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	<title>podrobnouz, Author at Novastan Deutsch</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>podrobnouz, Author at Novastan Deutsch</title>
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		<title>Das Schlangenamulett des alten So’x – ein einzigartiger archäologischer Fund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 21:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesisches Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Ferghana]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiköpfige Schlange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das chinesische Neujahrsfest beginnt am 29.1.2025 unter der dem Zeichen der Schlange, besser gesagt der Gr&#xFC;nen Holzschlange. Haben Sie sich bereits damit vertraut gemacht, was die k&#xFC;nftige Herrin des Jahres verspricht? In diesem Artikel gehen wir einem besonderen usbekischen Artefakt auf die Spur. W&#xE4;hrend dem chinesischen Kalender in Deutschland eine recht marginale Bedeutung zukommt, genie&#xDF;t [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Das chinesische Neujahrsfest beginnt am 29.1.2025 unter der dem Zeichen der Schlange, besser gesagt der Grünen Holzschlange. Haben Sie sich bereits damit vertraut gemacht, was die künftige Herrin des Jahres verspricht? In diesem Artikel gehen wir einem besonderen usbekischen Artefakt auf die Spur.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Astrologie">chinesischen Kalender</a> in Deutschland eine recht marginale Bedeutung zukommt, genießt er in vielen Regionen Zentralasiens größere Aufmerksamkeit. Viele Städte organisieren Neujahrsfeierlichkeiten, Zeitungen diskutieren und deuten die Bedeutung des Jahrestieres und vielerorts entsteht ein spiritueller Dialog. In Usbekistan spielen sicher auch die zunehmenden Bildungspartnerschaften mit China eine nicht unbedeutende Rolle. Nun geht das Jahr des kreativen und fantasievollen Drachen dem Ende zu und macht Platz für die Schlange. Symbolisiert sie in christlich geprägten Gesellschaften meist das Böse schlechthin, steht sie als Teil der zwölf chinesischen Tierkreiszeichen <em>a priori</em> für Weisheit und Schönheit [Anm. d. Ü.].</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Usbekische Forscherinnen und Forscher assoziieren das diesjährige Jahrestier mit einem besonderen archäologischen Fundstück, das ein bis heute ungelöstes Rätsel trägt: die zweiköpfige So‘x-Schlange. Der einzigartige Fund ist ein heiliges Zeichen der alten Geschichte Usbekistans. Tursunali Kuziyev, stellvertretender Direktor der Agentur für kulturelles Erbe Usbekistans und Kunstschaffender teilte sein Wissen hierzu mit <a href="https://podrobno.uz/">Podrobno.uz</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wiege der Zivilisation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das im Fergana-Tal gelegene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/So%CA%BBx">So’x</a> hebt sich geographisch und historisch vom Rest des Landes ab. Es liegt in einer usbekischen Exklave, die vollständig von kirgisischem Territorium umgeben ist und gilt als Wiege der Zivilisation. Hier treffen sich Geschichte und Mystik, unter der Erde sprudeln lebensspendende Quellen, die vom ewigen Schnee des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alaigebirge">Alaigebirges</a> gespeist werden. Nahe der <a href="https://www.shh.mpg.de/2261566/caves-of-central-asia">Sel‘Ungur-Grotten</a> fanden Archäologen Überreste eines Menschen, der vor 1,5 Millionen Jahren gelebt haben soll. Sie nannten ihn „Ferganatrop“, das wie der linguistische Begriff „Tropus“ auch auf ein Sinnbild, eine Richtung verweist, also „auf Fergana gerichtet“ [Anm. d. Ü.].</p>



<p class="wp-block-paragraph">So’x war einst mehr als nur eine einfache Siedlung, sondern bereits im ersten Jahrtausend v. Chr. eine große Stadt. Dies belegen Zeugnisse der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hud%C5%ABd_al-%CA%BF%C4%80lam">„Hudūd al-ʿĀlam“-Schrift</a> und Hinweise arabischer Reisender aus dem 10. Jahrhundert. Selbst <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Babur">Babur Chan</a>, der Gründer des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mogulreich">Mogulreichs</a>, beschrieb So‘x als wichtiges Zentrum. Nach seiner Eroberung Samarkands Anfang des 16. Jahrhunderts verbrachte er dort ein Jahr, bevor er nach Kabul aufbrach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 12. bis 8. Jahrhundert v. Chr. erblühte zudem die Kultur in So’x. Archäologische Funde aus dieser Zeit zeugen von einem für damalige Verhältnisse hohen Lebensstandard und  von bemerkenswerten handwerklichen Fertigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entdeckungen aus den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hunnen">hunnischen</a> Katakomben lassen außerdem auf Bestattungsriten und Glaubensvorstellungen schließen, die im dritten und vierten Jahrhundert vorherrschten. Dadurch erhalten wir einen Einblick in die geistige Welt unserer Vorfahren und ihre Vorstellungen von Leben und Tod.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Jahrtausende altes Geheimnis</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Schatz liegt jedoch zweifellos im ältesten Artefakt dieses Ortes – dem so genannten „So‘x-Amulett“, das Ende des 19. Jahrhunderts gefunden wurde. Es zeigt eine aus Jade gefertigte, zweiköpfige Schlange, Die Schlangenköpfe, die sich mit geöffneten Mäulern ansehen, warenwohl ursprünglich mit Edelsteinen verziert. &nbsp;Doch haben sie bis heute eine starke Ausdruckskraft und tragen zudemsymbolische Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/panorama/die-ungewoehnlichsten-archaeologischen-funde-in-zentralasien/">Die Ungewöhnlichsten archäologischen Funde Zentralasiens</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stammt das Amulett aus der Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.). Damit ist es älter als die meisten vergleichbaren Artefakte, die in anderen Teilen der Welt bei Ausgrabungen auftauchten. Dies macht das Schlangen-Amulett zu einem interessanten Forschungsgegenstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl es kaum größer als ein Schulheft ist, bringt das Artefakt fünf Kilogramm auf die Waage. Es ist dauerhaft im Staatlichen Geschichtsmuseum von Usbekistan ausgestellt, war jedoch auch mehrfach auf Weltausstellungen zu sehen. und eroberte dort die Herzen von Antiquitätenliebhaberinnen und -liebhabern: erstmals im <a href="https://www.metmuseum.org/">New Yorker Metropolitan Museum of Art</a> (2003), später im Pariser Louvre (2022-2023) und zuletzt der <a href="https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/archaeologische-schaetze-aus-usbekistan/">Berliner James-Simon-Galerie (2023-2024)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscherinnen und Forscher nehmen an, dass es sich bei dem Amulett um ein göttliches Wappen mächtiger Herrscher handelt, die vor fast fünftausend Jahren im florierenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilaya">Fergana-Wilaya</a> in Usbekistan regierten. Die zwei Köpfe der Schlange symbolisierten möglicherweise eine doppelte Macht, die Einheit zweier Gegensätze &#8211; Weisheit und Schutz. Noch immer bemühen sich Wissenschaftler mehr über die Bedeutung des mysteriösen Amuletts herauszufinden..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist diese Schlange ein Fenster in die Vergangenheit, das uns zeigt, wie Geschichte und Mythologie, Symbolik und Realität zu jener Zeit ineinander verwoben waren? Für mich persönlich ist sie eine Erinnerung daran, dass die Weisheit der Generationen über Jahrhunderte hinweg weiterlebt. Dass wahre Schätze nicht nur materiell sind, sondern auch im Wissen um unsere Vergangenheit stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist das Jahr der Schlange eine großartige Gelegenheit, sich selbst weiterzuentwickeln und in die Geheimnisse der Geschichte einzutauchen, die wie Edelsteine darauf warten, entdeckt zu werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Podrobno.uz </strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Überarbeitet und Übersetzt aus dem <a href="https://podrobno.uz/cat/obchestvo/zmeinyy-amulet-kakie-tayny-khranit-unikalnaya-arkheologicheskaya-nakhodka-vremen-drevnego-sokha/">Russischen </a>von Arthur Siavash Klischat</strong></p>



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		<title>Fahrradfahren in Usbekistan – Interview mit einem Extremsportler</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/fahrradfahren-in-usbekistan-interview-mit-einem-extremsportler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 10:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Radsport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistan, Taschkent: Hallo Herbst, tsch&#xFC;ss Tschillja! So nennen die Usbekistaner ihren Hochsommer, der mit l&#xE4;hmenden Temperaturen &#xFC;ber 40&#xB0; Celsius aufwartet. Die k&#xFC;hlere Luft treibt die Menschen in die Berge und Nationalparks, um die vielf&#xE4;ltige Natur ihrer Heimat zu erkunden, und kurbelt den Tourismus an. Und wer beim Stichwort Kurbeln nicht nur ans Reisen, sondern auch [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Usbekistan, Taschkent: Hallo Herbst, tschüss Tschillja! So nennen die Usbekistaner ihren Hochsommer, der mit lähmenden Temperaturen über 40° Celsius aufwartet. Die kühlere Luft treibt die Menschen in die Berge und Nationalparks, um die vielfältige Natur ihrer Heimat zu erkunden, und kurbelt den Tourismus an. Und wer beim Stichwort Kurbeln nicht nur ans Reisen, sondern auch ans Radfahren denkt, der liegt hier goldrichtig, denn in diesem Interview verrät der Extremsportler und Mountainbiker Umid Salamullayev die besten Radrouten und weist auf Vorzüge und Gefahren beim Radeln hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum sollte der Ottonormalverbraucher auf das Rad umsteigen, wenn er in der freien Natur unterwegs ist?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fahrrad bietet als Verkehrsmittel sowohl in der Stadt als auch in den Vororten eine Reihe von Vorteilen. Erstens  trainiert es verschiedene Muskelgruppen und wirkt sich insgesamt positiv auf die Gesundheit aus. Zweitens spart es Geld, denn statt Treibstoff braucht es nur die Kraft des Fahrers. Dieser selbst über seinen Fahrstil entscheiden, um im Nu sein gewünschtes Ziel zu erreichen. Zuletzt ist es auch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: Es ist wichtig, die Natur zu schützen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist Radfahren in Usbekistan beliebt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Überraschenderweise schon. In den letzten Jahren hat das Interesse am Radfahren und am Radtourismus zugenommen, vor allem im Frühling und im Herbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/panorama/rugby-in-kirgistan-ein-hoffnungsvoller-aufschwung/">Rugby in Kirgistan: ein hoffnungsvoller Aufschwung</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin einige Male Fahrern begegnet, die mit dem Rad von der Hauptstadt Taschkent bis in den Oblast Tash und wieder zurück fahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfügt Usbekistan über die nötige Infrastruktur für solche Ausflüge und Reisen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Städten ist das ein leidiges Thema, da lässt der Ausbau der Radwege noch zu wünschen übrig. Sicher wurde das Netz in den letzten zwei bis drei Jahren ausgebaut, doch es ist noch viel Luft nach oben. Der Überlandverkehr ist ebenfalls eine Zumutung: Die Bürgersteige bieten keinen Schutz, weder für Fußgänger noch für Radfahrer, beide sind der Gefahr des Autoverkehrs ausgesetzt. Und wer kennt nicht den Fahrstil unserer Landsleute? Wenn man das überhaupt Stil nennen kann. Pro Saison werden sicher fünf meiner Kollegen Opfer rücksichtsloser Autofahrer und brauchen lange, um sich von den Unfällen zu erholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Vorteile und Besonderheiten bietet Usbekistan als Radreiseziel im Vergleich zu anderen zentralasiatischen Ländern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall die Gastfreundschaft! Jede Fahrt ist ein potenzielles Erlebnis mit Einheimischen. Sie fragen mich, ob ich Hilfe bräuchte, und laden mich zu nach Hause zum Essen ein. Außerdem ist die Vielfalt der Felsreliefs und gut befahrbaren Straßen beeindruckend: Diese reichen von Serpentinen bis hin zu endlosen Geraden durch die Wüste. </p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es „Hotspots“ des Radtourismus? Gibt es Orte, die im Frühling, Sommer oder Herbst besonders beliebt sind?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptstädter können sich am Taschkenter See oder rund um die Stadt Sukok austoben. Dort befinden sich die beliebtesten Routen, am Wochenende fahren viele dorthin. Gut erreichbar und sehr beliebt ist auch der Bezirk Bostanlyk. Man schwingt sich entweder aufs Rad oder nimmt die Regionalbahn, steigt in <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Xo%CA%BBjakent">Xoʻjakent</a> aus und von dort geht es auf eigene Faust weiter nach Charvak und zu den Serpentinen in den Bergen. Das ist mit Abstand die beliebteste Sommertour, die Radler besetzen förmlich alle Züge!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Strecken empfehlen Sie Radfahrern und warum?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einfachheit halber unterteile ich meine Tipps in drei Kategorien:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leicht: Darunter fällt die besagte Route Taschkent &#8211; Sukok. Eine schöne grüne, von Weinbergen gesäumte Strecke mit wenigen Anstiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittel: Die Route von Xoʻjakent oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%CA%BBazalkent">G‘azalkent</a> nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chimgon">Chimgan</a>. Der Straßenverlauf ist hier etwas steiler und die Beine ermüden schneller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwer: Die Runde um den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chorvoq">Chorvoq-Stausee</a>. Die Teilstrecke um Chimgan ist wegen der Serpentinen, der Höhenlage und der hohen Luftfeuchtigkeit anspruchsvoll.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche klimatischen Besonderheiten in Usbekistan sollten Radfahrer beachten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Klimatisch gesehen ist Usbekistan wie gemacht zum Radfahren, und zwar aus dreierlei Gründen: geringe Niederschläge, viele Sonnentage und warme Temperaturen. Im Sommer, wenn die Temperaturen besonders ansteigen, sollte jeder die folgenden Dinge dabeihaben: einen Helm mit Visier, leichte langärmlige, atmungsaktive Kleidung und genügend Wasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf welche Gefahren müssen Radfahrer auf den Wegen gefasst sein?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Natur sind Fahrbahnschäden die größten Risikofaktoren, dazu gehören Auswaschungen, Schlaglöcher und andere Verformungen. Ebenso gefährlich sind Tiere, vor allem Hunde, die häufig in der Nähe von Dörfern, Bauernhöfen und weidenden Tierherden anzutreffen sind. Nicht selten greifen sie vorbeifahrende Radfahrer an. Und zu guter Letzt ist da noch der berüchtigte Autoverkehr. Es gilt also aufmerksam zu sein und auch parkenden Autos auszuweichen: Kaum ein Fahrer schaut auf die Straße, bevor er die Tür öffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Ausrüstung brauche ich für Fahrradtouren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eintägige Touren reichen Wasser, eine Kleinigkeit zu Essen, Werkzeug, Regenschutz, eine Taschenlampe, eine Powerbank und etwas Geld aus. Bei Mehrtagestouren kommen noch Zelt, Schlafsack und Gaskocher hinzu.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Ewgenij Odintzow</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Russischen von Arthur Siavash Klischat</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Womit haben die usbekischen Monostädte zu kämpfen?</title>
		<link>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/womit-haben-die-usbekischen-monostaedte-zu-kaempfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 08:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Monostadt]]></category>
		<category><![CDATA[Moynoq]]></category>
		<category><![CDATA[Muynak]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Monost&#xE4;dte sind w&#xE4;hrend der Sowjetzeit in allen Teilrepubliken entstanden. Was zeichnet sie bis heute aus? Und wo liegen die Probleme, aber auch die Chancen der Monost&#xE4;dte Usbekistans? Podrobno.uz ist dieser Frage nachgegangen. Zwar sind die Probleme der Monost&#xE4;dte, geschweige denn das Konzept einer Monostadt, noch nicht in aller Munde. Dennoch gibt es sie. Vorweg darum [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Monostädte sind während der Sowjetzeit in allen Teilrepubliken entstanden. Was zeichnet sie bis heute aus? Und wo liegen die Probleme, aber auch die Chancen der Monostädte Usbekistans? Podrobno.uz ist dieser Frage nachgegangen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar sind die Probleme der Monostädte, geschweige denn das Konzept einer Monostadt, noch nicht in aller Munde. Dennoch gibt es sie. Vorweg darum als kurze Definition: Als Monostadt werden Orte bezeichnet, dessen Gründung eng an das Bestehen ansässiger stadtbildender Unternehmen und damit an Arbeitsplätze geknüpft sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monostädte finden sich in vielen ehemaligen Mitgliedsstaaten der Sowjetunion wieder. Sie entstanden aus vielerlei Gründen, sei es im Zuge der Industrialisierung in den 30ern, aufgrund der Evakuierung von Unternehmen während des Zweiten Weltkriegs oder als Teil eines kriegsindustriellen Plans wie im Atom- oder Kosmos-Sektor. Charakteristisch für usbekische Monostädte ist ihre geographische Nähe zu großen Vorkommen von Bodenschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Sowjetunion entstanden sie meist weit entfernt von den Absatzmärkten oder waren extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Nach dem Umstieg auf die Marktwirtschaft verstärkte das die Probleme maßgeblich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Monostadt ist nicht gleich Monostadt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Usbekistan hat sich den Problemen der Monostädte bislang noch nicht angenommen. Allerdings kommt es aktuell zu Investitionen im Rahmen einer Stadtentwicklungsreform, die auf eine höhere Attraktivität der betroffenen Städte abzielt. Der Präsident [<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev">Shavkat Mirziyoyev</a>, Anm. d. Red.] verordnete im Zuge des <a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/reisefuehrer-fuer-das-neue-usbekistan/">Programms</a> <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/zentralasien-2030-die-zukunft-der-printmedien-in-usbekistan/">„Usbekistan – 2030“</a> verschiedene Aufgaben: Der Bau von einer Million Wohnungen, die Anlegung von 100 Parks im Style des „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Yangi_O%CA%BBzbekiston">Neuen-Usbekistan-Parks</a>“ in Taschkent [der anlässlich des 30. Unabhängigkeitsjubiläums eingeweiht wurde, Anm. d. Ü.], der Ausbau der Wohnungen von 200.000 Familien sowie der Bau von Sozialwohnungen, in denen 140.000 Familien Platz finden sollen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die usbekischen Monostädte lassen sich in zwei Kategorien aufsplitten. Die erste zählt eine beachtliche Menge geschlossene, einst stadtbildende Unternehmen. Die ehemaligen Arbeitskräfte zogen unterdessen nicht weg, woraufhin sich das Stadtbild wandelte: Die Einwohner suchten hier nicht mehr nur Arbeit, sondern auch das städtische Miteinander. In diese Kategorie fallen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Krasnogorsk,_Uzbekistan">Krasnogorsk</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Taschkent">Provinz Taschkent</a>), <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uyg%CA%BBursoy">Uygʻursoy</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Namangan">Provinz Namangan</a>), <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Janubiy_Olamushuk">Janubiy Olamushuk</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Andijon">Provinz Andijon</a>), <a></a><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Qo%CA%BBytosh">Qoʻytosh</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Jizzax">Provinz Jizzax</a>) und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Langar,_Navoiy_Region">Langar</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Navoiy">Provinz Navoiy</a>) Das dort zu beobachtende und nicht sinkende Bevölkerungswachstum ist mit der allgemeinen Migration in Richtung Monostädte zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die meisten Monostädte winken weniger mit Arbeitsplätzen in der Industrie, sondern mit einem verhältnismäßig angenehmen Lebensstandard auf Kosten der mangelnden städtischen Infrastruktur“</em>, erklärt der Experte Shahongir Ismatov, Mitarbeiter des Lehrstuhls für Geografie an der Pädagogischen staatlichen Universität von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chirchiq">Chirchiq</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Kategorie der Monostädte kommt es zu einem Austausch der ehemaligen arbeitenden Bevölkerung durch eine weniger produktive Gesellschaftsschicht. Kurz, in solche Monostädte ziehen die, deren Budget für ein Leben in der Großstadt nicht ausreicht. In der Folge erwachsen bedrückende Städte, die Menschen mit geringem Einkommen beherbergen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Entwicklung der Monostädte</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Experten sehen das Aufkommen der Monostädte in einem Abklingen der kommerziellen Aktivität begründet. Dieser sei mit einem breiteren Tourismus- und Freizeitangebot entgegenzuwirken. Die Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Yangiobod">Yangiobod</a> hat sich beispielsweise zu einem Tourismusmagnet entwickelt. Eine nicht unwesentliche Rolle spielten hierbei die Nähe zur Hauptstadt Taschkent sowie die Nähe zur Natur und das hierdurch entstehende Freizeitangebot.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Eine solche Entwicklung ist perspektivisch auch auf weitere Städte wie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Krasnogorsk,_Uzbekistan">Krasnogorsk</a></em><em>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xonobod">Hanabad</a></em><em>, Qoʻytosh, <a href="https://central-asia.guide/uzbekistan/destinations-uz/shahrisabz/katta-langar/">Langar</a></em><em> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sharg%CA%BBun">Sharg´un</a></em><em> übertragbar“</em>, ist sich der Experte sicher. <em>„Hierfür ist aktive Unterstützung seitens der Unternehmer, die Bereitstellung von Sonderkrediten, steuerliche Vorzüge und weitere finanzielle Unterstützung von Nöten.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben in der Monostadt: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/leben-in-der-monostadt/">Leben in der Monostadt</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Essenziell sei außerdem eine Modernisierung des Verkehrssystems, der sozialen Infrastruktur und der öffentlichen Dienstleistungen sowie ein besserer Umgang mit der Umwelt. Dabei soll auch der Industrietourismus nicht zu kurz kommen: Einige Reisende hatten ausdrücklich den Wunsch geäußert, die Sprengungen in der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Muruntau_gold_deposit">Muruntau-Mine</a> zu Gesicht zu bekommen. Dort wäre es möglich, die Etappen des Goldabbaus von A bis Z zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mo%CA%BBynoq">Moʻynoq</a> geht als gutes Beispiel voran: Einst barg sie eine gigantische Konservenfabrik, in der sogar Fisch aus dem Atlantik verarbeitet wurde. Aufmerksamkeit zog die Stadt in den letzten Jahren jedoch durch das breite Freizeitangebot auf sich. So richtete sie nicht nur das Festival <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/stihia-wie-stehen-die-einheimischen-zu-dem-elektrofestival-auf-dem-grund-des-aralsees/">Stihia</a> für elektronische Musik, Kunst und Wissenschaft aus, sondern auch die Usbekische Autorallye-Meisterschaft. Die Strecke führte dabei über den Grund des einst riesigen <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/">Aralsees</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbilder im Ausland</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erste positive Effekte lassen sich schon mit einem kleinen Budget erreichen. Dazu braucht es lediglich den Willen und etwas Fantasie. Die russische Stadt <a href="https://mdz-moskau.eu/myschkin-besuch-in-der-guten-alten-zeit/">Myschkin</a> im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Jaroslawl">Gebiet Jaroslawl</a> empfängt jährlich zehntausende Touristen, die allesamt die Mäusesammlung (russ. <em>Mysch</em> = Maus, Anm. d. Übersetzers) im weltweit einzigen Mäusemuseum bestaunen wollen. Nach der Besichtigung folgt meist ein Spaziergang durch die Gässchen der gut erhaltenen Handelsstadt, bevor sie bei den lokalen Künstlern noch ein Mitbringsel aufstöbern. Es scheint, als wäre die Zeit hier stehengeblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Probleme der Monostädte sind in vielen Ländern die gleichen. 2014 zählte die Stiftung zur Entwicklung der Monostädte in Russland 319 Monostädte. In den ersten fünf Jahren nach Beginn verschiedener Programme sowie Investitionen in Höhe von 21,7 Milliarden Euro entstanden dort 406.000 Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/was-aus-der-geschlossenen-stadt-zelinograd-25-wurde/">Was aus der geschlossenen Stadt Zelinograd-25 wurde</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es um staatliche Unterstützung und Investitionen, lohnt sich auch ein Blick nach Deutschland: Hier hat man einem der ehemals größten Bergwerken mit einer Umwandlung zum Museum neues Leben eingehaucht [gemeint ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Zollverein">Zeche Zollverein</a>, Anm. d. Red.]. Sogar Ausstellungen und gutbesuchte Festivals finden dort statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien kämpfte schon in den 70ern und 80ern mit den Problemen der Monostädte. Damals schlossen zahlreiche Unternehmen krisenbedingt ihre Tore, woraufhin sich die Politik gezwungen sah, ihre wichtigsten wirtschaftlichen Pfeiler zu diversifizieren. Experten verweisen hierbei immer wieder auf Glasgow. Dort entstanden mit dem neuen Kurs 50.000 Arbeitsplätze. Aktuell stellt der Dienstleistungssektor der Stadt sogar mehr als 90 Prozent der städtischen Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Experte Ismatov ist sich sicher, dass die früchtebringenden Projekte anderer Länder auch der Entwicklung usbekischer Monostädte dienlich sind, passt man sie nur den örtlichen Gegebenheiten an.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Podrobno.uz</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem <a href="https://podrobno.uz/cat/obchestvo/ot-krasnogorska-do-muynaka-chto-ne-tak-s-razvitiem-monogorodov-uzbekistana/">Russischen</a> von Arthur Siavash Klischat</strong></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/womit-haben-die-usbekischen-monostaedte-zu-kaempfen/">Womit haben die usbekischen Monostädte zu kämpfen?</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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		<title>25. Jahrestag der Tragödie: Was geschah bei den Terroranschlägen von Taschkent?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 16:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Islom Karimov]]></category>
		<category><![CDATA[Taschkent]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>16 Menschen starben am 16. Februar 1999 bei Terroranschl&#xE4;gen in Usbekistans Hauptstadt Taschkent. Laut offizieller Version war der Anschlag das Werk von Terroristen. Doch es gibt auch andere Meinungen. Anl&#xE4;sslich des 25. Jahrestages stellt Podrobno.uz vier Versionen der Ereignisse kurz vor. Am Morgen des 16. Februar 1999, vor genau 25 Jahren, ereigneten sich in verschiedenen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>16 Menschen starben am 16. Februar 1999 bei Terroranschlägen in Usbekistans Hauptstadt Taschkent. Laut offizieller Version war der Anschlag das Werk von Terroristen. Doch es gibt auch andere Meinungen. Anlässlich des 25. Jahrestages stellt Podrobno.uz vier Versionen der Ereignisse kurz vor.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen des 16. Februar 1999, vor genau 25 Jahren, ereigneten sich in verschiedenen Teilen Taschkents <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bombenanschläge_in_Taschkent_1999">fünf gewaltige Explosionen</a>. Der offiziellen Version zufolge kostete der größte Terroranschlag in der Geschichte Usbekistans 16 Menschen das Leben. Annähernd 150 Personen wurden verletzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Angriff der Terroristen galt Regierungseinrichtungen: Mit Sprengstoff gefüllte Autos explodierten in der Nähe des Innenministeriums, neben dem Hochhaus der Nationalbank sowie in der Nähe einer der V-förmigen Stützen des Regierungsgebäudes am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mustaqillik_Maydoni">Mustaqillik Maydoni</a> [Unabhängigkeitsplatz, Anm. d. Red.]. Dort sollte eine Sitzung des Ministerkabinetts beginnen, bei der auch [der damalige Präsident Usbekistans, Anm. d. Ü.] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islom_Karimov">Islom Karimov</a> anwesend sein sollte.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Abend des 16. Februar 1999 erklärte Karimov im nationalen Fernsehen, dass das Ziel des von religiösen Extremisten organisierten Terroranschlags er selbst sei, da eine der Explosionen in der Nähe des Gebäudes stattfand, wohin er gerade unterwegs war. Der erste Präsident Usbekistans machte radikale Islamisten für den Terroranschlag verantwortlich. Diese seien mit seinem Kurs hin zu einem säkularen Staat unzufrieden gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternative Versionen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings tauchten auch andere Versionen auf, die von ausländischen Expert:innen und Medien vorgebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine davon: Die Explosionen seien die Rache ehemaliger hochrangiger Beamter, die während Karimovs Kampf gegen die Korruption ihre „warmen“ Jobs verloren hatten. Doch die meisten dieser „Opfer“ wurden nie vor Gericht gestellt. Sie versteckten sich und hätten einen solchen Schritt nicht gewagt. Darüber hinaus kontrollierte Karimov die Lage im Land streng und die ehemaligen Beamten standen unter strenger Aufsicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der Organisation des Anschlags, eindeutig von professioneller Hand, gab es auch eine Version, dass der Terroranschlag von Geheimdiensten organisiert worden sei. Aber wessen Geheimdienst führte die Explosionen herbei? Einige Analyst:innen sahen eine Spur nach Russland. Angeblich gefiel Russland Karimovs Rückzug aus dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_Unabhängiger_Staaten">GUS</a>-Vertrag über kollektive Sicherheit nicht. Andere deuteten auf die Türkei, da Karimov ihre Versuche, alle Turkvölker zu vereinen, torpedierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/panorama/die-geschichte-von-jasliq-wofuer-eines-der-grausamsten-gefaengnisse-der-welt-beruechtigt-ist/"><strong>Die Geschichte von Jasliq: Wofür eines der grausamsten Gefängnisse der Welt berüchtigt ist</strong></a><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wiederum andere Expert:innen verknüpften die Explosionen im Februar mit den darauffolgenden Batken-Ereignissen, die sich auf dem Territorium Tadschikistans ereigneten. Dabei kam es zu mehreren militärischen Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Truppen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juma_Namangani">Juma Namangani</a>, dem Anführer der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Bewegung_Usbekistan">Islamischen Bewegung Usbekistans</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, den ermittelnden Behörden zufolge wurde der Terroranschlag von Islamisten organisiert. Dabei wurde auch festgestellt, dass einige von ihnen in Tschetschenien im Lager des Feldkommandanten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_al-Chattab">Ibn al-Chattab</a> ausgebildet worden seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Im </em><a href="https://podrobno.uz/cat/obchestvo/chetvert-veka-posle-tragedii-versii-terakta-16-fevralya-1999-goda-v-tashkente/"><em>Originalbeitrag</em></a><em> befinden sich weitere Bilder.</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Podrobno.uz</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Perestroika auf Usbekisch: Der Politologe Farchod Tolipow über die Reformen des neuen Präsidenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 18:15:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Perestroika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[Shavkat Mirziyoyev]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Reformen des neuen Pr&#xE4;sidenten Usbekistans Schawkat Mirsijojew umfassen schrittweise alle Bereiche der Gesellschaft. Das Wichtigste sei den richtigen strategischen Kurs zu w&#xE4;hlen und beizubehalten, meint der Politologe Farchod Tolipow. &#x201E;Es gab nie Reformen ohne Probleme. Trotz einiger Fehler finde ich den neuen Kurs richtig. Und er wird beibehalten&#x201C;, sagte Tolipow im Interview mit der [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Reformen des neuen Präsidenten Usbekistans </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shavkat_Mirziyoyev"><strong>Schawkat Mirsijojew</strong></a><strong> umfassen schrittweise alle Bereiche der Gesellschaft. Das Wichtigste sei den richtigen strategischen Kurs zu wählen und beizubehalten, meint der Politologe Farchod Tolipow. „<em>Es gab nie Reformen ohne Probleme. Trotz einiger Fehler finde ich den neuen Kurs </em></strong><strong><em>richtig. Und er wird beibehalten</em></strong><strong>“, sagte Tolipow im Interview mit der Nachrichtenagentur </strong><a href="http://podrobno.uz/cat/politic/tolipov-v-uzbekistane-poyavyatsya-alternativnye-politicheskie-sily-nado-podozhdat-/"><strong>Podrobno.uz</strong></a><strong>. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Laut Tolipow führen weitreichende Reformen stets zum Erwachen von Gesellschaftsschichten, die sich bis dahin in einem relativen Schlaf befunden haben<em>. „Es gibt immer verschiedene politische Kräfte mit eigenen Interessen. Wachen die progressiven Kreise auf, so tun dies auch die reaktionären. Ich will nicht direkte Parallelen ziehen, aber das Schicksal der </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perestroika"><em>Perestroika</em></a><em> in der Sowjetunion unter </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow"><em>Gorbatschow</em></a><em> stellt ein anschauliches Beispiel für uns dar“</em>, merkt der Politologe an. <em>„Wie hinlänglich bekannt ist, fiel Gorbatschow den eigenen Reformen zum Opfer.“</em></p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-ein-regionaler-katalysator-fur-wandel-und-wirtschaftliche-entwicklung/">Usbekistan: Ein regionaler Katalysator für Wandel und wirtschaftliche Entwicklung?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das geschah nicht, weil die Reformen schlecht oder fehlerhaft waren. Gorbatschow befand sich laut Meinung des Experten unter doppeltem Beschuss. Auf der einen Seite standen die Reformer, Demokraten und Liberale, die ihn für seine Langsamkeit kritisieren. Der konservative Flügel, das Politbüro, behauptete hingegen mit seiner alten Weltsicht, dass das Land nicht bereit für Reformen sei und man mit der Demokratie nichts überstützen solle, und hielt ihn zurück. Unter diesen Umständen befand sich Gorbatschow zwischen zwei Extremen und versuchte einen ausbalancierten Kurs zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Ich hoffe, dass es bei uns solche Extreme und Kataklysmen nicht geben wird. Es ist klar, dass die Reformen früher oder später verschiedene Kräfte in der Gesellschaft wecken werden, die dann die Ereignisse unterschiedlich bewerten und interpretieren. Unter solchen Umständen ist es unumgänglich, dass die Führung den strategischen Kurs hält“</em>, merkt Tolipow an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einen Weg zurück gibt es nicht<br />
</strong>Der Experte merkt an, dass derzeit <em>„ein wirklich ausbalancierter, gemächlicher, schrittweiser Prozess, der den Großteil der Gesellschaft zufriedenstelle“</em>, vonstatten geht<em>. „Wichtig ist, dass diese Reformen, die bei genauer Betrachtung schrittweise von einem Bereich in den anderen übergehen, letzten Endes sich als harmonisch erweisen“</em>, hebt er hervor.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistans-offnung-und-ihre-roten-linien/">Usbekistans Öffnung und ihre „roten Linien“</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens ist bekannt, dass die ersten Schritte mit Personaländerungen begannen, was sich auf die administrative Reform auswirkte. Als nächstes ist die Wirtschaft dran, wo sich eine Menge Probleme angehäuft haben. Auch über die Steuerpolitik wird geredet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Hier darf man nicht zurückgehen. Erste Schritte im Bereich politischer Reformen wurden gegangen. Es werden immer mehr alternative politische Sichtweisen zu hören sein und alternative politische Kräfte und Parteien auftauchen</em><em>. Der Reformprozess wird im Bereich der Politik förmlich aufleben, aber erst in der Zukunft. Auf diese Art und Weise gehen die Reformen von einem Bereich in den anderen über“</em>, ist sich Tolipow sicher.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Gott gebe, dass wir alles in allem ein Makrobild erkennen. Es ist sehr wenig Zeit vergangen. Solch ein Ungetüm in kurzer Zeit zu reformieren kann niemandem gelingen. Deswegen wird man noch einige Zeit warten müssen“</em>, fügt er hinzu.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Mit Tolipow sprach Chamid Berdiew, <a href="http://podrobno.uz/cat/politic/tolipov-v-uzbekistane-poyavyatsya-alternativnye-politicheskie-sily-nado-podozhdat-/">Podrobno.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">LinkedIn</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umstrittenes Wasserkraftwerk Rogun: Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam mögliche Risiken</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/umstrittenes-wasserkraftwerk-rogun-usbekistan-und-tadschikistan-untersuchen-gemeinsam-mogliche-risiken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 10:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bilaterale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam Risiken, die mit dem Bau hydrotechnischer Anlagen an den Oberl&#xE4;ufen der grenz&#xFC;berschreitenden Fl&#xFC;sse verbunden sein k&#xF6;nnen. Dies teilte der Direktor des dem usbekischen Pr&#xE4;sidenten unterstellten Instituts f&#xFC;r Strategische und Internationale Forschung Wladimir Norow dem Nachrichtenportal Podrobno.uz mit. Wir &#xFC;bersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. &#x201E;Bedenken gibt es immer&#x201C;, [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/umstrittenes-wasserkraftwerk-rogun-usbekistan-und-tadschikistan-untersuchen-gemeinsam-mogliche-risiken/">Umstrittenes Wasserkraftwerk Rogun: Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam mögliche Risiken</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam Risiken, die mit dem Bau hydrotechnischer Anlagen an den Oberläufen der grenzüberschreitenden Flüsse verbunden sein können. Dies teilte der Direktor des dem usbekischen Präsidenten unterstellten Instituts für Strategische und Internationale Forschung Wladimir Norow dem Nachrichtenportal Podrobno.uz </strong><strong> mit. Wir übersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Bedenken gibt es immer“,</em> sagte Norow, als er die mögliche Beteiligung Usbekistans am Bau des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Wasserkraftwerks</a> kommentierte. Viele Jahre lang hatte Taschkent kategorisch gegen dieses Bauprojekt gestellt, da es laut der usbekischen Staatsmacht eine Bedrohung der nationalen Landwirtschaft darstelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Norow hob hervor, dass der tadschikische Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rahmon</a> erklärt habe, <em>„dass Tadschikistan niemals die Interessen von Ländern der Region verletzt oder sie ohne Wasser gelassen hat und das auch nicht tun wird.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-funf-wichtigsten-wasserkonflikte-in-zentralasien/">Die fünf wichtigsten Wasserkonflikte in Zentralasien</a></strong>In diesem Zusammenhang drückte die usbekische Seite ihre Bereitschaft aus, eine Beteiligung am Bau des Wasserkraftwerks  sowie die Möglichkeit einer Nutzung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saressee">Saressees</a> als Süßwasserquelle zu prüfen. Diesbezüglich wurde die Entscheidung getroffen eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Ich habe (den tadschikischen Kollegen; Anm. d. Verf.) vorgeschlagen Forschungen durchzuführen, wie wir gemeinsam Lösungen für unsere Bedenken finden, sodass die Interessen beider Länder nicht bedroht werden“</em>, merkte Institutsdirektor Norow an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun – das erste Aggregat soll fristgerecht ans Netz gehen</a></strong>Der Präsident Tadschikistans Emomali Rahmon hatte bereits zuvor im Rahmen eines <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/hintergrund-mirsijojews-historischer-besuch-in-duschanbe/">Treffens mit seinem usbekischen Amtskollegen</a> mitgeteilt, dass sein Land den Nachbarn keine Probleme im Bereich der Wasserversorgung bereitet habe und auch nicht vorhabe dies in der Zukunft zu tun. <em>„Wir haben niemals und in keiner Weise unsere Nachbarn ohne Wasser gelassen</em>“, hob damals das tadschikische Staatsoberhaupt hervor.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Chamid Berdijew<br />
<a href="http://podrobno.uz/cat/obchestvo/tashkent-i-dushanbe-sovmestno-izuchat-riski-svyazannye-so-stroitelstvom-rogunskoy-ges/">Podrobno.uz</a><br />
Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<title>Kasachstan und Usbekistan: Bald ein Touristen-Visum für beide Staaten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 12:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasachstan und Usbekistan planen die Einf&#xFC;hrung eines Visums, das es ausl&#xE4;ndischen TouristInnen erlauben soll, beide Staaten zu besuchen. Wir &#xFC;bersetzen die Meldung des Nachrichtenportals Podrobno.uz mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Die Regierungen beider L&#xE4;nder wollen ein Abkommen &#xFC;ber die Einf&#xFC;hrung von Multi-Visa f&#xFC;r TouristInnen abschlie&#xDF;en. Dies teilte der usbekische Minister f&#xFC;r Kultur und Sport Arystanbek [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kasachstan und Usbekistan planen die Einführung eines Visums, das es ausländischen TouristInnen erlauben soll, beide Staaten zu besuchen. Wir übersetzen die Meldung des Nachrichtenportals </strong><a href="http://podrobno.uz/"><strong>Podrobno.uz</strong></a><strong> mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p>Die Regierungen beider Länder wollen ein Abkommen über die Einführung von Multi-Visa für TouristInnen abschließen. Dies teilte der usbekische Minister für Kultur und Sport Arystanbek Muchamediuly am 14. März im Rahmen eines Treffens der „Gemeinsamen Kommission für bilaterale Kooperation zwischen Usbekistan und Kasachstan“mit.</p>
<p><em>„Jetzt haben wir uns darauf geeinigt, dass Touristen-Visa, die für das Staatsgebiet Usbekistans gelten, auch für Kasachstan gültig sind und dass die, die nach Kasachstan reisen, mit dem kasachstanischen Visum Usbekistan besuchen können“</em>, sagte Muchamediuly nach dem Treffen.</p>
<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/unternehmertum-tourismus-seidenstrase-2018-in-zentralasien/">Unternehmertum, Tourismus, Seidenstraße: 2018 in Zentralasien</a></strong></p>
<p>Der Minister fügte hinzu, dass häufig TouristInnen, die nach Kasachstan reisen, auch Interesse an den historischen Sehenswürdigkeiten Usbekistans haben, während TouristInnen in Usbekistan gerne das Mausoleum von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Yesevi">Hodscha Ahmad Yassaui</a> in (der südkasachstanischen Stadt, Anm. d. Ü.) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkistan">Turkistan</a> oder die kasachische Hauptstadt Astana besichtigen würden.</p>
<p>Jetzt müssen die beiden Länder die Vereinbarung ratifizieren und die Regierungen müssen die entsprechende Beschlüsse erlassen.</p>
<p>Dieses Jahr wurde in Kasachstan zum „Jahr Usbekistans“ ernannt. Im Rahmen dessen sind in Kasachstan mehr als 200 Veranstaltungen in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur geplant.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Im <a href="http://podrobno.uz/cat/podrobno/kazakhstan-i-uzbekistan/">russischen Original</a> erschienen auf Podrobno.uz </strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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		<title>Bald offene Grenzen zwischen Usbekistan und Kirgistan?</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/bald-offene-grenzen-zwischen-usbekistan-und-kirgistan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 12:33:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Almasbek Atambajew]]></category>
		<category><![CDATA[Bilaterale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Shavkat Mirziyoyev]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem Ende der 1990er sind die Landesgrenzen zwischen Usbekistan und Kirgistan f&#xFC;r die lokalen Einwohner nur schwer passierbar. Im Rahmen der Ann&#xE4;herung wird eine &#xD6;ffnung der Grenzen immer wahrscheinicher, wie der usbekische Pr&#xE4;sident k&#xFC;rzlich bekannt gab. Folgender Artikel basiert auf einer Meldung der usbekischen Nachrichtenagentur&#xA0;podrobno.uz.&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Der letzte Gipfel der Shanghaier Organisation f&#xFC;r Zusammenarbeit (SOZ) [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><em>Seit dem Ende der 1990er sind die Landesgrenzen zwischen Usbekistan und Kirgistan für die lokalen Einwohner nur schwer passierbar. Im Rahmen der Annäherung wird eine Öffnung der Grenzen immer wahrscheinicher, wie der usbekische Präsident kürzlich bekannt gab. Folgender Artikel basiert auf einer Meldung der usbekischen Nachrichtenagentur </em></strong><a href="http://podrobno.uz/cat/politic/mirziyeev-predlozhil-sozdat-otkrytye-granitsy-s-kyrgyzstanom-/"><strong><em>podrobno.uz</em></strong></a><strong><em>.       </em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Der letzte Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) am 8. Und 9. Juni in Astana bot die Gelegenheit für ein weiteres Treffen der Präsidenten von Kirgistan und Usbekistan, Almasbek Atambajew und <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/wer-ist-der-neue-praesident-usbekistans/">Schawkat Mirsijojew</a>. In ihren Gesprächen ging es insbesondere um das geplante Grenzabkommen.</p>
<p style="text-align: justify">Bei Atambajews nächsten Besuch in Taschkent soll der Vertrag zur Festlegung von circa 1000 Kilometern Grenzabschnitten unterzeichnet werden. Insgesamt beträgt die kirgisisch-usbekische Grenze 1370 Kilometer.</p>
<p style="text-align: justify">„<em>Unser heutiges Treffen zeigt die Entwicklung unserer bilateralen Beziehungen in allen Bereichen. Unser Handelsvolumen ist gestiegen und die Kontakte zwischen den Grenzregionen haben sich vertieft. Wo wir uns auch treffen, tun wir alles, um voranzukommen</em>“, so Mirsijojew laut dem <a href="http://www.president.kg/ru/news/9860_prezident__almazbek_atambaev_vstretilsya_s_prezidentom_uzbekistana_shavkatom_mirzieevyim/">Pressedienst</a> des kirgisischen Präsidenten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>&#8222;Dass es keine Grenze mehr zwischen uns gebe&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify">Auch im Wirtschaftsbereich sieht der usbekische Präsident „<em>wesentliche Erfolge</em>“ voraus, wenn die Unternehmer beider Länder enger zusammenarbeiten. „<em>Vor allem müssen wir alles dafür tun, damit uns keine Grenze mehr trennt. Es soll offene Grenzen zwischen uns geben“</em>, fügte er hinzu.</p>
<p style="text-align: justify">Atambajew bedankte sich seinerseits für die Einladung nach Usbekistan und erklärte sich bereit, sich weiter für die Stärkung der kirgisisch-usbekischen Partnerschaft einzusetzen. Besonders hob er hervor, die offene Grenze solle eine „<em>Grenze der Freundschaft und des Friedens für das Wohl beider Brüdervölker</em>“ werden.</p>
<p style="text-align: justify">„<em>Nach ihrem Treffen verordneten beide Staatschefs den jeweiligen zuständigen Behörden, schnellstmöglich zu einer Einigung zur Festlegung und Markierung des Grenzverlaufs zu kommen</em>“, heißt es in der kirgisischen Pressemitteilung.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein weiterer Schritt in den bilateralen Beziehungen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Zuletzt trafen sich Arbeitsgruppen beider Regierungen vom 21. zum 26. Mai in Dschalalabat (Kirgistan), um die Grenzfrage weiter zu behandeln. Die Gruppen begutachteten gemeinsam umstrittene Grenzabschnitte zwischen den Regionen Osch (Kirgistan) und Andischon (Usbekistan).</p>
<p style="text-align: justify">Laut dem usbekischen Außenministerium war dabei auch die Vorbereitung eines Zwischenabkommens zur Delimitierung der Grenze auf der Tagesordnung: „<em>Wir arbeiten schon in vielen Bereichen erfolgreich mit Kirgistan zusammen, besonders bei der sensiblen Grenzproblematik. Wir haben beinahe Tausend Kilometer Grenzen festgelegt und bereiten ein Dokument vor, um die gegenseitig anerkannten Grenzen entgültig festzulegen</em>“, so der usbekische Außenminister Abdulasis Kamilow am 16. April bei einem Treffen mit Journalisten.</p>
<p style="text-align: justify">Somit verbleiben nur 300 Kilometer ungeklärte Grenzen auf insgesamt 58 Abschnitten.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Grenzabkommen wäre ein wichtiger Schritt in der Besserung der Beziehungen zwischen Kirgistan und Usbekistan. Unter Mirsijojew, der die Beziehungen zu <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/schawkat-mirsijojews-erste-auslandsbesuche-zuerst-die-nachbarn/">den Nachbarstaaten</a> zu einer außenpolitischen Priorität macht, hat es bereits mehrere Signale in diese Richtung gegeben.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Chamid Berdijew<br />
Podrobno.uz</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Florian Coppenrath</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU-Delegation: In Usbekistan weht ein Wind des Wandels</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/eu-delegation-in-usbekistan-weht-ein-wind-des-wandels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2017 07:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[EU Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei EU-Abgeordnete aus &#xD6;sterreich und Deutschland haben vergangene Woche Usbekistan besucht. Sie zeigen sich optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Landes, wie die usbekische Internetzeitung podrobno.uz schreibt.&#xA0; Vom 22. zum 24. Mai besuchte eine Delegation des EU-Parlaments Usbekistan, wie der parlamentarische Pressedienst berichtet. Ziel des Besuchs war es, sich mit der Menschenrechtslage im Land vertraut [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><em><strong>Drei EU-Abgeordnete aus Österreich und Deutschland haben vergangene Woche Usbekistan besucht. Sie zeigen sich optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Landes, wie die usbekische Internetzeitung <a href="http://podrobno.uz/cat/politic/deputat-evroparlamenta-prokommentiroval-svoy-vizit-v-uzbekistan-/">podrobno.uz</a> schreibt. </strong> </em></p>
<p style="text-align: justify">Vom 22. zum 24. Mai besuchte eine Delegation des EU-Parlaments Usbekistan, wie der parlamentarische <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20170524IPR76101/uzbekistan-on-the-road-to-openness-droi-meps-hope">Pressedienst</a> berichtet.</p>
<p style="text-align: justify">Ziel des Besuchs war es, sich mit der Menschenrechtslage im Land vertraut zu machen. Die Abgeordneten trafen zudem Vertreter von staatlichen Behörden, der Zivilgesellschaft und internationaler Organisationen wie der Internationalen Arbeitsorganisation.</p>
<p style="text-align: justify">Der österreichische EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer (SPÖ) leitete die Delegation, der auch die deutschen Abgeordneten Joachim Zeller (CDU) und Klaus Buchner (die Grünen) angehörten.</p>
<p style="text-align: justify"> „<em>Während unseres dreitägigen Besuch haben wir eine Atmosphäre des Wandels gespürt. Der Weg zu mehr Offenheit und Modernisierung steht offen, wenn ein starker politischer Wille sich dafür einsetzt. Wir bekräftigen, dass Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in jeder beliebigen Gesellschaft ein wesentlicher Teil des Fortschritts sind</em>“, heißt es in der Presseerklärung.</p>
<p style="text-align: justify">Weiter bekräftigen die Abgeordneten die Worte des UN-Menschenrechtskommisars, demnach „<em>dem Land noch ein langer Weg bevorsteht, ehe die Menschenrechte jedes Bürgers geschützt werden und Menschenrechtsverletzungen durch den Staat der Vergangenheit angehören“. </em>Die Delegation drückt ihre Hoffnung aus, das dieser Weg eingeschlagen ist.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-mehr-zusammenarbeit-mit-der-un-in-sachen-menschenrechte/"><strong>Usbekistan – Mehr Zusammenarbeit mit der UN in Sachen Menschenrechte</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">In Taschkent trafen die EU-Abgeordneten Vertreter beider Kammern des usbekischen Parlaments <em>Oliy Majilis</em>, den Außenminister Abdulasis Kamilow, den Minister für Arbeit und Soziales Asis Abduchakimow sowie den Direktor des Nationalen Zentrums für Menschenrechte Akmal Saidow.</p>
<p style="text-align: justify">Die Delegation schätzte die Offenheit in den Gesprächen mit ihren usbekischen Partnern. Sie beobachten merkbare Verbesserungen in der Rechtsgebung, wobei noch wesentliche Reformen im Justizbereich notwendig sind. Insbesondere sollten die Inhaftierungsbedingungen verbessert werden und man sollte von der Verlängerung von Haftstrafen absehen.</p>
<p style="text-align: justify">Im Bereich des Arbeitsrechts war das Hauptthema die weitere Bekämpfung von Kinderarbeit und jeweiliger Form von Zwangsarbeit in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation.</p>
<p style="text-align: right"><a href="http://podrobno.uz/cat/politic/deputat-evroparlamenta-prokommentiroval-svoy-vizit-v-uzbekistan-/"><strong>Podrobno.uz</strong></a></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem russischen von Florian Coppenrath</strong></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/eu-delegation-in-usbekistan-weht-ein-wind-des-wandels/">EU-Delegation: In Usbekistan weht ein Wind des Wandels</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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