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	<title>Energieprojekt Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Jan 2024 18:24:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Energieprojekt Archives</title>
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	<item>
		<title>Usbekistan ändert seine Position in Bezug auf das Energieprojekt CASA-1000</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fergana News]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 09:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[CASA-1000]]></category>
		<category><![CDATA[Energieexport]]></category>
		<category><![CDATA[Energieprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistan unterst&#xFC;tzt den Bau des Energieprojekts CASA-1000, welches erm&#xF6;glichen soll, Elektroenergie aus Tadschikistan und Kirgistan nach Pakistan und Afghanistan zu liefern. Dies teilte der usbekische Au&#xDF;enminister Abdulasis Kamilow w&#xE4;hrend der internationalen Afghanistan-Konferenz mit, die Ende November in Genf stattfand. Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf Fergana News. Im Rahmen der Konferenz brachte Minister [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Usbekistan unterstützt den Bau des Energieprojekts CASA-1000, welches ermöglichen soll, Elektroenergie aus Tadschikistan und Kirgistan nach Pakistan und Afghanistan zu liefern. Dies teilte der usbekische Außenminister Abdulasis Kamilow während der internationalen Afghanistan-Konferenz mit, die Ende November in Genf stattfand. Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf </strong><a href="https://www.fergananews.com/news/34421"><strong>Fergana News</strong></a><strong>.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der Konferenz brachte Minister Kamilow außerdem ins Spiel, die von Usbekistan erbaute Hochspannungsleitung Surchan – Puli-Chumri (von Usbekistan nach Afghanistan, Anm. d. Ü.) in das internationale Projekt zu integrieren. Damit vollzieht die usbekische Politik in Bezug auf CASA-1000 eine Kehrtwende. Unter der Präsidentschaft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov">Islam Karimows</a> trat das Land gegen das Energieprojekt auf und begründete dies mit der Verletzung internationaler Vereinbarungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kehrtwende in der Energiepolitik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kamilow merkte an, dass die Hochspannungsleitung Surchan – Puli-Chumri Kabul an das einheitliche Energiesystem Zentralasiens anbinden würde. Des Weiteren könnten die Energielieferungen aus Usbekistan nach Afghanistan um 70 Prozent auf bis zu sechs Milliarden Kilowattstunden pro Jahr erhöht werden. Der Außenminister hob hervor, dass Usbekistan Projekte unterstützt, die bei Aufbau der Wirtschaft Afghanistans helfen – unter anderen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline">TAPI</a> und CASA-1000.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vereinbarung zur Verlegung der grenzüberschreitenden Hochspannungstrasse CASA-1000 unterschrieben die Energieminister von Kirgistan, Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan Ende 2015. Die Dokumente sahen eine jährliche Energielieferung in Höhe von 1300 Megawatt von Kirgistan und Tadschikistan nach Afghanistan und Pakistan vor. Das Projekt startete im Mai 2016.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/energieprojekt-casa-1000-mehr-politik-als-wirtschaft/"><strong>Energieprojekt CASA-1000 – mehr Politik als Wirtschaft</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Usbekistan teilte sofort mit, dass CASA-1000 nur effektiv sein könne, wenn das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun</a>-Wasserkraftwerk gebaut werde. Der Bau dieses Kraftwerks rief aber ebenfalls den Unmut Taschkents hervor, da man seine verschlechterte Wasserversorgung Usbekistans fürchtete. Unter dem neuen Präsidenten Schawkat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev">Mirsijojew</a> hat sich Usbekistans Position diesbezüglich geändert – im November 2018 nahm sogar eine usbekische Delegation an der Eröffnung des Rogun-Wasserkraftwerks teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Juli 2017 lud der afghanische Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aschraf_Ghani">Aschraf Ghani</a> Usbekistan und Turkmenistan dazu ein, sich CASA-1000 anzuschließen. Eine offizielle Antwort blieb aber bis zuletzt aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gute Nachbarschaft mit Afghanistan</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren teilte Kamilow in Genf mit, dass Usbekistan Afghanistan Hilfe im Bereich Transport, Energie, Handel und Bildung leisten werde. So wird unter anderem der Bau eines Eisenbahnkorridors von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Masar-e_Scharif">Masar-i-Scharif</a> nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herat">Herat</a> geplant. Die Realisierung des Projektes erlaubt es Afghanistan durch Transit einen Gewinn von 400-500 Millionen US-Dollar pro Jahr zu erwirtschaften und soll circa 30.000 neue Arbeitsplätze schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Ausbildung von Personal wird hohe Aufmerksamkeit gewidmet. Im usbekischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Termiz">Termez</a> gibt es ein Bildungszentrum für afghanische Staatsangehörige, in der 130 Personen lernen. Deren Zahl soll in Zukunft auf 250 steigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/afghanistans-prasident-zu-gast-in-usbekistan/"><strong>Afghanistans Präsident zu Gast in Usbekistan</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Kamilow erinnerte daran, dass auf dem Gebiet der Freihandelszone „Termez“ Industrie aufgebaut werde, deren Produkte für Afghanistan notwendig seien. Der Umsatz zwischen den beiden Ländern sei in den vergangenen Monaten um 25 Prozent auf 600 Millionen US-Dollar gestiegen. In näherer Zukunft könne er auf bis zu einer Milliarde US-Dollar steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem merkte der Außenminister an, dass Usbekistan seinen Nachbarn auch humanitäre Hilfe leiste. So seien im Sommer aufgrund einer Dürre mehr als 3000 Tonnen Getreide, Lebensmittel und Kleidung nach Afghanistan geliefert worden. Im November schenkte der usbekische Präsident Afghanistan 25 Autobusse sowie landwirtschaftliche Geräte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://www.fergananews.com/news/34421"><strong>Fergana News</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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		<item>
		<title>Usbekischer Minister: „Ohne Innovationen in der Energiebranche gibt es keine Modernisierung“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[folkee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 18:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der usbekische stellvertretende Minister f&#xFC;r&#xA0;innovative Entwicklung, Scherzod Schermatow, erkl&#xE4;rte vorigen Monat, dass ohne Ver&#xE4;nderungen in der Energiewirtschaft des Landes, die Entwicklung von &#x201E;intelligenten St&#xE4;dten&#x201C; nicht realisiert werden kann. Novastan &#xFC;bersetzt und ver&#xF6;ffentlicht den Artikel von Spot.uz mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Ohne innovative Ideen im Bereich der Entwicklung der Energiewirtschaft ist es unm&#xF6;glich, alle ehrgeizigen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Der usbekische stellvertretende Minister für innovative Entwicklung, Scherzod Schermatow, erklärte vorigen Monat, dass ohne Veränderungen in der Energiewirtschaft des Landes, die Entwicklung von &#8222;intelligenten Städten&#8220; nicht realisiert werden kann. Novastan übersetzt und veröffentlicht den Artikel von <a href="https://www.spot.uz/ru/2018/03/14/innovations/">Spot.uz</a> mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ohne innovative Ideen im Bereich der Entwicklung der Energiewirtschaft ist es unmöglich, alle ehrgeizigen Modernisierungspläne umzusetzen, die von der Führung des Landes festgelegt werden, sagte Schermatow weiter.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/unter-der-usbekischen-sonne-wie-usbekistan-versucht-alternative-energiequellen-zu-entwickeln/">Wie Usbekistan versucht, alternative Energiequellen zu entwickeln</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">&#8222;<em>Elementar gesehen zeigt diese Grafik deutlich, wie weit wir beim Stromverbrauch pro hinter vielen Nachbarländern zurückbleiben, und auch, dass wir eines der wenigen Länder der Welt sind, in denen das derzeitige Niveau viel niedriger ist als das Niveau von 1990&#8243;</em>, fügte er hinzu.</p>
<p style="text-align: justify">Schermatow wies darauf hin, dass Usbekistan beim gegenwärtigen Bevölkerungswachstum und der ersten Prognosen von Spezialisten für die geplante Inbetriebnahme von Erzeugungskapazitäten, das Niveau von 1990 in diesem Bereich sogar bis 2025  nicht erreichen wird.</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;<em>Ohne echte Veränderungen in diesem Bereich könnte alles Gerede über &#8218;Smart Cities&#8216;, &#8218;Industrialisierung&#8216;, &#8218;Schaffung eines günstigen Investitionsklimas&#8216;, &#8218;Informationsgesellschaft&#8216;, &#8218;Entwicklung von Unternehmertum und Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen&#8216; und weiter sich als leere Phrasen erweisen,</em>&#8220; sagte der stellvertretende Minister.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-wie-zulfija-mamadaliew-ihre-stadt-mit-energie-versorgt/">Usbekistan: Wie Zulfija Mamadaliew ihre Stadt mit Energie versorgt</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Schermatow betonte, dass das Ministerium für innovative Entwicklung angesichts des Fehlens eines einheitlichen Energieministeriums in Usbekistan bereit sei, mit allen interessierten Marktteilnehmern (&#8222;Uzbekenergo&#8220;, &#8222;Uzgidroenergo&#8220; und NEK) gemeinsam ein konkretes Konzept für die Entwicklung der Energiewirtschaft zu entwickeln und dafür konkrete Ziele festzulegen.</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;<em>Alle Experten, die diesem Thema nicht gleichgültig gegenüberstehen, sind eingeladen, sich an den Aktivitäten der gemeinsamen Arbeitsgruppe zu beteiligen</em>&#8222;, sagte er.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Im russischen Original auf <a href="https://www.spot.uz/ru/2018/03/14/innovations/">Spot.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Folke Eikmeier</strong></p>
<p style="text-align: justify">Noch mehr Zentralasien findet Ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in Eurer Mailbox könnt ihr Euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
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		<item>
		<title>Große Investition in Usbekistans Öl- und Gasförderung</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/grose-investition-in-usbekistans-ol-und-gasforderung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2017 16:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch ein Joint Venture zwischen der usbekischen Firma &#x201E;Usbekneftegas&#x201C; und dem russischen &#xD6;lkonzern Gazprom plant Usbekistan, seine &#xD6;l- und Gasf&#xF6;rderung zu erh&#xF6;hen, wie Anhor.uz berichtete. Wir &#xFC;bersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Die Usbekneftegas AG und das Joint Venture NaturalGas-Stream (dem neben Usbekneftegas auch eine Tochtergesellschaft von Gazprom angeh&#xF6;rt) setzten von 2017 bis [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/grose-investition-in-usbekistans-ol-und-gasforderung/">Große Investition in Usbekistans Öl- und Gasförderung</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Durch ein Joint Venture zwischen der usbekischen Firma &#8222;Usbekneftegas&#8220; und dem russischen Ölkonzern Gazprom plant Usbekistan, seine Öl- und Gasförderung zu erhöhen, wie </strong><strong><a href="https://anhor.uz/news/okolo-2-mlrd.-potratyat-na-uvelichenie-dobichi-nefti-i-gaza-v-uzbekistane">Anhor.uz berichtete.</a> Wir übersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die <a href="http://www.ung.uz/en">Usbekneftegas AG</a> und das Joint Venture NaturalGas-Stream (dem neben Usbekneftegas auch eine Tochtergesellschaft von Gazprom angehört) setzten von 2017 bis 2019 ein Programm zum Ausbau der Förderung von Öl und Gas in Usbekistan um. Die Kosten belaufen sich auf über 2 Milliarden US-Dollar.  Die entsprechende Mitteilung von Präsident Schawkat Mirsijojew wurde Anfang November veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify">Aus den Dokumenten geht hervor, dass – sofern die wichtigsten Kriterien die Einhaltung des Planung erlauben – die erste Etappe des Programms ab 2017 bis 2021 durchgeführt wird.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Zahlen und Fakten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die erste Etappe des Projekts soll die Gasförderung um 6,36 Milliarden Kubikmeter erhöhen, von denen 3,45 Milliarden den Plänen nach exportiert werden sollen – davon 114.700 Tonnen als Gaskondensate und 75.500 Tonnen als Öl.</p>
<p style="text-align: justify">Im Rahmen des Projekts ist der Bau von 248 Gas- und 48 Ölförderanlagen geplant. Außerdem sollen 328 Förderanlagen der Usneftegasdobischa, einer Tochtergesellschaft der Usbekneftegasa AG, instand gesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die beteiligten Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Generalunternehmer des Projekts sind die Konsortien Eriell Oilfield Services Average Est DMCC der Vereinigten Arabischen Emirate und die österreichische &#8222;<a href="https://www.eriell.com/en/">Eriell GmbH</a>&#8220; sowie die von der Gazprombank-Gruppe kontrollierte &#8222;Enter Engineering Pte Ltd&#8220;. Sie werden das Projekt &#8222;Schlüsselfertig&#8220; übergeben.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/wer-fordert-ol-in-kirgistan/">Wer fördert Öl in Kirgistan?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Laut der Dokumente, beteiligt sich “NaturalGas-Stream“ an dem Projekt als Kommissionär, Kreditnehmer und auch beim Export eines Teils der Produktion.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Finanzierung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Finanzierung des Projekts wird gestützt durch einem Auslandskredit in Höhe von 1,49 Milliarden Dollar und eigene Geldern von “Usbekneftegas“, die sich auf 503 Millionen Dollar belaufen.</p>
<p style="text-align: justify">Das Joint Venture “NaturalGas-Stream“ wurde ende 2016 gegründet, um Explorationsarbeiten und die Erfassung von Gasfeldern in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ustjurt-Plateau">Region Ustjurt</a> (Nordwest-Usbekistan) durchzuführen. Nach Informationen des Investitionsprogramms von “Usbekneftegas“, sorgt das Projekt im Verlauf der 10 Jährigen Bauzeit für eine Produktionskapazität von 1,5 Milliarden Kubikmeter Gas und 76.000 Tonnen Kondensat.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/russland-und-china-der-lhebel-zentralasiens/">Russland und China. Der Ölhebel Zentralasiens</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Höhe der Investitionen könnte auf bis zu 700 Millionen Dollar steigen. Die Kapazitäten von “Usbekneftegas“ erlauben im Moment eine Fördermenge von 70 Milliarden Kubikmeter Gas und 8 Millionen Tonnen flüssige Kohlenwasserstoffe im Jahr.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://anhor.uz/news/okolo-2-mlrd.-potratyat-na-uvelichenie-dobichi-nefti-i-gaza-v-uzbekistane">Anhor.uz</a><br />
Julius Bauer</strong></p>
<p dir="ltr" style="text-align: justify">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">LinkedIn</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
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		<title>Energieprojekt CASA-1000 – mehr Politik als Wirtschaft</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/energieprojekt-casa-1000-mehr-politik-als-wirtschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 08:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmekraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon im Mai 2014 hatten wir &#xFC;ber die ersten Entw&#xFC;rfe f&#xFC;r das Energieprojekt CASA-1000 berichtet. Zwischenzeitlich haben die beteiligten Staaten den Startschuss gegeben. Au&#xDF;erdem ist bisher nicht viel passiert, und das aus gutem Grund: CASA-1000 erweist sich zunehmend als Konkurrent zu anderen Projekten und steht gegen dem Interesse von Usbekistan und besonders Turkmenistan. CASA-1000, ein&#xA0;Politikum, [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/energieprojekt-casa-1000-mehr-politik-als-wirtschaft/">Energieprojekt CASA-1000 – mehr Politik als Wirtschaft</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Schon im Mai 2014 hatten wir über <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/casa-1000-eine-elektrische-verbindung-zwischen-pakistan-afghanistan-tadschikistan-und-kirgisistan/">die ersten Entwürfe für das Energieprojekt CASA-1000</a> berichtet. Zwischenzeitlich haben die beteiligten Staaten den Startschuss gegeben. Außerdem ist bisher nicht viel passiert, und das aus gutem Grund: CASA-1000 erweist sich zunehmend als Konkurrent zu anderen Projekten und steht gegen dem Interesse von Usbekistan und besonders Turkmenistan. CASA-1000, ein </strong><b>Politikum, das sich auf Kompromisse einlassen muss, will es überleben. Der Artikel basiert auf einer bei <a href="http://ru.sputnik-tj.com/opinion/20170708/1022775318/knyazev-kasa-turkmenistan-uzbekistan.html">Sputnik Tadschikistan</a> erschienenen Publikation. </b><b>  </b></p>
<p style="text-align: justify">Kirgistan und Tadschikistan versuchen zusammen mit Afghanistan, Pakistan und Indien mit CASA-1000 ein Energieprojekt auf die Beine zu stellen, das zum jetzigen Zeitpunkt so nicht realisierbar scheint. CASA-1000 hätte mehr mit Politik als mit Wirtschaft zu tun, so der Vorwurf des Zentralasien und Mittlerer Osten Experte Alexander Knjasjew.</p>
<p style="text-align: justify">Erst am 7. Juli hatte er einer Sitzung mit den Teilnehmerländern des Projekts beigewohnt. Alle waren sie in die Hauptstadt Tadschikistans gekommen: Afghanistans Präsident Aschraf Ghani, der Premierminister Kirgistans Sooronbai Dscheenbekow und der inzwischen <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article167130745/Pakistanischer-Regierungschef-ist-sein-Amt-los.html">des Amtes enthobene Premierminister Pakistans Nawaz Sharif</a>. In einem Interview mit Russia Today äußerte Ghani seinen Wunsch nach einem Beitritt Turkmenistans und Usbekistans in das Projekt.</p>
<p style="text-align: justify">Alexander Knjasjew hält diese Entwicklung für sehr wahrscheinlich:</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Die Tatsache, dass die Handelsroute im Rahmen des Projektes CASA-1000 derzeit von Norden nach Süden verläuft (Kirgistan – Tadschikistan – Afghanistan – Pakistan – Indien) verschafft diesem Projekt einen Vorteil gegenüber anderen Energieprojekten, sodass sich Usbekistan und besonders Turkmenistan – im Interesse ihres eigenen Energiehandels – in Zukunft sicher nicht ausgeschlossen sehen wollen.“ </em></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wärme gegen Wasser</strong></p>
<p style="text-align: justify">Knjasjew erinnert daran, dass es dort gleichzeitig das Energieprojekt TUTAP (Turkmenistan – Usbekistan –Tadschikistan – Afghanistan – Pakistan) für die Elektrizitätsversorgung aus Wärmekraftwerken gibt, die in Turkmenistan und Usbekistan stehen und Afghanistan und nachfolgend auch Pakistan und Indien mit Strom versorgen sollen.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Da Usbekistan und Turkmenistan die größten Produzenten für Energie aus Wärmekraftwerken sind, stehen sie in direkter Konkurrenz zu Kirgistan und Tadschikistan“</em></p>
<figure id="attachment_10295" aria-describedby="caption-attachment-10295" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10295 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/08/Experte-Knjazjew.jpg" alt="Experte Zentralasien Mittlerer Osten" width="1000" height="541" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/08/Experte-Knjazjew.jpg 1000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/08/Experte-Knjazjew-300x162.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/08/Experte-Knjazjew-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-10295" class="wp-caption-text">Alexander Knjazjew – der Zentralasien- und Mittlerer Osten-Experte hält das CASA-1000 für schlecht durchdacht</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Außerdem sei aufgrund der aktuellen Situation in Afghanistan die Umsetzung des Projekts TUTAP in Sicherheitsaspekten ein wenig einfacher, als die von CASA-1000. Man darf auch nicht vergessen, dass Wärmekraftwerke im Gegensatz zu Wasserkraftwerken das ganze Jahr über Elektrizität produzieren können und nicht von Witterungsumständen oder Jahreszeiten abhängig sind; Das ist wichtig für die Zufriedenheit der Kunden. Auch wenn hier Wasserkraft “funktioniert“ kann sie ihr ganzes Potenzial nur im Sommer ausnutzen.</p>
<p style="text-align: justify">(Anm. d. Red. Kirgistan und Tadschikistan <a href="https://www.azernews.az/analysis/83100.html">haben immer wieder mit Stromausfällen</a> zu kämpfen; zum Teil wegen der schlechten Infrastruktur, aber auch wegen des hohen Anteils an mal mehr mal weniger zur Verfügung stehender Energie aus Wasserkraft im Energiemix des Landes)</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Mehr Beteiligte = mehr Sicherheit</strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>„Deshalb werden die Verbraucher aus Afghanistan, Pakistan und Indien wohl eher den Strom aus den Wärmekraftwerken Usbekistans und Turkmenistans bevorzugen“,</em> so Knjasjew. Wenn das Projekt CASA-1000 nun noch zwei weitere Staaten anziehe, sei es für Afghanistan noch interessanter.</p>
<p style="text-align: justify">Knjasjew sagt: <em>„Afghanistan und damit auch die restlichen Staaten wären interessiert, da es in diesem Fall teilweise Transitland aber auch Abnehmer wäre. Deshalb ist das für Afghanistan, aber auch die anderen Staaten profitabel.“ </em>Er fügt hinzu, dass Afghanistan derzeit Strom aus zwei Quellen bezieht: zum einen aus Tadschikistan via Kunduz zum anderen aus Usbekistan nach Kabul.</p>
<p style="text-align: justify">Damit ist ein vermehrter Energieexport aus Usbekistan wichtiger und wahrscheinlicher denn je.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das politische CASA</strong></p>
<p style="text-align: justify">Angesprochen auf die Realisierung von CASA-1000, sagt der Experte, das Projekt habe überwiegend keinen ökonomischen, sondern einen politischen Charakter.</p>
<p style="text-align: justify">Sowohl CASA-1000, als auch zu einem großen Teil TUTAP, sowie das Gasprojekt TAPI (Turkmenistan – Afghanistan – Pakistan – Indien) seien große geopolitische Projekte, die auch unter dem Namen “Großzentralasien“ laufen. Solche Projekte sollen die wirtschaftliche Abhängigkeit vom großen Bruder und größten Handelspartner Russland verkleinern; in diesem Fall die Abhängigkeit vom Energiehandel mit Russland. Dafür wird der Wirtschaftsraum für den Energiesektor Richtung Süden verschoben.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/turkmenistan/le-turkmenistan-vend-son-gaz-a-la-chine-a-tres-bas-prix/">Turkmenistan verkauft sein Gas zu sehr niedrigen Preisen an China</a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Da fließt kein Strom</strong></p>
<p style="text-align: justify">Tadschikistans Präsident Emomalij Rahmon sagte in einem Kommentar zu diesem Thema, dass man mit CASA-1000 den Erwartungen hinterherhinke, und dass die anderen Teilnehmerstaaten nicht mit vollem Einsatz an dem Projekt arbeiten würden, so der Experte.</p>
<p style="text-align: justify">Das erklärt die Tatsache, dass einige Planspiele noch nicht durchgerechnet, geschweige denn vereinbart wurden. Und Kirgistan möchte, obwohl es an dem Projekt beteiligt ist, noch keinen Vorstoß wagen – schließlich ist das Wasserkraftwerk Kambaratinskaya noch nicht gebaut und wird womöglich auch gar nicht erst gebaut werden; also wenn überhaupt dann lange nach der Fertigstellung des Wasserkraftwerks Rogun in Tadschikistan. Derzeit sind Tadschikistan und Kirgistan Länder mit einem Energiedefizit.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>CASA-1000 wie es ist kaum realisierbar</strong></p>
<p style="text-align: justify">CASA-1000 kann bis Dato das Energiedefizit in Pakistan nur Saisonal durch den Verkauf der Überschüsse im Sommer decken. Nur dann produzieren die Wasserkraftwerke Tadschikistans und Kirgistans genug Strom, um ihn über Afghanistan nach Pakistan zu exportieren.</p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben der Weltbank, werden im Rahmen dieses Projektes noch mehr als 1200 Kilometer Stromtraße gebaut werden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/energiehunger-unstillbar-kirgisen-verbrauchen-mehr-strom-als-deutsche/">Energiehunger unstillbar – Kirgisen verbrauchen mehr Strom als Deutsche</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Im Mai 2016 hatten Emomalij Rahmon, Afghanistans Regierungschef Abdullah Abdullah, der ehemalige Premierminister Pakistans Nawaz Sharif, und Kirgistans Premierminister Sooronbai Dscheenbekow das Projekt CASA-1000 gemeinsam ins Leben gerufen.</p>
<p style="text-align: justify">Die voraussichtliche Realisierung von CASA-1000 – nicht vor 2020.</p>
<p style="text-align: right"><a href="http://ru.sputnik-tj.com/opinion/20170708/1022775318/knyazev-kasa-turkmenistan-uzbekistan.html"><strong>Sputnik Tadschikistan</strong></a></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Julius Bauer</strong></p>
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