land?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Natürlich brachten die turkmenischen Staatsmedien ihr Bedauern über den Verlust von Gaskäufern nicht zum Ausdruck. Sie äußerten sich optimistisch über den Anstieg der Lieferungen nach China, erinnerten an den lang erwarteten Bau der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline">Gaspipeline Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien (TAPI)</a> und versuchten ohne zu zögern, Kontaktpunkte mit Europa zu finden.</p>
<p style="text-align: justify">Es scheint, dass diese letztgenannte Perspektive nach der Regelung des Status des Kaspischen Meeres im Jahr 2018 Realität zu werden beginnt. Es wurde jedoch festgestellt, dass Russland und der Iran &#8211; die Konkurrenten Turkmenistans im Gassektor &#8211; weiterhin in der Lage sind, den Bau der Pipeline aus Umweltgründen zu behindern. Darüber hinaus glauben Experten, dass Projekte zum Bau einer transkaspischen Gaspipeline nicht mehr relevant sind: Die Gasnachfrage in Europa ist rückläufig und Aserbaidschan, das bei diesem Projekt Partner Turkmenistans werden sollte, ist nun mehr daran interessiert, eigenes Gas über den südlichen Gaskorridor zu exportieren.</p>
<p style="text-align: justify">Im Oktober 2018 gaben die turkmenischen Medien bekannt, dass Gurbanguly Berdimuhamedow persönlich mit dem stellvertretenden russischen Premierminister <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Chuychenko">Konstantin Tschujtschenko</a> und Gazprom-Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Borissowitsch_Miller">Alexei Miller</a> über die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit im Gassektor gesprochen habe. Letzterer besuchte Turkmenistan im vergangenen November erneut und traf sich ebenfalls mit dem Staatsoberhaupt. Der Senior Manager gab ein Interview im turkmenischen Fernsehen und bestätigte, dass Gazprom daran interessiert sei, die Käufe wieder aufzunehmen. Im März 2019 kam Miller wieder nach Aschgabat. Einen Monat später, am 15. April, wurde die Wiederaufnahme der Lieferung von turkmenischem Gas nach Russland angekündigt.</p>
<p><figure id="attachment_17862" aria-describedby="caption-attachment-17862" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17862" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o.jpg" alt="Gas-Pipeline" width="1200" height="600" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o.jpg 1200w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o-300x150.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o-768x384.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o-1024x512.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/09/3891724797_3e763fae68_o-1100x550.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-17862" class="wp-caption-text">Gas ist die wichtigste Ressource Turkmenistans</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Nach Ansicht der turkmenischen Seite erfolgen die Lieferungen auf der Grundlage des alten, 2003 abgeschlossenen und bis 2028 gültigen Vertrages. Bis Juni letzten Jahres sagte das Unternehmen, es sei nur bereit, 1,55 Milliarden Kubikmeter zu kaufen. Das Einkaufsvolumen würde dann rund 5 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erreichen, was ein deutlich geringeres Angebot als in der Vergangenheit bedeutet. Zur Erinnerung: Bis 2009 kaufte Gazprom bis zu 40 Milliarden Kubikmeter pro Jahr aus Turkmenistan. Ab 2010 wurden 10 Milliarden Kubikmeter gekauft, und erst 2015, kurz vor dem Zusammenbruch der Beziehungen, die Käufe auf 4 Milliarden Kubikmeter reduziert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/die-transkaspische-route-eine-reale-chance-zur-umgehung-russlands/">Die transkaspische Route: eine reale Chance zur Umgehung Russlands?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Analysten sind sich darin einig, dass Gazprom den Vertrag initiiert hat. Im Jahr 2018 wurden in Russland 733 Milliarden Kubikmeter Rohstoffe gefördert, und die fünf Milliarden in Turkmenistan gingen in diesem Zusammenhang irgendwie unter. Selbst nach China lieferte Turkmenistan 2018 nur 47 Milliarden Kubikmeter, was den Vergleich mit dem Umsatz von Gazprom erschwert.</p>
<p style="text-align: justify">Die von Russland verfolgten politischen Ziele sind nicht mit Sicherheit bekannt. Einige glauben, Russland wolle einen Teil des Gases aus China abfangen, um seinen Einfluss auszuweiten, andere meinen, dieser Kauf stehe im Zusammenhang mit der Absicht, den Bau der transkaspischen Gaspipeline zu verhindern. Oder vielleicht kann die Vertragsverlängerung als eine Art „humanitäre Hilfe“ für das turkmenische Volk angesehen werden? Wer hat recht? Es ist schwer, es wirklich zu wissen. Miller hat es nicht eilig, alle Karten der russischen Außenpolitik aufzudecken.</p>
<p style="text-align: justify">Die turkmenischen Medien gaben unterdessen bekannt, dass der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif Ende April das Land besucht hatte. Er erörterte mit Gurbanguly Berdimuchamedow die berühmten Schulden, die 2017 zu einer Unterbrechung der Zusammenarbeit führten. Auf der Tagesordnung standen auch die Wiederaufnahme des Angebots und eine mögliche Preissenkung.</p>
<p style="text-align: justify">Damit kehrt Turkmenistan zur Situation von 2010-2016 zurück, als seine Gasressourcen drei Länder versorgten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Wirtschaft in die Zeit vor der Krise zurückversetzt wird, wenn die Gaseinnahmen weiterhin für große demonstrative Bauprojekte wie internationale Veranstaltungen verschwendet werden.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://fergana.agency/articles/106852/">Fergana-News</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem <a href="https://novastan.org/fr/turkmenistan/le-gaz-sauvera-t-il-le-turkmenistan-de-la-crise/">Französischen</a> von Novastan</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/rettet-das-gas-turkmenistan-vor-der-krise/">Rettet das Gas Turkmenistan vor der Krise?</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/turkmenistan/rettet-das-gas-turkmenistan-vor-der-krise/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Turkmenistan gibt die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Gazprom bekannt</title>
		<link>https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mrommel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 10:56:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=15812</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach einer l&#xE4;ngeren Unterbrechung wird der Gashandel zwischen Turkmenistan und Russland ab Januar 2019 wieder aufgenommen. Folgende Meldung erschien im russischen Original auf Fergananews. Die Regierung Turkmenistans f&#xFC;hrt Verhandlungen mit Gazprom &#xFC;ber die Wiederaufnahme von Gasank&#xE4;ufen ab dem 1. Januar 2019. Dar&#xFC;ber berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Turkmenistan heute am 9. Oktober. Lest auch auf Novastan: [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/">Turkmenistan gibt die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Gazprom bekannt</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Nach einer längeren Unterbrechung wird der Gashandel zwischen Turkmenistan und Russland ab Januar 2019 wieder aufgenommen. Folgende Meldung erschien im russischen Original auf <a href="https://telegra.ph/Vlasti-Turkmenistana-obyavili-o-vozobnovlenii-sotrudnichestva-s-Gazpromom-10-10">Fergananews</a>.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Regierung Turkmenistans führt Verhandlungen mit <em>Gazprom </em>über die Wiederaufnahme von Gasankäufen ab dem 1. Januar 2019. Darüber berichtete die staatliche Nachrichtenagentur <em>Turkmenistan heute</em> am 9. Oktober.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/le-turkmenistan-vend-son-gaz-a-la-chine-a-tres-bas-prix/">Turkmenistan verkauft sein Gas zu sehr niedrigen Preisen an China</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach Informationen der Nachrichtenagentur kam es zu einem Treffen zwischen Turkmenistans Präsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gurbanguly_Berdimuhamedow">Gurbanguly Berdimuchamedow</a>, dem russländischen Vize-Premierminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Anatoljewitsch_Tschuitschenko">Konstantin Tschujtschenko</a>, und dem Vorstandsvorsitzenden von <em>Gazprom</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Borissowitsch_Miller">Alexei Miller</a>. Bei diesem Treffen soll es um eine Wiederaufnahme der Gasankäufe von turkmenischem Gas durch Gazprom ab dem 1. Januar 2019 gegangen sein. Die Verhandlungen würden noch geführt, konkrete Vereinbarungen seien erst später zu erwarten. Laut turkmenischen Delegationsmitgliedern wurden auch mögliche gemeinsame Projekte im Bereich der Gasaufbereitung und Gaschemie diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Beziehungen zu Russland</strong></p>
<p style="text-align: justify">Am selben Tag veröffentlichte <em>Turkmenistan heute</em> ein Interview mit Tschujtschenko. Der Vertreter der russischen Regierung sprach nur indirekt über die Wiederaufnahme des Gashandels und nannte keine konkreten Daten. Er verkündete lediglich: <em>„Wie bereits bekannt, beendet Gazprom Ende Dezember dieses Jahres seine ‚Geschäftsferien‘. Derzeit arbeitet Gazprom gezielt an der Weiterentwicklung der Beziehungen mit Turkmenistan“</em>.</p>
<p style="text-align: justify">Bereits vor dem Treffen, berichteten turkmenische Medien über ein Telefonat zwischen Berdimuchamedow und Russlands Präsidenten Wladimir Putin, in dem sie den freundschaftlichen Charakter der turkmenisch-russischen Beziehungen betonten, welche auf gegenseitiger Achtung und Konstruktivität aufbauen sowie durch eine strategische Partnerschaft gekennzeichnet seien.</p>
<p style="text-align: justify">Nach einem Streit zwischen <em>Gazprom</em> und <em>Turkmengas</em> beendete Russland im Januar 2016 den Ankauf von turkmenischem Gas. Später forderte Gazprom Schadensersatz für die Verluste durch den angeblichen Vertragsbruch durch <em>Turkmengaz</em>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Entwicklung der turkmenischen Gasimporte</strong></p>
<p style="text-align: justify">Russland war lange Zeit der Hauptabnehmer von turkmenischem Gas, bis es im Jahr 2009 vor dem Hintergrund eines Streits über die Gaspreise zu einer Explosion der Gaspipeline zwischen den beiden Ländern kam, woraufhin die Gaslieferungen nach Russland für einige Monate unterbrochen waren. Für kurze Zeit wurde so der Iran zum Hauptabnehmer turkmenischen Gases, bis Ende 2009 eine neue Gaspipeline eröffnet wurde und dadurch China den Iran vom ersten Platz verdrängte. Russland kehrte später in die Reihen der Gaskunden zurück und befand sich – durch ein nur noch geringes Handelsvolumen – nunmehr auf dem dritten Platz der Hauptabnehmer turkmenischen Gases.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-autarkie-in-der-lebensmittelproduktion/">Turkmenistan: Autarkie in der Lebensmittelproduktion?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Der iranische Ölminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bijan_Namdar_Zangeneh">Bijan Namdar Zangeneh</a>, erklärte bereits 2004, dass sein Land die eigene Gasförderung intensiviere und eigentlich kein Gas aus Turkmenistan mehr brauche. <em>„Der Iran importiert turkmenisches Gas nur, um die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Turkmenistan zu fördern“</em>, gab der Minister zu. Im Januar 2017 stellte Turkmenistan die Gaslieferungen in den Iran wegen ausstehender Schulden ein, woraufhin der Iran den Ankauf von turkmenischem Gas vollständig beendete.</p>
<p style="text-align: justify">Auf diese Weise verblieb China als einziger Käufer von turkmenischem Gas und seither wurde versucht, die Gasexporte nach China zu steigern. Im ersten Halbjahr 2018 stiegen die Gasexporte nach China um 18,75 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Doch das reicht noch lange nicht aus, um die Exporte nach Russland und in den Iran zu kompensieren. Der Verlust von Gaskunden ist eine der Hauptursachen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Turkmenistan.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://telegra.ph/Vlasti-Turkmenistana-obyavili-o-vozobnovlenii-sotrudnichestva-s-Gazpromom-10-10">Fergananews</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Manuel Rommel</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/">Turkmenistan gibt die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Gazprom bekannt</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/turkmenistan/turkmenistan-gibt-die-wiederaufnahme-der-zusammenarbeit-mit-gazprom-bekannt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gazprom könnte den Kauf von turkmenischem Gas wiederaufnehmen</title>
		<link>https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 10:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=14865</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach einer l&#xE4;ngeren Unterbrechung des Gashandels zwischen Russland und Turkmenistan k&#xF6;nnte Gazprom ab Herbst diesen Jahres seine Handelsgespr&#xE4;che &#xFC;ber Gasank&#xE4;ufe mit Turkmenistan wieder neu aufnehmen. Folgende Meldung erschien im russischen Original bei &#x201E;Chronika Turkmenistana&#x201C;. Im Herbst dieses Jahrs k&#xF6;nnte Gazprom die Gespr&#xE4;che mit Turkmenistan &#xFC;ber Gasank&#xE4;ufe wiederaufnehmen, berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/">Gazprom könnte den Kauf von turkmenischem Gas wiederaufnehmen</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Nach einer längeren Unterbrechung des Gashandels zwischen Russland und Turkmenistan könnte <em>Gazprom </em>ab Herbst diesen Jahres seine Handelsgespräche über Gasankäufe mit Turkmenistan wieder neu aufnehmen. Folgende Meldung erschien im russischen Original bei „<a href="https://www.hronikatm.com/2018/07/gazprom-mozhet-vozobnovit-zakupki-turkmenskogo-gaza/">Chronika Turkmenistana</a>“.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Im Herbst dieses Jahrs könnte <em>Gazprom</em> die Gespräche mit Turkmenistan über Gasankäufe wiederaufnehmen, berichtet die russische Nachrichtenagentur <em><a href="https://tass.ru/ekonomika/5409761">Tass</a></em> unter Berufung auf den stellvertretenden Energieminister Russlands, Anatolij Janowski.</p>
<p style="text-align: justify">Noch im Februar 2018 erklärte Janowski, dass Russland nicht vorhabe, die Käufe von turkmenischem Gas bis Ende des Jahres 2019 wiederaufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/le-turkmenistan-vend-son-gaz-a-la-chine-a-tres-bas-prix/">Turkmenistan verkauft Gas zu sehr niedrigen Preisen an China</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur schloss der stellvertretende Leiter von <em>Gazprom</em>, Alexander Medwedew, auch schon davor die Möglichkeit nicht aus, den Vertrag über den Erwerb von turkmenischem Gas neu aufzusetzen. Medwedew sagte, dass <em>Gazprom</em> ernsthafte Gründe dafür gehabt habe, den bisherigen Vertrag mit Turkmenistan zu kündigen, nannte diese aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Geschichte einer zerrüttete Beziehung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Im Jahr 2015 hatte Turkmengaz angegeben, dass <em>Gazprom</em> seine Rechnungen nicht bezahle. Außerdem hatte das Unternehmen den russischen Konzern für insolvent erklärt. Daraufhin reichte <em>Gazprom</em> eine Klage gegen <em>Turkmengaz</em> beem Stockholmer Schiedsgericht ein und verlangte eine Überprüfung der Preise für das in Turkmenistan erworbene Gas. Als Folge erhielt der Konzern eine Rückzahlung von 5 Milliarden US-Dollar für zu hohe Zahlungen.</p>
<p style="text-align: justify">Zu Beginn des Jahres 2016 hatte <em>Gazprom</em> aufgehört, turkmenisches Gas zu kaufen. Im Verlaufe desselben Jahres hatte das Unternehmen dann einen Vertrag über die Lieferung von Gas mit dem usbekischen Konzern <em>Uzbekneftegaz</em> unterzeichnet.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Chronika Turkmenistana</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Novastan</strong></p>
<p style="text-align: right">Noch mehr Zentralasien findet Ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in Eurer Mailbox könnt ihr Euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/">Gazprom könnte den Kauf von turkmenischem Gas wiederaufnehmen</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/turkmenistan/gazprom-kann-konnte-den-kauf-von-turkmenischem-gas-wiederaufnehmen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Usbekistan exportiert 20 Prozent des im Land geförderten Gases </title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-exportiert-20-prozent-des-im-land-geforderten-gases/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-exportiert-20-prozent-des-im-land-geforderten-gases/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[esaudkasova]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 12:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Uzbekneftegaz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=14001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Usbekistan exportiert rund 20 Prozent des im Land produzierten Gases. Das gab am Mittwoch der erste stellvertretende Vorsitzende des staatlichen usbekischen &#xD6;l- und Gas-Unternehmens &#x201E;Uzbekneftegaz&#x201C;&#xA0; &#xA0;Ulugbek Sayyid bekannt. Folgender Artikel erschien zun&#xE4;chst auf der usbekischen Nachrichtenwebseite Podrobno.uz und wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von Novastan &#xFC;bersetzt.&#xA0; &#x201E;Unternehmen der &#xD6;l- und Gasindustrie f&#xFC;hren in Usbekistan [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-exportiert-20-prozent-des-im-land-geforderten-gases/">Usbekistan exportiert 20 Prozent des im Land geförderten Gases </a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Usbekistan exportiert rund 20 Prozent des im Land produzierten Gases. Das gab am Mittwoch der erste stellvertretende Vorsitzende des staatlichen usbekischen Öl- und Gas-Unternehmens „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uzbekneftegaz">Uzbekneftegaz</a>“   Ulugbek Sayyid bekannt. Folgender Artikel erschien zunächst auf der usbekischen Nachrichtenwebseite <a href="http://podrobno.uz/cat/economic/uzbekistan-otpravlyaet-na-eksport-poryadka-20-vsego-dobyvaemogo-gaza-/">Podrobno.uz</a> und wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von Novastan übersetzt. </strong></p>
<p style="text-align: justify">„Unternehmen der Öl- und Gasindustrie führen in Usbekistan umfangreiche geologische Erkundungen, Bohrungen von Erdöl- und Ergasbohrlöchern, und Erdöl- und Erdgasförderungen durch.  Der Eigenbedarf der Republik an Erdgas wird vollständig gedeckt und etwa 20 Prozent des geförderten Volumens wird exportiert.“, merkte Sayyid im Rahmen der Internationalen Ausstellung &#8222;Öl und Gas in Usbekistan &#8211; OGU 2018&#8220; an.</p>
<p><strong>Gas und Öl zentral für die usbekische Wirtschaft</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ihm zufolge beträgt der Beitrag der „Uzbekneftegaz“ am Bruttoinlandsprodukt heute etwa 15 Prozent. Circa ein Fünftel der usbekischen Staatseinnahmen gehen auf die Aktivitäten des Unternehmens zurück.</p>
<p style="text-align: justify">Die Kapazitäten der „Uzbekneftegaz“ ermöglichen momentan eine Gewinnung von Erdgas im Umfang von 70 Milliarden Kubikmeter sowie eine Förderung flüssiger Kohlenwasserstoffen im Umfang von 8 Millionen Tonnen pro Jahr.</p>
<p style="text-align: justify">Gleichzeitig ist die Produktion von Kohlenwasserstoffen aufgrund der Ausschöpfung der Reserven und durch technische Verluste in den letzten 15 Jahren deutlich gesunken. Nach offiziellen Statistiken stieg die Gewinnung von Erdgas in Usbekistan um 0,5 Prozent in 2017 im Vergleich zu 2016 auf 56,4 Milliarden Kubikmeter, aber die Gewinnung von Öl fiel um 6,3 Prozent auf 806.000 Tonnen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Russland und China als Hauptexportmärkte</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Hauptexportmärkte für usbekisches Gas bleiben Russland und China. Es werden auch kleinere Ausfuhrlieferungen in die Nachbarländer ausgeführt. Nach Russland fließt der „blaue Brennstoff“ durch die Piplines Bukhara-Ural und Mittelasien-Zentrum.</p>
<p style="text-align: justify">Letztes Jahr unterzeichneten das russische Unternehmen „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gazprom">Gazprom</a>“ und „Uzbekneftegaz“ einen Vertrag im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar. Dem Dokument zufolge wird Usbekistan jährlich vom Jahr 2018 an im Laufe von fünf Jahren Gazprom mit vier Milliarden Kubikmeter Gas versorgen.</p>
<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/grose-investition-in-usbekistans-ol-und-gasforderung/">Gazprom: Große Investition in Usbekistans Öl- und Gasförderung</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Außerdem möchte Usbekistan den jährlichen Umfang der Gasausfuhrlieferungen nach China in den Jahren 2018 bis 2020 auf zehn Milliarden Kubikmeter erhöhen. So sieht es die mittelfristige Vereinbarung vor, die während des China-Besuches des usbekischen Präsidenten Shawkat Mirsijojew im vergangenen Jahr unterzeichnet wurde. Der Kraftstoff wird über das Pipeline-Netzwerk Zentralasien-China durch drei Gasleitungen zum östlichen Nachbarn  geliefert.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Im russischen Original auf <a href="http://podrobno.uz/cat/economic/uzbekistan-otpravlyaet-na-eksport-poryadka-20-vsego-dobyvaemogo-gaza-/">Podrobno.uz </a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Esmira Saudkasova</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">LinkedIn</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-exportiert-20-prozent-des-im-land-geforderten-gases/">Usbekistan exportiert 20 Prozent des im Land geförderten Gases </a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-exportiert-20-prozent-des-im-land-geforderten-gases/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
