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Der derzeitige Premierminister und Interimspräsident Kirgistans hat angekündigt, er wolle an der vorgezogenen Präsidentschaftswahl am 10. Januar 2021 teilnehmen. Die Termine für die Wahlen scheinen sich fast einen Monat nach dem Beginn der politischen Unruhen im Land teilweise zu organisieren.

Fergana, der wichtigsten russischen Onlinezeitung für Zentralasien, droht aufgrund großer finanzieller Schwierigkeiten die Schließung. Auf der Startseite der englischen Version der Onlinezeitung erscheint ein Banner: „Unterstützt Fergana!“ Das russische Medium, eines der ersten, das sich auf Zentralasien und zentralasiatische Migranten in

Russland möchte die Zusammenarbeit mit Zentralasien intensivieren. Im Rahmen einer Videokonferenz am 15. Oktober verabschiedeten die Außenminister Russlands und der zentralasiatischen Staaten eine Erklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit. Neu ist vor allem die Etablierung des gemeinsamen Dialogformats „Zentralasien + Russland“. Am

Ein türkischer Fotojournalist hat vor der möglichen Zerstörung von Tausende von Jahren alte Petroglyphen im Süden Kirgistans gewarnt. Kirgistans Kohleindustrie fordert immer wieder Opfer. Die Kohle, die im Energiemix des Landes eine zentrale Rolle spielt und deren Abbau vor kurzem den

Vor seinem Rücktritt als Präsident Kirgistans am 15. Oktober hatte Sooronbaj Dscheenbekow ein Abkommen mit Russland über das Eisenbahnprojekt zwischen China, Kirgistan und Usbekistan angekündigt. Im Interview mit dem Radiosender „Birintschi Radio“ hatte Sooronbaj Dscheenbekow am 19. September

In einer Fernsehansprache hat Kirgistans Präsident Sooronbaj Dscheenbekow seinen Rücktritt angekündigt, um weitere Gewalt zu vermeiden. Sooronbaj Dscheenbekow tritt zurück. Zehn Tage nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Parlamentswahlen an, die große politische Turbulenzen ausgelöst hatten, hat Kirgistans Präsident in einer

Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell hat Kirgistans Präsidenten Sooronbaj Dscheenbekow als "die einzige legitime Autorität" im Land bezeichnet. Somit erkennt er den Interimspremierminister Sadyr Dschaparow nicht an. Während die politischen Turbulenzen in Kirgistan

Während sich Kirgistan seit dem 5. Oktober in einer revolutionären Situation befindet und die Parlamentswahlen angefochten wurden, kam das Parlament am 10. Oktober zusammen, um den frisch aus dem Gefängnis befreiten Sadyr Dschaparow zum Premierminister zu wählen. Seine Wahl wird

Nachdem die heterogene Opposition drei Tage lang erfolglos improvisiete, kehrte Kirgistans Präsident Sooronbaj Dscheenbekow am 9. Oktober auf die Bühne zurück - entschlossen, die Situation wieder in die Hand zu nehmen. Am Folgetag wurde bei einer außerordentlichen Parlamentssitzung Sadyr Dschaparow

Kirgistan steckt die ganze Woche bereits in politischen Unruhen, teils ist von einer dritten Revolution die Rede. In Analysen werden die Ereignisse oft auf lokale Eigenheiten zurückgeführt. Aber es lassen sich auch viele globale Verbindungen ziehen, so dass auch wir

Während in der Hauptstadt Bischkek im Nachgang der Wahl am 4. Oktober revolutionäre Aufstände tobten, fanden auch in den Regionen des Landes Unruhen statt. Im Zentrum der Ereignisse stehen dabei Goldminen und Kohlebauwerke, die besetzt und geplündert worden sind.

In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober nahmen Demonstrierende in Bischkek das Parlament sowie mehrere Verwaltungen ein. Die Ergebnisse der Parlamentswahl wurden annulliert. Nach 2005 und 2010 könnte in Bischkek nun eine dritte Revolution anstehen. Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen

Am 4. Oktober wurde in Kirgistan ein neues Parlament gewählt. Als Wahlsieger gehen fast ausschließlich vermeintlich regierungstreue Parteien hervor. Am Folgetag erkennen mehrere Parteien die Ergebnisse nicht an, Tausende protestieren gegen Wahlfälschungen.   „Die Kasachen sind wahrscheinlich einmal mehr schockiert vom

In den letzten Jahren haben junge Frauen in fast allen Ländern Zentralasiens kleine Revolutionen entfacht. Wohin kann diese Entwicklung führen? Dieser Kommentar erschien am 19. Juli im russischsprachigen Original bei Asia-Plus. Wir übersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.   Oben-ohne

In Kirgistan gibt es im Vorlauf der Parlamentswahl gleich mehrere Analysen und Instrumente, die sich ausführlich mit den Parteiprogrammen auseinandersetzen. Eines davon ist der Shailoo-Mat, entwickelt nach dem Modell des Wahl-o-Mats. Über dessen Hintergründe spricht der Projektmanager Oliver Müser im

Anfang 2020 war Angola das Land mit den höchsten Schulden gegenüber China. Die Schulden des afrikanischen Landes beliefen sich auf fast 25 Milliarden US-Dollar. Der Experte Temur Umarov meint gegenüber Kun.uz, dass die finanzielle Situation einiger zentralasiatischer Staaten trotz der

Im Mai hat die Asiatische Entwicklungsbank Darlehen und Zuschüsse für zentralasiatische Länder angekündigt, die von den Auswirkungen des Coronavirus schwer getroffen wurden. Vier der fünf Länder in der Region haben davon profitiert.  Es ist eine echte Welle der Unterstützung. Zwischen dem

Das feministische Festival FemAgora lädt fünf Wochen lang AktivistInnen aus Zentralasien dazu ein, sich auszutauschen, zu diskutieren und sich miteinander zu solidarisieren. Ein paar Eindrücke von dem Festival und dem, was FeministInnen in Zentralasien bewegt. Dieses Jahr sind der August und

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Der jüngste militärische Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan hat zu einer neuen geopolitischen Situation im postsowjetischen Asien geführt. Die Staaten Zentralasiens hielten sich während der Kämpfe zwar äußerst zurück – Fachleute sind jedoch der Auffassung, dass die Konsequenzen von Krieg und Frieden im Kaukasus auch

Diese Filme aus Zentralasien lohnt es sich zu schauen. Allein schon deshalb, weil sie von Regisseurinnen gemacht wurden. Der Artikel erschien bei Asia-Plus am 26. September, anlässlich des feministischen Online-Festivals FemAgora. Wir übersetzen den Text zusammengefasst mit freundlicher Genehmigung. Vom 21.-26. September stellten die Organisatoren des

Internationale Menschenrechtsorganisationen haben Usbekistan aufgerufen, die Strafbarkeit von Homosexualität abzuschaffen. Der folgende Artikel erschien am 10. Dezember 2020 auf Fergana News. Wir übersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben gleich mehrere Menschenrechts-NGOs die usbekische Führung dazu aufgerufen,

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