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	<title>Denkmalschutz Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Denkmalschutz Archives</title>
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		<title>Architektonisches Versuchslabor Taschkent: Über den Denkmalwert sowjetischer Plattenbauten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berenika Zeller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 11:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer an den sowjetischen Massenwohnungsbau des vergangenen Jahrhunderts denkt, hat oft eint&#xF6;nige Plattenbauten vor Augen. In Usbekistan findet man jedoch zahlreiche Geb&#xE4;ude mit k&#xFC;nstlerisch gestalteten Fassaden und bunten Mosaiken. Die Br&#xFC;der Pjotr, Nikolaj und Alexander Jarsky verkleideten &#xFC;ber 200 Geb&#xE4;ude in Usbekistan. Einige davon sind bis heute erhalten. Wie lange noch, ist unklar, denn sie [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer an den sowjetischen Massenwohnungsbau des vergangenen Jahrhunderts denkt, hat oft eintönige Plattenbauten vor Augen. In Usbekistan findet man jedoch zahlreiche Gebäude mit künstlerisch gestalteten Fassaden und bunten Mosaiken. Die Brüder Pjotr, Nikolaj und Alexander Jarsky verkleideten über 200 Gebäude in Usbekistan. Einige davon sind bis heute erhalten. Wie lange noch, ist unklar, denn sie stehen nicht unter Denkmalschutz. Vor kurzem ist ein Buch über die Brüder der Taschkenter Moderne erschienen. Eine Rezension.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bunte Tierfiguren, Schnörkel und Formen aus der islamischen Geometrie, florale Ornamente und Mosaike, usbekische Sagenfiguren, Abbildungen des Sowjetmenschen, Astronauten und Kosmosdarstellungen. Das Buch von Philipp Meuser,<em> „Fassadenkunst im Plattenbau. Das Werk der Brüder Jarsky im sowjetischen Taschkent“</em>, widmet sich dem künstlerischen Gesamtwerk der Brüder Jarsky. Dokumentiert sind 540 Abbildungen von Fassadenverkleidungen, Bauplänen und Zeichnungen. Der Bildband enthält nicht nur fabelhafte Fotografien von damals und heute. Es wird auch ein Einblick in das Familienarchiv der Brüder Jarsky mit Standorten in Taschkent und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ischewsk">Ischewsk</a> gewährt. So kann man einerseits die vielen Zeichnungen sehen, andererseits aber auch die Familiengeschichte nachlesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das baukünstlerische Erbe von Pjotr, Nikolaj und Alexander Jarsky ist einzigartig. Die Architektenbrüder haben es geschafft, einen eigenen Stil zu entwickeln, der sich von der typologisierten und auf Massenproduktion ausgerichteten sowjetischen Baupolitik absetzt. Der Autor des Buchs unterstreicht das Kulturerbe der Brüder Jarsky und ruft dazu auf, die von ihnen gestalteten Gebäude in Taschkent international wahrzunehmen und Maßnahmen für deren Schutz zu ergreifen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1455" height="798" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild1.jpg" alt="" class="wp-image-38570" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild1.jpg 1455w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild1-300x165.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild1-1024x562.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild1-768x421.jpg 768w" sizes="(max-width: 1455px) 100vw, 1455px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jarsky-Gebäude an der Adresse: 08 Mirobod ko’chasi, dom © Philipp Meuser</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über die Brüder Jarsky</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der älteste des Trios, Pjotr Jarsky (1929-1993), kam als Sohn russischstämmiger Eltern in Estland zur Welt. Seine Eltern emigrierten mit ihm nach Frankreich, um dort Arbeit zu finden. Der Vater Wassili Jarsky träumte eigentlich von der französischen Kunstszene. Stattdessen musste er vor dem Hintergrund der gerade ausgebrochenen Wirtschaftskrise eine Arbeit finden, um die junge Familie zu ernähren. Wassili arbeitete als Handwerker und Bauarbeiter; später gelang es ihm, Aufträge als Fotograf zu erhalten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die beiden jüngeren Söhne Nikolaj (1931-2014) und Alexander (1936-2015) waren bereits in Frankreich geboren. Nach und nach gelang es dem Vater, sich in der französischen Kunstszene zu etablieren. 1940 schloss sich Wassili Jarsky der französischen Armee gegen Deutschland an und landete schließlich in einem Internierungslager für Russen. Nachdem er dem Lager entkommen konnte, trat er der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parti_communiste_fran%C3%A7ais">Kommunistischen Partei Frankreichs</a> bei. Im Jahr 1945 beteiligte er sich an der Gründung der Vereinigung der Sowjetbürger und wurde künstlerischer Vorsitzender des Regionalbüros der Kommunistischen Partei. Die beiden Söhne Pjotr und Nikolaj Jarsky studierten zunächst an der École des beaux-arts in Toulouse. 1946 erhielt Vater Wassili die sowjetische Staatsbürgerschaft und die Familie siedelte kurz darauf in die Sowjetunion über.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/architektur-und-kulturfuehrer-taschkent-wie-eine-stadt-sich-neu-erfindet-und-der-welt-oeffnet/"><strong>Architektur- und Kulturführer Taschkent: Wie eine Stadt sich neu erfindet und der Welt öffnet</strong></a><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brüder Pjotr, Nikolaj und Alexander widmeten sich auch in der Sowjetunion der Kunst und Architektur und arbeiteten zeitweise gemeinsam unter anderem an der Ausschmückung von Gebäuden in Taschkent. Das künstlerische Schaffen der Jarskys beschränkte sich nicht nur auf Usbekistan, sondern erstreckte sich von Chişinău bis Tiflis und von Njagan bis Duschanbe. Ihre Werke sind vereinzelt auf Gebäuden im gesamten Territorium der ehemaligen Sowjetunion zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Taschkenter Moderne</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wochenlange <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Taschkent_1966">Erdbeben</a> zerstörten im Frühjahr 1966 große Teile der orientalischen Altstadt von Taschkent. Dies war einer der Gründe, warum die sowjetische Regierung ein umfangreiches architektonisches Wiederaufbauprojekt initiierte. Die usbekische Hauptstadt wurde zu einer riesigen Baustelle, die zahlreiche Architekturschaffende anzog. Einerseits wurde Geld für die Errichtung von Großbauten bewilligt, andererseits ermöglichte wohl gerade die geographische Distanz zum sowjetischen Zentrum Moskau gewisse gestalterische Freiheiten. Philipp Meuser beschreibt in seinem Buch, welche gestalterische Lücke sich die Jarskys zu erschließen wussten, weshalb ihre Fassadendekorationen bis heute einzigartig sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="561" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild2-1024x561.jpg" alt="Quelle: Nikolai Jarsky, Skizze und Ausführungszeichnung für sein Sonnenschutzelement, 1982. © DOM publishers" class="wp-image-38572" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild2-1024x561.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild2-300x164.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild2-768x421.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild2.jpg 1386w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Nikolai Jarsky, Skizze und Ausführungszeichnung für sein Sonnenschutzelement, 1982. © DOM publishers</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen politischen Ansprüchen und künstlerischer Freiheit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow">Nikita Chruschtschow</a>, der 1953 an die Spitze des sowjetischen Staates gelangte, stellte die damaligen Architekt:innen und Bauingenieur:innen vor eine Herausforderung: Die Baukosten sollten niedrig gehalten werden, die Gebäude qualitativ hochwertig und widerstandsfähig sein. Der sowjetische Plattenbau musste Massenwohnraum bieten und in sämtlichen Klimazonen realisierbar sein. Die Produktion standardisierter Bauelemente ermöglichte die Herstellung von Bauteilen in hoher Stückzahl, wobei jedes Element identisch zum anderen war. Die Herstellung war auf Effizienz und Schnelligkeit ausgerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für künstlerische Gestaltungsfreiheit blieb wenig Raum. Einigen Architekt:innen gelang es jedoch, eine Verbindung zwischen Funktionalität und Ästhetik herzustellen. Durch ihre Ideen zur Dekoration und farblichen Gestaltung konnte der serielle Charakter der fertigen Bauteile aufgelockert und verschönert werden. Ihr Gestaltungsspielraum lag in der äußeren Verkleidung von Bauteilen. So wurden Fassaden, Sonnenschutzelemente, Balkone, Loggien sowie Treppenhäuser und Eingänge mit Menschenfiguren oder Ornamenten und geschwungenen Linien verziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brüder nutzten die Gelegenheit, um die Außenfassaden der Häuser sowie die Treppenhäuser mit Mosaiken, die Häuserwände mit ornamentalen Formen wie runden Fensterumrahmungen oder geschwungenen Balkonen zu schmücken. Die Jarsky-Gebäude hatten einen deutlich höheren ästhetischen Wert als die typischen Wohnblocke der Chruschtschow-Ära. Dies ist vermutlich auch ein Grund, weshalb die Fassadengestaltungen toleriert und teilweise selbst von politischen Eliten in der Sowjetunion geschätzt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Architektonisches Labor Zentralasien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brüder Jarsky haben eine eigene künstlerische Methode entwickelt, die Meuser in seinem Werk beispielhaft darstellt. Sie schmückten Fassaden mit lokalen Motiven und orientierten sich dabei an den Formgebungen, die sie in Zentralasien auf alten Stadtbauten wie Medressen und Moscheen aus der vorsowjetischen Zeit fanden. Besonders inspirierte sie die alte Kunst von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afrasiab_(Stadt)">Afrasiab</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Varakhsha">Warachscha</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pandschakent">Pandschakent.</a> Es mag erstaunen, dass ausgerechnet islamische Wand- und Fassadenornamente für sowjetische Hochhäuser übernommen wurden. Tatsächlich entsprachen die Ornamente der islamischen Geometrie dem künstlerischen Anspruch: Sie passten sich in den lokalen Kontext ein und erfüllten die Anforderungen der sowjetischen Baupolitik nach Reproduzierbarkeit. Die geometrischen, sich unendlich wiederholenden Elemente konnten im Großstil auf Fassaden reproduziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meuser spricht bei dieser Art von Gebäudeschmuck von der Frühphase der Gestaltungsweise der Brüder. Ab Mitte der Siebzigerjahre traten zunehmend auch politische Motive auf. Es wurden staatliche und gesellschaftliche Themen aufgegriffen, wie beispielsweise Darstellungen aus dem Bereich der Weltraumforschung und der Naturwissenschaften sowie Idealisierungen des Sowjetmenschen. In der dritten Phase, den Achtzigerjahren, griff das Trio zunehmend auf ein abstrakteres Formenvokabular zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="563" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild3-1024x563.jpg" alt="" class="wp-image-38573" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild3-1024x563.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild3-300x165.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild3-768x422.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild3.jpg 1384w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: © DOM publishers</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bröckelnde Fassaden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Besuch in Taschkent wird man bei genauerem Hinsehen viele Gebäude entdecken, die das künstlerische Schaffen der Jarskys bezeugen. Leider sind diese Gebäude bis heute nicht denkmalgeschützt, wodurch Mosaike schwinden, Fassaden bröckeln und Gebäude neuen Großbauprojekten weichen müssen . Meuser weist auf diese Problematik hin und plädiert dafür, die Gebäude der Jarsky-Brüder in das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO-Welterbe">UNESCO-Welterbe</a> aufzunehmen, um ihrem völligen Verfall vorzubeugen und ihnen damit die internationale Bedeutung zu verleihen, die sie zweifellos verdienen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="610" height="1024" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4-610x1024.jpg" alt="" class="wp-image-38574" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4-610x1024.jpg 610w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4-179x300.jpg 179w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4-768x1289.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4-915x1536.jpg 915w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/Bild4.jpg 928w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: 07 Afrosiyob ko’chasi, dom 10–14 (Farovon mahallasi), Mirobod tumani, Federführender Künstler: Alexander Jarsky Planung und Bauzeit: 1973–1975 © Philipp Meuser</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bauwerke werfen Fragen auf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meusers Werkmonografie lädt im weitesten Sinne dazu ein, den Denkmalwert vieler Bauten des sowjetischen Modernismus neu zu bewerten. Das Werk der Jarskys ist in seiner Vielfalt und Kreativität einzigartig. An einigen Stellen im Buch hätte man sich mehr Informationen darüber gewünscht, warum der Autor gerade die Jarsky-Bauten ausgewählt hat, welche anderen Bauwerke und weiteren Künstler:innen die Taschkenter Moderne repräsentieren und inwiefern sich diese gegenseitig beeinflusst haben mögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/fotoreihe-die-ungewohnlichsten-und-schonsten-mosaike-taschkents/?noredirect=de_DE"><strong>Die ungewöhnlichsten und schönsten Mosaike Taschkents</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Denkmalwert der Jarsky-Bauten ist eindeutig dargelegt. Andere Fragen bleiben offen. Der Autor verweist auf die Schwierigkeiten der akademischen Forschung im usbekischen und russischen Kontext. So bleibt unbeantwortet, welche Dialoge innerhalb der internationalen Forschungslandschaft zur Taschkenter Moderne bestehen, ob es in Usbekistan Institutionen gibt, die sich des Themas annehmen, aber auch welche Kooperationen sich anbieten würden oder verunmöglicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründe für den schlechten Zustand der Jarsky-Bauten und die Frage, ob Sanierungsmaßnahmen von der Stadt oder von privater Seite unternommen werden, sind unklar. Auch auf die usbekische Denkmalschutzdebatte im größeren Kontext geht der Autor nicht ein. Dies ist wohl zum einen den begrenzten Möglichkeiten geschuldet, zum anderen ist dies aber auch nicht mehr der Fokus des Buches über die Gebrüder Jarsky.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufruf zur internationalen gesellschaftlichen Debatte</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt handelt es sich beim Buch um ein einzigartiges Gesamtwerk, das das künstlerische Schaffen von Pjotr, Nikolaj und Alexander Jarsky präzise und differenziert erfasst. Die Monografie gewährt außerdem Einblicke in die sowjetische Rezeptionsgeschichte sowie in das persönliche Familienarchiv und kontextualisiert diese für ein europäisches und deutschsprachiges Publikum. Die Arbeit über die Jarsky-Brüder soll auch ins Russische und Englische übersetzt werden. Der elegant gestaltete Bildband eignet sich nicht nur für Kunst- und Architekturliebhaber. Das Buch lädt zum Schmökern und zum Bestaunen der farbenvollen Abbildungen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Zeichnungen und Fotografien enthält der Band eine Karte mit allen Jarsky-Gebäuden sowie ein Adressverzeichnis. So können Leser:innen die Jarsky-Fassaden in Taschkent leicht wiederfinden. Wer demnächst eine Kulturreise nach Usbekistan plant, sollte Meusers Buch vorher bestellen und lesen, um Taschkent von einer ganz neuen Seite kennenzulernen. Da es sich um ein großformatiges Buch handelt, passt es zwar nicht in jede Reisetasche, eignet sich dafür aber gut als Geschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Werk regt darüber hinaus eine relevante akademische und gesellschaftliche Diskussion über den Denkmalwert der sowjetischen Moderne an und mahnt zu Recht, den Bauten genügend Aufmerksamkeit zu schenken, bevor sie allmählich aus dem Stadtbild verschwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meuser Philipp: Fassadenkunst im Plattenbau. Das Werk der Brüder Jarsky im sowjetischen Taschkent. Mit einem Beitrag von Nina Jarsky. 368 Seiten, DOM publishers, ISBN 978-3-86922-466-4, November 2023.</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Berenika Zeller, Redakteurin für Novastan</strong></p>



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			</item>
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		<title>Moschee, Schrein und Wacholder – was wird aus Chudschands einzigartigem Stadtteil Hasrati Bobo?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2021 18:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<category><![CDATA[Kamoli Chudschandi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zentrum der tadschikischen Stadt Chudschand verbirgt sich ein Denkmalkomplex, der eng mit dem Dichter und Gelehrten Kamoli Chudschandi verbunden ist. Noch sind seine Ruinen dem Verfall preisgegeben, doch die Stadt plant sie zu restaurieren. Der folgende Artikel von Anna Miftachowa erschien am 29. November 2020 auf Asia-Plus. Wir &#xFC;bersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Zentrum der tadschikischen Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chudschand">Chudschand </a>verbirgt sich ein Denkmalkomplex, der eng mit dem Dichter und Gelehrten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kamoli_Chudschandi">Kamoli Chudschandi</a> verbunden ist. Noch sind seine Ruinen dem Verfall preisgegeben, doch die Stadt plant sie zu restaurieren. Der folgende Artikel von Anna Miftachowa erschien am 29. November 2020 auf </strong><a href="https://asiaplustj.info"><strong>Asia-Plus</strong></a><strong>. Wir übersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong> <strong>Weitere Fotos der Autorin befinden sich auf der<a href="https://asiaplustj.info/ru/news/life/culture/20201129/mechet-usipalnitsa-i-mozhzhevelnik-sohranitsya-li-unikalnii-raion-hazrati-bobo-v-hudzhande?tg_rhash=59df260525b319"> Seite des Originalartikels</a>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Herzen des modernen und zugleich uralten Chudschand, hinter den sowjetischen Häusern und gigantischen Neubauten, befindet sich ein wahres historisches Wunder: Drei große Wacholder, die aus derselben Wurzel wachsen. Das Viertel heißt Hasrati Bobo und ist nach dem bedeutenden Dichter Kamoli Chudschandi benannt, der hier gelebt haben soll. Sein Grab sowie eine 300 Jahre alte, baufällige Moschee befinden sich hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Gebiet so groß wie eine Kamelhaut</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Dichter und Gelehrte Hasrati Bobo Kamoli Chudschandi lebte im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert und ist in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4bris">Täbris </a>(im heutigen Iran, Anm. d. Red.) begraben. Bereits im 14.-16. Jahrhundert wurde ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum">Mausoleum </a>für ihn in Tadschikistan gebaut. Die Moschee in Chudschand stammt aus dem 18. Jahrhundert, aber zuvor gab es eine andere, deren Grundstein von Hasrati Bobo selbst gelegt worden war. 2015 wurde Sand vom Grab des Dichters nach Tadschikistan gebracht und ein Grabmal im Mausoleum in Chudschand errichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="653" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Ansicht-der-Moschee-von-aussen-1.jpg" alt="Ansicht der Moschee von außen" class="wp-image-24939" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Ansicht-der-Moschee-von-aussen-1.jpg 960w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Ansicht-der-Moschee-von-aussen-1-300x204.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Ansicht-der-Moschee-von-aussen-1-768x522.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Ansicht-der-Moschee-von-aussen-1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Ansicht der Moschee von außen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Legende besagt, dass Kamoli Chudschandi die immer näher kommenden mongolisch-tatarischen Invasoren unter Führung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toktamisch">Khans Tochtamysch</a> bat, genau so viel Land frei zu lassen, wie in eine Kamelhaut passe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Der Khan lachte, hielt es für einen dummen Scherz und versprach öffentlich, seinen Wunsch erfüllen, Kamoli jedoch in jedem Fall mit sich nehmen zu wollen. Daraufhin schnitt Chudschandi das Fell in dünne Streifen, band sie zu einem Seil zusammen und umrundete das gesamte Gebiet des damaligen Chudschand. Tochtamysch war begeistert von der Intelligenz Hasrati Bobos und musste sein Wort halten. Er zog seine Truppen aus der Stadt zurück und nahm den Weisen mit, der schließlich in Termez an einer schweren Krankheit starb.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über neun Jahrhunderte hinweg wurde der historische Ort, an dem Kamoli Chudschandi lebte, in zahlreichen Legenden verarbeitet, die sich oft mit Fiktion vermischen. Wir werden nie erfahren, wie es wirklich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist der Ort verlassen und sieht ziemlich traurig aus. Die alte Moschee ist verfallen und die Wacholder sind vertrocknet. Erstaunlich ist jedoch, dass einer der Zweige, die auf dem zerstörten Dach der Moschee liegen, jedes Jahr grün wird, was bedeutet, dass noch Leben im Baum ist. Dort, wo der Zweig liegt, schlängelt sich ein Riss herab, denn die drei Jahrhunderte alten Mauern sind rissig und bröckeln leicht ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/ein-paar-ohrringe-fuer-eine-wohnung/">Ein Paar Ohrringe für eine Wohnung</a></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mullah Alichon Ochunsoda, ein Angestellter in der Moschee, sagte, dass vor 1939 in der Nähe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chodschabakirgan">Chodschabakirgan-Kanal</a> verlief. Zu dieser Zeit war die Umgebung grün und die Bäume waren alles andere als trocken, denn in der Nähe befand sich auch ein wasserreicher Teich. Im Laufe der Zeit trocknete der Kanal jedoch aus und im Teich siedelten sich Schlangen an. Daher beschloss man, den Teich einfach mit Erde zu verschütten, damit niemand von den giftigen Tieren verletzt wird. Schließlich trockneten auch die Wacholder aus, da sie keinen Wasserzulauf mehr hatten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="472" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Baeume-und-Ruinen-1024x472.jpg" alt="Bäume und Ruinen" class="wp-image-24941" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Baeume-und-Ruinen-1024x472.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Baeume-und-Ruinen-300x138.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Baeume-und-Ruinen-768x354.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Baeume-und-Ruinen.jpg 1160w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bäume und Ruinen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rachsüchtiger Wacholder</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Sowjetzeit war die Militärkommandatur der Garnison Leninabad in der Moschee untergebracht. Außerdem wurden ihre Räumlichkeiten genutzt, um Militärangehörige oder einfache Soldaten festzuhalten, die Verbrechen gegen das Volk begangen oder gegen militärische Vorschriften verstoßen hatten. Da der Baum sehr nahe an den Mauern der Moschee wächst, haben die Militärangehörigen immer wieder erfolglos versucht, ihn abzusägen &#8211; und jeder, der versuchte, den Wacholder mit einer Axt zu fällen, erlag einer tödlichen Krankheit.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Einmal wollte man die Wacholderbäume, die eine gemeinsame Wurzel haben und wie drei Brüder zusammenstehen, sogar mit einem Bagger ausgraben, aber dieser ging plötzlich kaputt. Schließlich wurden die Bäume in Ruhe gelassen. Heute würde es niemand mehr wagen, dieses Naturwunder aus 50 Kubikmeter sonnen- und windgetrocknetem Holz als Brennholz zu verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Binde einen Knoten, wenn du ein Kind bekommen willst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der derzeitige Mullah des Mausoleums, Alichon Ochunzoda, der sich selbst als direkten Nachfahren von Hasrati Bobo bezeichnet, sagt, dass es sein großer Vorfahre war, der den Islam nach Tadschikistan brachte und den Tadschiken das Beten lehrte. Er baute die erste Moschee an der Stelle eines alten Friedhofs und einigen Berichten zufolge hatten dort bereits Wacholder gestanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mullah sagt auch, dass die Bäume aus China kommen und deshalb so besondere Eigenschaften haben. Im Gegensatz zu seiner Annahme, dass die Bäume hier bereits vor dem Aufkommen des Islam gestanden haben, sind Wissenschaftler jedoch der Auffassung, dass die Bäume nicht älter als 650 Jahre sind. Für uns soll ihr Alter ein Geheimnis bleiben, denn die Wahrheit ist schwer herauszufinden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Alichon Ochunzoda berichtet auch, dass bereits zur Zeit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus">Zoroastrier </a>Menschen, die einen Kinderwunsch hatten, zu den Bäumen kamen. Sie banden Fetzen bunter Tücher an die Zweige und äußerten ihren Wunsch. So wurden aus Paaren, die jahrelang keine Kinder bekommen konnten, bald glückliche Eltern. Es zu glauben oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Eine einheimische Frau erzählt folgende Geschichte:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Meine Schwester hatte schon lange davon geträumt, Kinder zu bekommen, aber obwohl sie und ihr Mann kerngesund waren, klappte es nicht. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als auf ein Wunder zu hoffen. Sie und ihr Mann kamen zu den Wacholderbäumen und banden ein Tuch an die Zweige und wünschten sich von ganzem Herzen ein Kind. Und innerhalb eines Jahres wurde ihre Familie um eine Person reicher. Mittlerweile haben sie zwei Kinder. Die Hauptsache ist, dass man fest daran glaubt – und das taten sie!</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Geist Kamoli Chudschandis hüllt sich um diesen Ort</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Moschee, die nach den Regeln des Islams aus nassen Ziegeln und Holz gebaut wurde, ist in schlechtem Zustand und bedarf einer behutsamen Restaurierung. Angesichts der Tatsache, dass das Bauwerk 300 Jahre alt ist, handelt es sich um ein architektonisches Denkmal von unschätzbarem Wert, das für die Nachwelt vor Vandalismus geschützt werden sollte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Das-Gebaeude-ist-stark-einsturzgefaehrdet.jpg" alt="Das Gebäude ist stark einsturzgefährdet" class="wp-image-24942" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Das-Gebaeude-ist-stark-einsturzgefaehrdet.jpg 960w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Das-Gebaeude-ist-stark-einsturzgefaehrdet-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Das-Gebaeude-ist-stark-einsturzgefaehrdet-768x576.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/01/Das-Gebaeude-ist-stark-einsturzgefaehrdet-800x600.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Das Gebäude ist stark einsturzgefährdet</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch niemand kümmert sich um diese Ruinen – was nicht verwundert, denn sie werden von Wohnhäusern sowie einem Gebäude des Innenministeriums verdeckt. Ein normaler Passant würde nicht erwarten, in dieser Seitengasse mitten im Zentrum der Stadt auf ein historisches Gebäude und uralte Bäume zu stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/alitschor-ein-fotofilm-ueber-das-leben-in-einem-tadschikischen-bergdorf/">„Alitschor“ – ein Fotofilm über das Leben in einem tadschikischen Bergdorf</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass das Grundstück vor nicht allzu langer Zeit „veräußert“ wurde und der einzigartige Ort Gefahr läuft, bald zu verschwinden, falls der neue Besitzer plötzlich beschließt, alles abzureißen und hier Neubauten zu errichten. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Moschee und die Wacholderbäume von Hasrati Bobo erhalten bleiben und genauso ehrfürchtig behandelt werden wie seine Grabstätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Volksglaube besagt, dass der Geist Kamol Chudschandis an diesem Ort wohnt und niemals zulassen wird, dass ein Teil der Geschichte seines Heimatlands ausgelöscht wird. Vor einiger Zeit gab die Stadtverwaltung von Chudschand bekannt, dass der Restaurierungsplan für die historische Stätte bereits erstellt wurde und die Arbeiten im Jahr 2021 beginnen sollen. Vertreter der UNESCO-Stiftung empfehlen, die Arbeiten in Ruhe anzugehen und soweit möglich den historischen Wert des Gebäudes zu erhalten, um es in die <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-weltweit/welterbeliste">Liste des Kulturerbes</a> aufzunehmen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Anna Miftachowa</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Russischen von Elisabeth Rudolph</strong></p>


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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Das verschwindende Duschanbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[openasia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2017 07:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Duschanbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F&#xFC;r sein Engagement in Sachen Denkmalschutz ist Tadschikistan wohl nicht bekannt. Die Folge: Altbauten verfallen oder m&#xFC;ssen modernen Geb&#xE4;uden weichen. Das tadschikische Medienportal &#x201E;Asia Plus&#x201C; hat deshalb die Top 10 der &#xE4;ltesten, in den 1930ern erbauten &#xF6;ffentlichen Geb&#xE4;ude zusammengestellt, die wir f&#xFC;r die Nachwelt erhalten m&#xFC;ssen. Obwohl Duschanbe historisch gesehen eine junge Stadt ist, ist [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Für sein Engagement in Sachen Denkmalschutz ist Tadschikistan wohl nicht bekannt. Die Folge: Altbauten verfallen oder müssen modernen Gebäuden weichen. Das tadschikische Medienportal „<a href="http://theopenasia.net/articles/detail/ischezayushchiy-dushanbe/">Asia Plus</a>“ hat deshalb die Top 10 der ältesten, in den 1930ern erbauten öffentlichen Gebäude zusammengestellt, die wir für die Nachwelt erhalten müssen.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Obwohl Duschanbe historisch gesehen eine junge Stadt ist, ist sie sehr interessant und hat ein schweres Schicksal. Dank des Zufalls und dem eisernen Willen der Sowjetmacht wurde aus einem üblichen Kischlak (ein kleines Dorf, Anm. d. Ü.) die Hauptstadt einer Unionsrepublik und später eines unabhängigen Staates.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/burgerprotest-gegen-den-geplanten-abriss-des-tadschikischen-majakowski-theaters/">Bürgerprotest gegen den geplanten Abriss des Majakowskij-Theaters</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Bedauerlicherweise wird bis zuletzt das architektonische Erbe von Tadschikistans Hauptstadt wenig geschätzt. Somit wird es Opfer ökonomischer Zweckmäßigkeit. Es ist noch nicht zu spät, das historische Antlitz des alten Duschanbes zu retten. Aber dafür muss man die Altstadt bewahren und einer neuen Generation junger Duschanbeer*innen die Chance geben, die Architektur von damals und heute zu sehen, wertzuschätzen und zu lieben.</p>
<p><figure id="attachment_9331" aria-describedby="caption-attachment-9331" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9331 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-Duschanbe-.jpg" alt="Haus des Druckes Duschanbe Tadschikistan" width="1024" height="488" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-Duschanbe-.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-Duschanbe--300x143.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-Duschanbe--768x366.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9331" class="wp-caption-text">Das Haus des Druckes</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">„Wir treffen uns am <strong>Haus des Druckes</strong>“, sagten und sagen schon seit mehr als 80 Jahren die Einwohner*innen Duschanbes. Für viele ist der Name einfach eine geografische Orientierungsmarke in der Stadt, die seit Urzeiten existiert. An den Namensgeber denkt dabei kaum jemand. Heute ist das Haus des Druckes das älteste Gebäude Duschanbes. Es wurde 1932 im Stil des Konstruktivismus nach Plänen des Architekten Pjotr Waulin gebaut und gab seinen Namen der großen Kreuzung.</p>
<p><figure id="attachment_9332" aria-describedby="caption-attachment-9332" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9332 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-in-1933-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Haus des Druckes Duschanbe Taschkent" width="1024" height="488" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-in-1933-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-in-1933-Duschanbe-Tadschikistan-300x143.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Druckes-in-1933-Duschanbe-Tadschikistan-768x366.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9332" class="wp-caption-text">Aufnahme vom Haus des Drucks aus dem Jahr 1933</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Duschanbe 1933. Auf dem Foto ist das neugebaute Haus des Druckes zu sehen.</p>
<p><figure id="attachment_9335" aria-describedby="caption-attachment-9335" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9335 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Poliklinik-Nr.-1-in-der-Bucharastraße-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Poliklinik Duschanbe Tadschikistan" width="1024" height="576" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Poliklinik-Nr.-1-in-der-Bucharastraße-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Poliklinik-Nr.-1-in-der-Bucharastraße-Duschanbe-Tadschikistan-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Poliklinik-Nr.-1-in-der-Bucharastraße-Duschanbe-Tadschikistan-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9335" class="wp-caption-text">Das Gebäude der Poliklinik Nr.1</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Die städtische <strong>Poliklinik Nr. 1 in der Bucharastraße</strong> (ehemalige Swiridenkostraße) mutet heute modern an und dient auch immer noch ihrem Zweck. Sie wurde 1937 vom Architekten Sergej Kutin erbaut.</p>
<p><figure id="attachment_9333" aria-describedby="caption-attachment-9333" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9333 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Zentralkomitees-der-Kommunistischen-Partei-Tadschikistans-Duschanbe.jpg" alt="Zentralkommitee Kommunistische Tadschikistan Duschanbe" width="1024" height="576" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Zentralkomitees-der-Kommunistischen-Partei-Tadschikistans-Duschanbe.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Zentralkomitees-der-Kommunistischen-Partei-Tadschikistans-Duschanbe-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Haus-des-Zentralkomitees-der-Kommunistischen-Partei-Tadschikistans-Duschanbe-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9333" class="wp-caption-text">Das Haus des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Tadschikistans</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Ebenfalls aus dem Jahr 1937 und von Sergej Kutin stammt das neue <strong>Haus des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Tadschikistans</strong>. Es sah wie ein echter Palast aus und beeindruckte die Bürger*innen der damaligen Zeit durch Prunk und Pracht. Allein seine Fassade war 103 Meter lang, sein Inneres bemaß 14.000 Kubikmeter (Anm. d. Red. 14000 Kubikmeter entsprechen dem Volumen von 5 ½ Olympischen Schimmbecken). Das Haus war das erste Gebäude der Stadt mit Dampfheizung. Heute befindet sich dort die Akademie der Wissenschaften. Auf dem Foto ist der hintere Teil des Gebäudes zu sehen, der an das Kolosseum in Rom erinnert.</p>
<p><figure id="attachment_9329" aria-describedby="caption-attachment-9329" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9329 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäudes-des-Volkskommissariats-der-Tadschikischen-SSR-in-Duschanbe.jpg" alt="Volkskommissariat Tadschikistan Duschanbe SSR" width="1024" height="683" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäudes-des-Volkskommissariats-der-Tadschikischen-SSR-in-Duschanbe.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäudes-des-Volkskommissariats-der-Tadschikischen-SSR-in-Duschanbe-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäudes-des-Volkskommissariats-der-Tadschikischen-SSR-in-Duschanbe-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäudes-des-Volkskommissariats-der-Tadschikischen-SSR-in-Duschanbe-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9329" class="wp-caption-text">Das Gebäude des Volkskommissariats der Tadschikischen SSR</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Die heutige Ansicht des ehemaligen <strong>Gebäudes des Volkskommissariats der Tadschikischen SSR</strong>. In ihm wurden für das Land schicksalsträchtige Entscheidungen getroffen. Hier arbeiteten sowjetische Politiker wie Nusratullo Machsum und Schirinscho Schotemur. Das Gebäude wurde 1933 nach Plänen des Architekten Pjotr Waulin gebaut.</p>
<p><figure id="attachment_9328" aria-describedby="caption-attachment-9328" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9328 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäude-des-Justizministeriums-Duschanbe-Tadschikiastan.jpg" alt="Justizministerium Duschanbe Tadschikistan" width="1024" height="683" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäude-des-Justizministeriums-Duschanbe-Tadschikiastan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäude-des-Justizministeriums-Duschanbe-Tadschikiastan-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäude-des-Justizministeriums-Duschanbe-Tadschikiastan-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Gebäude-des-Justizministeriums-Duschanbe-Tadschikiastan-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9328" class="wp-caption-text">Das Gebäude des Justizministeriums Tadschikistans</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Das <strong>Gebäude des Justizministeriums</strong>, in dem sich früher das Volkskommissariat für Landverteilung befand. Es wurde 1934 nach Plänen des Architekten Pjotr Waulin gebaut.</p>
<p><figure id="attachment_9337" aria-describedby="caption-attachment-9337" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9337 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Pädagogischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Pädagogisch Institut Duschanbe Tadschikistan" width="1024" height="683" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Pädagogischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Pädagogischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Pädagogischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Pädagogischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9337" class="wp-caption-text">Das Staatliche Pädagogische Institut</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Das Gebäude des <strong>Staatlichen Pädagogischen Instituts</strong> wurde 1938 nach den Plänen des Architekten Dmitrij Bilibin erbaut.</p>
<p><figure id="attachment_9336" aria-describedby="caption-attachment-9336" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9336 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Medizinischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Medizin Institut Duschanbe Tadschikistan" width="1024" height="683" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Medizinischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Medizinischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Medizinischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Staatlichen-Medizinischen-Instituts-Duschanbe-Tadschikistan-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9336" class="wp-caption-text">Das Staatliche Medizinische Institut</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Der Architekt S. M. Rosenfeld entwarf das 1939 erbaute Gebäude des <strong>Staatlichen Medizinischen Instituts</strong>.</p>
<p><figure id="attachment_9327" aria-describedby="caption-attachment-9327" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9327 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Haus-des-Grenzschutzes-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Tadschikistan Duschanbe Grenzschutz" width="1024" height="576" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Haus-des-Grenzschutzes-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Haus-des-Grenzschutzes-Duschanbe-Tadschikistan-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Haus-des-Grenzschutzes-Duschanbe-Tadschikistan-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9327" class="wp-caption-text">Das ehemalige Haus des Grenzschutzes in Duschanbe</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Das <strong>ehemalige Haus des Grenzschutzes</strong> wurde 1940 gebaut. Heute befindet sich dort das Zentrum zur Heilung von Brandwunden.</p>
<p><figure id="attachment_9334" aria-describedby="caption-attachment-9334" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9334 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Hotel-Wachsch-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Duschanbe Tadschikistan Wachsch Hotel" width="640" height="422" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Hotel-Wachsch-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 640w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/Hotel-Wachsch-Duschanbe-Tadschikistan-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9334" class="wp-caption-text">Das Hotel Wachsch</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Das <strong>Hotel „Wachsch“</strong> wurde 1941 nach Plänen von Aleksandr Antonenko erbaut.</p>
<p><figure id="attachment_9326" aria-describedby="caption-attachment-9326" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9326 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Gebäude-des-Volkskommissariats-für-Leichtindustrie-heute-Finanzministerium-Duschanbe-Tadschikistan.jpg" alt="Duschanbe Tadschikistan Finanzministerium Volkskommissariat Leichtindustrie" width="640" height="427" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Gebäude-des-Volkskommissariats-für-Leichtindustrie-heute-Finanzministerium-Duschanbe-Tadschikistan.jpg 640w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Gebäude-des-Volkskommissariats-für-Leichtindustrie-heute-Finanzministerium-Duschanbe-Tadschikistan-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/06/ehemalige-Gebäude-des-Volkskommissariats-für-Leichtindustrie-heute-Finanzministerium-Duschanbe-Tadschikistan-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9326" class="wp-caption-text">Das ehemalige Gebäude des Volkskommissariats für Leichtindustrie: Heute Sitz des Finanzministeriums</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify">Das <strong>ehemalige Gebäude des Volkskommissariats für Leichtindustrie</strong> wurde 1940 erbaut.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Anna Schabaldina</strong><br />
<a href="http://theopenasia.net/articles/detail/ischezayushchiy-dushanbe/"><strong>The Open Asia</strong></a></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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