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	<title>Annkatrin Müller, Author at Novastan Deutsch</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Annkatrin Müller, Author at Novastan Deutsch</title>
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		<title>Neue Stimmen: Zentralasiatische Kurzfilme beim goEast-Filmfestival 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 11:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zentralasiens junge Filmemacher:innen und ihr Werk sind &#xE4;u&#xDF;erst vielseitig. Davon konnte sich das Publikum beim 24. goEast-Filmfestival in Wiesbaden in verschiedenen Kurzfilmprogrammen &#xFC;berzeugen. Novastan war dabei und stellt euch eine Auswahl vor. Vom 24. bis zum 30. April fand das 24. goEast Festival des mittel- und osteurop&#xE4;ischen Films in Wiesbaden statt. Neben zwei Filmen im [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zentralasiens junge Filmemacher:innen und ihr Werk sind äußerst vielseitig. Davon konnte sich das Publikum beim 24. goEast-Filmfestival in Wiesbaden in verschiedenen Kurzfilmprogrammen überzeugen. Novastan war dabei und stellt euch eine Auswahl vor.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 24. bis zum 30. April fand das<a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/24-goeast-filmfestival-startet-am-24-april/"> 24. goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films</a> in Wiesbaden statt. Neben zwei Filmen im Hauptwettbewerb war das zentralasiatische Kino in diesem Jahr vor allem mit Kurzfilmen vertreten, die in vier verschiedenen Programmen gezeigt wurden. Drei von ihnen konkurrierten im Rheinmain-Kurzfilm-Wettbewerb. Zudem zeigte goEast mit „New Voices from Central Asia“ in Zusammenarbeit mit dem ZDF/ARTE-Kurzschlussmagazin ein Programm, das allein der Region gewidmet war. Wir stellen unsere Highlights vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Black Wagon</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bergbau ist einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren in Kirgistan. Unter welchen katastrophalen Bedingungen jedoch Kohle und andere Rohstoffe abgebaut werden, zeigt Adilek Karzhoev eindrucksvoll in seinem Dokumentarfilm „Black Wagon“. Er nimmt die Zuschauer:innen mit ins Innere eines privaten Bergwerks im südwestlichen Kirgistan und veranschaulicht bedrückend gut die beengten Verhältnisse bei der Arbeit unter Tage.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-39348" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011-1536x864.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/BLACK-WAGON_011.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dunkelheit und Staub bestimmen die Ästhetik, während sich die Arbeiter mit von Schweiß glänzenden nackten Oberkörpern ihren Weg durch die labyrinthartigen Gänge bahnen. Dabei herrscht oftmals eine laute und bedrohliche Geräuschkulisse. Innerhalb dieser unwirklichen Szenerie schafft es Karzhoev dennoch, die Normalität und Alltäglichkeit einzufangen, die sich die Arbeiter in 500 Metern Tiefe erschaffen: Mit dem Kohlewagen lassen sie sich Tee in den Schacht bringen, frische Luft nehmen sie in Tüten mit nach unten. In den Pausen wird gegessen und gescherzt: über die unlösbaren Konflikte rund um die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kumtor-Mine">Kumtor-Mine</a>, die größte Goldmine des Landes, und über die nicht enden wollenden Grenzkonflikte.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Um ein Smartphone herum sitzt die Gruppe zusammen und schaut ein Video an. Doch über der alltäglichen Szene schwebt wortwörtlich ständig die Gefahr: Jederzeit kann es hier zu Einstürzen und Unfällen kommen, Teile der Schächte sind nur durch Holzbalken gestützt statt durch sicherere Metallstreben. Als sich tatsächlich Teile einer Wand lösen, hat selbst der Kameramann gerade noch genug Zeit, seine Kamera in Sicherheit zu bringen. Ein bis zwei Arbeiter, so heißt es am Ende des Films, lassen pro Monat ihr Leben in einer der über 300 privaten Minen rund um die Stadt<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sülüktü"> Sülüktü</a> im Südwesten Kirgistans.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/dekolonial-queer-feministisch-zentralasiatischer-kurzfilm-beim-goeast-filmfestival-2023/"><strong>Dekolonial, queer, feministisch – zentralasiatischer Kurzfilm beim goEast Filmfestival 2023</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst am Ende des Films werden die Zuschauer:innen zusammen mit den Arbeitern aus dem Schacht heraus ans Tageslicht geführt. Je nach geleisteter Arbeit werden die Bergarbeiter in bar bezahlt und verabschieden sich – bis zu ihrem nächsten Arbeitseinsatz. Viele der Arbeiter arbeiten jahrelang, teils ihr ganzes Leben in den Bergwerken – so auch diejenigen, die in Karzhoevs Film zu Wort kommen. Als die Kamera am Ende noch einmal die weite Gebirgslandschaft um die Mine zeigt, wird deutlich, wieso: Der Bergbau bleibt die große wirtschaftliche Hoffnung der Region. Karzhoev wirft mit seinem Kurzfilm jedoch ein wichtiges Schlaglicht auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen – und es bleibt zu hoffen, dass diese in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit erhalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der späte Wind</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Saya ist schwanger. Doch kurz nachdem ihr Freund Qaırat davon erfährt, verschwindet er spurlos. Der Film begleitet Saya auf ihrer Suche, in die immer wieder Straßenproteste hereinbrechen. Drückt sich Qaırat vor der Verantwortung? Oder steht sein Verschwinden in Zusammenhang mit den Protesten?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="540" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011-1024x540.jpg" alt="" class="wp-image-39347" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011-1024x540.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011-300x158.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011-768x405.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011-1536x810.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/THE-LAST-WIND_011.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Film mit wenig Handlung und einem Minimum an Dialogen auskommt, schafft Regisseurin Şygula Serjan einen atmosphärischen, bedrückenden Film, der als Sinnbild für das heutige Kasachstan steht. Dies ist unter anderem Hauptdarstellerin Tolğanaı Talğat zu verdanken, deren einfühlsames Spiel uns an Sayas Innerstem teilhaben lässt und viel zur beunruhigenden Atmosphäre, die über dem gesamten Film schwebt, beiträgt. Während Saya sich stets nach Wärme und Geborgenheit sehnt und kindlich anmutende Zeichnungen der Sonne an das beschlagene Fenster malt, bleibt ihr diese im ganzen Film versagt. Dreharbeiten bei winterlichem Schmuddelwetter in<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty"> Almaty</a> und bei Dunkelheit schaffen ein allgegenwärtiges Grau, das die bedrückende Stimmung des Films hervorhebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan:</strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/qash-horrortrip-im-holodomor/"><strong> „Qash“ – Horrortrip im Holodomor</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Straßenproteste angesichts des niedrigen Filmbudgets eher kläglich wirken, rufen sie dennoch unweigerlich Erinnerungen an den<a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/der-nimmer-endende-januar-in-kasachstan/"> Qantar</a> wach, eines der traumatischsten Ereignisse der jüngeren Vergangenheit Kasachstans. Sayas Suche bleibt erfolglos, ihre Fragen unbeantwortet. Gemeinsam mit ihr schaut das ganze Land in eine unklare, aber auf jeden Fall beunruhigende Zukunft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Old Things</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Männer baden im Kanal, ein Mädchen spricht liebevoll mit ausgestopften Tieren auf einem Trödelmarkt, ein Arbeiter zeigt stolz seinen Bibliotheksausweis. „Old things“ von Roman Zakharov ist ein Porträt der usbekischen Hauptstadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taschkent">Taschkent</a>, das die Widersprüche der postsowjetischen Stadt aufzeigt, ohne in plakative Darstellungen zu verfallen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/OLD-THINGS_01-e17119592123631-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-39346" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/OLD-THINGS_01-e17119592123631-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/OLD-THINGS_01-e17119592123631-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/OLD-THINGS_01-e17119592123631-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/OLD-THINGS_01-e17119592123631.jpg 1366w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zakharov lotet vielmehr das vielschichtige Spektrum aus, das die Stadt bietet, und insbesondere die Menschen, die in ihr leben und arbeiten. Da ist ein Brotverkäufer, der am Straßenrand seine Ware verkauft, eine Hundebesitzerin, die sich über den vielen Müll in der Stadt beschwert, ein Passant, der über die politischen Veränderungen im Land spricht. Feinsinnig stellt Zakharov verschiedene Realitäten nebeneinander: Neubauten und Grün, Dreck am Straßenrand und sauber polierte Gedenkstätten, kritische Stimmen und überdimensionale Landesflaggen. Auch verschiedene sprachliche Welten treffen aufeinander: Teils wird Russisch gesprochen, teils Usbekisch, teils stößt auch der aus Kasachstan stammende Regisseur mit seinen Sprachkenntnissen in den Gesprächen an seine Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/bauryna-salu-coming-of-age-trifft-tradition/"><strong>„Bauryna Salu“ – Coming of Age trifft Tradition</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zakharovs Kurzfilm scheint dabei lose dem Ablauf eines Tages zu folgen: vom Sonnenaufgang und einem Basar, der gerade erst zu erwachen scheint über die pralle Mittagssonne auf dem Taschkenter Unabhängigkeitsplatz bis zum am Abend in bunten Farben leuchtenden Unabhängigkeitsdenkmal im „Yangi O‘zbekiston“-Park in Form eines riesigen Humo-Vogels. So entsteht aus dem Nebeneinander der Eindruck eines runden Porträts, das eindrücklich die Vielstimmigkeit der zentralasiatischen Metropole zum Ausdruck bringt und Zwischentöne aufschimmern lässt, die man sonst in Darstellungen der usbekischen Hauptstadt häufig vergeblich sucht, und die Brüche mit den gängigen nationalen Narrativen zulassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>ASK</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dystopie des kirgisischen Regisseurs Naizabek Sydykov führt uns in eine Ruinenstadt, in der eine bizarre Diktatur herrscht. Laut dem „großen Führer“ soll hier eine „Stadt der Zukunft“ entstehen, doch zuerst sind die Einwohner:innen gezwungen, alle noch vorhandenen Häuser abzureißen. Der Zwang zur Uniformität („Sei wie die anderen“) und die Überwachung lassen dabei an die Werke<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell"> George Orwells</a> erinnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan:</strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/ayban-ferma-george-orwell-ins-kirgisische-uebersetzt/"><strong> „Ayban Ferma“: George Orwell ins Kirgisische übersetzt</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teenager Umut ist einer der wenigen, die die Umstände hinterfragen. Zufällig entdeckt er eine Kapsel mit alten Plänen der in Zerstörung begriffenen Stadt. Umut erkennt: <em>„Es wird keine Stadt der Zukunft geben, denn wir haben sie schon zerstört.“</em> Als er auf der nächsten Versammlung wagt, den „großen Führer“ mit Fragen zu konfrontieren, wird er von seinen eigenen Eltern als krank erklärt, da diese fürchten, zu von der glorreichen Zukunft ausgeschlossenen Paria zu werden. Außerdem muss Umut sich öffentlich entschuldigen. Allein seine (namentlich unbekannte) Freundin, die er in seine Entdeckung eingeweiht hat, hält zu ihm. Ausgehend von ihr beginnen immer mehr Menschen, das System zu hinterfragen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-39345" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011-1536x864.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/ASK_011.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die eigentlichen Gründe vermutlich im Budget zu suchen sind, schafft Sydykov in „ASK“ eine unglaublich billige Ästhetik, die wie eigens für die dargestellte Diktatur entworfen wirkt und deren Absurdität perfekt hervorhebt. Und obwohl die politische Botschaft des Films eher simpel scheint, ist „ASK“ eine gelungene Parabel auf zeitgenössische Regime wie in<a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/kasachstan-was-bedeuten-die-reformen-von-praesident-toqaev/"> Kasachstan</a>,<a href="https://novastan.org/de/usbekistan/karakalpakstan-nichts-neues-im-neuen-usbekistan/"> Usbekistan</a> oder auch im<a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/kirgistan-abschied-von-der-demokratie-und-uebergang-zu-einem-autoritaeren-staat/"> Kirgistan</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sadyr_Dschaparow"> Sadyr Dschaparows</a>, in denen die politische Führung stets grundlegende Erneuerungen verspricht, ohne diese jedoch wirklich zu liefern. Eine Zeit, um Dinge zu hinterfragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mirtemir geht´s gut</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karakalpakistan">Karakalpakstan</a> im Sommer 2022: In der Autonomen Republik brechen<a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/verfassungsreform-in-usbekistan-karakalpakstan-protestiert-fuer-erhalt-der-autonomie/"> Proteste</a> los, die von der usbekischen Regierung<a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/proteste-in-karakalpakstan-taschkent-schafft-ordnung-durch-gewalt/"> gewaltsam niedergeschlagen</a> werden. Die Filmemacher:innen Sasha Kulak und<a href="https://novastan.org/de/zentralasien-und-europa/goeast-festival-100-baumwolle-stellt-zwangsarbeit-in-den-fokus/"> Mihail Borodin</a> reisen inmitten dieser Situation nach<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nukus"> Nukus</a>, um sich ein Bild vor Ort zu machen. An einer mobilen Karaoke-Station am Hauptplatz der Stadt lernen sie Mirtemir kennen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="540" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1-1024x540.jpg" alt="" class="wp-image-39344" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1-1024x540.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1-300x158.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1-768x405.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1-1536x810.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/05/Mirtemir-is-alright1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mirtemir, der <em>„wie ein Teenager aus Kreuzberg oder Williamsburg“ </em>(goEast-Programmheft) erscheint, zieht die beiden Filmemacher:innen in seinen Bann und so entsteht ein wundervolles Porträt eines karakalpakischen Jugendlichen, der einen unglaublichen Optimismus ausstrahlt. Dabei ist sein Leben nicht einfach: Er pflegt seine blinde Großmutter, bei der er lebt, da die Mutter zur Arbeit ins Ausland gegangen ist (ein Plan, den Mirtemir auch selbst hegt). Tagsüber arbeitet er in einem Fastfood-Restaurant und nachts an eben jener Karaoke-Station. Doch Mirtemir trotz allen Nöten mit einer aus dem tiefsten Innern kommenden Leichtigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan:</strong><a href="https://novastan.org/de/zentralasien-und-europa/goeast-festival-100-baumwolle-stellt-zwangsarbeit-in-den-fokus/"><strong> goEast-Festival: „100% Baumwolle“ stellt Zwangsarbeit in den Fokus</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Mirtemir geht´s gut“ gewähren Kulak und Borodin einen Einblick in eine Region, die abseits von Aralsee und<a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-enthusiast-der-wueste-wie-in-nukus-eine-der-bedeutendsten-avantgarde-sammlungen-entstand/"> Sawitzki-Museum</a>, im Westen kaum Beachtung findet. Durch ihre Kameraführung, die mal frontal und meist sehr nah am Protagonisten ist, schaffen sie dabei einen Film, der – obwohl Dokumentation – phasenweise fast fiktional wird. Und auch Mirtemirs grenzenlose Zuversicht wirft die Frage auf, ob diese Unbeschwertheit nicht angesichts der Kamera gespielt ist. Ein Film, zu schön, um wahr zu sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. Denn der Film verschließt auch vor den Problemen die Linse nicht, stellt ihnen aber Mirtemirs Optimismus lachend entgegen. Dabei hat der Film einen ernsten Hintergrund: Denn Mirtemir teilt das Schicksal mit vielen anderen zurückgelassenen Kindern von Arbeitsmigrat:innen aus Zentralasien. Dies erfahren die Zuschauenden allerdings erst in der Abblende. Doch trotz alledem: Mirtemir vermag es, mit seiner Positivität anzustecken und gemeinsam mit ihm schauen wir in eine strahlende Zukunft.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Annkatrin Müller und Robin Roth für Novastan</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8212;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Kurzfilmprogramm „NEW VOICES FROM CENTRAL ASIA“, das unter anderem „Black Wagon“, „ASK“ und „Old Things“ enthält, läuft nochmal am 8. Juni 2024 um 19.30 Uhr beim </em><a href="https://festival.shortfilm.com/de/programs/351"><em>Kurzfilmfestival Hamburg</em></a><em>.</em></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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		<title>Dekolonial, queer, feministisch – zentralasiatischer Kurzfilm beim goEast Filmfestival 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 04:42:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto &#x201E;Decolonizing the (post-)soviet screen&#x201C; fand vom 26. April bis 2. Mai 2023 das 23. goEast Festival des mittel- und osteurop&#xE4;ischen Films in Wiesbaden statt. Dem Schwerpunkt Dekolonialisierung widmeten sich unter anderem zahlreiche Kurzfilmbeitr&#xE4;ge &#x2013; auch aus Zentralasien. Nicht erst seit dem 24. Februar 2022 h&#xF6;rt man den Begriff der Dekolonialisierung im Hinblick [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unter dem Motto „Decolonizing the (post-)soviet screen“ fand vom 26. April bis 2. Mai 2023 das 23. goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden statt. Dem Schwerpunkt Dekolonialisierung widmeten sich unter anderem zahlreiche Kurzfilmbeiträge – auch aus Zentralasien.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht erst seit dem 24. Februar 2022 hört man den Begriff der Dekolonialisierung im Hinblick auf den postsowjetischen Raum immer häufiger: Viele postsowjetische Staaten ringen bereits seit dem Zerfall der Sowjetunion mit dem Erbe der sowjetischen Politik und der Frage der eigenen kulturellen Identität. Der großflächige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine verlieh der Auseinandersetzung mit dem russischen/sowjetischen Imperialismus noch einmal eine besondere Dringlichkeit – auch in Zentralasien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung griff die 23. Edition des <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/">goEast Festivals des ost- und mitteleuropäischen Films</a> in Wiesbaden nun auf und widmete sich schwerpunktmäßig dem kulturellen und filmindustriellen Erbe der Sowjetunion und ihm entgegengesetzten, dekolonialen künstlerischen Ansätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zentralasiatischer Kurzfilm beim „Rheinmain Kurzfilmpreis – Native Edition“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Kurzfilmsparte legte das Festival einen besonderen Fokus auf bisher marginalisierte filmischen Sprachen und Stimmen jenseits von dominanten Mainstreamnarrativen. In der Kategorie „RheinMain Kurzfilmpreis“ mit dem diesjährigen Titelzusatz „Native Edition“ liefen daher dieses Jahr erstmals ausschließlich Werke <em>„von indigenen Filmemacher:innen sowie von Filmschaffenden aus marginalisierten und osteuropäischen Minderheiten des postsowjetischen Raums“</em>.</p>



<p class="has-primary-800-color has-accent-500-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">A<strong>ls vereinsgetragene, <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängige</a> Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#8211; und von eurer Unterstützung! Durch jede noch so kleine <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Kurzfilmen etwa von burjatischen und tartarischen Regisseur:innen konkurrierten auch drei zentralasiatische Kurzfilme um den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Zwar überzeugte die Jury letztendlich der tschetschenische Film „No Nation without culture“ (Vladlena Sandu, 2022), doch die drei zentralasiatischen Beiträge „Ertak“, „Neither in the Mountains nor in the Fields“ und „Aralkum“ boten einen spannenden Einblick in aktuelle Trends im zentralasiatischen Kurzfilm.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lobende Erwähnung für „Aralkum“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keinen Preis, dafür eine „lobende Erwähnung“ der Jury erhielt „Aralkum“ von Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko. Die usbekisch-deutsche Koproduktion erzählt vom Verschwinden des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee">Aralsees</a> und der Ausbreitung der titelgebenden Wüste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralkum">Aralkum</a>, die sich heute auf großen Teilen des ehemaligen Seegrunds erstreckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner gekonnten Zusammenstellung von Archivmaterial und gefilmten Passagen führt der Kurzfilm dem Publikum die drastischen Folgen der sowjetisch geplanten Baumwollwirtschaft vor Augen: das Aussterben heimischer Tierarten, von denen nur noch Präparate zeugen, die zum erliegen gekommene Fischindustrie – symbolisiert durch die verrosteten Schiffe, die im ehemaligen Hafen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moʻynoq">Mo‘ynaq</a> im Wüstensand liegen – und nicht zuletzt die Resignation der lokalen Bevölkerung, die mit dem Verschwinden des Sees teils auch ihren Lebensinhalt verloren hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Straßen des Ortes am Rande der neu entstandenen Wüste weht immer mal wieder ein unwirtlicher, staubiger Wind, ansonsten scheint die Region still zu stehen. Hoffnung spendet einzig der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saxaul">Saxaul</a>: das einzige Gewächs, das in der Aralkum wachsen kann, und das seit einigen Jahren dort gezielt angepflanzt wird, um die Schäden der Verwüstung abzumildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/dokumentarfilm-waiting-for-the-sea-von-techno-und-tradition-in-usbekistan/"><strong>Dokumentarfilm „Waiting for the Sea“ &#8211; von Techno und Tradition in Usbekistan</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eindrücklichen, langsamen Filmaufnahmen und das Archivmaterial aus Zeiten, als der See noch zum Fischen diente, werden durch Zitate aufgebrochen – teils von einem einheimischen ehemaligen Fischer, teils aus wissenschaftlichen Texten. Welche Aussagen von wem stammen, ist meist nicht gekennzeichnet, und so verdichten sich individuelle Erfahrung und wissenschaftliche Analyse zu einem Gesamteindruck der verheerenden Folgen der sowjetischen Planwirtschaft in Zentralasien. „Aralkum“ trifft damit den Nerv des diesjährigen Festivalthemas und der aktuellen Debatte um die Folgen des russischen Imperialismus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Multiethnisches Kirgistan: Neither on the Mountain nor in the Field</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Archivmaterial greif auch die kirgisische Filmemacherin Gulzad Egemberdieva für ihren Kurzfilm „Neither on the Montain nor in the Field“ zurück. Mit selbst gedrehten Aufnahmen, Fotografien, ethnografischem Material und aufgezeichneten Telefongesprächen setzt sie daraus ein Gesamtkunstwerk zusammen, das die Vielfältigkeit und unterschiedlichen Herausforderungen verschiedener ethnischer Gruppen in Kirgistan zeigt. So treten Angehörige unterschiedlicher ethnischer Gruppen, von Pamirkirgis:innen bis Landwirt:innen in der Ebene, scheinbar in einen Dialog über Themen wie kulturelles Erbe und Freiheit.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-33254" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field-1536x864.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Neither-on-the-mountain-nor-in-the-field.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Szene aus dem Film (Foto bereitgestellt vo goEast-Filmfestival)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder steht auch die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Emigration im Raum – in Gesprächen der Porträtierten, aber auch in den – nur hör- und nicht sichtbaren – Telefongesprächen der Regisseurin, die zum Studium nach Kanada ausgewandert ist, mit ihrem Vater.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Egemberdieva sich auf diese Art selbst in den Kurzfilm einbringt, ist kein Zufall: In einer Diskussionsveranstaltung des Symposium beim goEast Festival betonte die Regisseurin, wie wichtig es sei, die eigene Positionierung nicht auszublenden, sondern explizit zu reflektieren. Die Arbeit mit persönlichen Archiven und ethnografischem Material ermögliche Zugang zu Themen, die im Kirgistan der Sowjetzeit ausgeblendet wurden und noch heute im dominanten Diskurs nur wenig Raum finden. Mit ihrem Kurzfilm möchte sie derartigen Themen wieder Raum geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kasachstan/zentralasien-auf-der-kinokarte/"><strong>Zentralasien auf der Kinokarte</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur in dieser Position zeigt sich die Dekolonialität von „Neither in the Mountains nor in the Fields“: Der Kurzfilm flicht auch explizit, wenn auch nicht aufdringlich, die koloniale Vergangenheit Kirgistans ein, beispielsweise wenn die Porträtierten über die Kollektivierung von Land und Vieh in der Sowjetunion, die willkürliche Grenzziehung im Pamirgebirge sowie die erzwungene Ansiedlung von vormals nomadischen Gruppen sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sowjetische Vergangenheit, das macht Egemberdieva mit ihrem Film deutlich, soll nicht verschwiegen werden, vielmehr soll die Erinnerung weitergegeben werden. So sagt auch ihr Vater in einem der Telefongespräche im Kurzfilm: <em>„If you don‘t know the past, its history, it will be difficult to exist in the present.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Queerer Kurzfilm aus Usbekistan: „Ertak“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Ertak“ erzählt die usbekische Fotografin und Regisseurin Kamila Rustambekova mit unglaublicher Zartheit die Geschichte eines usbekischen Jugendlichen, der seine dörfliche Heimat und seine Familie hinter sich lässt, um mit seinem Freund in die Stadt zu fliehen. Sehr subtil und feinsinnig zeichnet Rustambekova die homosexuelle Beziehung der beiden, die gemeinsam viel länger als mit den Eltern vereinbart durch die Umgebung streifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/vom-objekt-zum-subjekt-modelle-vor-kamila-rustambekovas-kamera/"><strong>Vom Objekt zum Subjekt – Modelle vor Kamila Rustambekovas Kamera</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens als die Mutter anschließend ihren Sohn zur Rede stellt, wird jedoch deutlich, dass ihr Sohn und auch sie von den Nachbar:innen bereits missbilligende Blicke und Anfeindungen erfahren. Ohne erhobenen Zeigefinger schafft die Regisseurin es hier, auf die noch immer stark präsente Diskriminierung queerer Menschen in Usbekistan aufmerksam zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Protagonist (der nie ganz zu sehen ist, immer nur von hinten oder vom Hals abwärts) entschließt letztendlich, mit seinem Freund den Ort zu verlassen und in die Stadt zu ziehen, wo es sicherer für die beiden ist. Als zum Schluss des Films die beiden jungen Männer nebeneinander vor einem noch im Bau befindlichen Hochhaus in einer zentralasiatischen Großstadt – womöglich Taschkent – stehen, erweckt das einerseits Hoffnung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-67-1024x565.png" alt="" class="wp-image-33255" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-67-1024x565.png 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-67-300x165.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-67-768x424.png 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-67.png 1088w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Szene aus dem Film (Foto bereitgestellt vo goEast-Filmfestival)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Man möchte dem Protagonisten glauben, dass sie hier von nun an sicherer sein werden als auf dem Land. Und doch bleibt ein mulmiges Gefühl, wo doch bekannt ist, dass in Usbekistan homosexuelle Handlungen unter Männern nach wie vor gesetzlich unter Strafe stehen. Ein mutiger Kurzfilm, der einfühlsam die Beziehungen der Charaktere und das alltägliche Leben im ländlichen Usbekistan einfängt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Feministisch und dekolonial – die Kurzfilm-Auswahl von DAVRA Collective</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto der Dekolonialisierung stand auch das Abendprogramm am Samstagabend im Murnau Filmtheater in Wiesbaden, das vom DAVRA Collective kuratiert wurde. Das Künstler*innenkollektiv aus Zentralasien wurde von der usbekischen Regisseurin und Videokünstlerin <a href="https://documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/saodat-ismailova/">Saodat Ismailova</a> für die letztjährige documenta 15 gegründet, um weibliche Künstler*innen der jüngeren Generation aus ganz Zentralasien zusammenzubringen und künstlerischen und inhaltlichen Austausch zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim goEast-Festival präsentierte das Kollektiv – vertreten durch Aida Adilbek und Zumrad Mizalieva – eine Auswahl von sieben Kurzfilmen, die teils von Mitgliedern aus dem Kollektiv stammen – beispielsweise „Send me your words“ (Aida Adilbek, KAZ 2020) und „Autonomy“ (Zumrad Mizalieva, UZB 2022) –, teils aus den Archiven, mit denen die Filmemacherinnen arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten, so betonen Mizalieva und Adilbek, sollen zum einen schlicht die Lebensrealität vor Ort in ihrer Vielfalt zeigen: Das reicht von passiv-aggressiver Kommunikation mit den Nachbar*innen in einem hellhörigen sowjetischen Hochhaus durch Klopfen auf Heizkörper&nbsp; („Send me your Words“, Aida Adilbek, KAZ 2020) über einen als Touristenattraktion gehaltenen Steinadler, der argwöhnisch die Waldarbeiten in den Bergen Kirgistans zu beobachten scheint („Escape from Freedom“, Art-group „Strekooza“, KGZ 2010), hin zu Alltagstätigkeiten wie der Zubereitung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pilaw">Plov</a> („Hard to digest“, Nazira Kamiri, TJK 2021) und dem Herstellen von traditionellen Teppichen im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pamir_(Gebirge)">Pamir</a> (Madina Saidshoeva, TJK 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/goliath-eine-parabel-der-macht/">„Goliath“ – eine Parabel der Macht</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird deutlich, dass sich die Beobachtung oder Darstellung von Alltäglichem nur schwer von Politischem trennen lässt: So etwa in „Autonomy“, einem Kurzfilm von Zumrad Mizalieva (UZB 2022), der infrage stellt, ob eine usbekische Frau tatsächlich nur als Mutter ihre Erfüllung finden kann. Oder im Kurzfilm „I met a girl“ (Alla Rumyantseva, TJK 2014), der die Rolle der Frau in Tadschikistan kritisch beleuchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Feministische Perspektiven scheinen generell sehr präsent in dieser Kurzfilmauswahl: So werden immer wieder traditionelle Rollenbilder und Erwartungen an Frauen und Mütter infrage gestellt. Ebenso spielt die Auseinandersetzung mit der kolonialen Sowjetvergangenheit der zentralasiatischen Länder eine wichtige Rolle – mal subtiler und hintergründiger, mal schmerzhaft deutlich wie im Stop-Motion-Film „All the Dreams we dream“ von Asel Kadyrkhanova, der die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot_in_Kasachstan_von_1930–33">Hungersnot in Kasachstan</a> in den 1930er Jahren als Folge der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft thematisiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-73-1024x568.png" alt="" class="wp-image-33261" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-73-1024x568.png 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-73-300x166.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-73-768x426.png 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/Screenshot-73.png 1262w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Szene aus &#8222;All the dreams we dream&#8220; (Foto bereitgestellt vom goEast-Filmfestival)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den sieben Kurzfilmen vorangestellt wurde der Kurzfilm „The Burden of Virginity“ der usbekischen Filmemacher:innen und Aktivist:innen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Umida_Akhmedova">Umida Ahmedova</a> und Oleg Karpov, die Adilbek und Mizalieva als wichtige Vorbilder für das DAVRA Collective beschreiben. Der Film nimmt den Mythos der Jungfräulichkeit in den Blick und lässt Frauen zu Wort kommen, deren Töchter Stigmatisierung und Ausgrenzung erfahren, weil sie die „Überprüfung“ ihrer Jungfräulichkeit nicht bestanden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontrastiert werden diese Gespräche mit Bildern von Hochzeitsvorbereitungen. Der Film war bei seiner Veröffentlichung bereits ein großes Politikum: Für den bereits 2008 erschienenen Film wurde Akhmedova nach seiner Veröffentlichung wegen „Verleumdung und Beleidigung des usbekischen Volkes und seiner Traditionen“ angeklagt und verurteilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen Filmkunst und Aktivismus</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„The Burden of Virginity“ zeigt von allen Kurzfilmen am deutlichsten, wie sehr beim zentralasiatischen Kurzfilm die Grenzen zwischen Aktivismus und Kunst verschwimmen. Das ist teils auch den strukturellen Umständen geschuldet: Neben den noch immer stark sowjetisch geprägten Kino- und Filminstitutionen in den zentralasiatischen Ländern, die sowohl Inhalte als auch künstlerische Techniken nach wie vor stark prägen, gibt es kaum Möglichkeiten, sich alternativ auszudrücken oder auszubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso wichtiger – das betonen die zentralasiatischen Filmemacher*innen vor Ort in Wiesbaden immer wieder – ist der Austausch zwischen Künstler*innen und das Schaffen von lokalen, unabhängigen Netzwerken. Gerade junge Filmemacher:innen, die mit ihren politischen Meinungen und künstlerischen Positionen in den teils autoritär regierten zentralasiatischen Staaten anecken, sind auf Netzwerke wie das DAVRA Collective angewiesen, um sich weiterentwickeln zu können und Fördergelder zu erlangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So lassen sich die zentralasiatischen Kurzfilmbeiträge beim diesjährigen goEast-Festival auch als aktivistische Intervention verstehen und zeigen, wie viel Aufbruchsstimmung derzeit in der künstlerischen Szene in Zentralasien zu herrschen scheint. Nur in Turkmenistan scheint die repressiv-autoritäre Regierung jegliche unabhängige Filmkunst unmöglich zu machen, wie auch zentralasiatische Filmemacher:innen wie <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/die-regisseurin-anisa-sabiri-mit-einem-film-ueber-tadschikische-rituelle-musik/">Anisa Sabiri</a> aus Tadschikistan beim Symposium bedauern – aus diesem zentralasiatischen Land findet sich daher auch beim Festival kein einziger Filmbeitrag.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Kurzfilme „Aralkum“, „Neither in the Mountains nor in the Fields“ und „Ertak“ sind noch bis 18. Mai auf der <a href="https://films.klassiki.online/goeast-film-festival">Klassiki</a> verfügbar.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Annkatrin Müller</strong></p>



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		<title>Zentralasien auf der Kinokarte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 13:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das GoEast Filmfestival schaut dieses Jahr nach Zentralasien. Neben zahlreichen Filmen aus der Region war auch ein dreit&#xE4;giges Symposium zwischen dem 22. und dem 24. April der Filmkunst in der Region gewidmet. Filmschaffende, -wissenschaftlerInnen und ExpertInnen lieferten dabei einen ausf&#xFC;hrlichen &#xDC;berblick &#xFC;ber Vergangenheit und Gegenwart des zentralasiatischen Kinos.&#xA0;&#xA0;&#xA0; &#x201C;Zentralasien enth&#xFC;llen&#x201D;, ist dieses Jahr ein zentrales [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das GoEast Filmfestival schaut dieses Jahr nach Zentralasien. Neben zahlreichen Filmen aus der Region war auch ein dreitägiges Symposium zwischen dem 22. und dem 24. April der Filmkunst in der Region gewidmet. Filmschaffende, -wissenschaftlerInnen und ExpertInnen lieferten dabei einen ausführlichen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart des zentralasiatischen Kinos.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">“Zentralasien enthüllen”, ist dieses Jahr ein zentrales Motto beim <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/das-goeast-filmfestival-schaut-dieses-jahr-nach-zentralasien/">GoEast Filmfestival</a> in Wiesbaden, das dieses Jahr aber weitgehend Online stattfindet. Zum Anlass von 30 Jahren Unabhängigkeiten in der Region zeigt die Festivalorganisation zahlreiche historische und aktuelle Filme aus Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, zusätzlich zum <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/sektionen/Wettbewerb/?land=&amp;spielstaette=&amp;datum=&amp;sektionx=%2Fde%2Fsektionen%2FWettbewerb%2F">Hauptwettbewerb</a> und weiteren Programmteilen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kinokunst in Zentralasien war auch das dreitägige Symposium gewidmet, das zwischen dem 22. und dem 24. April WissenschaftlerInnen, Filmschaffende und ExpertInnen versammelte. Somit &#8222;eröffnet das Festival ein Fenster in eine Filmlandschaft, die bisher zwar bei goEast vertreten war, doch nie im Mittelpunkt stand”, heißt es in der entsprechenden <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/presse/2021/PM_Feb01_2021_de.php">Pressemitteilung</a>. So leitet auch die usbekische Regisseurin und Künstlerin <a href="https://www.berliner-kuenstlerprogramm.de/en/gast.php?id=955&amp;p=1">Saodat Ismailova</a> dieses Jahr die Festivaljury. </p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">In insgesamt 13 Vorträgen und Gesprächsrunden bot das Symposium ausführliche Einblicke in die Geschichte, Produktion, Verbreitung und Rezeption von Filmen aus den fünf zentralasiatischen Ländern. Aufgrund von wirtschaftlichen und politischen Unterschieden sind diese dabei nicht ganz gleichmäßig vertreten, entsprechend der nationalen Kinoindustrien .  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschiedliche Filmindustrien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Kasachstan die zentralasiatische Filmproduktion bei weitem anführt &#8211; und auch als einziges zentralasiatisches Land mit zwei Filmen im Hauptwettbewerb vertreten ist &#8211; gibt es so gut wie keinen aktuellen Film aus Turkmenistan zu zeigen, erläuterte die Slawistin und Filmforscherin Prof. Dr. Birgit Beumers in der <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8151/Zentralasien%20auf%20der%20Weltkarte%20des%20Films.">Auftaktdiskussion</a>. Zusammen mit Joël Chapron, der mitunter die ehemaligen Sowjetstaaten bei den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Filmfestspiele_von_Cannes">internationalen Filmfestspielen von Cannes</a> vertritt, kuratierte sie das Symposium. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="430" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/The_First_Teacher_Andrei_Konchalovsky.jpeg" alt="" class="wp-image-26439" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/The_First_Teacher_Andrei_Konchalovsky.jpeg 654w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/The_First_Teacher_Andrei_Konchalovsky-300x197.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px" /><figcaption>Der in Kirgistan nach der Erzählung von Tschyngyz Aitmatow gedrehte Film &#8222;Der erste Lehrer&#8220; des russischen Regisseurs Andrei Kontschalowski (1965) wurde auf der Biennale in Venedig ausgezeichnet (Quelle: GoEast Filmfestival) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterschiede zwischen den Ländern wirken sich auch auf ihre Vertretung bei großen Filmfestivals wie Cannes, der Berlinale und der Biennale in Venedig aus. Von den 60 zentralasiatischen Filmen, die insgesamt auf den drei Festivals gezeigt wurden, kommen 34 aus Kasachstan, so Chapron. In den letzten fünf Jahre hatten aus der Region nur Kasachstan und Kirgistan dort Filme auf der Leinwand, zwei Länder, die auch am aktivsten ihre Kinokunst im Ausland bewerben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: Rezensionen zu Filmen aus Zentralasien </strong><a href="https://novastan.org/de/tag/cinestan/"><strong>in unserer Reihe “Cinestan”&nbsp;</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Cannes wurden 1954 erstmals Bilder aus Zentralasien gezeigt: Der Kurzfilm “Pik Druschby” (Freundschaftsgipfel) von Iliya Gutman (1953) erzählt die Geschichte einer Expedition in die Berge des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tian_Shan">Tienschan</a>. Einige weitere Festivalfilme wie “<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Twenty_Days_Without_War">Zwanzig Tage ohne Krieg</a>” (1976) oder “<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Schu%C3%9F_(1956)">Der letzte Schuss</a>” (1956) wurden zwar in Zentralasien gedreht, jedoch von russischen Filmemachern.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Entstehung des Kinos in der Region&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist es auch für FilmwissenschaftlerInnen schwer zu definieren, ab wann man von “nationalem Kino” sprechen kann, betonten die Kuratoren. Das gilt gerade in Zentralasien, wo die Entwicklung der Filmproduktion aktiv von den Sowjetbehörden angetrieben wurde. Somit startete die Kinoproduktion in Zentralasien bereits in den 1920ern mit sogenannten “Kulturfilmen” der Gesellschaft “Vostokkino” (Ostkino). In der Zeit starteten auch erste lokale Kinostudios, allen voran “Bukh-Kino” (später <a href="http://www.uzbekfilm.uz/en/index">Uzbekfilm</a>). Mit der Gründung von Kyrgyzfilm im Jahr 1941 hatte jede der fünf zentralasiatischen Republiken ihre eigene Filmgesellschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Evakuierung der großen sowjetischen Filmstudios nach Zentralasien während des Zweiten Weltkriegs war ironischerweise ein wichtiger Moment in der Entwicklung des zentralasiatischen Kinos. Durch den Austausch und die Arbeit mit führenden sowjetischen Regisseuren wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Michailowitsch_Eisenstein">Sergei Eisenstein</a> (der zwischen 1942 und 1944 den ersten Teil von seinem Film <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_der_Schreckliche_I_(Film)">Iwan der Schreckliche</a> in Kasachstan drehte) und das eingeführte Material gewannen Filmschaffende vor Ort wertvolle Erfahrung. So war Alma-Ata (heute Almaty) eine Zeit lang das Herz des sowjetischen Kinos, erzählte die französische Historikerin Gabrielle Chomentowski in <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8163/Wie%20wird%20man%20Filmarbeiter:in?%20Eine%20historische%20Perspektive%20auf%20die%20Ausbildung%20von%20zuk%C3%BCnftigen%20Filmschaffenden%20in%20Zentralasien%20im%2020.%20Jahrhundert">ihrem Beitrag</a> über die Ausbildung von Filmschaffenden in Zentralasien im 20. Jahrhundert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sowjetische Kino Zentralasiens war, wie Gulnara Abikayeva, Vorsitzende des Filmkritikerverbandes von Kasachstan und Dozentin an der Turan-Universität in Almaty, betont, von sowjetischer Propaganda durchzogen. Die Filme folgten der Formel: “Nationalistisch in der Form, sowjetisch im Inhalt”, wie Abikayeva erklärt. Besonders Komödien sollten, jeweils an den regionalen Hintergrund angepasst, die Illusion von Wohlstand, Glückseligkeit der einfachen Bevölkerung und interethnischer Freundschaft aufrechterhalten. Besonders die Beziehung zum “großen Bruder” Russland wird in den Filmen gerne betont, etwa in der Komödie “<a href="https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9D%D0%B0%D1%88_%D0%BC%D0%B8%D0%BB%D1%8B%D0%B9_%D0%B4%D0%BE%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80">Unser Lieber Doktor</a>” aus dem Jahr 1957. Auch weibliche Emanzipation spielte eine wichtige Rolle: Viele kasachische Filmproduktionen handeln von starken und unabhängigen weiblichen Protagonistinnen und tragen dementsprechend ihre Namen, beispielsweise im Film “Reyhana”.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/weibliches-kino-aus-zentralasien/"><strong>Weibliches Kino aus Zentralasien</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Chomentowski wuchs vor allem nach 1953 eine bedeutende Generation von Filmschaffenden in Zentralasien heran, die das Moskauer Filminstitut <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerassimow-Institut_f%C3%BCr_Kinematographie">WGIK</a> besucht hatten. Darunter finden sich zum Beispiel Regisseure wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolotbek_Schamschijew">Bolot Schamschijew</a> (Kirgistan), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ali_Chamrajew">Ali Hamroyev</a> (Usbekistan) und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Khodzhakuli_Narliev">Hojakuli Narlyýew</a>, dessen “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8022/WENN%20EINE%20FRAU%20DAS%20PFERD%20SATTELT">Wenn eine Frau das Pferd sattelt</a>” (1974) der einzige turkmenische Film im GoEast-Programm ist. “<em>Die emotionale Erfahrung der Ausbildung in Moskau und der Austausch in Masterskajas</em> (“Ateliers”) <em>mit führenden Filmemachern hatten einen starken Einfluss auf das Arbeitsbild dieser jungen Leute aus Zentralasien</em>”, erläuterte Chomentowski.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="867" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-1024x867.jpeg" alt="" class="wp-image-26440" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-1024x867.jpeg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-300x254.jpeg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-768x651.jpeg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-1536x1301.jpeg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-2048x1735.jpeg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/WHEN_A_WOMAN_SADDLES_A_HORSE_Khodzhakuli_Narliev-1300x1101.jpeg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bild aus &#8222;Wenn eine Frau das Pferd sattelt&#8220; (Quelle: GoEast Filmfestival)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das WGIK war auch ein guter Ort, um Filme zu sehen, die ansonsten in der Sowjetunion verboten waren oder kaum gezeigt wurden. In seiner Masterskaja mit Filmstudierenden aus Kasachstan in den frühen 1980ern zeigte der Regisseur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Alexandrowitsch_Solowjow_(Regisseur)">Sergei Solowjow</a> vorzugsweise Filme der französischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nouvelle_Vague">Neuen Welle</a> und des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Italienischer_Neorealismus">italienischen Neorealismus</a> und ermutigte seine Studierenden, ihr “Innenleben” auf die Leinwand zu bringen, statt sich an Konventionen zu orientieren. Das Ergebnis war eine als “Kasachische Neue Welle” bekannte Kinobewegung in den späten 1980ern und frühen 1990ern, der <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8165/Die%20kasachische%20Neue%20Welle">ein Vortrag</a> der französischen Filmwissenschaftlerin Eugénie Zvonkine gewidmet war. Der bekannteste Film dieser Bewegung ist Raschid Nugmanows “<a href="https://novastan.org/de/kasachstan/igla-mit-viktor-tsoi-durchs-kasachstan-der-perestroika/">Igla</a>” (Die Nadel, 1988).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Filmausbildung spielen auch Festivals eine große Rolle für die Entwicklung lokaler Kinosprachen. So zum Beispiel das <a href="https://eurasianet.org/south-by-soviet-east-uzbekistans-rule-breaking-feast-of-film">Internationale Filmfestival der Länder Asiens, Afrikas und Südamerikas</a>, das zwischen 1968 und 1988 in Taschkent abgehalten wurde. Das Festival wurde durch Filmvorstellungen in ganz Zentralasien begleitet und bot eine “filmische Kontaktzone” und viel Ausdrucksfreiheit für Filmschaffende, die sich sonst kaum begegnen konnten, so Chomentowski. Später entwickelte sich das 1998 gegründete <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Eurasia_International_Film_Festival">Eurasia International Film Festival</a>, das seitdem insgesamt 14 Mal organisiert wurde, zu einem wichtigen Treffpunkt für die regionale Filmindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Widerstandskino in Kasachstan</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Unabhängigkeit der zentralasiatischen Länder musste sich auch die zentralasiatische Filmszene neu orientieren: Die zuvor staatlich von Moskau aus organisierte Filmproduktion brach quasi weg, private Finanzierung von Filmvorhaben war nur schwer möglich. Doch nach und nach investieren die neu gegründeten Staaten und auch Privatpersonen wieder in die Filmindustrie: In Kasachstan produzierte Kazakhfilm in den 2000ern große und aufwendige historischen Epen wie “<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nomad_%E2%80%93_The_Warrior">Nomad</a>” oder “<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Myn_Bala_%E2%80%93_Krieger_der_Steppe">Myn Bala &#8211; Krieger der Steppe</a>”. <a href="https://staff.lincoln.ac.uk/dcf9aead-e4c8-4f89-a686-f700201cfd1d">Rico Isaacs</a>, Professor für Politik an der Lincoln University, <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8166/Zwischen%20erfundenen%20Welten%20und%20politischen%20Realit%C3%A4ten:%20Widerstandskino%20in%20Kasachstan">erklärt</a> das mit der Suche der zentralasiatischen Staaten nach einer neuen nationalen Identität. Doch einige kasachische Filmemacher kritisierten diese Entwicklung: Das kasachische Kino wiederhole so nur sowjetische Muster und die Mythologisierung des Landes, der Nation und der Bevölkerung.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kasachstan/a-dark-dark-man-ein-korrupter-polizist-stellt-sich-der-ungerechtigkeit-entgegen/"><strong>“A Dark, Dark Man”: Ein korrupter Polizist stellt sich der Ungerechtigkeit entgegen</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Kritik entwickelte sich in Kasachstan die Bewegung “Partisanen-Kino” um den Regisseur Ádilhan Erjanov. 2014 veröffentlichten sie ein <a href="https://brod.kz/blogs/partizanskoe-kino-jdat-terpet-borotsya/">Manifest</a>, in dem sie sich für ein Kino aussprachen, das die soziale Realität widerspiegelt und sich von alten Formen abgrenzt. Die Filme dieser Strömung, insbesondere von Erjanov, aber auch beispielsweise von Janna Isabaeva, thematisieren, so Isaacs, das Ringen mit lokalen Behörden und Bürokratie, Korruption, Fragen der Zugehörigkeit sowie von Gender und Klasse. Sie bilden damit eine künstlerische Form des Widerstands gegen die politischen und gesellschaftlichen Strukturen und den noch immer starken Personenkult um den früheren Präsidenten Nazarbaev. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="goEast 2021 – ULBOLSYN – Trailer (OmeU)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4txj7stsPZg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erjanovs neuster Film “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/8020/ULBOLSIN">Ulbolsyn</a>” startet beim goEast-Festival dieses Jahr im Wettbewerb und wird bereits hoch gelobt. Der Film handelt von der jungen kasachischen Schauspielerin Ulbolsyn, die versucht, ihre Schwester vor ihrer Verheiratung zu retten und die patriarchalen Strukturen ihres Dorfes zu überwinden (der Film kann noch bis zum 28. April <a href="https://online.filmfestival-goeast.de/de/movies/dde8174a-b49a-481a-b4e3-17ede50b78c0">online ausgeliehen</a> werden).&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen Tradition und Moderne&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ulbolsyn trifft damit den Kern der aktuellen Debatte um zentralasiatisches Kino, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt. Wie stark dieser Konflikt auch heute noch die zentralasiatische Filmlandschaft prägt, zeigt die Abschlussdiskussion des goEast-Symposiums, bei der junge Regisseurinnen und Regisseure aus Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan zu Wort kommen. Für Filme, die eher Szenen des alltäglichen Lebens beleuchten, finden sich nur schwer Finanzierungsmöglichkeiten, da sie den Behörden oft rückwärts gewandt erscheinen. Staatlich oder durch Stiftungen werden eher Filme subventioniert, die die Modernität der zentralasiatischen Gesellschaften verdeutlichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dante Rustav, Regisseur aus Taschkent, dessen Kurzfilm “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/7970/INVASION">Invasion</a>” bei goEast läuft, muss sich seinen nächsten Film daher selbst finanzieren: Ab Mai dreht er einen Dokumentarfilm über Roma in Usbekistan. “<em>Hier hat niemand ein großes Interesse daran, derartige Themen zu beleuchten</em>”, erklärt er &#8211; dabei habe sich der Status von Filmschaffenden seit dem Regierungswechsel in Usbekistan 2016 bereits deutlich verbessert. Auch Elisaweta Stischowa und Elnura Osmonalijewa, beide aus Kirgistan, halten eine weitere Modernisierung der kirgisischen Filmlandschaft für unabdingbar. “<em>Mit bestimmten Themen kann man sich einfach nicht um eine staatliche Förderung bewerben &#8211; weder in Moskau, noch in Bischkek</em>”, so Osmonalieva, die zwischen Kirgistan und Russland arbeitet und bei goEast ihren Kurzfilm “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/7998/SEIDE">Seide</a>” zeigt. Etwas leichter hat es da der kasachische Filmemacher Ashat Kúshensherekov. Seine Filme wurden bereits mehrfach international ausgezeichnet &#8211; als Schauspieler spielte er etwa in “<a href="https://novastan.org/de/kasachstan/tulpan-wie-man-die-liebe-findet-um-hirte-zu-werden/">Tulpan</a>” mit, der 2008 in Cannes prämiert wurde. Beim preisgekrönten Film “<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ayka">Ayka</a>” fungierte Kichincherikov als Assistent. Durch die Preisgelder hat er eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit erlangt. Sein Kurzfilm “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/7954/DER%20TANK%20IST%20LEER">Der Tank ist leer</a>” ist ebenfalls bei goEast zu sehen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der lokalen Szene auf die internationale Bühne</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine große Stütze für die jungen Filmschaffenden ist ihr Netzwerk, das in Zentralasien stetig wächst. In Taschkent gibt es beispielsweise erst seit Kurzem mit der <a href="https://focusgroup.uz/en">Focus-School</a> wieder eine eigene Filmschule, die Filmszene wächst. Gerade in der Kurzfilm-Szene unterstützen sich die Filmschaffenden gegenseitig. Die Produktion von Langfilmen bleibt für die jungen Regisseurinnen und Regisseure allerdings weiterhin eine Herausforderung. Kurzfilme &#8211; das bestätigen alle Podiumsgäste &#8211; werden hingegen mittlerweile in allen zentralasiatischen Ländern gefördert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-26442" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-1024x576.jpeg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-300x169.jpeg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-768x432.jpeg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-1536x864.jpeg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav-1300x731.jpeg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/04/THE_INVASION_Dante_Rustav.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ausschnitt aus Dante Rustavs Kurzfilm &#8222;Die Invasion&#8220; (Quelle: GoEast Filmfestival)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem bleibt die Frage, was von der Filmkunst bei der lokalen Bevölkerung ankommt. Die zentralasiatischen Arthouse-Filme, die beispielsweise im Programm des goEast-Festivals laufen, sprechen oft eher ein internationales als ein lokales Publikum an. Rico Isaacs erklärt, oft seien die Filme, etwa die vom kasachischen Regisseur Ádilhan Erjanov, zwar für ein lokales Publikum gemacht, spielen auf lokale Traditionen und Begebenheiten an. “<em>Das Publikum dafür in Kasachstan ist jedoch begrenzt</em>”, so Isaacs. Bei internationalen Filmfestivals hingegen ist ein derartiges Programm beliebt.   </p>


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<p class="wp-block-paragraph">Ob als Archiv aus der sowjetischen Vergangenheit, als künstlerische Netzwerke und Bewegungen, als Ausdrucksform oder als kommerziell ausgerichtete Industrie: zu einem gewissen Grad ist die Kinokunst in Zentralasien stets ein Spiegel ihrer Zeit. “<em>Wir sind es gewohnt, über Wörter zu kommunizieren. Aber ich denke, die Kraft von Bild und Ton geht tiefer. Sie ist indirekter, aber kann dich wirklich mit dem vereinnahmen, was sie mitteilen will</em>”, kommentierte die Jurypräsidentin Saodat Ismailova ihren Film “<a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/film/7934/40%20TAGE%20SCHWEIGEN">40 Tage schweigen</a>” (2014). “<em>Kino ist die beste Art, Zeit zu erfassen!</em>”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Novastan ist 2021 Medienpartner von </em><a href="https://www.filmfestival-goeast.de/de/"><em>goEast &#8211; Festival des mittel- und osteuropäischen Films.</em></a><em> Das Festival zeigt noch bis zum 26. April zeitgenössische und historische Filme aus Osteuropa, Russland und Zentralasien.&nbsp;</em></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Annkatrin Müller, Florian Coppenrath &amp; Veronika Haluch<br>Novastan.org</strong></p>


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		<title>Tri Bogatyrya, ein symbolisches Gebäude für Almaty</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 11:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Almaty]]></category>
		<category><![CDATA[Antoine Béguier]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name des Geb&#xE4;udes &#x201E;Tri Bogatyrya&#x201C; (auf Deutsch: &#x201E;Die drei Krieger&#x201C;) in Almaty, Kasachstan, geht auf mongolische Mythen zur&#xFC;ck. Das 1970 erbaute Geb&#xE4;ude, bestehend aus drei T&#xFC;rmen, k&#xF6;nnte bald gr&#xFC;ndlich renoviert werden. Solange fasziniert der Flickenteppich aus ehemals einheitlichen Balkonen weiterhin die Passanten. Foto:&#xA0;&#xA0;Antoine B&#xE9;guier (Frankreich) Mehr Bilder aus der Reihe findet ihr&#xA0;hier. Hier geht&#x2019;s [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Name des Gebäudes &#8222;Tri Bogatyrya&#8220; (auf Deutsch: &#8222;Die drei Krieger&#8220;) in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty">Almaty</a>, Kasachstan, geht auf mongolische Mythen zurück. Das 1970 erbaute Gebäude, bestehend aus drei Türmen, könnte bald gründlich renoviert werden. Solange fasziniert der Flickenteppich aus ehemals einheitlichen Balkonen weiterhin die Passanten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Foto:&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.antoinebeguier.com/">Antoine Béguier</a> (Frankreich)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Bilder aus der Reihe findet ihr&nbsp;<a href="https://novastan.org/de/author/abeguier/">hier</a>.</p>



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		<title>Dokumentarfilm &#8222;Waiting for the Sea&#8220; &#8211; von Techno und Tradition in Usbekistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 11:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aralsee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>George Itzhaks preisgekr&#xF6;nter Kurzdokumentarfilm &#x201E;Waiting for the Sea&#x201C; verbindet Einblicke in die elektronische Musikszene Usbekistans, traditionelle zentralasiatische Musik und das Schicksal der Austrocknung des Aralsees. Novastan zeigt den Film mit freundlicher Genehmigung des Regisseurs George Itzhak vom 21. September bis 12. Oktober 2020 mit deutschen Untertiteln und hat vorab ein Interview mit dem Regisseur gef&#xFC;hrt. [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>George Itzhaks preisgekrönter Kurzdokumentarfilm &#8222;Waiting for the Sea&#8220; verbindet Einblicke in die elektronische Musikszene Usbekistans, traditionelle zentralasiatische Musik und das Schicksal der Austrocknung des Aralsees. Novastan zeigt den Film mit freundlicher Genehmigung des Regisseurs George Itzhak vom 21. September bis 12. Oktober 2020 mit deutschen Untertiteln und hat vorab ein Interview mit dem Regisseur geführt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Techno-Festival mitten in der Wüste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aralkum">Aralkum</a>, mehr als tausend Kilometer von der usbekischen Hauptstadt Taschkent entfernt? Das ist die Idee von <a href="http://stihia.org/festivalen">Stihia</a>, einem Festival, das im September 2018 zum ersten Mal in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mo%CA%BBynoq">Mo’ynoq</a>, einer Kleinstadt in der autonomen Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karakalpakistan">Karakalpakistan</a> im Westen Usbekistans, stattfand. Die Stadt ist vor allem für ihr tragisches Schicksal bekannt: Einst am Südufer des Aralsees gelegen und berühmt für ihre Fischereiindustrie, liegt die Stadt heute Dutzende von Kilometern vom austrocknenden Aralsee entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.georgeitzhak.com/">George Itzhak</a>, 28 Jahre alt, war fasziniert von der Idee des Festivals, von der wachsenden elektronischen Musikszene in Taschkent und der Verbindung von Techno und traditioneller Musik. Der Regisseur wurde in Taschkent geboren, aber wuchs in New York City auf, wo er auch heute lebt. Er arbeitet als Dokumentarfilmer und Nachrichtenproduzent für eine der wichtigsten US-amerikanischen Nachrichtensendungen, die NBC Nightly News. Daneben dreht er eigene Filme. Im August 2019 reiste George Itzhak nach Usbekistan, um die zweite Ausgabe von Stihia zu begleiten, aber auch, um in die usbekische Kultur und die junge elektronische Musikszene der Hauptstadt Taschkent einzutauchen. Sein Dokumentarfilm “Waiting for the Sea” trägt seine persönliche Handschrift &#8211; die eines Usbeken, der nie in Usbekistan gelebt hat und die Verbindungen zwischen alten, bekannten Traditionen und futuristischer Bewegung zu verstehen versucht. Gleichzeitig bricht George Itzhak auf einfühlsame und ästhetische Weise mit Stereotypen und Klischees, die in der Darstellung Usbekistans, Karakalpakistans und der Region des Aralsees häufig verwendet werden. Novastan sprach mit dem Dokumentarfilmer über seine Beweggründe, einen Dokumentarfilm in seinem Herkunftsland zu drehen, die Ähnlichkeiten zwischen Techno- und traditioneller Musik und über den Einfluss, den elektronische Musik auf gesellschaftliche Veränderungen haben kann.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Novastan: Du wurdest in Usbekistan geboren, aber bist in New York aufgewachsen. Wie kam es, dass du nach Usbekistan zurückkehren wolltest, um dort einen Dokumentarfilm zu drehen?&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>George Itzhak:</strong> Ich wurde in Taschkent geboren, aber als ich etwa anderthalb Jahre alt war, wanderte meine gesamte Familie aus. Meine Familie gehörte der jüdischen Minderheit in Usbekistan an, den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bucharische_Juden">bucharischen Juden</a>. Die meisten bucharischen Juden begannen in den 1980er Jahren, Usbekistan zu verlassen &#8211; erst langsam, und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schneller. Sie fürchteten sich vor einem religiösen Backlash nach der Unabhängigkeit Usbekistans. Die USA und Israel öffneten uns die Türen, sodass Mitte der neunziger Jahre fast alle bucharischen Juden das Land verlassen hatten. Viele von ihnen ließen sich in New York nieder &#8211; in New York City leben etwa 50.000 bis 60.000 bucharische Juden. Wir haben dort also eine sehr große Diaspora.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="828" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-1024x828.png" alt="" class="wp-image-23286" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-1024x828.png 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-300x243.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-768x621.png 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-1536x1242.png 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara-1300x1051.png 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/In-Production-in-Bukhara.png 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Regisseur George Itzhak beim Dreh in Buchara, Usbekistan. © Neha Hirve</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wuchs in New York mit Russisch als Muttersprache auf, beobachtete all die Traditionen in meiner Familie und hörte von meinen Großeltern von Usbekistan, aber wir sind nie dorthin gefahren. Das stand einfach nie zur Debatte. Ich bin dann ein paar Mal nach Russland gereist, aber ich habe es nie nach Zentralasien geschafft. Als ich älter wurde, heiratete ich, ich bekam ein Kind, und plötzlich legte sich in mir ein Schalter um und ich wollte unbedingt zurückgehen, bevor ich diesen neuen Teil meines Lebens begann. Dann stieß ich auf die Geschichte von Stihia und der jungen elektronischen Musikszene in Usbekistan, war sofort fasziniert. Das schien mir eine gute Gelegenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie hast du von Stihia gehört?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es begann alles mit einem Bild, das jemand auf Facebook geteilt hatte: Es war ein Poster von Stihia, darauf war das Bild einer karakalpakischen Frau in traditioneller Kleidung. Aber es war sehr stilisiert, im Stil eines Posters, wie man sie für Techno-Veranstaltungen kennt. Es war quasi wie ein magisches Bild: Es vereinte die traditionelle Kultur und die Art und Weise, wie ich Usbekistan kannte, mit dieser sehr jungen, futuristischen Ästhetik. Diese Kombination hat mich beeindruckt, ich klickte darauf und tauchte immer weiter in das Thema ein und fand all diese Geschichten über elektronische Musik in Usbekistan und das Festival Stihia, das 2018 zum ersten Mal stattgefunden hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Stihia also erst während der Vorbereitungen für die zweite Ausgabe des Festivals entdeckt. Das erste Jahr ist total an mir vorbei gegangen. Aber von da an war ich fasziniert, ich begann zu telefonieren, setzte mich mit den Organisatoren des Festivals in Verbindung und überlegte, wie ich dieses Filmprojekt angehen könnte. Ich rief meine Koproduzentin Neha Hirve an, mit der ich in New York studiert hatte, und sagte zu ihr: &#8222;Hör mal, ich habe diese verrückte Idee, nicht viel Geld, aber ich kann dir versprechen, dass es ein Abenteuer&nbsp; wird.” Und sie war sofort dabei. Wir fingen an, zu recherchieren, Bilder auszutauschen und Referenzen im Bereich Film zu Zentralasien zu finden. Es ist zwar ein Dokumentarfilm, aber ich wollte nicht, dass es sich wie eine Reportage anfühlt. Ich hatte schon einige Geschichten über Stihia gesehen, aber ich wollte, dass diese etwas Anderes wird. Ich wollte selbst eintauchen und meine eigenen Erfahrungen zeigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="432" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-1024x432.jpg" alt="" class="wp-image-23287" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-1024x432.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-300x127.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-768x324.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-1536x648.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-2048x864.jpg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS05-1300x548.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Standbild aus “Waiting for the Sea”: Ein Musiker vor der Kulisse eines rostigen Schiffswracks in Mo’ynoq, Usbekistan.&nbsp;</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgten etwa drei bis vier Monate Vorproduktion, Telefonate, Interviews. Ich versuchte, in die visuelle Welt Usbekistans einzutauchen und schaute mir Fotograf*innen aus Usbekistan an &#8211; so entdeckte ich auch Novastan. Mein Hauptziel war es, die Bildsprache Usbekistans zu verstehen. Ich finde, der westliche Blick auf Usbekistan ist sehr orientalistisch. Man sieht immer nur Frauen, die tanzen, Lepjoschka im Ofen machen und so etwas. Es fühlt sich manchmal fast so an, als würde man sich Tiere im Zoo ansehen. Ich habe das Gefühl, dass ich hier eine persönliche Verantwortung habe. Ich komme von dort, aber bin nicht wirklich von dort. Ich stehe mit einen Fuß in beiden Welten, und mir war klar, dass ich hier nicht einfach eine oberflächliche Arbeit machen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie hast du die Techno-Szene in Usbekistan &#8211; und insbesondere in Taschkent &#8211; erlebt?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte besteht im Grunde zwei Teilen: Stihia und Mo&#8217;ynoq auf der einen Seite, und auf der anderen Seite Taschkent, wo wahnsinnig viel passiert. Mein Ziel war es, diese beiden Stränge zu verbinden. Ich hatte nie über Usbekistan im Zusammenhang mit elektronischer Musik nachgedacht. Ich glaube, deshalb haben mich die Bilder, auf die ich online gestoßen bin, so inspiriert. Sie haben mir teilweise meine eigene Ignoranz vorgeführt: Obwohl ich aus Usbekistan komme, erfuhr ich alles, was ich über Taschkent und Usbekistan wusste, lange nur durch die Linse meiner Großeltern. Ich hatte selbst einen archaischen Blick auf diesen Ort &#8211; eine Perspektive, die in der Vergangenheit stehen geblieben ist. Und als ich in diesem Kellerclub in Taschkent war, war es, als wäre ich in die Zukunft katapultiert worden. Es war tatsächlich sehr ähnlich zu New York! Ich glaube, das ist einfach die globale Kultur. Die Leute dort trugen T-Shirts, auf denen &#8222;Brooklyn&#8220; stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte das Gefühl, dass die Mauern, die es in der Generation meiner Großeltern gegeben hatte, nicht mehr existierten. Ich war überrascht zu sehen, wie vielfältig die Stadt ist. Taschkent ist ein sehr multikultureller Ort. Ich glaube, die Menschen in Taschkent waren schon immer kosmopolitisch, aber es gab immer auch Grenzen zwischen verschiedenen Ethnien, zwischen usbekischen Juden und Russen beispielsweise. Es gab Mauern. Aber dort zu sein und diese Gruppe junger Menschen zu erleben, die junge Generation, hat mir&nbsp; gezeigt, dass viele der alten Grenzen, die hier zur Zeit meiner Eltern und Großeltern existierten, überwunden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es filmische Referenzen, die dich bei der Produktion von “Waiting for the Sea” inspiriert haben?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Regisseur, der für mich sehr inspirierend war: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Gatlif">Tony Gatlif</a>, ein französischer Filmemacher, dessen Mutter Roma war. Sein Werk ist stark von traditioneller Musik beeinflusst, und ich habe versucht zu verstehen, wie man Musik filmisch darstellen kann, wie man durch Musik erzählen und Emotionen zeigen kann. Er hat einen Film gedreht, &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Latcho_Drom">Latcho Drom</a>&#8222;. Er erzählt die Geschichte der Migration der Roma &#8211; ausschließlich durch ihre Musik. Technisch ist er ein Dokumentarfilm, aber er wirkt wie ein Spielfilm. Er mischt diese beiden Formen durch die Musik. Da habe ich das Potenzial gesehen, das auf Usbekistan zu übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In deinem Dokumentarfilm beschäftigst du dich auch mit der Verbindung zwischen traditioneller und elektronischer Musik. Wie würdest du diese Verbindung beschreiben?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war eigentlich der wichtigste Punkt, den ich untersuchen wollte. Die Art und Weise, wie ich mich fühlte, als ich traditionelle usbekische, karakalpakische, bucharische Musik hörte, war die gleiche, wie ich mich fühlte, als ich elektronische Musik hörte. Ich glaube, beide sind sich sehr ähnlich. Wenn man sie in einen Dialog miteinander bringt, bilden sie die perfekte Linse, durch die man Usbekistan, seine Vergangenheit und seine Zukunft betrachten kann. Es gibt ein großartiges Zitat von Jeff Mills, einem berühmten US-amerikanischen DJ, das während meines Interviews mit einem der Organisatoren des Festivals zur Sprache kam: „Techno wurde nicht als Tanzmusik entwickelt, sondern als futuristisches Statement.“ Es gibt also diese beiden Kräfte: Eine Kraft der Vergangenheit, um das Erbe zu bewahren und das zu respektieren, was vor uns war. Und es gibt diese andere Kraft, die in die Zukunft blickt und etwas Neues schafft. Ich wollte ein Gespräch zwischen diesen beiden schaffen. Und irgendwie ist es ganz natürlich passiert. Es passierte einfach, in Karakalpakistan, ich musste nichts dafür tun.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="432" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-1024x432.jpg" alt="" class="wp-image-23288" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-1024x432.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-300x127.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-768x324.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-1536x648.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-2048x864.jpg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS15-1300x548.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Standbild aus “Waiting for the Sea”: Menschen aus ganz Usbekistan, Zentralasien und der ganzen Welt kommen für das Festival “Stihia” in die Wüste Aralkum im Westen Usbekistans.&nbsp;</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde auch, die Ästhetik von Stihia und Techno-Festivals allgemein hat etwas Schamanisches: Es gibt einen DJ im Zentrum, auf einer Bühne, er kreiert diese Mischung aus Klängen, bringt Tänzerinnen und Tänzern um sich herum zum Tanzen und kreiert dabei ein außergewöhnliches Maß an Ekstase. Das ist im Prinzip eine nahezu altertümliche Inszenierung. Techno und jahrhundertealte traditionelle Musik &#8211; beide sprechen auf gewisse Weise zu Gott. Ich weiß, es klingt verrückt, aber die DJs, mit denen ich gesprochen habe, haben gesagt, Stihia sei ihre Art, den Gott des Aralsees zu erreichen, um den Regen zu rufen. Und wenn man sich die Geschichte der traditionellen Musik in Zentralasien anschaut, haben sie dieselbe Wurzel: Es geht um eine Verbindung zu etwas in einer anderen Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In deinem Film wird deutlich, dass nicht nur junge Menschen aus der ganzen Welt zu </strong><strong><em>Stihia </em></strong><strong>kamen, sondern auch Anwohner*innen aus Mo’ynoq, ältere Menschen und Kinder. Was war das für eine Atmosphäre?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das ist ganz unerwartet passiert. Die Organisatoren des Festivals&nbsp; haben mir erklärt, sie seien sich nicht sicher, wie die Bewohner*innen von Mo’ynoq auf das Festival reagieren würden. Ich glaube, man darf nicht unterschätzen, wie abgelegen Mo&#8217;ynoq ist. Um dorthin zu kommen, muss man erst nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nukus">Nukus</a> fliegen, und selbst von Nukus, das man von Taschkent aus erreichen kann, muss man noch drei oder vier Stunden auf holprigen Wüstenstraßen fahren, nur um nach Mo&#8217;ynoq zu gelangen. Mo’ynoq ist wirklich abgelegen. Viele der Menschen dort, haben, bevor Stihia zum ersten Mal stattfand, diese Art von Musik noch nie gehört. Das muss für sie revolutionär gewesen sein. Dafür muss man Stihia loben &#8211; und dafür, dass sie sehr inklusiv sind. Sie haben nicht versucht, irgendwelche Mauern zu errichten. Die einzigen Vorschriften, die es gab, kamen von den Beamten, von der Polizei. Ich habe dort großartige Momente zwischenmenschlicher Interaktion erlebt. Zum Beispiel gab es ein australisches Paar, das jungen karakalpakischen Kindern gezeigt hat, wie man zu Techno tanzt. Das war ein toller Moment. Der Film macht deutlich, dass elektronische Musik universell ist. Es geht nicht um Sprache. Es geht nur um das Gefühl und diese Energie, die Tanzen erzeugen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast du das Gefühl, das Festival hat Mo’ynoq verändert?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Physisch auf jeden Fall: Es wird viel gebaut. Viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, haben die Investitionen im Baugewerbe und den Bau von Wohnungen, neuen Geschäften und neuen Straßen erwähnt. Man sieht, dass die Regierung versucht, Mo’ynoq zu einem touristischen Ziel zu machen. Noch wichtiger ist aber, dass sich ein spiritueller Wandel vollzieht: Ich habe mit einem jungen Mädchen gesprochen, das dort lebt, und sie war so begeistert von all diesen Menschen der besonderen Atmosphäre. Ich glaube, das Festival hat den Menschen, die dort leben, gezeigt, dass sie in diesem Land etwas bedeuten. Sie verdienen Aufmerksamkeit, und die bekommen sie jetzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-1024x819.jpg" alt="" class="wp-image-23289" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-1024x819.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-300x240.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-768x615.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-1536x1229.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-2048x1639.jpg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/18_red083_08_tiny-1300x1040.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Alle Generationen waren beim Techno-Festival Stihia vertreten, das im August 2019 zum zweiten Mal in Mo’ynoq stattfand. © Neha Hirve</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich kommen Menschen aus der ganzen Welt zu ihnen, und es geht nicht mehr nur um die Katastrophe des Aralsees. Immer, wenn Menschen hierher kamen, ging es nur darum, wie schlimm dieser Ort ist. Jetzt gibt es auch einen positiven Grund, herzukommen. Das verändert so viel, wenn die Menschen positiv über diesen Ort sprechen und mit der Absicht kommen, eine gute Zeit zu haben, und nicht nur über gesundheitliche Probleme, wirtschaftliche Schwierigkeiten und die ökologische Katastrophe sprechen. Da verändert sich etwas.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast du den Eindruck, ein Festival wie Stihia kann einen positiven Einfluss auf den Umgang mit der Austrocknung des Aralsees haben?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schwer, von direkten Auswirkungen zu sprechen. In meinem Film geht es nicht um die ökologische Katastrophe des Aralsees – davon handeln schon so viele Dokumentarfilme. Das Festival ist mehr ein Statement an die Welt, es geht darum, eine Energie an diesem Ort zu schaffen, die Dinge anstoßen kann. Ich musste immer wieder über diese Vorstellung von einem Gott des Aralsees nachdenken. Ob sie wirklich daran glauben oder nicht, weiß ich nicht, aber die Leute sagten immer wieder: „Lasst uns um Regen beten! Lasst uns zum Gott des Aralsees beten!“ Das wollte ich in meinem Film herausstellen. Dieses Festival war im Grunde ein halb religiöser Akt. Diese Mischung aus schamanischer, religiöser und jugendlicher Punk-Energie ist etwas Besonderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Man könnte kritisieren, dass “Waiting for the Sea” ein idealistisches Bild von Usbekistan zeigt. Würdest du dem zustimmen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es ist ein idealistischer Blick auf Usbekistan! Das liegt wahrscheinlich an meiner eigenen, nostalgischen Perspektive. Deshalb habe ich zum Beispiel Szenen aus einem sowjetischen Film aus den 1980er Jahren über Taschkent eingefügt &#8211; das ist extrem idealisiert. Es geht darum, dass alle zusammen sind, und um diesen schönen, sonnigen Ort zum Leben. Auch mit den Farben habe ich versucht, der Szene in Taschkent einen goldenen, nostalgischen Ton gegeben &#8211; denn so habe ich es erlebt. Und auch was Mo’ynoq angeht: Wir wollten das übliche Bild von Mo’ynoq als einen staubigen, toten Ort nicht noch weiter verstärken. Deshalb haben wir uns bei den Farbkorrekturen dafür entschieden, die Farben gesättigter wirken zu lassen. Wir haben zum Beispiel dieses übertriebene Grün verwendet. Wir wollten nicht, dass es tot wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also ja, es ist natürlich subjektiv. Ich habe meine eigene Perspektive hineingelegt. Mir ist aufgefallen, dass viele einheimische Filmemacher eine andere Perspektive haben, sie stehen vor vielen Herausforderungen. Aber ich nicht, und ich kann nicht so tun, als hätte ich mit denselben Herausforderungen zu kämpfen wie sie. Dieser Film ist also in hohem Maße die Perspektive eines gebürtigen Usbeken, der nie dort gelebt hat. Ich kann nicht so tun, als wäre ich jemand anders. Als ich den Film geschnitten habe, bekam ich oft Ratschläge wie: Du solltest diesen und jenen Aspekt untersuchen. Ich hätte mich auch mit all den anderen Aspekten von Mo&#8217;ynoq beschäftigen können, mit der Trockenheit, Krankheiten und so weiter. Aber das wäre dann ein anderer Film.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die diesjährige Ausgabe des Festivals wurde auf nächstes Jahr verschoben &#8211; hast du noch Interesse, Stihia und die usbekische Techno-Szene auch weiterhin zu verfolgen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich interessiert, ist zurückzugehen. Ob ich mich weiter mit elektronischer Musik befassen werde, kann ich nicht sagen. Aber es gibt noch so viele Geschichten, in die ich dort eintauchen könnte. Ich freue mich, dass mein Film in Usbekistan bisher so gut ankommt &#8211; dadurch habe ich das Gefühl, dass mir die Menschen in Usbekistan viel Vertrauen entgegenbringen, sodass ich zurückgehen und an weiteren Filmen arbeiten kann.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="432" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-1024x432.jpg" alt="" class="wp-image-23290" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-1024x432.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-300x127.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-768x324.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-1536x648.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-2048x864.jpg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/09/WFS24-1300x548.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Standbild aus “Waiting for the Sea”: Ein Bewohner von Mo’ynoq am Aralsee, der heute Duzende von Kilomentern von der ehemaligen Hafenstadt entfernt liegt.&nbsp;</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch so viel, womit ich mich beschäftigen möchte – Musik wird auf jeden Fall ein Teil meiner Arbeit sein, weil sie mich so inspiriert. Ich will mich auch gerne noch weiter mit traditioneller Musik auseinandersetzen. Traditionelle Musik ist in Usbekistan so relevant, da gibt es noch viel zu erforschen. Ich will aber nicht nur an dokumentarischen Projekten arbeiten, sondern auch an Spielfilmen. Ich würde gerne auch die lokale Spielfilmindustrie kennen lernen &#8211; es gibt einige großartige Künstler aus Usbekistan, beispielsweise <a href="https://www.imdb.com/name/nm3683786/">Saodat Ismailova</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hattest du bereits eine Möglichkeit, deinen Film in Usbekistan zu zeigen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab noch kein Screening, vor allem wegen des Coronavirus. Aber ich habe den Link verschickt und kann verfolgen, wo der Link geöffnet wird. So konnte ich sehen, dass die Menschen in Usbekistan den Film untereinander teilen. Ich habe den Link an etwa zwanzig Personen in Usbekistan geschickt, aber es gibt mittlerweile schon fast tausend Views dort, das ist großartig! Ich denke, das liegt daran, dass endlich jemand einen Dokumentarfilm dreht, der sich nicht nur auf die negativen Aspekte oder auf die Geschichte des Landes konzentriert. Der Film macht die Erfahrungen der Menschen dort auch in anderen Teilen der Welt erfahrbar: Wenn Ihre Erfahrung in einen Film umgesetzt wird, der auf der ganzen Welt zu sehen ist, dann macht das Ihre Erfahrung real. Ich denke, das ist sehr kraftvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>“Waiting for the Sea” hat beim <a href="https://www.moscowshorts.com/2020/07/14/moscow-shorts-june-2020-awards/">Moscow Shorts International Film Festival</a> den Preis für den besten Dokumentarfilm erhalten und wurde beim Long Story Shorts International Film Festival als bester Dokumentarfilm und für die beste Cinematographie ausgezeichnet. Wie fühlen sich diese Auszeichnungen an?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe nichts davon erwartet &#8211; ich glaube, als Filmemacher versucht man, keine Erwartungen an zukünftige Erfolge zu knüpfen. Meine einzige Erwartung war, etwas zu machen, das ich zeigen und auf das ich stolz sein kann. Ich hoffe, den Film noch einem breiteren Publikum zeigen zu können. Ich hoffe, ihn in New York zeigen zu können, sobald es möglich ist. Ich möchte den Film in Räumen für zeitgenössische Kunst, in Galerien und auf weitere Festivals bringen, sobald wieder Zusammenkünfte ohne Sorge vor dem Coronavirus stattfinden können. Viele der Festivals, die in diesem Frühjahr stattfinden sollten, werden erst im nächsten Frühjahr stattfinden. Ich möchte den Film auch gerne in Europa zeigen &#8211; ich will ihn dort zeigen, wo es eine große Gemeinschaft von kreativen Menschen und Filmemachern gibt, und ihnen das Fenster zu Zentralasien öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast du schon Pläne für Filmvorführungen von “Waiting for the Sea” in Usbekistan oder Zentralasien?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte geplant, den Film auf einem Festival in Kasachstan zu zeigen, wo die Filmindustrie weiter entwickelt ist als in Usbekistan. Aber ich möchte mich eigentlich darauf konzentrieren, eine Filmvorführung in Usbekistan zu organisieren. Das ist sehr wichtig. Aber ich möchte sichergehen, dass nicht nur die jungen Leute kommen, die auf Techno-Partys gehen, ich möchte ein breiteres Publikum haben. Ich denke, ich werde mit den Organisatoren des Festivals zusammenarbeiten und etwas organisieren. Und beim nächsten Stihia-Festival werden sie den Film hoffentlich auch zeigen. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Interview und Übersetzung ins Deutsche: Annkatrin Müller <strong><br>Journalistin für Novastan</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Zentralasien durch die Linse von&#8230; Danil Usmanov</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 03:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Danil Usmanov]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Islamisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralasien durch die Linse von...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;Zentralasien durch die Linse von&#x2026;&#x201C; pr&#xE4;sentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit. Der tatarisch-kirgisische Fotojournalist Danil Usmanov lebt und fotografiert in Kirgistan. Er arbeitet als freier Journalist f&#xFC;r verschiedene zentralasiatische und internationale Medien, seine Fotos wurden unter anderem im Guardian, der russischen Zeitung &#x201C;Novaya Gazeta&#x201D; oder dem deutschen Magazin &#x201C;Der Spiegel&#x201D; ver&#xF6;ffentlicht. [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><b>Mit &#8222;Zentralasien durch die Linse von&#8230;&#8220; präsentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit.</b></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der tatarisch-kirgisische Fotojournalist Danil Usmanov lebt und fotografiert in Kirgistan. Er arbeitet als freier Journalist für verschiedene zentralasiatische und internationale Medien, seine Fotos wurden unter anderem im </strong><a href="https://www.theguardian.com/cities/2017/oct/17/life-limbo-inside-bishkek-illegal-new-builds-kyrgyzstan"><strong>Guardian</strong></a><strong>, der russischen Zeitung “Novaya Gazeta” oder dem deutschen Magazin “Der Spiegel” veröffentlicht. Mit seiner Arbeit thematisiert er auch unbequeme Themen und macht sich damit nicht nur Freunde in seinem Heimatland, wie er im Interview erzählt. </strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Name:</strong> Danil Usmanov</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Alter:  </strong>24</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Heimatstadt und -land:</strong> Bischkek, Kirgistan</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Nationalität und Staatsangehörigkeit:</strong> Tatarisch, Kirgisisch</p>
<p><figure id="attachment_20788" aria-describedby="caption-attachment-20788" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20788" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/Danil.jpg" alt="Danil Usmanov" width="1000" height="771" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/Danil.jpg 1000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/Danil-300x231.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/Danil-768x592.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-20788" class="wp-caption-text">Danil Usmanov</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Novastan: Warum hast du dich für Fotografie als dein Medium entschieden? </strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Danil Usmanov: </strong>Ich bin seit meiner Kindheit an Fotografie interessiert. Mein Bruder gab mir ein altes Fonex-Telefon, das auch fotografieren konnte, mit auf ein Sportlager. Dort habe ich mich aus Langeweile intensiv mit dem Gerät befasst und angefangen, alles Mögliche aufzunehmen. Die Verwandlung vom Telefon in einen Fotoapparat hat mich fasziniert. Die Qualität war natürlich grausam, aber es gab viele Einstellungen, die ich nicht richtig verstand. Das hat mein Interesse geweckt. Am Ende des Lagers fragte mich ein Trainer, was ich denn werden wolle und ich antwortete direkt: „Fotograf“. Damals war ich 14.</p>
<p style="text-align: justify">Ich begann, viele technische Foren über Fotografie zu lesen, mich in das Thema zu vertiefen. Einmal wurde ich auf einem Leichtathletik-Wettbewerb beauftragt, zu fotografieren und experimentierte direkt mit der Kamera. Ich war beeindruckt von den Fotojournalisten, die manchmal zu solchen Sportereignissen kamen, oft mit mehreren Kameras. Ich wollte so werden wie sie.</p>
<p style="text-align: justify"><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Ich suchte mir einen Mentor, der mir die Kunst des Fotografierens beibringen könnte. Erst nach dem vierten Mentor verstand ich, dass mich Fotojournalismus besonders interessiert. Die Bilder von Wladimir Pirogov in der Tageszeitung Vetscherniy Bischkek führten mich dorthin. Die besondere Herangehensweise von Fotojournalisten und die Exklusivität ihrer Bilder zog mich an. Zum Fotojournalismus gehört auch ein gewisses Risiko, denn man kann die Fotos nicht stellen, man hat nur eine Chance, ein Bild zu erfassen. Anders als bei Texten, kann man nach dem Fotografieren nichts mehr viel an der Arbeit ändern, dadurch wirkt es leichter. Bei Videos muss man hingegen noch viel Arbeit in den Schnitt stecken. Wladimir nahm mich 2013 als Praktikant bei der Zeitung auf, letztendlich arbeitete ich bis 2016 dort. So begann meine Karriere in der Branche.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wie reagieren Menschen in deinem Heimatland auf deine Fotos?</strong></p>
<p style="text-align: justify">In meinem Land ist es nicht üblich über Probleme zu reden. Als ich zum Beispiel meine Fotostory „Night Shift“ veröffentlichte, über illegale Nachtarbeit und das Problem der Arbeitslosigkeit, schrieben Leute, dass es so etwas nicht gibt. Ein Nutzer kontaktierte mich sogar per Facebook und bestand darauf, dass ich auch Bilder unserer schönen Berge in die Reihe mit aufnehme. In einem Artikel dazu wurde sogar geschrieben, ich solle als Volksfeind erhängt werden. Daraufhin wurde ich aus Vetschernyi Bischkek entlassen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Was ist dein derzeitiges oder nächstes Projekt? </strong></p>
<p style="text-align: justify">Ich arbeite gerade noch an einem Projekt zu der Islamisierung im Süden Kirgistans, ich muss noch das Konzept zu der Reihe ausarbeiten. Mein nächstes Projekt wird sich auf jeden Fall auch um den Süden des Landes drehen. Dort gibt es eine besonders hohe Bevölkerungsdichte, die der Region eine gewisse Intensität verleiht.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Welches Foto, das du selbst geschossen hast, magst du am liebsten? </strong></p>
<p style="text-align: justify">Ich habe kein Lieblingsfoto, aber manche meiner Fotoserien mag ich besonders. Diese schaue ich mir immer wieder gerne durch. Dazu gehören eine Reihe über Murghob in Tadschikistan, die Reihe über Islamisierung (hier in dem Artikel), “Night Shift”, und meine Fotoreportagen über die Präsidentschaftswahl 2017, über ein erdrutschgefärdetes Dorf und über den Kampf gegen Alkoholkonsum in Arawan, in der Nähe von Osch. Auf diese Arbeiten bin ich besonders stolz.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Womit verbringst du deine Zeit neben der Fotografie?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ehrlich gesagt schlafe ich meist lange, wenn ich nicht fotografiere, treffe mich abends mit Freunden. Ich denke viel über meine aktuellen Projekte nach. Aber allmählich habe ich schon zu viel von dem Lebensstil und möchte mich wieder etwas mehr in nicht-kommerziellen Fotoprojekten engagieren. Ich habe auch angefangen, mich für Analogfotografie zu interessieren und experimentiere im Moment damit.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wir zeigen eine Auswahl von Fotos von Danil Usmanov aus seiner Reihe über Islamisierung in Kirgistan und die Organisation Mutakalim, eine muslimische Frauenrechtsgruppe. Für mehr Bilder besucht seine <a href="http://danilusmanov.com/">Website</a> oder folgt ihm auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/usmanovdanil"> @usmanovdanil </a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde der Einfluss der Religion in Kirgistan wieder stärker, viele Menschen suchten nach einer Möglichkeit, sich mit etwas zu identifizieren. Die Macht der Moscheen wuchs seither &#8211; im Parlament beispielsweise gibt es heute einen Gebetsraum. Einige der muslimischen Bewegungen in Kirgistan sind gemäßigt, andere radikaler. Als der Konflikt in Syrien ausbrach, zogen 600 kirgisische Staatsbürger aus, um sich dem IS anzuschließen. Danil Usmanov porträtiert Kirigisinnen aus der Organisation Mutakalim.</p>
<p><figure id="attachment_20802" aria-describedby="caption-attachment-20802" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20802" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Gebet Picknick Kirgistan Mutakalim Islam" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/001_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20802" class="wp-caption-text">Frauen beten während eines Picknicks, das von der religiösen Ggruppe Mutakalim in der Region Alay organisiert wird. Kirgisistan ist ein säkulares Land, in dem 83% der Bevölkerung Muslime sind. Nach dem Zerfall der Sowjetunion setzte die Islamisierung des Landes ein und die Menschen suchten nach etwas, mit dem sie sich identifizieren konnten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20792" aria-describedby="caption-attachment-20792" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20792" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Osch Kirgistan Mutakalim Islam Portrait" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/002_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20792" class="wp-caption-text">Ein Mädchen rückt im Büro von Mutakillim, einer muslimischen Bildungsinitiative für Frauen in Osch im Westen Kirgistans, ihren Hijab zurecht</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20793" aria-describedby="caption-attachment-20793" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20793" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Picknick Mutakalim Kirgistan Islam " width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/003_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20793" class="wp-caption-text">Frauen aus der Mutakilim-Gruppe, einer muslimischen Bildungsinitiative für Frauen, beten vor einem gemeinsamen Picknick.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20794" aria-describedby="caption-attachment-20794" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20794" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Osch Kirgistan Mutakalim Islam " width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/004_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20794" class="wp-caption-text">In einem Klassenraum kommen Frauen zu einer wöchentlichen Kurssitzung im Büro der Organisation Mutakalim in Osch, im Westen Kirgistans, zusammen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20795" aria-describedby="caption-attachment-20795" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20795" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Mutakallim Osch Kirgistan Islam" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/005_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20795" class="wp-caption-text">Ein Mädchen liest ein Gebet in einer Prüfung vor, die von Aktivistinnen in der Saliha-Medrese in Osch, im Westen Kirgistans, abgehalten wird. Auch die Direktorin der Organisation Mutakallim Osch ist anwesend.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20796" aria-describedby="caption-attachment-20796" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20796" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Koran Osch Mutakalim Kirgistan Islam" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/006_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20796" class="wp-caption-text">Im Büro der Organisation Mutakalim in Osch lernen kirgisische Frauen, Koranverse auf Arabisch zu lesen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20797" aria-describedby="caption-attachment-20797" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20797" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Kara-Soo Osch Kirgistan Gebet Islam" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/007_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20797" class="wp-caption-text">Akylai, ein Mitglied der Organisation Mutakalim, betet an ihrem Arbeitsplatz, dem Markt Kara-Suu in der Region Osch im Westen Kirgistans.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20798" aria-describedby="caption-attachment-20798" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20798" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Aravan Kirgistan Mutakalim Islam Portrait" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/008_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20798" class="wp-caption-text">Dilyarom Hamrakulova, Leiterin des Mutakalim-Büros im Dorf Aravan, geht in ihrem Garten spazieren. Jede Woche gehen Hunderte von Frauen in Dilyarom Hamrakulovas Haus in Aravan, einer Stadt im Süden Kirgisistans an der Grenze zu Usbekistan, ein und aus. Gruppen sitzen auf dem Boden in einem kargen Raum, um den Koran zu studieren und über ihr Leben, ihre Hoffnungen und Probleme zu sprechen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20799" aria-describedby="caption-attachment-20799" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20799" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Mutakalim Kirgistan Islam Gebet" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/009_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20799" class="wp-caption-text">Die 45-jährige Witwe Akylay, Mitglied der Organisation Mutakalim, betet zuhause mit ihrer Tochter.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20800" aria-describedby="caption-attachment-20800" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20800" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Alay Kirgistan Lesen Islam Mutakalim" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/010_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20800" class="wp-caption-text">Kirgisische Frauen lesen bei einem Picknick der Organisation Mutakalim in der Region Alay muslimische Bücher.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20801" aria-describedby="caption-attachment-20801" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20801" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg" alt="Kirgistan Islamisierung Radikalisierung Islam" width="2000" height="1335" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov-768x513.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov-1024x684.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov-1300x868.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/04/011_Mutakalim_DanilUsmanov-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-20801" class="wp-caption-text">&#8222;Armes Volk, wohin gehen wir?&#8220;, steht auf diesem Banner. Der Fonds &#8222;Kirgisische Patrioten&#8220; sponsort in ganz Kirgisistan Banner gegen den radikalen Islam.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right"><strong>Interview und Übersetzung ins Deutsche: Annkatrin Müller</strong></p>
<p><strong><em>Ihr kennt zentralasiatische Fotografinnen oder Fotografen und bewundert ihre Arbeit? Schickt uns ihre Namen oder ihren Instagram-Account an <a href="mailto:info@novastan.org">info@novastan.org</a> und wir veröffentlichen sie in unserer Serie. </em></strong></p>
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		<title>Zentralasien durch die Linse von&#8230; Olga Li</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2020 10:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Almaty]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Li]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien durch die Linse von...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;Zentralasien durch die Linse von&#x2026;&#x201C; pr&#xE4;sentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit. Die Schauspielerin und Regisseurin Olga Li arbeitet am Deutschen Theater in Almaty, Kasachstan. Daneben fotografiert sie und h&#xE4;lt mit der Kamera besondere Momente am Theater und in ihrem Umfeld in Almaty fest. Name:&#xA0; &#x41E;lga Li Alter:&#xA0; 25 Jahre Wohnort: Almaty, [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit &#8222;Zentralasien durch die Linse von&#8230;&#8220; präsentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit.</b></p>
<p><b>Die Schauspielerin und Regisseurin Olga Li arbeitet am Deutschen Theater in Almaty, Kasachstan. Daneben fotografiert sie und hält mit der Kamera besondere Momente am Theater und in ihrem Umfeld in Almaty fest.</b></p>
<p><b>Name:</b>  Оlga Li</p>
<p><b>Alter:</b>  25 Jahre</p>
<p><b>Wohnort: </b>Almaty, Kasachstan</p>
<p><b>Nationalität:</b> Koreanerin</p>
<p><b>Staatsangehörigkeit:</b> Usbekisch</p>
<p><b>Novastan: Warum hast du dich für Fotografie als dein Medium entschieden?</b></p>
<p><strong>Olga Li:</strong> Ich arbeite im Deutschen Theater in Almaty als Schauspielerin und versuche mich als Regisseurin. Im Endergebnis ist Fotografie für mich eine Möglichkeit, den Moment auszudrücken. Ein Mittel, mit dessen Hilfe man sprechen kann, wenn es unmöglich ist, dass sich ansammelnde Material lange in sich zu bewahren.</p>
<p><b>Wie reagieren Menschen in deinem Heimatland auf deine Fotos?</b></p>
<p>Wenn man kreative Projekte nimmt, so ist die Fotografie, mit der ich mich beschäftige, nicht das beliebteste und am weitesten verbreitete Genre. Aber allgemein habe ich mich mit diesen Fragen nicht sonderlich beschäftigt. Ich habe beschlossen, eine Umfrage auf meiner Instagram-Seite zu starten, um herauszufinden, wie die Leute auf meine Fotografie reagieren. Das erwies sich als positiv. Ein Kommentar hat mir am besten gefallen: „Mit leichtem Hedonismus“.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p><b>Was ist dein derzeitiges oder nächstes Projekt?</b></p>
<p>Momentan bereite ich ein großes Fotoprojekt vor, das dem Thema häusliche Gewalt gewidmet ist und das auf realen Geschichten von Frauen basiert, die diese Gewalt erfahren haben.</p>
<p><b>Welches Foto, das du selbst geschossen hast, magst du am liebsten?</b></p>
<p>Meine Lieblingsfotografie ist wohl ein Foto der Künstlerin und Performerin Bachit Bubikanova. Es wurde während ihrer Vorbereitungen für die Performance „Syndrom des Ersten“ aufgenommen.</p>
<p>Bachit ist eine wundervolle, einfach einzigartige Frau. Sie ist direkt und konzentriert sich auf ihre Sache. Mir scheint dieses Foto sowohl seinen Inhalt als auch den Moment der Vorbereitung auf die Performance vermitteln zu können.</p>
<p><b>Womit verbringst du deine Zeit neben der Fotografie?</b></p>
<p>Mit Theater.</p>
<p><strong>Wir zeigen euch eine Auswahl von aktuellen Fotos von Olga Li. Für mehr Bilder folgt ihr auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/photo_la_graphie/">@photo_la_graphie </a></strong></p>
<p><figure id="attachment_20515" aria-describedby="caption-attachment-20515" style="width: 2384px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20515" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена.jpg" alt="Olga Li Samt Portrait" width="2384" height="2979" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена.jpg 2384w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена-240x300.jpg 240w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена-768x960.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена-819x1024.jpg 819w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/вилена-1300x1624.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2384px) 100vw, 2384px" /><figcaption id="caption-attachment-20515" class="wp-caption-text">Eine Frau präsentiert ein Gewand aus grünem Samt, fein bestickt mit traditionellen floralen Ornamenten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20513" aria-describedby="caption-attachment-20513" style="width: 3045px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20513" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография.jpg" alt="Theater Almaty Kasachstan Olga Li" width="3045" height="4405" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография.jpg 3045w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография-207x300.jpg 207w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография-768x1111.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография-708x1024.jpg 708w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/любимая-фотография-1300x1881.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3045px) 100vw, 3045px" /><figcaption id="caption-attachment-20513" class="wp-caption-text">Die Künstlerin und Performerin Bachit Bubikanova während der Vorbereitung auf ihre Performance in Almaty, Kasachstan.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20517" aria-describedby="caption-attachment-20517" style="width: 1667px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20517" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания.jpg" alt="Almaty Kasachstan Portrait Olga Li" width="1667" height="2500" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания.jpg 1667w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания-200x300.jpg 200w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания-768x1152.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания-683x1024.jpg 683w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/дания-1300x1950.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1667px) 100vw, 1667px" /><figcaption id="caption-attachment-20517" class="wp-caption-text">Dania, porträtiert in einem Atelier in Almaty, Kasachstan.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20518" aria-describedby="caption-attachment-20518" style="width: 3111px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20518" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2.jpg" alt="Portrait Almaty Kasachstan Olga Li" width="3111" height="4666" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2.jpg 3111w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2-200x300.jpg 200w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2-768x1152.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2-683x1024.jpg 683w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/даня-2-1300x1950.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3111px) 100vw, 3111px" /><figcaption id="caption-attachment-20518" class="wp-caption-text">Ein weiteres Porträt von Dania, aufgenommen in Almaty, Kasachstan, fotografiert durch einen brüchigen Sonnenschirm.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20516" aria-describedby="caption-attachment-20516" style="width: 669px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20516" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/Portrait-by-Olga-Li.png" alt="Olga Li Taschkent Usbekistan Portrait" width="669" height="842" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/Portrait-by-Olga-Li.png 669w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/Portrait-by-Olga-Li-238x300.png 238w" sizes="auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption id="caption-attachment-20516" class="wp-caption-text">Nikita, fotografiert in Taschkent, Usbekistan</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20514" aria-describedby="caption-attachment-20514" style="width: 1183px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20514" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/регина.jpg" alt="Portrait Almaty Kasachstan Olga Li" width="1183" height="1478" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/регина.jpg 1183w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/регина-240x300.jpg 240w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/регина-768x960.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/регина-820x1024.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 1183px) 100vw, 1183px" /><figcaption id="caption-attachment-20514" class="wp-caption-text">Regina hinter transparentem Stoff, aufgenommen in Almaty, Kasachstan.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right"><strong>Interview: Annkatrin Müller<br />
</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Übersetzung ins Deutsche: Robin Roth<br />
</strong></p>
<p><strong><em>Ihr kennt zentralasiatische Fotografinnen oder Fotografen und bewundert ihre Arbeit? Schickt uns ihre Namen oder ihren Instagram-Account an <a href="mailto:info@novastan.org">info@novastan.org</a> und wir veröffentlichen sie in unserer Serie. </em></strong></p>
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		<title>Zentralasien durch die Linse von&#8230; Stanislav Magay</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2020 03:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stanislav Magay]]></category>
		<category><![CDATA[Taschkent]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien durch die Linse von...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;Zentralasien durch die Linse von&#x2026;&#x201C; pr&#xE4;sentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit. In diesem Portr&#xE4;t pr&#xE4;sentieren wir Stanislav Magay, geboren in Taschkent, aber an vielen Orten zuhause, derzeit in Tbilisi, Georgien. Sein Blick auf Taschkent und die dortige Gesellschaft ist gepr&#xE4;gt von seinem Interesse f&#xFC;r die komplexe und turbulente Geschichte der Stadt [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit &#8222;Zentralasien durch die Linse von&#8230;&#8220; präsentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit.</b></p>
<p><b>In diesem Porträt präsentieren wir Stanislav Magay, geboren in Taschkent, aber an vielen Orten zuhause, derzeit in Tbilisi, Georgien. Sein Blick auf Taschkent und die dortige Gesellschaft ist geprägt von seinem Interesse für die komplexe und turbulente Geschichte der Stadt und die jahrhundertelangen Migrationsbewegungen in Zentralasien. Das spiegelt sich in seinen fotografischen Arbeiten wider: In seiner Serie </b><a href="https://the-stans.com/2017/12/03/melting-pot/"><b>“Melting Pot”</b></a><b> porträtiert er Menschen, die in Taschkent leben, aber unterschiedliche Ethnien verkörpern, seine Serien </b><a href="https://the-stans.com/2017/11/29/city-of-white-vehicles/"><b>“City of White Vehicles”</b></a><b> und </b><a href="https://the-stans.com/2017/11/30/world-of-second-hand/"><b>“World of Second Hand”</b></a><b> zeigen die diversen Facetten der usbekischen Hauptstadt &#8211; von prestigeträchtigen modernen Bauwerken bis hin zu den vollen Verkaufsständen auf dem größten Flohmarkt im postsowjetischen Raum.</b></p>
<p><b>Name: </b>Stanislav Magay</p>
<p><b>Alter: </b>36 Jahre alt</p>
<p><b>Wohnort: </b>Tbilisi, Georgien</p>
<p><b>Nationalität und Staatsangehörigkeit:</b> Das ist kompliziert. Zurzeit besitze ich die russische Staatsangehörigkeit, früher hatte ich die usbekische. Ich bin in Taschkent, Usbekistan, geboren, und habe dort die meiste Zeit meines Lebens gelebt. Ethnisch gesehen bin ich Koreaner und Ossetier. Meine Muttersprache ist Russisch.</p>
<p><figure id="attachment_18883" aria-describedby="caption-attachment-18883" style="width: 1355px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18883" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1.jpg" alt="Stanislav Magay" width="1355" height="1355" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1.jpg 1355w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-150x150.jpg 150w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-300x300.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-768x768.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-1024x1024.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-550x550.jpg 550w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/DSC2896-1-1300x1300.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1355px) 100vw, 1355px" /><figcaption id="caption-attachment-18883" class="wp-caption-text">Stanislav Magay</figcaption></figure></p>
<p><b>Novastan: Warum hast du dich für Fotografie als dein Medium entschieden? </b></p>
<p><strong>Stanislav Magay: </strong>Ich war immer schon und bin von Natur aus jemand, der alles um sich herum dokumentiert. Ich dokumentiere, was ich sehe, was ich beobachte und was ich denke. Fotografie schien einfach sehr praktisch, um das Leben zu dokumentieren.</p>
<p><b>Wie reagieren Menschen in deinem Heimatland auf deine Fotos? </b></p>
<p>Eines meiner Projekte, “Melting Pot”, ist mittlerweile sehr bekannt in meiner Heimatstadt, Taschkent. Den meisten Menschen gefällt es, weil es auch zeigt, wie tolerant die Menschen und wie divers die Geschichte in Usbekistan ist. Ich habe für die Serie Menschen porträtiert, die in Taschkent leben und unterschiedliche Ethnien geerbt haben &#8211; manchmal bis zu elf Stück. In manchen anderen Ländern wie Russland, Südkorea oder Japan aber waren einige Menschen eher unglücklich oder verärgert über die Darstellung von solcher Diversität, sie sahen das eher als “verunreinigtes Blut” an.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p><b>Was ist dein derzeitiges oder nächstes Projekt? </b></p>
<p>Mit meinem nächsten Projekt plane ich, meine Gefühle zu und Erfahrungen mit Georgien auszudrücken, dem Land, in dem ich derzeit lebe und zu dem ich eine komplizierte Beziehung habe.</p>
<p><b>Welches Foto, das du selbst geschossen hast, magst du am liebsten? </b></p>
<p>Am meisten liebe ich eigentlich die Stories, die ich mit den Fotos meines Vaters gemacht habe: “Back to the North” über Nordkorea und “My Big Soviet Korean Family&#8220; &#8211; der Titel ist ziemlich selbsterklärend. Ich finde seine Fotos sehr wahr und ehrlich, aber auch sehr schön, obwohl er kein professioneller Fotograf ist. Außerdem sind die Geschichten sehr persönlich.</p>
<p><b>Womit verbringst du deine Zeit neben der Fotografie?</b></p>
<p>Ich leite ein Hostel in Tbilisi, dabei habe ich auch Unterstützung von vielen Freiwilligen &#8211; das beschäftigt mich eigentlich die meiste Zeit.</p>
<p><strong>Wir zeigen euch eine Auswahl von aktuellen Fotos von Stanislav Magay. Für mehr Bilder besucht seine <a href="https://the-stans.com/">Website</a> oder folgt ihm auf Instagram: </strong><a href="https://www.instagram.com/mastanislau/"><b>@mastanislau</b></a></p>
<p><strong>Aus der Reihe <a href="https://the-stans.com/2017/11/29/city-of-white-vehicles/">“City of White Vehicles”</a>:</strong></p>
<p><figure id="attachment_19068" aria-describedby="caption-attachment-19068" style="width: 4071px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19068" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9.jpg" alt="Taschkent Parlament Usbekistan Stanislav Magay" width="4071" height="2704" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9.jpg 4071w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9-300x199.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9-768x510.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9-1024x680.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9-1300x863.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc0320-1-9-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 4071px) 100vw, 4071px" /><figcaption id="caption-attachment-19068" class="wp-caption-text">Das Parlamentsgebäude in der usbekischen Hauptstadt Taschkent verschwindet fast vollständig hinter den imposantem Springbrunnen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19070" aria-describedby="caption-attachment-19070" style="width: 3944px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19070" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7.jpg" alt="Tschorsu-Basar Usbekistan Taschkent Stanislav Magay" width="3944" height="2640" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7.jpg 3944w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7-300x201.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7-768x514.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7-1024x685.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7-1300x870.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc5664-7-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3944px) 100vw, 3944px" /><figcaption id="caption-attachment-19070" class="wp-caption-text">Ein Verkäufer auf dem Tschorsu-Basar, dem bekanntesten Basar der usbekischen Hauptstadt Taschkent, spannt einen Sonnenschirm über seinem Stand auf.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19077" aria-describedby="caption-attachment-19077" style="width: 1743px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19077 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577.jpg" alt="Hotel Usbekistan Taschkent Stanislav Magay Architektur" width="1743" height="1162" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577.jpg 1743w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_7577-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1743px) 100vw, 1743px" /><figcaption id="caption-attachment-19077" class="wp-caption-text">Das Hotel Usbekistan am zentralen Amir-Timur-Platz in Taschkent ist das wahrscheinlich bekannteste moderne Gebäude der Hauptstadt. Das noble Hotel wurde in den 1970er Jahren gebaut, der markante Vorhang aus Betonornamenten soll die starken Sonnenstrahlen abhalten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19066" aria-describedby="caption-attachment-19066" style="width: 3020px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19066" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1.jpg" alt="Uhrturm Taschkent Usbekistan Amir-Timur-Platz Stanislav Magay Graffiti" width="3020" height="2000" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1.jpg 3020w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1-300x199.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1-768x509.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1-1024x678.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1-1300x861.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0277_1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3020px) 100vw, 3020px" /><figcaption id="caption-attachment-19066" class="wp-caption-text">Der Blick auf den Taschkenter Uhrturm, der am 9. Mai 1947 zum zweiten Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs eingeweiht wurde, zeigt auch ein Graffiti, das den Wunsch einiger vor allem jungen Usbekinnen und Usbeken zeigt, auszuwandern.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19062" aria-describedby="caption-attachment-19062" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19062" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2.jpg" alt="Schaschlik Tschorsu-Basar Usbekistan Taschkent Stanislav Magay" width="3264" height="2448" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2-768x576.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2-1024x768.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2-800x600.jpg 800w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141009_155559-2-1300x975.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19062" class="wp-caption-text">Wenn die Sonne auf den Rauch der Schaschlik-Grills auf dem Tschorsu-Basar in Taschkent trifft, ergeben sich daraus mystisch wirkende Lichtspiele.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19071" aria-describedby="caption-attachment-19071" style="width: 3216px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19071" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2.jpg" alt="Taschkent Usbekistan sowjetische Architektur Stanislav Magay" width="3216" height="2136" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2.jpg 3216w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2-300x199.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2-768x510.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2-1024x680.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2-1300x863.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6454-2-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3216px) 100vw, 3216px" /><figcaption id="caption-attachment-19071" class="wp-caption-text">Viele Loggien von sowjetischen Bauten in der usbekischen Hauptstadt Taschkent sind mit derartigen Schmuckelementen aus Metall oder Beton verziert. Sie dienen nicht nur der Gestaltung, sondern sollen auch Schatten spenden.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19069" aria-describedby="caption-attachment-19069" style="width: 2647px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19069" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5.jpg" alt="Wasser Sprung Taschkent Usbekistan Stanislav Magay" width="2647" height="2647" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5.jpg 2647w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-150x150.jpg 150w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-300x300.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-768x768.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-1024x1024.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-550x550.jpg 550w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc4232-5-1300x1300.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2647px) 100vw, 2647px" /><figcaption id="caption-attachment-19069" class="wp-caption-text">Ein Junge in Taschkent, Usbekistan, springt in ein Schwimmbecken, um sich abzukühlen. Im Sommer staut sich in der Hauptstadt oft die trockene Hitze und die Temperaturen liegen oft tagelang über 40 Grad.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19065" aria-describedby="caption-attachment-19065" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19065" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2.jpg" alt="Drachen Straßenverkauf Taschkent Usbekistan" width="3264" height="2448" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2-300x225.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2-768x576.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2-1024x768.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2-800x600.jpg 800w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_170051-2-1300x975.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19065" class="wp-caption-text">Ein Straßenverkäufer in Taschkent, Usbekistan, bietet eine bunte Auswahl an Drachen zum Verkauf an.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19064" aria-describedby="caption-attachment-19064" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19064" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1.jpg" alt="Denkmal Oibek Schriftsteller Alisher-Navoi-Park Taschkent Usbekistan" width="3264" height="2176" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20150308_151725-1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19064" class="wp-caption-text">Im Alischer-Navoi-Park in der usbekischen Hauptstadt Taschkent wurde 2010 ein Denkmal für den Schriftsteller Oibek aufgestellt. Die Plastikhülle trägt die goldene Büste heute nicht mehr.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19058" aria-describedby="caption-attachment-19058" style="width: 5184px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19058" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578.jpg" alt="Taschkent Lichter Usbekistan Stanislav Magay" width="5184" height="3456" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578.jpg 5184w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mg_8578-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /><figcaption id="caption-attachment-19058" class="wp-caption-text">An immer mehr Gebäuden in Taschkent leuchten nachts grelle Lichter. Das Stadtbild leuchtet so mittlerweile in verschiedensten Farben.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19061" aria-describedby="caption-attachment-19061" style="width: 3633px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19061" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13.jpg" alt="Stanislav Magay Anor-Kanal Taschkent Usbekistan Minor-Mischee" width="3633" height="2422" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13.jpg 3633w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/t5760x3840-10820-13-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3633px) 100vw, 3633px" /><figcaption id="caption-attachment-19061" class="wp-caption-text">Die Minor-Moschee in Taschkent, Usbekistan, wurde 2014 fertiggestellt und bietet Platz für etwa 2400 Menschen. Auf dem vorbeifließenden Anor-Kanal sieht man oft Wassersportler.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Aus der Serie <a href="https://the-stans.com/2017/11/30/world-of-second-hand/">“World of Second Hand”</a>:</strong></p>
<p><figure id="attachment_19078" aria-describedby="caption-attachment-19078" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19078" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1.jpg" alt="Yangiabad-Basar Taschkent Usbekistan Kronleuchter Stanislav Magay" width="3264" height="1836" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_143930-23-1-1300x731.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19078" class="wp-caption-text">Wer auf den Yangiabad-Basar in Taschkent geht, den größten Flohmarkt in Zentralasien, kann hier komplette Wohnungseinrichtungen finden: Hier beispielsweise werden luxuriöse Kronleuchter verkauft.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19073" aria-describedby="caption-attachment-19073" style="width: 4288px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19073" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1.jpg" alt="Yangiabad-Basar Taschkent Usbekistan Spielzeug Stanislav Magay" width="4288" height="2412" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1.jpg 4288w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc7807-1-1300x731.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 4288px) 100vw, 4288px" /><figcaption id="caption-attachment-19073" class="wp-caption-text">Der Yangiabad-Basar in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ist auch für Kinder ein Paradies: Auf dem größten Gebrauchtwaren-Markt im ganzen Land wird auch reichlich Kinderspielzeug verkauft.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19063" aria-describedby="caption-attachment-19063" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19063" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16.jpg" alt="Yangiabad-Basar Taschkent Usbekistan Papageien Stanislav Magay" width="3264" height="1836" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/20141109_113310-16-1300x731.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19063" class="wp-caption-text">Auf dem Taschkenter Yangiabad-Basar kann man auch lebende Tiere kaufen: Hier beispielsweise warten bunte Papageigen auf neue Besitzer.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19060" aria-describedby="caption-attachment-19060" style="width: 3264px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19060" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24.jpg" alt="Yangiabad-Basar Taschkent Usbekistan Stanislav Magay" width="3264" height="1836" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24.jpg 3264w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24-300x169.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24-768x432.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24-1024x576.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/photo_20151227_145351-24-1300x731.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /><figcaption id="caption-attachment-19060" class="wp-caption-text">Auf dem Yangiabad-Basar in Taschkent kommen Sammler voll und ganz auf ihre Kosten: Von Militäransteckern aus der Sowjetzeit bis zu Modellautos lässt sich hier alles finden. Demensprechend divers ist das Publikum: An diesem einzigartigen Ort treffen wohlhabende Sammler, Hipster und bedürftige Menschen aufeinander, die versuchen, das Nötigste möglichst günstig gebraucht zu kaufen.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Aus der</strong> <b>Serie </b><a href="https://the-stans.com/2017/12/03/melting-pot/"><b>“Melting Pot”</b></a>:<b> </b></p>
<p><figure id="attachment_19072" aria-describedby="caption-attachment-19072" style="width: 2280px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19072" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1.jpg" alt="Melting Pot Stanislav Magay Porträt Usbekistan" width="2280" height="1514" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1.jpg 2280w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1-300x199.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1-768x510.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1-1024x680.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1-1300x863.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc6616-1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2280px) 100vw, 2280px" /><figcaption id="caption-attachment-19072" class="wp-caption-text">Sofia lebt mit ukranischen und tatarischen Wurzeln in Taschkent.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19074" aria-describedby="caption-attachment-19074" style="width: 2280px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19074" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1.jpg" alt="Identität Portrait Melting Pot Taschkent Usbekistan Stanislav Magay" width="2280" height="1520" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1.jpg 2280w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_at07__mg_0541_1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2280px) 100vw, 2280px" /><figcaption id="caption-attachment-19074" class="wp-caption-text">Pavel, hier in einer Taschkenter Bar, sieht sich als Russe, Armenier, Ukrainer und Kalmüke.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19067" aria-describedby="caption-attachment-19067" style="width: 2280px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19067" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1.jpg" alt="Identität Portrait Taschkent Usbekistan Melting Pot Stanislav Magay" width="2280" height="1520" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1.jpg 2280w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/dsc_0986-2-1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2280px) 100vw, 2280px" /><figcaption id="caption-attachment-19067" class="wp-caption-text">Irina hat usbekische, tatarische, russische und ukrainische Wurzeln.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19076" aria-describedby="caption-attachment-19076" style="width: 2280px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19076" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13.jpg" alt="Melting Pot Identität Portrait Stanislav Magay Taschkent Usbekistan" width="2280" height="1515" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13.jpg 2280w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13-300x199.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13-768x510.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13-1024x680.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13-1300x864.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp08_dsc7476-13-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2280px) 100vw, 2280px" /><figcaption id="caption-attachment-19076" class="wp-caption-text">Joan lebt in Taschkent und identifiziert sich selbst als russisch, syrisch, arabisch, kurdisch und französisch.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_19075" aria-describedby="caption-attachment-19075" style="width: 1774px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19075" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1.jpg" alt="Melting Pot Portrait Identität Taschkent Usbekistan Stanislav Magay" width="1774" height="1183" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1.jpg 1774w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1-1300x867.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/12/mas_mp05_dsc4599-2-1-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 1774px) 100vw, 1774px" /><figcaption id="caption-attachment-19075" class="wp-caption-text">Auch Alina hat eine vielschichtige ethnische Identität: Sie sieht sich als Jüdin, Deutsche, Russin, Ukrainerin und Polin.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right"><strong>Interview und Übersetzung ins Deutsche: Annkatrin Müller</strong></p>
<p><strong><em>Ihr kennt zentralasiatische Fotografinnen oder Fotografen und bewundert ihre Arbeit? Schickt uns ihre Namen oder ihren Instagram-Account an <a href="mailto:info@novastan.org">info@novastan.org</a> und wir veröffentlichen sie in unserer Serie. </em></strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Zentralasien durch die Linse von&#8230; Hassan Kurbanbaev</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 05:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Hassan Kurbanbaev]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien durch die Linse von...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;Zentralasien durch die Linse von&#x2026;&#x201C; pr&#xE4;sentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit. Der usbekische Fotograf Hassan Kurbanbaev lebt in Taschkent, Usbekistan, und f&#xE4;ngt in seinen Fotos das Leben und die Menschen um ihn herum ein. Daf&#xFC;r bedient er sich sowohl dokumentarischer als auch exentrischerer k&#xFC;nstlerischer Mittel. Seine Fotos erschienen weltweit in renommierten [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit &#8222;Zentralasien durch die Linse von&#8230;&#8220; präsentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit.</b></p>
<p><b>Der usbekische Fotograf Hassan Kurbanbaev lebt in Taschkent, Usbekistan, und fängt in seinen Fotos das Leben und die Menschen um ihn herum ein. Dafür bedient er sich sowohl dokumentarischer als auch exentrischerer künstlerischer Mittel. Seine Fotos erschienen weltweit in renommierten Medien wie dem </b><a href="https://www.theguardian.com/cities/2017/oct/17/insta-stans-cities-post-soviet-central-asia-captured-instagram"><b>Guardian</b></a><b>, </b><a href="https://www.calvertjournal.com/features/show/9026/new-east-100-hassan-kurbanbaev-tashkent-moscow"><b>The Calvert Journal</b></a><b> und kürzlich </b><a href="https://www.vogue.com/vogueworld/article/jenia-kim-j-kim-korean-uzbek-russian-national-dress?utm_campaign=likeshopme&amp;client_service_id=31193&amp;utm_social_type=owned&amp;utm_brand=vogue&amp;service_user_id=1.78e+16&amp;utm_content=instagram-bio-link&amp;utm_source=instagram&amp;utm_medium=social&amp;client_service_name=vogue&amp;supported_service_name=instagram_publishing"><b>in der US-amerikanischen Ausgabe der VOGUE.</b></a><b> In seinem jüngsten Projekt porträtiert er das Leben der Menschen in und um Samarkand.</b></p>
<p><b>Name:</b> Hassan Kurbanbaev</p>
<p><b>Heimatstadt und -land:</b> Taschkent, Usbekistan</p>
<p><b>Staatsangehörigkeit:</b> Usbekisch</p>
<p><figure id="attachment_18853" aria-describedby="caption-attachment-18853" style="width: 2167px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18853" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_.jpg" alt="Hassan Kurbanbaev Fotograf Usbekistan" width="2167" height="3256" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_.jpg 2167w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_-200x300.jpg 200w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_-768x1154.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_-682x1024.jpg 682w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/hassan_portrait_-1300x1953.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2167px) 100vw, 2167px" /><figcaption id="caption-attachment-18853" class="wp-caption-text">Hassan Kurbanbaev, usbekischer Fotograf.</figcaption></figure></p>
<p><b>Novastan: Warum hast du dich für Fotografie als dein Medium entschieden? </b></p>
<p><strong>Hassan Kurbanbaev:</strong> Fotografie gibt mir Freiheit und die Möglichkeit, die Welt und mich selbst genauer kennenzulernen.</p>
<p><b>Wie reagieren Menschen in deinem Heimatland auf deine Fotos? </b></p>
<p>Ich wünschte, das wüsste ich.</p>
<p><b>Was ist dein derzeitiges oder nächstes Projekt? </b></p>
<p>In meinem aktuellen Projekt setze ich mich mit der Obsession der Menschen in Usbekistan auseinander, Kleidung mit glitzernden Logos von westlichen Luxus-Modemarken zu kaufen. Ich versuche, zu verstehen, woher diese Manie kommt.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p><b>Welches Foto, das du selbst geschossen hast, magst du am liebsten? </b></p>
<p>Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Wahrscheinlich der Junge im weißen Kostüm, der auf einem roten Stuhl sitzt. Ich habe ihn in Samarkand getroffen, wo er am Nationalfeiertag sang. Ich war fasziniert von seinem Erscheinungsbild. Also habe ich ein Foto von ihm gemacht, aber es hat mir nicht gefallen. Also kam ich noch einmal nach Samarkand und bat ihn, im selben Kostüm für mich zu posieren. Ich mag dieses Foto, weil er für mich so sehr mein Land repräsentiert &#8211; jung, auf der Suche nach Identität und Einzigartigkeit, aber immer auch beeinflusst von den anderen Kulturen.</p>
<p><b>Womit verbringst du deine Zeit neben der Fotografie?</b></p>
<p>Damit, all das zu lernen, was ich in der Schule, an der Universität und im Leben bisher verpasst habe.</p>
<p><strong>Wir zeigen euch eine Auswahl von aktuellen Fotos von Hassan Kurbanbaev. Für mehr Bilder besucht seine <a href="https://www.hassankurbanbaev.com/">Website</a> oder folgt ihm auf Instagram: </strong><a href="https://www.instagram.com/hassankurbanbaev/"><b>@hassankurbanbaev</b></a></p>
<p><figure id="attachment_18855" aria-describedby="caption-attachment-18855" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18855" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01.jpg" alt="Samarkand Loli Kischlak Altstadt Portrait Hassan Kurbanbaev Usbekistan" width="2000" height="1633" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01-300x245.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01-768x627.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01-1024x836.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/image_01-1300x1061.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18855" class="wp-caption-text">Ein Junge sitzt auf dem Gipfel des Hügels des Samarkander Viertels &#8222;Loli Kischlak&#8220;, einem Teil der Altstadt.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18857" aria-describedby="caption-attachment-18857" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18857" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02.jpg" alt="Samarkand Portrait Hassan Kurbanbaev Usbekistan" width="2000" height="1633" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02-300x245.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02-768x627.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02-1024x836.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_02-1300x1061.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18857" class="wp-caption-text">Ozodbek, ein junger Künstler in Samarkand, Usbekistan. In seinem extravaganten Kostüm sang er am usbekischen Nationalfeiertag, dem 1. September, an dem an die Unabhängigkeit und Staatsgründung des Landes erinnert wird.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18856" aria-describedby="caption-attachment-18856" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18856" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03.jpg" alt="Samarkand Portrait Loli Kischlak Altstadt Usbekistan Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1655" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03-300x248.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03-768x636.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03-1024x847.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image_03-1300x1076.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18856" class="wp-caption-text">Drei Männer posieren vor einer Lehmmauer im Samarkander Viertel &#8222;Loli Kischlak&#8220;. In der Altstadt Samarkands kann man immer noch viele traditionelle Lehmbauten finden, doch immer mehr von ihnen fallen den großflächigen Renovierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen der Stadt zum Opfer.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18858" aria-describedby="caption-attachment-18858" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18858" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04.jpg" alt="Portrait Samarkand Loli Kischlak Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1644" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04-300x247.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04-768x631.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04-1024x842.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_04-1300x1069.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18858" class="wp-caption-text">Ein Junge aus dem Samarkander Viertel &#8222;Loli Kischlak&#8220;, einem Teil der Altstadt, in der vor allem die ethnische Minderheit der Lyuli lebt. Etwa 12 000 Lyuli leben in Usbekistan, die Bevölkerungsgruppe erfährt in der usbekischen Gesellschaft jedoch immer noch starke Diskriminierung.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18859" aria-describedby="caption-attachment-18859" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18859" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05.jpg" alt="Samarkand Mahalla Portrait Hassan Kurbanbaev Usbekistan" width="2000" height="1661" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05-300x249.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05-768x638.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05-1024x850.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_05-1300x1080.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18859" class="wp-caption-text">Ein Mann mit seinem Enkelsohn in einer Mahalla in Samarkand, Usbekistan, wo traditionelle Lehmbauweise und Betonbau aufeinandertreffen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18860" aria-describedby="caption-attachment-18860" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18860" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06.jpg" alt="Amulett Samarkand Usbekistan Auto Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1639" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06-300x246.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06-768x629.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06-1024x839.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_06-1300x1065.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18860" class="wp-caption-text">Ein Amulett im Auto, wie man sie oft in Zentralasien sieht, schützt die Insassen auf ihrer Fahrt.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18861" aria-describedby="caption-attachment-18861" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18861" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07.jpg" alt="Lyuli Portrait Samarkand Usbekistan Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1655" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07-300x248.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07-768x636.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07-1024x847.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_07-1300x1076.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18861" class="wp-caption-text">Zwei Brüder posieren mit einer Taube auf dem Gipfel des Hügels im Samarkander Stadtviertel &#8222;Luli Kischlak&#8220;, einem Teil der Altstadt, in dem traditionell viele Angehörige der ethnischen Minderheit der Lyuli leben.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18862" aria-describedby="caption-attachment-18862" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18862" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08.jpg" alt="Taube Samarkand Loli Kischlak Altstadt Usbekistan Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1639" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08-300x246.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08-768x629.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08-1024x839.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_08-1300x1065.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18862" class="wp-caption-text">Eine weiße Taube vor dem Hintergrund eines Lehmbaus in der Altstadt Samarkands in Usbekistan. Das Foto wurde im Viertel &#8222;Loli Kischlak&#8220; aufgenommen, in dem vor allem Anghörige der ethnischen Minderheit der Lyuli leben, die einen tadschikischen Dialekt sprechen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18863" aria-describedby="caption-attachment-18863" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18863" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09.jpg" alt="Samarkand Portrait Innenhof Usbekistan Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1644" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09-300x247.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09-768x631.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09-1024x842.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_09-1300x1069.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18863" class="wp-caption-text">Der traditionellen Bauweise nach gehört zu usbekischen Häusern auch ein kleiner Innenhof. Hier sitzt ein älterer Mann im Innenhof seines Hauses im Viertel &#8222;Loli Kischlak&#8220; in Samarkand, in dem vor allem Anghörige der ethnischen Minderheit der Loli &#8211; auch Lyuli oder Jugi genannt &#8211; leben.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18864" aria-describedby="caption-attachment-18864" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18864" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10.jpg" alt="Oksoy Usbekistan Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1625" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10-300x244.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10-768x624.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10-1024x832.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_10-1300x1056.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18864" class="wp-caption-text">Kinder spielen in einem Bach in Oksoy, einem kleinen Ort in den Bergen nicht weit von Samarkand, Usbekistan.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18865" aria-describedby="caption-attachment-18865" style="width: 1184px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18865" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_11.jpg" alt="Portrait Mann Usbekistan Samarkand Hassan Kurbanbaev" width="1184" height="1439" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_11.jpg 1184w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_11-247x300.jpg 247w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_11-768x933.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_11-843x1024.jpg 843w" sizes="auto, (max-width: 1184px) 100vw, 1184px" /><figcaption id="caption-attachment-18865" class="wp-caption-text">Der neunzigjährige Ibrahim aka in seinem Wohnort, der Bergsiedlung Oksoy, nicht weit von Samarkand in Usbekistan. Die Anrede &#8222;aka&#8220; bedeutet eigentlich &#8222;großer Bruder&#8220;, wird aber generell häufig benutzt, um den Respekt einer älteren Person gegenüber auszudrücken.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18854" aria-describedby="caption-attachment-18854" style="width: 2000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18854" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12.jpg" alt="Taptschan Usbekistan Familie Hassan Kurbanbaev" width="2000" height="1565" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12.jpg 2000w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12-300x235.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12-768x601.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12-1024x801.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Image-_12-1300x1017.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption id="caption-attachment-18854" class="wp-caption-text">Eine usbekische Familie posiert auf einem Taptschan. Die erhöhte Sitzgelegenheit bildet oft das Herz des Familienlebens: Hier kann gegessen, geschlafen und sich ausgetauscht werden.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right"><strong>Interview und Übersetzung ins Deutsche: Annkatrin Müller</strong></p>
<p><strong><em>Ihr kennt zentralasiatische Fotografinnen oder Fotografen und bewundert ihre Arbeit? Schickt uns ihre Namen oder ihren Instagram-Account an <a href="mailto:info@novastan.org">info@novastan.org</a> und wir veröffentlichen sie in unserer Serie. </em></strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Zentralasien durch die Linse von&#8230; Tanya Zavkieva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annkatrin Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2020 05:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tanya Zavkieva]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien durch die Linse von...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;Zentralasien durch die Linse von&#x2026;&#x201C; pr&#xE4;sentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit. Tanya Zavkieva ist in Taschkent, Usbekistan, aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. F&#xFC;r sie ist Fotografie Hobby, k&#xFC;nstlerisches Ausdrucksmedium und eine M&#xF6;glichkeit, das Leben auf den Stra&#xDF;en um sie herum einzufangen &#x2013; in Berlin, aber auch regelm&#xE4;&#xDF;ig in ihrer Heimatstadt [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit &#8222;Zentralasien durch die Linse von&#8230;&#8220; präsentiert Novastan zentralasiatische Fotografinnen und Fotografen und ihre Arbeit.</b></p>
<p><strong>Tanya Zavkieva ist in Taschkent, Usbekistan, aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. Für sie ist Fotografie Hobby, künstlerisches Ausdrucksmedium und eine Möglichkeit, das Leben auf den Straßen um sie herum einzufangen &#8211; in Berlin, aber auch regelmäßig in ihrer Heimatstadt Taschkent und anderen usbekischen Städten.<br />
</strong></p>
<p><b>Name</b>: Tanya Zavkieva</p>
<p><b>Alter</b>: 36</p>
<p><b>Heimatstadt und -land:</b> Taschkent, Usbekistan</p>
<p><b>Staatsangehörigkeit:</b> Usbekisch</p>
<p><figure id="attachment_18563" aria-describedby="caption-attachment-18563" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18563" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic.jpg" alt="Tanya Zavkieva Fotografin Usbekistan" width="2048" height="1365" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic.jpg 2048w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic-1300x866.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/Portrait_Tanya-Zavkieva_Pic-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><figcaption id="caption-attachment-18563" class="wp-caption-text">Tanya Zavkieva, usbekische Amateurfotografin.</figcaption></figure></p>
<p><b>Novastan: Warum hast du dich für Fotografie als dein Medium entschieden? </b></p>
<p><strong>Tanya Zavkieva:</strong> Ich fotografiere, weil ich nicht gut zeichnen kann. Eigentlich bin ich im Herzen eine Künstlerin.</p>
<p><b>Wie reagieren die Menschen in deinem Heimatland auf deine Fotos?</b></p>
<p>Die Menschen in Usbekistan sind insgesamt sehr offen und wohlwollend. Ihre Reaktion auf Fotografie und Menschen mit Kameras würde ich im Allgemeinen als positiv beschreiben.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p><b>Was ist dein derzeitiges oder nächstes Projekt? </b></p>
<p>Gerade denke ich nicht konkret über Projekte nach. Ich lebe zurzeit in Berlin und fotografiere vor allem das Leben auf der Straße.</p>
<p><b>Welches Foto, das du selbst geschossen hast, magst du am liebsten? </b></p>
<p>Mein aktuelles Lieblingsfoto ist das von der Taschkenter Altstadt.</p>
<p><strong>Wir zeigen euch eine Auswahl von aktuellen Fotos von Tanya Zavkieva. Für mehr Bilder folgt ihr auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/tanya_zav_/"> @tanya_zav</a></strong>_</p>
<p><figure id="attachment_18566" aria-describedby="caption-attachment-18566" style="width: 3827px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18566" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n.jpg" alt="Taschkent Altstadt Usbekistan Tanya Zavkieva" width="3827" height="2499" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n.jpg 3827w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n-300x196.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n-768x501.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n-1024x669.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43049792_735053486840781_8696837397444296704_n-1300x849.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3827px) 100vw, 3827px" /><figcaption id="caption-attachment-18566" class="wp-caption-text">Eine Frau auf ihrem Weg durch ein Wohnviertel in der Altstadt in der Nähe vom Chorsu-Basar in Taschkent. Die Taschkenter Altstadt ist eines der wenigen Viertel, das das Erdbeben 1966 überlebt hat. Zurzeit werden dennoch viele der alten Lehmhäuser dort abgerissen, um Platz für neue Einkaufsmöglichkeiten für Touristen zu schaffen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18564" aria-describedby="caption-attachment-18564" style="width: 4096px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18564" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n.jpg" alt="Säulen Kalon-Moschee Buchara Usbekistan" width="4096" height="2730" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n.jpg 4096w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n-1300x866.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43161170_107331333525570_8090960633173901312_n-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 4096px) 100vw, 4096px" /><figcaption id="caption-attachment-18564" class="wp-caption-text">Der rechteckige Innenhof der Kalon-Moschee, der Hauptmoschee der usbekischen Stadt Buchara, wird von einer eindrucksvollen Säulengalerie umrahmt.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18565" aria-describedby="caption-attachment-18565" style="width: 1607px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18565" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n.jpg" alt="Gur-Emir-Mausoleum Samarkand Usbekistan Amir Timur" width="1607" height="1040" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n.jpg 1607w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n-300x194.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n-768x497.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n-1024x663.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43076120_2121122171475759_4419595783662206976_n-1300x841.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1607px) 100vw, 1607px" /><figcaption id="caption-attachment-18565" class="wp-caption-text">Eine Frau sitzt im Hof des Gur-Emir-Mausoleums in Samarkand, in dem der usbekische Nationalheld Tamerlan (Amir Timur) und seine Familie bestattet sind.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18568" aria-describedby="caption-attachment-18568" style="width: 2803px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18568" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n.jpg" alt="Moschee Buchara Usbekistan Tanya Zavkieva" width="2803" height="3791" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n.jpg 2803w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n-222x300.jpg 222w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n-768x1039.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n-757x1024.jpg 757w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43128585_870848859786909_687725384799617024_n-1300x1758.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2803px) 100vw, 2803px" /><figcaption id="caption-attachment-18568" class="wp-caption-text">Aufwendig gefertigte Holzsäulen findet man in Usbekistan an den Eingängen vieler Moscheen. Vor dieser Moschee in Buchara betet ein Mann, bevor er die Moschee betritt.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18570" aria-describedby="caption-attachment-18570" style="width: 4096px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18570 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n.jpg" alt="Schachi-Sinda Usbekistan Samarkand Tanya Zavkieva" width="4096" height="2730" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n.jpg 4096w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n-1300x866.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43103907_1993107524080717_3959195806589779968_n-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 4096px) 100vw, 4096px" /><figcaption id="caption-attachment-18570" class="wp-caption-text">Ein Fotograf wirbt in der Gräberstadt Schachi-Sinda für seine Dienste. Schachi-Sinda ist ein bedeutendes Denkmal der mittelalterlichen Architektur in Samarkand, ein Ensemble von Mausoleen des Samarkander Adels seit dem 14. Jahrhundert und eine beliebte Pilgerstätte.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18573" aria-describedby="caption-attachment-18573" style="width: 3076px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18573" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n.jpg" alt="Ark Buchara Usbekistan Tanya Zavkieva" width="3076" height="1986" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n.jpg 3076w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n-300x194.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n-768x496.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n-1024x661.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43226074_242744163071232_1991128430195769344_n-1300x839.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 3076px) 100vw, 3076px" /><figcaption id="caption-attachment-18573" class="wp-caption-text">Ein Mann in der Nähe des Arks, einer Zitadelle und ehemals Sitz der Khane und Emire von Buchara.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18574" aria-describedby="caption-attachment-18574" style="width: 2705px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18574" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n.jpg" alt="Chorsu Basar Taschkent Usbekistan Tanya Zavkieva" width="2705" height="4096" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n.jpg 2705w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n-198x300.jpg 198w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n-768x1163.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n-676x1024.jpg 676w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43055718_240888246575923_5903603664144039936_n-1300x1969.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2705px) 100vw, 2705px" /><figcaption id="caption-attachment-18574" class="wp-caption-text">Verschiedenste Schaschlik-Spieße werden an diesem Marktstand auf dem Chorsu Basar in Taschkent angeboten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18575" aria-describedby="caption-attachment-18575" style="width: 3800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18575" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n.jpg" alt="Chorsu-Basar Taschkent Usbekistan" width="3800" height="2559" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n.jpg 3800w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n-300x202.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n-768x517.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n-1024x690.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n-1300x875.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43131028_2159636990942702_3663564317023797248_n-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 3800px) 100vw, 3800px" /><figcaption id="caption-attachment-18575" class="wp-caption-text">Ein Junge knüpft Körbe auf dem Chorsu-Basar in Taschkent. Hier ist es üblich, dass die Kinder ihren Eltern an ihren Ständen unter die Arme greifen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18582" aria-describedby="caption-attachment-18582" style="width: 2900px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18582" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n.jpg" alt="Khast-Imam Taschkent Moschee Usbekistan Tanya Zavkieva" width="2900" height="1824" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n.jpg 2900w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n-300x189.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n-768x483.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n-1024x644.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43102649_1961553824145434_6242979799346708480_n-1300x818.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2900px) 100vw, 2900px" /><figcaption id="caption-attachment-18582" class="wp-caption-text">Der Khast-Imam-Komplex in Taschkent ist das religiöse Zentrum der usbekischen Hauptstadt und dadurch auch ein belebter Treffpunkt. Auch Kinder spielen auf dem Platz in der Nähe der Moschee mit ihren Fahrrädern.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18583" aria-describedby="caption-attachment-18583" style="width: 2768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18583" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n.jpg" alt="Chorsu-Basar Taschkent Usbekistan" width="2768" height="4096" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n.jpg 2768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n-203x300.jpg 203w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n-768x1136.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n-692x1024.jpg 692w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43176086_531989123930668_5182070972554936320_n-1300x1924.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 2768px) 100vw, 2768px" /><figcaption id="caption-attachment-18583" class="wp-caption-text">Eine Frau besucht ein Café auf dem Chorsu-Basar in Taschkent mit traditionellen usbekischen Speisen. Der Chorsu-Basar ist einer der ältesten Basare in Zentralasien.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_18584" aria-describedby="caption-attachment-18584" style="width: 4096px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18584" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n.jpg" alt="Kalon-Moschee Buchara Usbekistan" width="4096" height="2730" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n.jpg 4096w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n-768x512.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n-1024x683.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n-1300x866.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/43108939_279280012909582_7115807593020260352_n-128x86.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 4096px) 100vw, 4096px" /><figcaption id="caption-attachment-18584" class="wp-caption-text">Kinder schlendern durch den Innenhof der Kalon-Moschee in Buchara. Die Hauptmoschee der Stadt aus dem 16. Jahrhundert wurde zu Sowjetzeiten als Warenhalle genutzt, erst seit 1991 wieder als Moschee.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right"><strong>Interview: Annkatrin Müller</strong></p>
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